Du verstehst mich nicht.Zitat von Inaktiver User
Niemand muss hier irgendetwas; schon gar nicht jmd. akzeptieren und lieben. Nirgens habe ich soetwas behauptet.
Aber genau das tut doch TE. Sie mag ihre SchwieMu (freiwillig!!!) und es ist ihr sogar unangehnehm, tatenlos rumzusitzen...
Und hab ich jemanden gern, dann helf ich doch auch gern und bleib nicht aus falsch verstandener Emanzipation auf dem Stuhl kleben.
Außerdem lass ich dir doch deine Meinung?!
Aber wie ich sie empfinde, ist doch allein mein Bier, oder?![]()
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31.07.2008, 15:51
AW: Essen bei türkischer Schwiegermutter
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31.07.2008, 16:02Inaktiver User
AW: Essen bei türkischer Schwiegermutter
und ich empfinde es nicht als falsch verstandene emanzipation. sondern als teil der persönlichkeit. udn ich frage mcih ernsthaft, wei man jemanden mögen kann, bei dem man sich sichtlich so unwohl fühlt und sich permanent in einem konflikt befindet, wenn man dort. so sehr, dass man das gefühl hat sich hier darüber austauschen zu müssen.
Zitat von androgynes0815
vielleicht wäre es auch besser den schauplatz zu echseln und dann einfach mit den schwiegereltern essen zu gehen. und schon kann sich die TE auch wieder wohl fühlen. kein muss nur eine möglichkeit.
ich kann nicht nachvollziehen, wie man das sich verbiegen müssen und verleugnen der eigenen person so herunterspielen kann, unter dem motto, die TE soll sich nicht so anstellen
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31.07.2008, 16:47Inaktiver User
AW: Essen bei türkischer Schwiegermutter
ich schrieb ja, dass es meine art wäre das problem zu lösen. sicherlich ist sie möglicherweise egoistisch. aber es geht hier um mich. und ich habe mir geschworen so selten wie möglichst dinge zu tun, die ich nicht will.ich kann nicht nachvollziehen, wie man das sich verbiegen müssen und verleugnen der eigenen person so herunterspielen kann, unter dem motto, die TE soll sich nicht so anstellen
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01.08.2008, 09:06
AW: Essen bei türkischer Schwiegermutter
Jep. Immer den Weg des geringsten Widerstandes
Zitat von Inaktiver User
Uiuiui, das ist jetzt aber ganz schön dramatisiert, findest du nicht?
Zitat von Inaktiver User
Verbiegt sie sich, wenn sie mal ein paar Teller wegräumt?
Sie verleugnet sich doch auch nicht wenn sie bei ihrer Mutter hilft?! Sieht denn niemand diesen Widerspruch?
Für mich klingt die ganze Geschichte sowieso nach:
Ich heb meinen Hintern nicht, weils mein Mann auch nicht tut. Denn ich bin eine deutsche, emanzipierte Frau und lass mich nicht zu einem türkischen Hausputtel machen!
Komisch das die TE sich damit selbst am unwohlsten fühlt.
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01.08.2008, 14:17
AW: Essen bei türkischer Schwiegermutter
Mein Mann ist Türke, er ist in der Türkei aufgewachsen und ich bin waschechte SChweizerin
Und wir haben keine Probleme.
Wir sind seit 7 Jahren zusammen und seit 4 Jahren auch verheiratet.
Es gab nie Probleme und wird wohl auch nie welche geben.
Mit seinen Eltern, und seinen Brüdern und deren Familien komme ich super gut klar, wir haben alle ein herzliches gutes, vertrautes Verhältnis.
Bei meinen Schwiegereltern kocht zwar auch meistens die Mama, aber es sieht nicht nach Zwang aus. Die Männer sitzen da auch nicht rum. Oftmals deckt einer der Tisch, der andere räumt das Geschirr in die Spüle etc. Aber das kochen selber, macht die Frau, auch abwaschen macht die Frau.
Jedoch würde es auch der Mann machen wenn die Frau das wollte. Mein Mann ist zum Glück nicht zu einem Pascha erzogen worden und dementsprechend läuft es bei uns auch ganz anders ab. Wir teilen uns den Haushalt, und wir sind beide gleichberechtigt, inder Beziehung und auch im Haushalt. Mal kocht er, mal ich, oft kochen wir gemeinsam. Er wischt den Boden, ich mach die wäsche, er putzt die Fenster, ich staubsauge etc.
Wir teilen uns die Hausarbeit auf, und keiner hat damit ein Problem.
Wenn wir in der Türkei sind (das sind wir jedes jahr 3 Wochen, 2 wochen am meer und eine bei seinen Eltern, er bleibt meistens noch 2 wochen länger bei seinen Eltern) läuft es auch ganz entspannt ab.
Ich helfe meiner Schwiegermama sehr gern beim kochen, schneide die Kartoffeln oder das Gemüse, wasche das Geschirr ab oder sowas. Das ist für mich eine selbstverständlichkeit und kein Zwang.
Sie würde das niemals verlangen oder wollen, aber ich mach das selber. Gehört für mich einfach dazu, schliesslich bin ich Gast, obwohl ich zur Familie gehöre, nisten wir uns ja dort ein und ich finde da gehört es sich auch wenn man mithilft.
Und das ist jetzt übrigens egal, obs nun Türken, Schweizer, Deutsche oder Schweden sind.
Ich find das allgemein eine selbstverständlichkeit, daher hatte ich auh nie Probleme.
Auch mein Mann backt in der Türkei das Brot, oder wäscht mal ab oder so.
Da helfen wir uns alle gegenseitig, auch seine Brüder sind so.
Die Frauen dort sind zwar auch alle Hausfrauen (also arbeiten nicht), machen schon die MEhrheit der hausarbeit, aber BEDIENEN die Männer nicht. Der Mann schenkt sich immer selber den Tee ein oder den Kaffee, steht für nachschub selber auf und holt es sich, staubsaugt von selber mal etc.
Es ist gar kein Zwang, alles ganz normal und nichts mit Frauenverachtender Machokultur.
Klar die mag es geben, wir kennen auch andere Familien bei den es so abläuft das wir nur den Kopf schütteln.
Ich bin sehr froh das mein Mann und meine Familie nicht so sind. Wir akzeptieren uns alle so wie wir sind, ohne Probleme. WIr haben kein Kulturproblem.
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01.08.2008, 14:34Inaktiver User
AW: Essen bei türkischer Schwiegermutter
Hm, ich kann beide Seiten verstehen. Wäre die Einladung nur ein, zweimal im Jahr, kann man wohl das Theater auch mal mitspielen.
Warum lädst du deine Schwiemu nicht mal ins schönste Café der Stadt ein und sprichst sie mal drauf an? Sie wird ja wohl schon längere Zeit in D leben. Vielleicht akzeptiert sie ja deine Einstellung, und ihr könnt euch auf ein Procedere einigen.
Natürlich helfe ich als Gast gerne mit. Ist aber Zwang dabei, nimmt meine Hilfsbereitschaft rapide ab.
Und diejenige, die den Kaffee/Tee bringt, nehmen manche Machos einfach nicht ernst. Geht es darum?


Aber genau das tut doch TE. Sie mag ihre SchwieMu (freiwillig!!!) und es ist ihr sogar unangehnehm, tatenlos rumzusitzen...
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