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08.11.2013, 15:02
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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08.11.2013, 15:08Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Hm, Du bist gar nicht so weit weg von mir als Du selbst glaubst, beispielsweise #101 von Dir dem ich völlig zustimme.
Fernseher hab ich seit 8 Jahren rausgeschmissen, bei vielen dieser sogenannten Expertenrunden sitzen aufgeplusterte Testosteronbomber, die mir selbst gehörig auf den Sack gehen, dieses Geschwafel muss ich mir nicht geben, da gibts nur Gehirnknoten.
Zeitungen das selbe, nur noch effekthascherisches Dummgebrabbel mit Halbwahrheiten garniert, selbst die sogenannten seriösen Zeitungen driften immer weiter ab.
Das es ein männlich strukturiertes System gibt bestreite ich gar nicht, das bedeutet aber keineswegs im Umkehrschluß, daß alle anderen Männer dies gutheißen.
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08.11.2013, 15:11
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Ich könnte mir vorstellen, dass der nicht vorhandene zeitliche Aspekt bei Männern noch mit reinspielt. Frauen müssen sich in einem bestimmten Alter damit auseinandersetzen, dass es eben wirklich irgendwann nicht mehr möglich ist, ein Kind zu bekommen. Männer haben diese Schranke nicht. Vielleicht gibt es da dann auch nicht den Druck, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, wenn die Freundin / Frau nicht gerade drängelt.
Ich selber hatte nie einen Kinderwunsch, aber als ich 40 wurde, habe ich ein gutes Jahr lang sehr intensiv drüber nachgedacht, ob ich auch in 10 Jahren noch damit klarkomme, keine Kinder zu haben. Wäre das Alter nicht gewesen, hätte ich nicht drüber nachgedacht. Ich habe es bei Freundinnen auch mitbekommen, die sozusagen auf den letzten Drücker sich noch für Kinder entschieden haben. Deren Männer lieben die jetzt vorhandenen Kinder heiß und innig, hätten aber keinen Druck gemacht, welche zu bekommen.
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08.11.2013, 15:16Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Das ist ein Mythos, der gern aufrechterhalten bleibt. Tatsache ist, daß bereits ab 35 bei Männern die Androgenpause einsetzt und auch die Qualität, sowie die Quantität der Spermien jenseits der 40 drastisch abnimmt.
Man könnte sich ja die Mühe machen und das von mir verlinkte PDF durchlesen, da wird genau das dargestellt was hier von Joker angeprangert wurde - die fehlende Auseinandersetzung warum Männer kinderlos sind.
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08.11.2013, 15:22
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Was ich meinte, war: jeder Frau ist es bewußt, dass ihre zeitlichen Möglichkeiten, Kinder zu bekommen, in einem bestimmten Alter zu einem Ende kommen.
Den mir bekannten männlichen Einzelfällen ist es definitiv nicht bewußt.Geändert von Petrolia (08.11.2013 um 16:57 Uhr) Grund: Entscheidendes Adjektiv nachgetragen
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08.11.2013, 16:07Inaktiver User
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08.11.2013, 16:12Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Das wundert mich eben. Wenn ich drei Jahre von mir aus komplett aus dem Job aussteigen gewichte gegen 50 Jahre ohne Kinder leben, dann wär für mich die Entscheidung auch klar gewesen.
Nichts gegen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber der Preis auf ein Kind zu verzichten wenn das nicht so gegeben ist wie ich mir das idealerweise vorstelle scheint mir persönlich halt sehr hoch zu sein.
Ich bin gespannt, wie sich die Situation in zwanzig, dreissig Jahren darstellt, wenn eben viele aus dem Grund kinderlos geblieben sein werden.
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08.11.2013, 17:13
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Und deshalb scheint es mir relativ klar, dass die Anzahl der Frauen, die mit Kind beruflich kürzer treten, immer signifikant höher liegen wird als bei den Männern. Auch wenn die Betreuungssituation optimal ist und der Verdienst der Frau auf einem Level mit dem des Mannes ist.
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08.11.2013, 17:18Inaktiver User
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Nun ich nehme an dein Kinderwunsch war weitaus stärker ausgeprägt als meiner. Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt Kinder will.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war da ein Punkt von vielen.
Frauen die einen starken Kinderwunsch haben wird das nicht sowichtig sein, abe Res gibt eben auch die ambivalenten und die kann man durch solche Maßnahmen erreichen
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08.11.2013, 17:27
AW: "Immer mehr Frauen bleiben kinderlos" - Die Männer nicht?
Sehr interessant, danke!
Mir war nicht so klar, daß Männer sich als nicht interessant in unserer Gesellschaft wahrnehmen, aber ich sehe Deinen Punkt.
Ansonsten kann ich nur von meiner individuellen Wahrnehmung in meiner Umgebung sprechen. Da ist es so, daß ich keine Männer über 45 sehe, die keine Kinder haben. Meist mehrere. Selbst solche, die zunächst als einsame Steppenwölfe daher kommen, erzählen auf konkrete Frage nach Kindern, ja, vorhanden, aber bei der seit langem geschiedenen/getrennten Frau lebend.
Von den kinderlosen Frauen, die ich kenne, haben sich die meisten bewußt für diese Form des Lebens entschieden. Nur von ganz wenigen - genauer gesagt zweien außer mir - weiß ich, daß sie gern Kinder gehabt hätten, es aber nicht geklappt hat.
Insofern, in meinem Umfeld jedenfalls bleiben die Männer in der Regel nicht kinderlos.Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!



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