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29.01.2014, 16:59Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
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29.01.2014, 17:04Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
War das je seit die Menschheit exisitiert, über längere Phasen drastisch anders? Wenn früher ein Mann auf die Mammutjagd ging, war er wochenlang weg und ist vielleicht gestorben. Die Mammutjagd wurden durch Kriege abgelöst. Deine Vorfahren haben sich davon nicht schrecken lassen und u.a. dich in die Welt gesetzt. Die Bedingungen, die wir jetzt haben, sichern dir auf jeden Fall die Existenz. Jedenfalls ist nichts davon ein Grund, kein Kind zu haben.
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29.01.2014, 17:23
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29.01.2014, 18:02Inaktiver User
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29.01.2014, 18:26Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Da hast du vollkommen recht. Nur habe ich eine Meinung dazu, und auch die darf ich zum Glück äußern. Ist, soweit ich weiß, auch die Funktion eines Forums.
Außerdem will ich nur neue Aspekte aufzeigen. Ich z.B. lebe saumäßig gern, obwohl in meinem Leben nicht alles Zucker ist. Einem potenziellen Kind könnte es genauso gehen.
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29.01.2014, 22:38
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Doch, leider. Das Nachbohren hat erst aufgehört, als ich soviel inneren Abstand und Souveränität hatte, daß mit einem sachlichen und emotionsfreien "Hat sich nicht ergeben" das Gespräch beendet war. Ich tue damit nicht flockig so, als würde es mir nichts ausmachen. Ich biete einfach überhaupt keinen Anhaltspunkt mehr, das Thema weiterzuverfolgen. War ein langer Weg - und glaub mir, das Schlimmste sind nicht die fiesen Kommentare (hat es gegeben), sondern die vermeintlich gut gemeinten. Das ist von denjenigen nie bös gemeint, aber gerade Ignoranz kann noch viel härter treffen als Boshaftigkeit.
Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!
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29.01.2014, 22:39Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Natürlich kann ich den Grund nachvollziehen, er wird ja im Post haarklein beschrieben. Nur wenns danach geht dann dürfte keiner mehr Kinder in die Welt setzen. Wahlweise wird auch die Ausrede benützt, daß in solchen Krisenzeiten keine Kinder mehr einen lebenswerten Raum vorfinden würden etc. pp.
Und dieser Opfermentalität kann ich schlicht nichts abgewinnen. Erfahrungsgemäß sind das meist Leute, die die Schuld immer bei anderen suchen und wenig Verantwortung für sich übernehmen wollen. Ob das vermessen ist oder nicht ist mir dabei herzlich egal, Ausrede bleibt Ausrede. Im vorliegenden Fall würde das auch bedeuten gar keine Partnerschaft einzugehen, denn sie könnte ja sowieso in die Brüche gehen.
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29.01.2014, 22:40
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!
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30.01.2014, 08:37Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Statistisch gesehen aber nicht. Kinder sind und bleiben Armutsrisiko Nr. 1 in Deutschland. 40% der Kinder von Alleinerziehenden gelten als "arm", 50% der Alleinerziehenden sind nahezu stetig arbeitslos oder in Minijobs, kombiniert oft mit einem Einsatz deutlich unter ihrer Qualifikation, da auch gut ausgebildete Alleinerziehende selten einen Vollzeitjob finden oder annehmen können, weil Betreuungsangebote (öffentliche wie private) fehlen oder diese nicht zu unserem superduper flexiblen Arbeitsmarkt passen, weil um 17.00 Uhr geschlossen wird und Muttern aber beim AG auf Abruf bis um 20.00 Uhr bereitstehen muss. Und eine Nanny kann sich eine Alleinerziehende kaum leisten.
Natürlich kann man sagen "mich betrifft das eher nicht, wird schon gutgehen", allerdings habe ich dann eher kein Verständnis für das Gejammere danach, dass der Staat und die AG so schlecht sind und man nach der Elternzeit keinen Job finde, die Kitas alle voll sind und einem die Kosten über die Ohren wachsen. Weil das war VORHER bekannt und musste einkalkuliert werden. Wer hofft der Kelch geht an einem vorbei, muss sich beim Gegenteil dann eben auch damit abfinden. Persönliches Lebensrisiko.
Der Unterhalt, so er gezahlt wird, ist meist nur ein Notnagel, wenn die Frau arbeitslos ist oder nur einen Minijob hat. Du schreibst das recht fluffig und natürlich gibts auch solche Fälle, wo schnell ein neuer Partner da ist. Andererseits hat die alleinerziehende Frau mit Kind (sage ich bewusst so, da über 90% der Alleinerziehenden Frauen sind) auf dem Partnermarkt schlechtere Chancen und auf dem Arbeitsmarkt sowieso. Das ist so, auch wenns meist nicht offen in einer Absage ausgesprochen wird. Dazu wohnen in unserer hyperflexiblen Gesellschaft die Eltern wahrscheinlich eher seltener im selben Ort oder gar selben Haus und sind daher nicht immer bei der Hand. Deine Ausführungen betreffen denk ich den Idealfall, aber eher nicht die Realität.
Und so verwundert es nicht, dass immer mehr Frauen ihr eigenes Ich oder Überleben näher ist und das kreide ich ihnen garnicht an. Sie passen sich lediglich an die moderne Gesellschaft an, obs einem gefällt oder nicht.
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30.01.2014, 09:27
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Was heißt denn hier Schuld?
Es wird immer so getan, als wäre es schlecht, wenn weniger Kinder geboren werden. Sinkt die Geburtenrate aber woanders, ist das plötzlich gut.
Tatsache ist, dass die Erde zur Überbevölkerung tendiert. Deutschland ist auch keine Ausnahme, es ist einfach voll hier.
Nur weil die Leute, die bei uns das Sagen haben, meinen, es müsste bei dieser Bevölkerungszahl bleiben, damit ihre Macht und ihr Einfluss nicht weniger werden, müssen wir als Individuen diese Meinung noch lange nicht teilen.
Ich habe im Laufe des Lebens oft genug erlebt, dass viele Resourcen knapp sind. Egal, ob es um gute Arbeitsplätze, genug attraktiven Wohnraum, Parkplätze, Grünflächen, Ausbildungsplätze, Plätze im Kindergarten, genug Lehrer oder Freizeitmöglichkeiten ging. Es würde wirklich nicht schaden, wenn die Konkurrenz mal etwas geringer würde und sich alles etwas entspannen würde.
Wieso sollen also alle Leute Kinder haben? Es reichen doch die Kinder derjenigen, die wirklich welche haben wollen!
Und wer mir jetzt - mal wieder - mit der Rente kommt, sollte sich mal überlegen, was für die Beitragszahlungen besser ist: 4 Zeitarbeiter o.a. prekär Beschäftigte plus ein Arbeitsloser oder dann doch lieber 3 gut ausgebildete Fachkräfte mit einer gutbezahlten Stelle?
Denn wenn es weniger Kinder gibt, können die die da sind besser ausgebildet werden und fänden dann auch gute Jobs.



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