Es gibt nur einen "Generationenvertrag" und der ist die Rentenversicherung. Und selbst der heißt nicht mal so bzw. ist kein Vertrag und damit nicht einklagbar. Im übrigen besteht keine gesellschaftliche Pflicht sich fortzupflanzen. Und bitte nicht wieder die Beispiele mit "mehr Pflegeversicherung für Kinderlose" usw. Erstens kann niemand mit Sicherheit sagen, dass Kinder moralisch und finanziell willens und in der Lage sind die Eltern daheim zu pflegen, zweitens "nützen" Kinder dem Rentensystem nichts, wenn sie später 20 Jahre studieren, Hartzer, Beamter, Selbstständiger oder Auswanderer werden usw..
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24.04.2014, 09:27Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
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27.04.2014, 13:50
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Alle sind rechtlich ihren Eltern gegenüber unterhaltspflichtig, ob das daheim oder im Heim ist, ist egal.
BGH: Kinder müssen für Eltern auch nach Kontaktabbruch zahlen | tagesschau.de
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27.04.2014, 15:26Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Das Urteil stimmt.
Allerdings zahlen beispielsweise Singles (anders als Verheiratete) in Deuschland bereits 50% ihres Einkommens Abgaben und finanzieren daher auch Infrastruktur für Familien und anderes überproportional mit.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12891649.html
Wenn diese nun nicht mehr allein privat für ihr Alter vorsorgen koennen, was jeder angesichts der minimalen Rentenerträge muss und was vielen ja jetzt schon schwer fällt leben sie im Alter von Hartz IV und liegen dann selbst der Allgemeinheit 'auf der Tasche'.
Ich denke die meisten sind grundsaetzlich damit einverstanden das Familien Steuer- und andere Vorteile haben und Infrastruktur für Familie geschaffen wird, aber für viele ist eben trotzdem die Belastungsgrenze erreicht...
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27.04.2014, 21:56
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Hey Juliqua,
ich wollte mit meinem Post eigentlich nur sagen, dass es nicht zutreffend ist, dass wir uns auf irgendeine Weise der Pflege unserer Eltern entziehen können und das nicht wirklich was mit "willens" sein zu tun hat. Man "muss" außer man ist dazu absolut finanziell nicht in der Lage…ansonsten sind die Eltern ein Fall für den Sozialstaat.
Mehr wollt ich eigentlich gar nicht sagen ...also keinen Vergleich ziehen oder so...
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28.04.2014, 09:01Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Das Urteil betrifft einen anderen Sachverhalt. Ich meinte die Fälle, wo Kinder bspw. die Eltern in deren oder der eigenen Wohnung pflegen und damit dem Staat Steuern sparen, weil der nicht einen Teil der Heimkosten blechen muss. Und zum zweiten die Fälle, wo Kinder so wenig verdienen, dass garnix gepfändet werden kann und somit der Heimbewohner, der 3 nicht zahlungsfähige Kinder hat, der Allgemeinheit genau so viel kostet wie ein Kinderloser. Darüberhinaus besteht keine Verpflichtung, die Eltern daheim zu pflegen, ergo heißen Kinder nicht automatisch, dass man später in den eigenen 4 Wänden gepflegt wird.
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28.04.2014, 11:14Inaktiver User
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28.04.2014, 12:02
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01.05.2014, 02:11Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Es ist schon ein herber diskriminierender Galoppschritt, wenn Versicherungen aller Statistiken zum Trotz in der Pflegeversicherung Frauen und Männer gleich behandeln müssen, wenn de fakto Männer fünf Jahre (+) früher sterben als Frauen. Schlicht asozial!
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01.05.2014, 09:26
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Ist es die Aufgabe von Versicherungen sozial zu sein? Ich verstehe den Beitrag gerade nicht.
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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01.05.2014, 10:09
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Wenn jeder seine eigenen Kosten selbst trägt, erübrigt sich eine Versicherung. Dann braucht man Sparverträge. Und in den meisten Fällen freuen sich dann darüber die Erben. Denn längst nicht jeder wird zum Pflegefall.
I.d.R. ist man sowieso in seinen letzten Lebensmonaten am teuersten, unabhängig davon, wieviele gesunde Lebensjahre man vorher erleben durfte. Deshalb ist die unterschiedliche Lebenserwartung zweitrangig.


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