Es gibt doch genügend Frauen, die sich den Bauarbeiter als Hausmann leisten könnten, aber das ist ja Ausdruck des m/w Unterschiedes: Selbst diese Frauen bleiben in der Regel lieber alleine, wenn sie keine "adäquaten" Männer finden und das liegt eben nicht nur daran, wie von Feministinnen so gerne ventiliert, dass "schwache" Männer keine starken Frauen ertrügen, sondern mindestens genauso sehr daran, dass "starke" Frauen keine "schwachen" Männer ertragen.
Meine Theorie:
Um einen Mann attraktiv zu finden, sind sehr viele Frauen darauf angewiesen, diesen als stark wahrzunehmen, damit sie sich beschützt, geborgen fühlen können bei diesem Mann, ein Gefühl, auf das viel mehr Frauen instinktiv angewiesen sind, um sich sexuell fallenlassen zu können als Männer.
Für die ist es instinktiv nicht wichtig, ob eine Frau sie beschützen kann oder nicht.
Das ist im männlichen Verhaltensprogramm nicht programmiert.
Männer, die einer Frau nicht den Lebensstandard bieten können, den sie selbst erarbeitet, sieht sie als schwach an.
Schwache Männer erotisieren viele Frauen nicht.
Umgekehrt ist das einfach anders.
Schwache Frauen büssen nichts an erotischer Anziehungskraft ein bei sehr vielen Männern, nicht, weil sie Frauen beherrschen wollen und das genössen, sondern weil nichts so sehr das Selbstbewußtsein eines Mannes hebt als das Bewußtsein, einer Frau helfen zu können.
Denn das ist im männlichen Verhaltensprogramm eingeschrieben: Die Aufgabe des Ressourcenbeschaffers und Beschützers zu übernehmen, so wie es im Verhaltensprogramm der Frauen eingeschrieben ist, genau solche Männer geil zu finden, als Partner zu wählen, im Schnitt.
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17.06.2009, 23:57
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
Geändert von arouet58 (18.06.2009 um 00:07 Uhr)
Cum grano salis
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18.06.2009, 00:13
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
Wo hätte ich das postuliert?
Zitat von Inaktiver User
Das ist kein Postulat, sondern die empirisch nachweisbare Realität.
Auch biologische Begründungen für die empirisch nachweisbaren Verhaltensunterschiede zwischen m/w sind keine Postulate, zumal ich bis zum Erbrechen oft zu all diesen Aussagen den Begriff "im Schnitt" hinzufüge, aber statistisches Denken, der Umgang mit Normalverteilungen, die sich überlappen, mit Standardabweichungen usw. scheint nicht sehr weit verbreitet.
Wenn ich behaupte, Jungen hätten im Schnitt einen Begabungsvorteil beim mathematisch-abstrakten Denken, Mädchen im sprachlich-kommunikativen Bereich, dann schallt mir unter Garantie entgegen, ich behauptete, Mädchen könnten nie und mimmer Mathematiker/ingenieure/ Physiker sein.
Und das auch noch von Frauen, die selbst von sich behaupten, sie verfügten über exzellente Erfahrungen im Umgang mit Statistik.Geändert von arouet58 (18.06.2009 um 00:51 Uhr)
Cum grano salis
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18.06.2009, 00:13
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18.06.2009, 00:24
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
stark= ein statushoher, resssourcenreicher Mensch, der in der Lage ist, einem anderen Menschen das Gefühl des Geborgenseins, der Versorgungssicherheit zu vermitteln.
schwach= das Gegenteil von stark, beruflich nicht sehr erfolgreich, nicht in der Lage, von einem Ressourchenüberfluss abzugeben, zu unterstützen, zu versorgen.
Mir scheint, dass Frauen diese bei einem Mann wahrgenommene Stärke als erotische Attraktion vrrechenen, weil Frauen jahrhunderttausendlang auf Versorgung/Schutz sehr viel mehr angewiesen waren als Männer.
Umgekehrt belohnen die Instinkte eines Mannes weibliche Ressourcenstärke/Statushöhe nicht im gleichen Maße mit Attaktivitätsgewinn, weil Männer jahrhundertausendelang, um sich erfogreich fortzupflanzen, "nur" auf eine fruchtbare=schöne und jugendliche Frau angewiesen waren.
So empfinden Männer ältere Frauen, auch wenn sie noch so statushoch und ressourcenstark sind, im Schnitt weniger attraktiv als Frauen ressourcenstarke, statushohe Männer, selbst wenn diese erheblich älter sind.
Hinzu kommt noch, dass Männer sehr viel länger fruchtbar sind, wenn sie denn einigermaßen gesund sind als Frauen.
Auch das "bemerken" unsere Instinkte.
Wie gesagt, menschliche Instinkte disponieren jedoch nur, determinieren nicht.Geändert von arouet58 (18.06.2009 um 00:38 Uhr)
Cum grano salis
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18.06.2009, 01:08
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18.06.2009, 02:37
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
Ja - aber zwischendurch wollten sie vielleicht auch mal etwas zu essen haben? (also jetzt wirklich weit zurück, ehe sich Techniken des Haltbarmachens und Einpökelns herumgesprochen hatten ..)
Da kam vielleicht eine Wurzelausgräberin und Nüssesammlerin ganz gelegen (wenn es den Mammuts zu kalt war). Und ich bin sicher, auch wenn ich nicht dabei war, dass die Männer sich dessen bewusst waren, auch wenn es nicht so laut "Stärke!" schrie.
Ihr hattet das hier sicher schon - ich habe nicht alles gelesen. T."Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky
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18.06.2009, 04:46
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
Aber auch das ertragreiche Revier der Nusssammlerinnen/Stockgräberinnen musste gesichert werden gegen Konkurrenz, gegen Raub, insbesondere in Notzeiten, wenn es u.U. hieß: Verhungern deren Kinder oder unsere Kinder.
Wer sollte den Schutz der Überlebensinteressen gewährleisten?
Das konnten sinnvollerweise nur die Männer des jeweiligen Clans übernehmen.
Bei allen Träumereien von Amazonenheeren zeigt sich, so weit man zurückblicken kann, dass Männer schpn immer im Schnitt muskulöser (kann man am Knochenbau ablesen, an Sehnenansatzstellen etc) und größer waren, also Frauen physisch überlegen.
Und in den Zeiten der Muskelökonomie war auch die "Ökonomie" des Krieges, des Waffeneinsatzes positiv korreliert mit der Muskelkraft, in der Regel (David ist eine seltene Ausnahme und darum literaturwürdig).
Außerdem beruhte das Prestige der "starken" Männer vielleicht gar nicht mal auf ihrem realen Beitrag zur Nahrungsversorgung, sondern war symbolisch beglaubigt.
Ein erlegtes Mammut muss ja nicht unbedingt lebenserhaltend wichtig gewesen sein, um Prestige einzubringen, hohen Status.
Vielleicht war das erlegte Mammut der Porsche der Steinzeit, das Statussymbol des erfolgreichen Mannes, ein Element der sexuellen Selektion, das "Pfauenrad" der Steinzeitmänner - also nicht unbedingt funktional sinnvoll/nötig - die sich damit als gute, tüchtige Jäger=Krieger=Beschützer und Ressourcenbeschaffer (u.U. durch erfolgreiche Raub-u. Plünderungszüge, die die Überlebenchancen der eigenen Leute verbesserten, die der fremden, der nichtunsrigen verschlechteten) ausweisen konnten.Geändert von arouet58 (18.06.2009 um 04:52 Uhr)
Cum grano salis
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18.06.2009, 06:28
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
Nein, ich glaube nicht, ich habs aber trotzdem überlesen. War mir für meinen Wachheits-/Müdigkeitsgrad zu viel Geplänkel.

Arouet, ich finde hier vereinfachst Du stark. Nicht alle Bauarbeiter (und Handwerker allgemein) sind ungebildet und prollig, man verdient im Handwerk auch nicht gerade sooo schlecht, jedenfalls nicht überall.
Und wenn Du schon bis in die Steinzeit zurückargumentierst: Männer, die körperlich arbeiten, haben oft eine gute Figur (das berühmte V: breite Schultern, schmale Hüften, knackiger Po) und strahlen eine starke Selbstsicherheit aus, weil sie wissen, was sie können.
Schwach?Life's just a game I believe - the longer you play it, the harder it gets.
(Skyclad, Building a Ruin)
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18.06.2009, 08:37Inaktiver User
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
Arouet, ich finde hier vereinfachst Du stark. Nicht alle Bauarbeiter (und Handwerker allgemein) sind ungebildet und prollig, man verdient im Handwerk auch nicht gerade sooo schlecht, jedenfalls nicht überall.
Und wenn Du schon bis in die Steinzeit zurückargumentierst: Männer, die körperlich arbeiten, haben oft eine gute Figur (das berühmte V: breite Schultern, schmale Hüften, knackiger Po) und strahlen eine starke Selbstsicherheit aus, weil sie wissen, was sie können.
Schwach?
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18.06.2009, 08:43Inaktiver User
AW: Männer wollen ihre Kinder nicht hüten
@arouetJungen hätten im Schnitt einen Begabungsvorteil beim mathematisch-abstrakten Denken,
Nun, das wird die nächste Generation weisen, das ist nämlich erstmals die, in der die Mädchen von Bewegung im Freien, von Freiheit insgesamt nicht mehr abgehalten wurden, weder durch irgendwelche Beschäftigungen im Haushalt durch vorgeschädigte Mütter - während die Jungs das Rad reparierten, um damit das Weite zu suchen - noch dadurch, dass ihnen jeder Schraubenschlüssel aus der Hand genommen wurde.
Das wird nämlich zeigen, wie sich Raumorientierung auf die Liebe zur Mathematik auswirkt, und nicht etwa Testosteron.



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