Das es im einzelnen noch oft klappt bestreite ich gar nicht. Mir geht es um das Gesamtgesellschaftliche. Und da ist mittlerweile ein Punkt erreicht, an dem sich beide Geschlechter emanzipieren. Leider in verschiedene Richtungen. Das Problem ist, das sich aber beide Geschlechter brauchen, auf Dauer.
So wurde mit der Emanzipation der Frauen diese in vielerlei Hinsicht "ins Boot geholt". Gute Sache, habe ich nix gegen! Aber da sollte man sich mittlerweile um die ganze Gesellschaft kümmern. Finde ich.
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08.08.2013, 15:13
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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08.08.2013, 15:22
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Hm... ich weiß nicht genau wie ich es audrücken soll. Damalige Überforderung bezweifle ich nicht. Aber ich glaube es war... "anders". Die Dinge welche die Überforderung auslösten, waren größtenteils Dinge die mittlerweile geändert sind. Trotzdem ist diese Überforderung da, in einem maß das erschreckt (mich zumindest), wenn wir uns Sozialstaat nennen und davon reden in einer moderneren Welt zu leben.
Das es keine Überforderung mehr geben wird, irgendwann, ist natürlich illusorisch. Aber wenn die alten Überforderungsgründe abgebaut wurden, Überforderung aber noch da ist, muss es ja Neue geben. Und das interessiert mich näher. Mir fallen da einige Gründe ein, für Mann und Frau, die sich aus dem immer mehr wachsenden Kapitalismus ergeben.
Es stimmt einfach so einiges nicht.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
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08.08.2013, 15:37Inaktiver User
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Also das sehe ich nun tatsächlich ganz anders als du, Satyr.
Verglichen mit unseren Eltern und Großeltern empfinde ich das heutige Verhältnis zwischen Mann und Frau wesentlich entspannter, gesprächsbereiter und gegenseitig verständnisvoller.
Man muss ja nicht unbedingt die Bri (in der verschiedene Generationen miteinander diskutieren) als DEN Maßstab für das Leben „vor der Hütte“ betrachten
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08.08.2013, 15:46Inaktiver User
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Schön, wenn Du das so siehst.
Das macht doch Mut.
Ich vermute Satyr und ich (denn ich kann vieles nachvollziehen, was er sagt) sind beide eher kulturpessimistisch veranlagt.
Und ich glaube auch (Satyr?) beide Single.
können also nicht mit einer Musterbeziehung aufwarten, sondern vielleicht auch teils mit, ähm, interessanten ... Begegnungen auf dem Single-Markt.
Und dem gegenüber stelle ich persönlich manchmal die guten Beziehungen meiner Eltern und vor allem eines Großelternpaars, die wirklich glücklich waren.
Ich finde das Finden und Halten einer Beziehung heute gar nicht so einfach.
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08.08.2013, 15:55Inaktiver User
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Das glaube ich eigentlich nicht. Ich glaube, dass die Überforderungsgründe im Wesentlichen dieselben sind wie vor 50, 500 oder 5000 Jahren.
Alkoholismus, psychische Erkrankungen, beengte Wohnverhältnisse, Armut, Konflikte in der Partnerschaft, Schreikinder, kranke Kinder, kranke Eltern...
Ein Überforderungsgrund ist natürlich weggefallen: Man kann den Kindersegen heutzutage begrenzen und muss nicht das zehnte ungewollte Kind austragen. Dafür werden auch weniger Kinder in den Fluss geworfen und auf die Müllhalde geschmissen.
Das könnte allerdings sein. Ich glaube keine Sekunde lang, dass die Verhältnisse vor 50 oder 100 Jahren entspannter waren als heute. Aber in den letzten fünfzehn oder zwanzig Jahren hat sich eventuell doch manches zum Schlechteren gewandelt. Das "soziale" an der sozialen Marktwirtschaft scheint mir zu einem Gutteil verloren gegangen zu sein.Mir fallen da einige Gründe ein, für Mann und Frau, die sich aus dem immer mehr wachsenden Kapitalismus ergeben.
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08.08.2013, 15:55Inaktiver User
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Das magst du so sehen.
Ich finde es jedenfalls armselig wenn Männer am jammern sind und in den Zeugungsstreik treten, weil sie angeblich ein hohes Risiko eingehen wenn sie Kinder zeugen. Täten sie das mit einer Frau mit der Kinder aufziehen partnerschaftlich geregelt wird und die sich genauso in der finanziellen Verantwortung für die Familie sieht könnten sie das ziemlich zuverlässig vermeiden.
Es gibt genug Frauen die das heute so sehen und leisten könnten - genau die bleiben aber übrig, bekanntermaßen.
Wer sich dann eine sucht, die das anders sieht weil nur das sein Frauenbild bedient der braucht sich dann aber bitteschön hinterher nicht wundern.
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08.08.2013, 16:01Inaktiver User
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
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08.08.2013, 16:08Inaktiver User
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Dagegen bin ich ein äußerst zufriedener Single.
Die Ehen meiner Großeltern waren definitiv nicht von besonderer Zuneigung geprägt. Die Frauen hatten in der Nachkriegsgeneration sowieso nicht die große Auswahl und Scheidungen waren gesellschaftlich weitgehend geächtet. Der eine Opa hat bis zu seinem Tod unter seiner tyrannischen Frau gelitten. Beim anderen Paar war die Situation ausgeglichener: Die Abneigung beruhte immerhin auf Gegenseitigkeit.
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08.08.2013, 16:11Inaktiver User
AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?
Das glaube ich jetzt eigentlich nicht, dass Frauen die z.B. studiert haben oder wert auf den eigenen Beruf legen, schlechtere Chancen bei Männern haben. Ganz und gar nicht.
Ich glaube vielmehr, ein Problem ist tatsächlich die Tatsache, dass die Ausbildungszeiten oft lange dauern, dass der Berufseinstieg lange dauert, dass es lange dauert bis ein Leben gefestigt ist ... und erst dann wollen viele Kinder, vorher kommen sie gar nicht dazu, daran zu denken.
Manchmal fehlt dann der Partner/die Partnerin und es bleibt schlicht nicht mehr so viel Zeit. Manche sind dann zu alt oder fühlen sich schlicht zu alt.
Darum müsste vielleicht hier ein Umdenken passieren, dass auch junge Leute, die noch in der Ausbidung/Studium sind schon das Gefühl haben "Ja, jetzt könnte es passen, ohne dass es mich bei der "Karriere"-Planung (im Sinne von einfach einen guten Job finden) zu sehr belastet.Geändert von Inaktiver User (08.08.2013 um 16:15 Uhr)
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08.08.2013, 16:13Inaktiver User



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