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  1. User Info Menu

    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    vanDyck, die Idee mit den Plakaten fände ich klasse. Weiß zwar nicht, ob dies einen Grabscher hindert, aber zumindest wird damit die gesellschaftliche Ächtung dieses Verhaltens zum Ausdruck gebracht.
    Ob und wieviele Grabscher und Harcoreglotzer das beindruckt, sowas lässt sich immer nur schwer messen - gleichwohl werden sie dann zunehmend zur Kenntnis nehmen müssen, dass ihr 'Tun' sozusagen Thema ist - sie werden sich auch ein Stück weit mehr beobachtet fühlen.
    Im Grunde wäre solch eine Aktion ja auch ein Signal für alle, insb. für die Frauen.
    Klar - von solchen Aktionen sollte man sich nicht allzuviel versprechen - sie können nur ein Baustein unter vielen sein, zumal ja auch nach wie vor darum gerungen werden muss, dass sexuelle Belästigung von Frauen überhaupt ein (massives) Problem darstellt.

    Was die bri-Stränge angeht, so habe ich ja schon die Haushalts-, Mode- und Kosmetikforen genannt. Nicht das mich das im Einzelfall nicht auch mal interessieren würde, aber sich ausschließlich und zeitaufwendig mit Waschmitteln, Fleckentfernern, neuen Lippenstiftfarben oder meinem Klassiker an Unsinnigkeit "Was habt Ihr heute an" oder so ähnlich zu beschäftigen, das finde ich nun für gebildete Frauen wirklich merkwürdig.
    Ich wäre sehr vorsichtig damit, anzunehmen, dass die Userinnen, die sich bspw. vornehmlich im Kosmetik- und/oder Modeforum und/oder Haushaltsforum tummeln, politisch nicht interessiert sind und/oder mit dem Feminismus (so gar) nichts am Hut hätten.
    Dem ist nämlich in so einigen Fällen definitiv nicht so; und das glaube ich nicht nur, sondern ich weiß es!

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (19.07.2013 um 11:47 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Satyr, vielleicht solltest du dich einfach dem modernen Feminismus anschließen?
    (Männer sind herzlich willkommen!)
    Hm nein... ich muss sagen, ich bin eher dem hier so verpönten Maskulismus zugeneigt. Wobei ich es schade finde, das einige dumme Beispiele davon herausgegriffen werden um den kompletten Maskulismus zu bewerten. Das ginge mit Feminismus auch. Spinner gibt es überall. Diese stehen aber meist nicht für generelles. Wobei ich extra schreibe "zugeneigt". Generell mag ich im Grunde jedes "ismus" nicht sonderlich. Das bedeutet immer Ideologie und damit Dogmen. Das ist nicht die Offenheit die gebraucht wird sondern wieder nur ein anderes Rollenbild, mMn.

    Im Gegensatz zur alten Feministinnen-Garde (die natürlich sehr, sehr wichtig war, um die Frauen überhaupt erst einmal aus der „Unsichtbarkeit“ zu befreien), geht es der heutigen Frauen-Generation nämlich genau um die Dinge, die du einforderst:

    Um eine Gleichberechtigung beider Geschlechter.
    Das dies hauptsächlich der Gedanke ist, glaube ich. Leider wird die Praxis falsch umgesetzt. In der Praxis ist es noch immer eine Art "Vorwurfs-Feminismus". Das schafft dann nicht grade Offenheit für eventuelle Einsichten oder Diskussionsbereitschaft. Zumindest mir geht es oft so. Auch die Keule mit der Jahrhundertelangen Unterdrückung von Frauen durch Männer ist ein Vorwurf. Nichts weiter. Was sollen Männer - einer völlig anderen Generation - damit anfangen?

    Die Befreiung von alten Zwängen ist also nur gemeinsam möglich und sie kann nicht GEGEN eines der beiden Geschlechter gerichtet sein.

    Sie muss als ein gemeinsames Projekt begriffen werden.


    Wie glaubwürdig ist denn dein WIR-Gefühl (dein humanistischer Leitgedanke also), wenn DU immer wieder (wenn auch sehr subtil) auf „die anderen“ eindrischst?
    Wo dresche ich ein? Ich kritisiere - mit dem gleichen Hintergrundgedanken. Es ist nun mal nicht alles toll und hilfreich für die Zukunft am Feminismus wie am Maskulismus. Frauen und Männer die nicht bereit sind gleichberechtigt(!) und auf Augenhöhe(!) miteinander zu reden ärgern mich gleichermaßen. Ich denke das Hauptproblem ist das gegenseitige verstehen, nicht nur das reden. Probleme haben beide Geschlechter. Wie ich nicht nur in der Bri merkte ist es aber schwierig darüber zu reden, ohne das es in einer Diskussion endet welches Geschlecht die größeren und wichtigeren Probleme hat. Ich finde das sollte im Grunde egal sein. Man kann - wenn der Wille da ist - mehrere Probleme gleichzeitig angehen. Sie also nich dediziert als Geschlechterprobleme sehen, sondern als Probleme der Gesellschaft - bestehend aus Mann und Frau.
    Leider scheinen wir in D aber nicht so weit zu sein *sfz*.

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Achso du warst die berühmte "ich werte die ersten 200 Tweets" aus auf Me Ti das Blog der Wendungen
    Meinst Du das Mi Tao Blog? Gelesen habe ich es, geschrieben nicht. Aber erst ca. eine Woche nachdem ich selbst gezählt habe. Undzwar weit mehr als 200 Tweets :).
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
    -

  3. Inaktiver User

    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    [QUOTE=VanDyck;22562621

    Ich wäre sehr vorsichtig damit, anzunehmen, dass die Userinnen, die sich vornehmlich im Kosmetik- und/oder Modeforum tummeln, politisch nicht interessiert sind und/oder mit dem Feminismus nichts am Hut hätten.
    Dem ist nämlich in so einigen Fällen definitiv nicht so; und das glaube ich nicht nur, sondern ich weiß es!
    VanDyck[/QUOTE]


    Das glaube ich auch, vD, deshalb sage ich doch, dass es mich wundert.

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    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Wie ich nicht nur in der Bri merkte ist es aber schwierig darüber zu reden, ohne das es in einer Diskussion endet welches Geschlecht die größeren und wichtigeren Probleme hat. Ich finde das sollte im Grunde egal sein. Man kann - wenn der Wille da ist - mehrere Probleme gleichzeitig angehen. Sie also nich dediziert als Geschlechterprobleme sehen, sondern als Probleme der Gesellschaft - bestehend aus Mann und Frau.
    Das Blümchen mal generell für deine Beiträge zum Thema.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  5. gesperrt

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    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Mir kommen diese Diskussionen ja immer vor als ob das Außenministerium eine Diskussion über seine derzeige Lage halten möchte und das Gesundheitsministerium stürmt den Raum und klärt die Presse drüber auf, wie es um die Krankenkasse und Ärztegehälter bestellt ist.

    Mir ist der Zusammenhang nicht so klar, außer bei Dingen die die Familie betreffen (wo der Standardsatz eh ist: das muss individuell geklärt werden). Welche Themen bleiben denn übrig, die gemeinsam (mit leuten die andere Meinung sind) diskutiert werden könnten?

    Es gibt genügend Männer die totale Feministen sind und kein Problem damit haben, nicht allen und jeden ungewünscht zu kommentieren. Es ist sogar die Mehrheit.

    PS: vor allen Dingen, einen Strang explizit für die angesprochenen Männerdinge finde ich ganz hervorragend...ich persönlich habe diese Probleme allerdings nicht und frage mich, warum die sehr engagierten Poster, die diese Themen durchaus interessiert einen solchen Strang nicht eröffnen, sondern sich immer an die anderen dranhängen und dadurch komplett argumentativ undurchdringliches Gewirr machen.
    Geändert von _Farmelli (19.07.2013 um 12:40 Uhr)

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    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das glaube ich auch, vD, deshalb sage ich doch, dass es mich wundert.
    Nun ja, du schriebst ja, das fändest du für "gebildete Frauen wirklich merkwürdig".
    Ich denke mal: manchmal sind es auch die praktischen Lebensumstände: Job, Kinder zum Beispiel.
    Da bleibt nicht mehr soviel Zeit, oder frau hat einfach nach einem anstrengenden Tag 'keinen Kopp mehr dafür', sich intensivere Gedanken um politische/feministische Ideen zu machen - da muss es dann sozusagen 'seicht' zugehen, wg Entspannung.
    Und manche Userinnen sind es auch irgendwann leid geworden, in 'politischen' Strängen zu schreiben, aufgrunddessen, was sie dort lesen mussten.

    VanDyck
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    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Daniel Kahneman

  7. Inaktiver User

    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Mir ist der Zusammenhang nicht so klar, außer bei Dingen die die Familie betreffen (wo der Standardsatz eh ist: das muss individuell geklärt werden). Welche Themen bleiben denn übrig, die gemeinsam (mit leuten die andere Meinung sind) diskutiert werden könnten?
    Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstanden habe, aber ich denke, es bleibt noch eine Menge zu diskutieren in und vor allem außerhalb der Familie. Mir fallen da Dinge ein wie "Frauenquote", "gleicher Lohn für gleiche Arbeit", "Vereinbarung von Familie und Beruf", "Teilzeitarbeit", "Sexismus", "Gewalt gegen Frauen", "mangelnde Bildung", "religiöse Unterdrückung" etc hier und überhaupt auf der Welt. Wenn ich da bloß an Indien denke, oder an die ausbeuterische Klamottenprokuktion. Die Welt ist klein geworden. Alles hat auf alles Einfluß

    Was ich aber viel wichtiger finde ist, dass die bereits gewonnenen Erkenntnisse, Gesetze und Vereinbarungen nicht nur von ein paar sowohl intellektuell als auch finanziell privilegierten Menschen adaptiert werden, sondern in den Köpfen aller, Frauen wie Männern, ankommen. Hier sehe ich den größten Bedarf
    Geändert von Inaktiver User (19.07.2013 um 12:47 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    PS: es gab auch einen Aufschrei entsprechenden Strang bei Twitter dazu. Da hat nur keiner gepostet außer zwei sehr netten Twitterusern, die tatsächlich Elternzeit etc angesprochen haben.

    Ja wat denn nu?

    Zu deiner Falschinformationen hier im Strang Satyr: Die Debatte im Netz umfasste mehr als 150 sich aufeinander beziehende blogposts mit jeweils mehr als 5000 Zeichen, pro und kontra, 5000 lange posts auf alltagssexismus und 16 000 User, die zu Aufschrei gepostet haben und mehr als 60 Artikel in den Leitmedien, ebenso pro wie kontra.

    Dass du im Alleingang schneller irgendwas analysierst als drei Unis gemeinsam, die bis heute noch an den Analysealgorithmen arbeiten...ja mei, wen oder was willst du damit eigentlich überzeugen?

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    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Mir kommen diese Diskussionen ja immer vor als ob das Außenministerium eine Diskussion über seine derzeige Lage halten möchte und das Gesundheitsministerium stürmt den Raum und klärt die Presse drüber auf, wie es um die Krankenkasse und Ärztegehälter bestellt ist.
    Dein Wunsch ist schon verständlich, aber du kannst doch heutzutage nicht ernsthaft über Feminismus reden, ohne die männliche Position zu betrachten. Beides ist untrennbar, gerade das hatte Satyr doch dargelegt.

    Ich finde das dann gerade in einem Frauenforum interessant, weil ich meine mich hier unter gebildeten Frauen zu bewegen für die ihre eigene feministische Grundlage so klar sein sollte, dass es überhaupt keiner Worte mehr bedürfen sollte !

    Dass dann aber doch so viele darum gemacht werden und es so viele Missverständnisse gibt, das zeigt mir am ehesten, dass die Frauen sich ihrer eigenen Rolle nicht bewusst sind und sie nicht selbstverständlich ausfüllen. Oft stehen sich Frauen selbst und anderen Frauen bewusst oder unbewusst mehr im Weg als viele Männer dies tun.

    Gerade im Frauenforum finde ich es sehr aufschlussreich zu lesen und zu diskutieren - falls es sachlich dargelegt wird - welche Probleme Männer mittlerweile mit Manchem haben, was Frauen selbstverständlich unter Gleichberechtigung verstehen.

    Da ich meine eigene Position ja kenne interessiere ich mich nunmal auch für andere Positionen, hauptsächlich darum bin ich in diesem Forum.
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    AW: Seid Ihr Feministinnen, was versteht Ihr darunter?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Hast du denn mal zwei/drei Beispiele für diese Behauptung, dass der Feminismus Männern vorschreiben will, wie sich Männer wann zu benehmen haben?
    Nimm die Sexismus-Debatte. Wer definiert in dieser was ab wann Sexismus und falsch ist? Frauen die sich als Feministin bezeichnen und Medien die auf den Zug aufspringen.
    Es gab in der Zeit einige die darauf hinwiesen das man das so allgemein nicht definieren kann weil es jede Frau anders empfindet. Zum Beispiel von der hier unbeliebten Birgit Kelle - die sich auch als Feministin sieht. Die Reaktion war massenweise Kritik, obwohl sie damit etwas ansprach über das man genauer nachdenken sollte.
    Hätte ich als Mann in diesen Wochen öffentlich gesagt das ich den Begriff Sexismus aber völlig anders definiere, wäre die Kritik nicht weniger gewesen. Das hätte ich nicht gedurft. Hier wurde sogar sehr massiv versucht moralvorstellungen einiger für alle festzuschreiben. Das ist arg kontraproduktiv, für die Zukunft.

    Dann belassen wir es doch bei diesem Satz und einigen uns darauf, dass es in der Tat sexuelle Belästigungen gegenüber Frauen gibt - und überlegen gemeinsam, wie dieses Problem in der Gesellschaft zurückgedrängt werden kann, im Berufsleben, als auch im öffentlichen/privaten Raum.
    100% wohl gar nicht, dafür müsste ein Mann Gedanken lesen können. Was eine Frau als Belästigung empfindet sieht eine andere als Voraussetzung um bei ihr zu landen.
    Aber das hatten wir schon in einem anderen Thread...

    Im Berufsleben geht es dann aus meiner Sicht darum, mit welchen Mitteln es am besten gelingt, sexuelle Belästigungen von Männern gegenüber Frauen zurück zu drängen, insb. dann, wenn es sich um männliche Vorgesetzte handelt, die ihre weiblichen Untergebenen sexuell belästigen.
    Schwierig. Auch hier... wo fängt es an? Es mag ein wenig eindeutiger sein als im Privatleben. Aber mehr auch nicht. Ich gehe davon aus wir reden von Dingen die nicht strafbar aber sehr unangenehm sind. Und da fürchte ich hilft nur reden. Auch auf die Gefahr hin dann als "nervige Zicke" oder dergleichen gesehen zu werden. Ein Chef der seine Mitarbeiter "quälen" will, schafft das auch meist. Ansatzpunkte lassen sich bei fast jedem finden, unabhängig vom Geschlecht.

    Im Privatleben/öffentlichen Raum ist m.E. ebenfalls ne Menge zu tun - ich plädiere bspw. als erstes dafür, in allen öffentlichen Verkehrsunternehmen (DB, S- und U-bahnen und Busse) eine groß angelegte Plakat- und Bilderkampagne zu starten, die das Thema sexuelle Belästigung von Frauen im öffentlichen Raum thematisiert; ähnliche Kampagnen gab es schon in einigen Städten zum Thema Gewalt oder Ausländerdiskriminierung.
    Solange es auch hier wieder nicht in Vorwürfen ausartet, find ich das gut. Ich denke es sollte eher in die Richtung gehen das andere Mitarbeiter dann solidarisch sind, aufmerksamer um zu merken was Frau X passiert und ihr den Rücken stärken.

    Kannst du da auch noch mal zwei/drei Beispiele nennen, wo du dein Leben durch Frauen bzw. Feminismus eingeschränkt siehst?
    Z.B. Quoten. Ich denke in der Wirtschaft sollte es NUR um das Leistungsprinzip gehen. Nicht um das Geschlecht. Vordergründig soll das bei Quoten der Fall sein (... bei gleicher Leistung), hintenrum wird das aber ausgehebelt. Wird eine Quote nicht erreicht, drohen Strafzahlungen. Was machen also Betriebe bei denen sich nur wenige Frauen bewerben? Nehmen was kommt um die Strafe nicht zahlen zu müssen. Da geht es dann nicht mehr um Leistung.
    Anderes Beispiel ist mein Flug nach England vor 2 Wochen mit der Lufthansa. Da wurde das Ticket überprüft, geguckt wo ich sitze und dann tatsächlich noch mal nachgesehen ob da kein Kind in der Nähe sitzt.
    Ich arbeite nebenberuflich als Fotograf. Früher habe ich, wenn es schnell gehen musste, auch mal Frauen ohne großes Team drumherum fotografiert. Bis eine der Damen mir vorwarf sie angetatscht zu haben. Habe ich nicht. Seit dem lasse ich immer Überwachungskameras mitlaufen, was viele Models abschreckt.
    Schwimmbad: Als ich noch laufen konnte, bin ich öfter mit der Tochter eines alten Schulkameraden schwimmen gegangen. Sie war damals ca. 3-4 Jahre alt. Nahm ich sie mit in die Dusche, dauerte es meist nicht lange bis ein Bademeister kam und das verbieten wollte.
    Aber bestes Beispiel ist und bleibt das Flirten. Ich witzel nun mal gerne herum, ab und an auch recht 2deutig. Einige Frauen lachen drüber, andere denken sich "so ein sexistisches Schwein". Aber hier sehe ich es am wenigsten ein, mich von den Empfinlichkeiten mancher anderen einschränken zu lassen, ehrlich gesagt. Ich bin wie ich bin, mit mir kann man normal reden wenn etwas nicht passt und ich begehe keine Straftaten.

    Es gibt noch mehr Beispiele aber das ist müßig. Wie in meinem vorherigen Post geschrieben, führt das zu aufrechnen und bringt nichts. Ich verstehe in allen Beispielen wie es so weit gekommen ist. Akzeptieren muss ich diese Art der vermeintlichen Problemlösung aber nicht. Das alles ist mir zu nah an Vorverurteilung und Sippenhaft. Das kann nicht die Lösung für die Zukunft sein.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
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