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    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt zumindest Statistiken, die ihn untermauern.
    Mir stellt sich die Frage, ob die denn überhaupt "irgendeinen" Mann wollen? Ich denke mal die sind lieber allein, als sich mit "irgendjemanden" zu verpartnern. Also haben die wohl weniger ein Problem als derjenige der draufschaut und mit seinen Sinneswahrnehmungen nicht mehr bei Rande kommt, weil er denkt "Frau 30-40 MUSS einen Mann haben, sonst muss sie ja unglücklich sein".

    ..mir stellt sich zudem die Frage wie tendenziös ein Artikel ist der Bezeichnungen wie "Superweiber" benutzt.
    Klar haben Frauen das Problem mit dem Kinderbekommen und Doktormachen mit 30-35. Das ist allerdings schlicht der Alters und Bio Nachteil, auf den unsere Gesellschaft als Rücklicht der Industrienationen nicht eingeht.

    Wenn wir in einer Gesellschaft leben die Akademikerinnen mit Superweiber beschimpft und sich gleichzeitig über sie lustig macht, obwohl man gar nicht weiß, ob sie überhaupt einen Mann haben wolen, der sie dann gern Muffinbacken sieht...dann muss man sich nicht wirklich wundern, falls man irgendwann wieder Männer bei Studienplatzvergabe vorzieht, weil Frau ja eh später mal nur Teilzeit in Studienplatzfernenfächern macht.

    Manchmal sagen Artikel mehr aus über denjenigen, der sie beschreibt, als über den die er BEschreibt.

    Beuteschema der Männer:
    Fast alle haben jüngere Akademikerinnen geheiratet, diese wurden ausnahmslos Hausfrauen. Das gilt in der jüngsten Shell-Jugendstudie als die sogenannte 80:40-Katastrophe. 80 Prozent der Frauen wollen Job und Familie vereinbaren, aber nur 40 Prozent der Männer können sich eine Partnerschaft vorstellen, in der die Aufgaben gleichberechtigt verteilt sind. Der Soziologe Ulrich Beck nennt das »verbale Aufgeschlossenheit bei weitgehender Verhaltensstarre«.
    Die Männer kommen aber auch nicht besser weg

    Wenn Männer Gott spielen dürften, sähen wir Frauen aus wie Barbie. Warum? Weil volle Lippen, schmale Kiefer, glatte Haut und eine Sanduhr-Figur Signale für einen hohen Östrogen-Spiegel sind, Indizien für Fruchtbarkeit und damit für ein erfolgreiches Investment des Mannes.
    Und malwieder Deutschland mit seinem verkrusteten Ständesdünkel

    Für den Rollentausch braucht es zwei charakterstarke Partner; oder: ein anderes Land. In Amerika beispielsweise wird mehr über Bildungsgrenzen hinweg geheiratet als bei uns. In der DDR waren die Statusunterschiede ohnehin weniger ein Problem, weil sich auch der Fabrikdirektor bloß einen Trabbi leisten konnte.

    Kronprinzessin Victoria von Schweden kann unter dem Beifall ihrer künftigen Untertanen ihren Fitnesstrainer heiraten. Und selbst in Frankreich, das uns Deutschen demografisch und soziologisch eigentlich am nächsten steht, heiratet jeder vierte Mann eine Frau, die besser gebildet ist als er. In Deutschland jeder zehnte.
    Geändert von _Farmelli (26.11.2013 um 13:18 Uhr)


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    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Frauen Kinder bekommen.
    Aber doch nicht zwangsweise.

    Edit:
    Benachteiligt sind Frauen (aber auch Männer), die ernsthaft Erziehungsarbeit leisten. Wenn eine Frau einen Partner hätte, der ihr den Rücken freihält, dann dürfte sie - trotz Kindern - keine Nachteile haben.

    Ebenso hat auch der Mann meistens keine beruflichen Nachteile, wenn er eine Partnerin hat, die ihm den Rücken freihält.
    Geändert von Tsts (26.11.2013 um 13:14 Uhr)

  3. Avatar von RisingMoon
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    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Ein kleiner Gedanke:

    Hier auf der Insel, in Metropolis, zwaengen sich Frauen in verstopfte Vorortzuege, kommen in ihrem Karriere-Cubicle an, zwaengen sich ebenso zuerueck ... und druecken 95-140% ihres Gehaltes fuer die Kinderfrau ab.

  4. Inaktiver User

    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein bisschen mehr Vertrauen in Statistik waere manchmal schoen (sagt eine, die mit Stats arbeitet).
    Das ist schön für Dich, denn Du kennst die Basis, Du weißt wie sie entstanden ist und kennst die Feinheiten.

    Was das "es kommt immer drauf an, wer die Studie in Auftrag gibt" angeht - nein, kommt es nicht. Das sind mathematische Berechnungen, und Allensbach ist ein hochserioeses Institut. Der Auftraggeber kann die Ergebnisse anders interpretieren als es die Wissenschaftler tun (Beispiel dafuer war letztens der Armutsbericht fuer die Bundesregierung), das aendert aber nichts an den Zahlen.
    Merkst Du eigentlich wie Du Dir in diesem Absatz gleich dreimal widersprichst?


    Seitdem Menschen erkannt haben, daß man Leute mit Zahlen manipulieren kann, sei es bewußt oder unbewußt wird das gemacht. Und auch Wisschenschaftler können sich nicht sicher sein, daß ihre Fragen und ihre Zahlen vollständig sind und die Realität wirklich abbilden oder ob sie nicht doch ein Teil vergessen haben.
    Und ich finde es geradezu unseriös sich auf den Standpunkt zu stellen und zu sagen, die Zahlen wären schon richtig, wenn Du gleichzeitig weißt, daß die Auftraggeber sich diese Zahlen so hinbiegen wie sie es gerade brauchen. Weil ausschlaggebend am Ende des Tages ist das was verkündet wird, auusschlaggebend ist das was erreicht werden soll mit Statistik und welche Zahlen verwendet wurden und welche vielleicht auch nur nicht berücksichtigt wurden.

    Und da die breite Masse mit Statistik nix am Hut hat, geschweige denn die Zahlen nachvollziehen kann, bzw. das Studiendesign tragen die Wissenschaftler auch ihre Verantwortung wenn die Zahlen dann willfährig interpretiert werden.

    Und es ist auch hinlänglich bekannt, daß alleine durch die Fragestellung schon ganz andere Ergebnisse entstehen, beispielsweise als Ärzte gefragt wurden ob sie operieren würden wenn 90% der Patienten überleben oder ob sie operieren würden wenn 10 von 100 dabei sterben.

  5. gesperrt
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    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von Tsts Beitrag anzeigen
    Benachteiligt sind Frauen (aber auch Männer), die ernsthaft Erziehungsarbeit leisten. Wenn eine Frau einen Partner hätte, der ihr den Rücken freihält, dann dürfte sie - trotz Kindern - keine Nachteile haben.
    Ja, der deutsche an sich mag da aber leider nicht...er hält an alten verkrusteten Traditionen fest....

    Für den Rollentausch braucht es zwei charakterstarke Partner; oder: ein anderes Land. In Amerika beispielsweise wird mehr über Bildungsgrenzen hinweg geheiratet als bei uns. In der DDR waren die Statusunterschiede ohnehin weniger ein Problem, weil sich auch der Fabrikdirektor bloß einen Trabbi leisten konnte.

    Kronprinzessin Victoria von Schweden kann unter dem Beifall ihrer künftigen Untertanen ihren Fitnesstrainer heiraten. Und selbst in Frankreich, das uns Deutschen demografisch und soziologisch eigentlich am nächsten steht, heiratet jeder vierte Mann eine Frau, die besser gebildet ist als er. In Deutschland jeder zehnte.

  6. Inaktiver User

    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Sehr viele - wenn nicht die meisten - Männer haben miese Jobs, in denen sie wenig oder mittelmässig verdienen. Und die wenigsten haben Karriere gemacht.

    Und ich möchte dem ständig wiederholten Vorurteil widersprechen, wonach "Karrierefrauen" Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden. Das ist nicht mein Eindruck.
    Die Zahl der einsamen Herzen ist im Hartz4-/Geringverdiener-Milieu sicher genauso hoch wie im Segment der GutverdienerInnen.

    Ich finde diese Vorwerk-"Studie" komplett uninteressant, ich weiss gar nicht, warum ich hier überhaupt mitschreibe.
    Ich suche mir jetzt eine interessantere Diskussionsrunde.

  7. Avatar von Brausepaul
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    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Mir stellt sich die Frage, ob die denn überhaupt "irgendeinen" Mann wollen? Ich denke mal die sind lieber allein, als sich mit "irgendjemanden" zu verpartnern. Also haben die wohl weniger ein Problem als derjenige der draufschaut und mit seinen Sinneswahrnehmungen nicht mehr bei Rande kommt, weil er denkt "Frau 30-40 MUSS einen Mann haben, sonst muss sie ja unglücklich sein".
    Ich kann den Link grade nicht finden, aber ich meine gelesen zu haben, dass der relatitiv hohe Anteil an (partnerschaftlich erfolglosen) Akademikerfrauen, von den Singlebörsen und Partnerschaftsvermittlungen bestätigt wird. Ob man das glauben möchte, sei jedem selbst überlassen.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -

  8. Inaktiver User

    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Ich kann den Link grade nicht finden, aber ich meine gelesen zu haben, dass der relatitiv hohe Anteil an (partnerschaftlich erfolglosen) Akademikerfrauen, von den Singlebörsen und Partnerschaftsvermittlungen bestätigt wird. Ob man das glauben möchte, sei jedem selbst überlassen.
    mag schon sein, dennoch stellt sich die Frage ob der Grund für die fehlenden Partner der akademische Grad ist oder doch eher andere Gründe ausschlaggebend sind.

  9. Inaktiver User

    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Mir stellt sich die Frage, ob die denn überhaupt "irgendeinen" Mann wollen? Ich denke mal die sind lieber allein, als sich mit "irgendjemanden" zu verpartnern.
    Das gilt für alle anderen auch. Niemand nimmt den Erstbesten / die Erstbeste. Trotzdem können die eigenen Ansprüche die Zahl der möglichen Partner so beeinflussen, dass nur wenige dem Beuteschema entsprechen.
    Wenn dann noch eine sehr hohe Zahl dasselbe Beuteschema verfolgt, nehmen die Chancen für den Einzelnen entsprechend ab.

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    ..mir stellt sich zudem die Frage wie tendenziös ein Artikel ist der Bezeichnungen wie "Superweiber" benutzt.
    Die Sprache des Artikels ist manchmal unangemessen, da gebe ich dir recht.

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    dann muss man sich nicht wirklich wundern, falls man irgendwann wieder Männer bei Studienplatzvergabe vorzieht, weil Frau ja eh später mal nur Teilzeit in Studienplatzfernenfächern macht.
    Das denke ich nicht, denn dann würde zu Recht von Frauen sofort geklagt.

  10. Inaktiver User

    AW: Rueckschritt marsch fuer die Frauenbewegung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sehr viele - wenn nicht die meisten - Männer haben miese Jobs, in denen sie wenig oder mittelmässig verdienen. Und die wenigsten haben Karriere gemacht.
    Es geht bei diesen Fragen ja auch nur um eine elitäre bestimmte Gruppe, die meint sie hätte die Deutungshoheit und alle anderen hätten sich unterzuordnen. Dazu zähle ich beispielsweise die Anhänger der Alice Schwarzerfraktion.

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