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  1. Inaktiver User

    Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Alle sind emanzipiert nur ich nicht!

    Ich habe mal eine Frage an Euch: ich bin nach der Geburt meiner Kinder zu Hause geblieben, weil ich dachte: 1. es ist das Beste für sie und 2. das machen doch alle so (d.h. die ersten drei Jahre beim Kind verbringen).

    Ich habe dann gemerkt, dass ich überhaupt nicht glücklich war. Mir fehlte immer was und ich hatte bei all dem Haushalt und dem Multitasken das Gefühl, ich selbst wäre als Person gar nicht mehr da. Ich war nur noch Köchin und Putzfrau, alles, was mich vorher ausgemacht hatte, war weg.

    Geht es da draußen jemandem so ähnlich? Ich habe das Gefühl, mit meinem Problem alleine zu sein. Die meisten gehen voll auf in ihrer Mutterrolle. Wie machen die das?

  2. Inaktiver User

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Da Dich Deine momentane Situation nicht befriedigt, würde ich mit der Rückkehr in den Beruf nicht warten, bis Dein Kind 3 Jahre ist.

    Wie andere Frauen das meistern, weiß ich nicht. Ich war Vollzeitmutter mit 3 Kindern und bin niemals in meiner "Rolle als Mutter aufgegangen". Ich kenne natürlich auch diese schwärmerischen Frauen, die scheinbar ihr Kind über alles lieben und dafür eigene Lebensvorstellungen zurückstellen. Nun ja, man darf nicht alles glauben, was man hört.

    Überlege genau, wie Du Dein Leben gestalten möchtest und richte Dich nicht nach der Meinung Deines Mannes, Deiner (Schwieger-) Eltern bzw. anderer Mütter.

  3. Inaktiver User

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mal eine Frage an Euch: ich bin nach der Geburt meiner Kinder zu Hause geblieben, weil ich dachte: 1. es ist das Beste für sie und 2. das machen doch alle so (d.h. die ersten drei Jahre beim Kind verbringen).
    gibt es noch andere Gründe für dich zuhause zu bleiben?
    Mann kann nicht einspringen/teilen?
    Was habt ihr (du und er) vor der Geburt des Kindes ausgemacht?


    Was ist mit deinem alten Job? Oder überhaupt Job.

  4. Inaktiver User

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Mir dauerte schon der normale Schwangerschaftsurlaub zu lange.
    Warum gehst Du nicht zurück in den Beruf?

  5. User Info Menu

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Hallo,

    wie alt ist das Kind denn jetzt und ebsteht die möglichkeit das Kind in einem Kindergarten unterzubringen. Es spricht doch nun wirklich nichts dagegen dann Arbeiten zu gehen. Ist doch schön wenn man es nicht muss aber gerne möchte :-)
    Einige Mütter geben ihr Kind auch nur Vormittags ab und holen es zum Mittagessen wieder ab wenn sie nur halbtags arbeiten. Falls das in deinem Beruf möglich wäre, könnte das doch auch eine Alternative sein, oder?
    Natürlich möchte man immer das machen, was für das kind am besten ist. aber wenn es einem seblst in der Situation nicht so gut geht, hilft das ja auch dem Kind nicht.
    Alles Liebe

  6. User Info Menu

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie machen die das?
    Lügen

    Nein, im Ernst, einige Mütter gehen in dieser Rolle auf und ich finde das völlig okay so.

    Du aber offenbar nicht. Und warum änderst Du das dann nicht??

    Glückliche Kinder brauchen glückliche Eltern.

    Was hindert Dich also daran, wieder zu arbeiten??

  7. Inaktiver User

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die meisten gehen voll auf in ihrer Mutterrolle. Wie machen die das?

    wer sind -die meisten-?

    und wer sagt, dass eine ausser haus berufstätige mutter nicht in ihrer mutterrolle aufgehen kann? bedeutet -gute mutter zu sein- dass ich mit meinem kind 24 stunden, 7 tage die woche an der hüfte zusammengewachsen sein muss?

    ich definiere gute mutter anders. eine mutter die tut was sich für sie richtig anfühlt und sie ihrem kind das gefühl vermittelt: ich liebe dich. auch wenn ich nicht an der hüfte mit dir zusammengewachsen bin.

  8. Inaktiver User

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Also...
    Ich habe nach dem Studium keinen Job mit unbefristetem Arbeitsvertrag bekommen. Hätte ich auf den gewartet, wäre wahrscheinlich die biologische Uhr abgelaufen.
    Dann ging es so weiter: das erste Kind war da, wir zogen mit meinem Mann aus beruflichen Gründen nach Frankreich. Mich hat die Familienpolitik dort sehr beeinflußt. Es ist da total selbstverständlich, dass Frauen arbeiten gehen, die meisten Vollzeit. Vorwürfe vonwegen "Rabenmutter" habe ich dort nicht gehört, als westdeutsche Mutter war ich allerdings etwas schockiert, dass viele Kinder schon mir 3 Monaten in die Krippe kamen (hab ich aber für mich behalten, wollte ja kein Besserwisserchen sein).
    Jedenfalls, das zweite Kind kam und jetzt bin ich 5 Jahre zu Hause. Ich suche gerade wieder Arbeit, aber natürlich ist das schwierig.
    Ich meine auch, dass man die Entscheidung von Frauen respektieren sollte, egal wie sie ausfällt. Aber was ist das Lohnende am Hausfrauendasein? Machen sich diese Frauen nie Gedanken was mit der Rente sein wird oder wenn der Mann mal abhaut?
    Und verliert man da nicht im Laufe der Zeit an Selbstbewußtsein? Mir ging das so.
    Bei dem großen Hausfrauenanteil, den es in Deutschland noch gibt, habe ich mich gefragt, ob das nur mir so ging...
    Danke für mehr Antworten und Meinungen!

  9. Inaktiver User

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    ich habe es in meiner herkunftsfamilie erlebt, dass meine mutter "zuhause" war. deswegen aber nicht weniger gearbeitet hat (kleine landwirtschaft) oder mehr zeit für uns hatte. als ich älter wurde haben meine schwestern und ich mit unserer mutter darüber gesprochen. sie blieb "zuhause" - weil weil sie es wollte- sondern weil die rechtsprechung in westdeutschland noch bis mitte der siebziger jahre so war, dass mein vater hätte zustimmen müssen- was er schon vor der hochzeit klar machte.
    gut- sie ist aus ihrem beruf ausgestiegen- nicht aus wirklich freien stücken. und das ist etwas, was meine schwestern und ich, völlig unabhängig von einander, als unfrei und nicht wirklich gelungen empfunden haben- auch wenn wir alle drei viele jahre dafür keine worte und keinen ausdruck hatten.
    ich glaube, es ist kein zufall, dass meine schwestern und ich, alle drei, mit kindern im beruf geblieben sind, alle drei noch im original beruf seit langen jahren unterwegs sind und unsere kinder zwar körperlich müde aber dennoch letztendlich ausgeglichene mütter erlebt haben.

    was die wirtschaftliche seite anbelangt- war es, vielleicht auch durch die prägung von zuhause, obwohl meine mutter der finanzminister war, uns drei frauen ein anliegen unabhängig zu sein und zu bleiben.

  10. Inaktiver User

    AW: Studiert, jetzt Hausfrau und Mutter

    Was mich auch interessiert:

    wenn man studiert hat man ja eigentlich ein anderes Bild von sich selbst und seiner Zukunft im Kopf (man studiert ja nicht um Hausfrau zu werden).
    Wieso werden dann so viele Akademikerinnen doch Hausfrauen? Und wie switchen die dann alle um auf einen Beruf, für den auch ein Kochkurs gereicht hätte (und der eine gesellschaftlich schlecht anerkannte ständige Plackerei bedeutet)?

    Alle meine Freundinnen meinen: wir haben keinen Leidensdruck, wir sind hier glücklich.
    Und ich denke immer: die sind so begabt und schlau, die sollten Chef sein! Und jetzt sitzen sie am Herd. Ist auch wichtig, aber ehrlich gesagt, finde ich es Verschwendung von Potential.

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