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    Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Liebe Leserinnen und Leser,

    immer wieder werde ich als Arztfrau gefragt, wie ich so leben kann, in solch einem altmodischen Konstrukt, wo der Mann die sogenannten Hosen anhat und ich als seine Hilfskraft fungiere.

    Ich finde es gibt noch immer einen Unterschied zwischen Mann und Frau, innerhalb der beiden Geschlechter hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan. Ich bin weder für eine Frauenbewegung, noch für eine Frauenquote, weil dies von der Gesellschaft aufoktroyierte Mechanismen sind, welche es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Die Rollen der Geschlechter sind verschieden, warum nicht mit der jeweils definierten Rolle leben und damit glücklich werden? Ich lebe mehr als 50 Jahre sehr glücklich damit.

    An einem Austausch, gerne auch per PN bin ich interessiert. Meine Suche nach einer Freundin in einem anderen Thread wurde leider von Frauen die in aufoktroyierten Mechanismen leben boykottiert. Was ich damit meine? Wenn jemand so emanzipiert und so stark ist, wie oft nach außen kommuniziert wird, dann ist man auch dazu in der Lage andere Meinungen zu akzeptieren und zu differenzieren. Wahrscheinlich sind Frauen meines Standes die wahren Heldinnen der Emanzipation, weil dazu auch gehört, zu wissen wie man einen Mann führt und hält und dies über viele Jahrzehnte. Danke fürs Lesen.

    Rosemarile

  2. 26.04.2013, 13:17

    Grund
    hämische Abwertung und ot

  3. gesperrt

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    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Dürfen auch Männer von Ärztinnen teilnehmen an der Diskussion?

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    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Zitat Zitat von Rosemarile Beitrag anzeigen
    An einem Austausch, gerne auch per PN bin ich interessiert.
    Um es klipp und klar zu sagen: daran bin ich nicht interessiert.

    Wahrscheinlich sind Frauen meines Standes die wahren Heldinnen der Emanzipation, weil dazu auch gehört, zu wissen wie man einen Mann führt und hält und dies über viele Jahrzehnte.
    Das (und insb. das von mir fettmarkierte) is mal eine interessante These - und um die Ecke rumgedacht, könnte da sogar was dran sein ...

    Und wahrscheinlich ist es auch der Grund, warum ich immer Frauen in meiner Partnerwahl bevorzugt habe, die mindestens ein Stück weit frauenbewegt/feministisch orientiert waren/sind ... denn genau die sind es, die eben NICHT den Anspruch haben, einen Mann "zu führen".
    Aber das glauben mir ja nur die wenigsten ...

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  5. Inaktiver User

    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    MUAHAHAHA und ich glaube, wir werden hier verkackeiert...


    Sollte das kein Fake sein: Meine Oma hat auch 52 Jahre lang alles ertragen, sämtliche Geliebte usw. usf. Kann man (frau) muss man (frau) aber nicht. Und nach dem heutigen Scheidungsrecht sowieso eher nicht: Geht der liebe Göttergatte für den man (frau) die Dienstmagd gemacht hat, steht ihr nicht mehr ewig Unterhalt zu und sie sollte doch ein Interesse an ihrem eigenen Fortkommen gehabt haben um nicht in finanzielle Nöte und sozialen Absturz zu geraten - oder wenigstens so schlau gewesen sein, sich von ihrem Mann ordentlich anstellen gelassen haben.

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    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Genau und weil ich reflektiert bin, mich gerne weiter entwickel, jedoch genauso Spiesser bin wie fast alle hier, ist mir kaum vorstellbar dass es in dieser Gesellschaft Frauen gibt die sich über den Job ihres Gatten definieren! Du managst die Praxis und bezeichnest Dich als Arztfrau und nicht als Praxismanagerin, welches Dein Job ist.... Es ist schön dass Du in Deinem Leben glücklich bist und da möge sich bitte niemals etwas ändern!!!! Aber Deine Einstellung wirkt auf mich wie in einem Film aus den 60ern.... Ich wünsche Dir sehr auf diesem Weg eine Dame der Gesellschaft zu treffen, mit der ein Austausch entsprechend Deiner Lebenseinstellung möglich ist! Aber ich kann kaum verstehen, dass sich Frauen heutzutage so hinter die Spezies Mann stellen und nicht daneben, Augenhöhe.... Übrigens Emanzipation bedeutet für mich nicht dass ich auch Reifen wechseln kann, dafür gibt es eine Werkstatt und mein Mann mäht den den Rasen und nicht ich! Aber Augenhöhe!
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  7. 26.04.2013, 13:27

    Grund
    hämische Abwertung und ot

  8. Inaktiver User

    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Um es klipp und klar zu sagen: daran bin ich nicht interessiert.


    Und wahrscheinlich ist es auch der Grund, warum ich immer Frauen in meiner Partnerwahl bevorzugt habe, die mindestens ein Stück weit frauenbewegt/feministisch orientiert waren/sind ... denn genau die sind es, die eben NICHT den Anspruch haben, einen Mann "zu führen".
    Aber das glauben mir ja nur die wenigsten ...

    VanDyck
    Vielen Dank dafür VanDyck.Dass das mal so ausgesprochen wird! Ich sehe mich auch als emanzipiert an und für mich bedeutet das tatsächlich, gleichberechtigt mit meinem Partner durchs Leben zu gehen. Meine Hausfrauen Mama hat meinen Vater schon immer schwer unter ihrer Knute und glücklich sind die Beiden ganz bestimmt nicht miteinander. Ich kann sie kaum ertragen, diese Giftigkeiten sind schon legendär und so möchte ich ganz gewiss nicht enden. Aber jedem das Seine.

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    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Liebe Veranoazul,

    es gibt sogar einen Verband für uns Arztfrauen, das ist eine Berufsbezeichnung, jedenfalls umgangssprachlich. Ich könnte mich auch Praxismanagerin nennen, habe sogar eine Weiterbildung in diesem Bereich, aber Arztfrau bin ich gewöhnt und hochtrabend ist das auch nicht, ich habe ja nicht Facharztfrau geschrieben, denn dies würde es eher richtig und korrekt treffen, weil dem so ist.

    Gruß

    Rosemarile

  10. 26.04.2013, 13:29

    Grund
    hämische Abwertung und ot

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    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Rosemarile,

    was ist daran so bedeutend, Arztfrau zu sein, dass du es so explizit erwähnst?

    Fändest du es nicht auch seltsam, wenn sich jemand "Managerfrau", "Gechäftsführerfrau", "Vorstandsfrau" etc.pp, bezeichnen würde? Du bist eine Frau, die mit einem Arzt verheiratet ist. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich finde es antiqiuert, wenn sich frau über den Beruf seines Mannes definiert und für mich zeugt es nicht von großem Selbstbewusstsein, wenn du den Beruf deines Mannes so in den Vordergrund stellst.

    Wichtiger wäre doch, welchen Beruf, welche Ausbildung du hast. Das würde mich interessieren bei einer Freundschaft. Weil dies doch die grundlegenden Dinge sind, auf die Freundschaften aufbauen. Gleiche oder ähnliche Interessen, Hobbys, auch Bildung evtl. Aber doch nicht der Beruf des Mannes, sorry.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




  12. gesperrt

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    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Das (und insb. das von mir fettmarkierte) is mal eine interessante These - und um die Ecke rumgedacht, könnte da sogar was dran sein ...

    Und wahrscheinlich ist es auch der Grund, warum ich immer Frauen in meiner Partnerwahl bevorzugt habe, die mindestens ein Stück weit frauenbewegt/feministisch orientiert waren/sind ... denn genau die sind es, die eben NICHT den Anspruch haben, einen Mann "zu führen".
    Aber das glauben mir ja nur die wenigsten ...

    VanDyck
    Ich glaub dir! Emanzipation hat nämlich nichts mit Dominanz und "Führung" zu tun.


  13. User Info Menu

    AW: Arztfrau stellt sich zur Diskussion

    Zitat Zitat von Rosemarile Beitrag anzeigen
    Liebe Veranoazul,

    es gibt sogar einen Verband für uns Arztfrauen, das ist eine Berufsbezeichnung, jedenfalls umgangssprachlich. Ich könnte mich auch Praxismanagerin nennen, habe sogar eine Weiterbildung in diesem Bereich, aber Arztfrau bin ich gewöhnt und hochtrabend ist das auch nicht, ich habe ja nicht Facharztfrau geschrieben, denn dies würde es eher richtig und korrekt treffen, weil dem so ist.

    Gruß

    Rosemarile
    Arztfrau ist keine Berufsbezeichnung, da es kein Beruf ist, da gibt es keine Ausbildung und keine Prüfung.... Für mich ist es höchstens eine Berufung....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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