Meinst du, die sind alle käuflich?
Als junge Frau fand ich die alten Säcke, die versucht haben, mich anzugraben, nur erbärmlich. Ob die Geld hatten, oder nicht, war mir dabei völlig egal. Körperliche Nähe konnte ich mir mit einem Mann, der 20 oder mehr Jahre älter war nie vorstellen.
Meinst du, den jungen Damen heute geht es soviel anders? Da muss der Kerl schon mindestens C-Promi sein, um da noch Erfolg zu haben. Mit den wenigen Exemplaren wird sich die Statistik kaum aufhübschen lassen.
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Ergebnis 41 bis 50 von 875
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08.11.2013, 09:13
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
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08.11.2013, 09:18
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Aber das gilt doch umgekehrt genauso. Da kann Frau noch so sehr ein Kind wollen, wenn der Mann nicht mitmacht und konsequent verhütet, nützt auch alles nix.
Sehr oft bin ich damit auch nicht konfrontiert. Was eigentlich schon wieder schade ist, denn im persönlichen Gespräch kann man sich dann damit auseinandersetzen (wenn man das möchte), während man gegen Meinungsmache in Zeitungsartikeln nur bedingt was bewegen kann.“You can tell how smart people are by what they laugh at.”
― Tina Fey
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08.11.2013, 09:18
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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08.11.2013, 09:23Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
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08.11.2013, 09:25
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Ja, das ist wohl wahr. Man könnte evtl. eine Stichtagsbetrachtung machen, wie viele männliche Erwachsene am Tag x den gleichen Wohnsitz haben wie mindestens ein(e) Unter-18-Jährige(r).
Oder als Gegenstück zur Zahl der Geburten die Zahl der Männer, die rechtlich als Väter eingetragen sind. Klar, Kinder, bei denen kein Vater eingetragen ist, geben dem Ganzen natürlich eine Unschärfe. Wäre thematisch aber vielleicht zu vergleichen mit Kindern, die von den leiblichen Müttern zur Adoption freigegeben wären?“You can tell how smart people are by what they laugh at.”
― Tina Fey
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08.11.2013, 09:32
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Persönlich ist es mir auch egal, ob vielleicht Nachbar X sich über mich wundert. Soll er doch.
Was mich nervt ist hier wirklich das regelmäßige öffentliche Hochkochen von immer dem gleichen Thema, immer mit den gleichen "Schuldigen". Und immer die pseudo-interessierte Frage, warum es so ist, wie es ist. Das führt doch auch zu nichts.
Wenn man wirklich an Lösungen interessiert wäre, müßte man dann nicht den Fokus auf alle Beteiligten ausweiten, um der Problematik mal auf den wahren Grund gehen zu können?
Ja, ich glaube, was mich so nervt, ist das populistische Element an der Aufmachung der Thematik. So kann man es vielleicht ausdrücken.“You can tell how smart people are by what they laugh at.”
― Tina Fey
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08.11.2013, 09:40
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Frauen werden Akademikerinnen, weil sie es koennen. Das ist zumindest meine Vermutung. Ich kenne Nicht-Akademikerinnen ohne Kinder (mich z.B.) und Frauen, die sogar habilitiert haben trotz Kind. Scheinbar ist, wo ein Wille ist, auch ein Weg.
Ich kenne schon Frauen, die Kinder wollen. Die wollen aber auch den Mann dazu, damit das ganze eine Familie wird. Das Modell Alleinerziehende Mutter ist fuer niemanden sonderlich erstrebenswert. Bestenfalls eine Notloesung, wenn kein anstaendiger Mann mehr auf dem freien Markt zu finden ist sondern nur noch die Restposten. Haette ich Kinder gewollt, dann wohl nur mit einem Mann, der mich auch heiratet und mit mir und den Kindern zusammen eine richtige Familie bildet. Einen reinen Samenspender haette ich da nicht gebrauchen koennen. Ueberhaupt haette ich kaum ein Kind von einem Mann gewollt, den ich nicht von herzen liebe. Klingt vielleicht arg romantisch aber das ist nur reine Biologie.
An den Pranger gehoert wohl keiner, wenns um das Thema geht. Ich behaupte ja immer, das liegt am Gesamtsystem hierzulande. Da kann man auch mit Herdpraemie und einem Anspruch (ha ha) auf einen Kita-Platz keinen Baby-Boom ausloesen.Nicht, dass ich jetzt statt den Frauen die Männer an den Pranger stellen möchte.
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08.11.2013, 09:41
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Ach, sowas haben wir in diesem Land doch häufig und ständig. Beliebte Opfer sind neben den kinderlosen Frauen die faulen Arbeitslosen, raffgierigen Vermieter, abzockende Makler, zockende Banker, steuerhinterziehende Reiche, faule Beamte, nichtsnutzige Jugendliche, parasitäre Asylbewerber, gewaltbereite Fußballfans und integrationsunwillige Ausländer.
Warum hört man eigentlich fast nie was über dümmliche und zu zahlreiche Werbefuzzis und Journalisten? Ganz einfach, weil sie es doch sind, die so ein Geschwafel verbreiten!
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08.11.2013, 09:42Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Nö ich glaub gar nicht, daß Du einen Männerhass schiebst aber ich komm trotzdem nochmal drauf was ich schon längere Zeit beobachte.
Man könnte auch folgenden Schluß daraus ziehen:Mir geht es darum, dass es scheinbar gar keine Forscher oder sonst wen zu interessieren scheint, mal drauf zu schauen, was eigentlich die Männer (zumindest statistisch) mit den Geburtenrückgängen zu tun haben. Nein, wir sprechen über Kinder, also zwangsläufig über die Frauen. Ganz schön einfach gedacht, und imho ganz schön antiquiert. Das spiegelt ein Rollenverhältnis, das mir zutiefst zuwider ist.
Männer sind uninteressant, Männerbelange und -bedürfnisse sind uninteressant. Was Männer wollen ist uninteressant.
Frauen sind das Maß der Dinge, da muss geforscht werden, sie sind ja per se das benachteiligte Geschlecht, sie sind es die wenig verdienen, keine Karriere machen, die Karriere opfern wegen Kinder, keine Kinder bekommen etc. Den Männern gehts ja an sich prächtig, wieso sollte jemand draufkommen mal Männer zu fragen was sie wirklich empfinden?
Also ich könnte jetzt als Mann hier einen Fassungslosstrang aufmachen wo ich mich angekäst fühle weil in der Umfrage nur diese Akademikerinnen wieder als das Maß der Dinge hingestellt werden, das ist nur die andere Seite der Medaille.
Ich stelle mich hin und sage, ja verdammt nochmal fragt endlich mal die Männer wie es ihnen geht und warum das so ist, aber die Antwort würde Frau sowieso wieder nicht gefallen. Es ist also wurscht ob nur über Frauen geforscht wird oder nicht über Männer, denn Frau kann Mann es sowieso nicht recht machen.
Das ist das selbe wie wenn Du Dich über das Wetter aufregen würdest, bringt herzlich wenig. Ich habe für mich festgestellt, dass ich nur dann weiterkomme wenn ich mich weitestgehend freimache und schaue was mir wichtig ist und was für die Menschen in meiner Umgebung wichtig ist. Denn in diesem Umfeld kann ich einigermaßen selbst bestimmen wie ich lebe, mit wem ich lebe und wie wir unser Rollenverständnis verstehen und umsetzen.(Nachsatz: Zuwider ist mir das allgemeine Rollenverständnis bzw. der gefühlte Anspruch der Allgemeinheit an die weibliche Bevölkerung. Damit verurteile ich nicht Einzelpersonen, die für sich persönlich zu dieser oder jener Entscheidung kommen.)
Und es wird auch viel gemacht und publiziert um Menschen zu lenken. Siehe auch gerade wieder Umfragen zur Maut. Es wird das Ergebnis präsentiert, die Fragestellung wird nicht bekannt gegeben. Und dann fragst Dich wie bescheuert ein Großteil unserer Bevölkerung sein muß wenn sie dem zustimmen. Meist stecken PR Agenturen dahinter um bestimmte Stimmungen zu erzeugen und ich passe mitlerweile höllisch auf mich nicht gleich emotional in so einen Strudel reinreißen zu lassen.
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08.11.2013, 09:44Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Ich selbst bin auch gewollt kinderlos und sehr glücklich mit meinem Lebensentwurf. Mir fällt auf, dass mehrheitlich die eher unglücklichen Mütter einen Neid entwickeln und fragen, warum man denn keine Kinder hat. Leicht vorwurfsvoll - als müssten alle Mütter dieses Schicksal teilen. Meine sehr glückliche Mutterfreundin ist da wesentlich entspannter. Ansonsten beantworte ich solche saublöden Fragen nach meiner Kinderlosigkeit gar nicht mehr.
Eine Theorie warum Frauen immer weniger Kinder bekommen ist sicherlich auch, dass heute die Trennungsquote höher ist und die Frauen zunächst alleinerziehend ihr Leben fristen - meist ja am Existenzminimum - und dann am Ende in die Altersarmut nahtlos übergehen. Nicht alle wollen unbedingt eine akademische Karriere, sondern wären auch als Hausfrau und Mutter glücklich. Spätestens mit Mitte 50 ist dann die Ehe am Ende, wenn der Partner seine dollen 5 Minuten bekommt. Heute sind Scheidungen ja auch völlig salonfähig.
Sicherlich war die berufliche Perspektive vor 100 Jahren keine andere für Mutter, doch konnte man da eher davon ausgehen: bis dass der Tod... und selbst wenn die Ehe nicht unbedingt glücklich war, so hatte man zumindest die Gewissheit einer Versorgung bis ins Alter.



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