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  1. Inaktiver User

    AW: Wie erzählen??

    Zyste am Eierstock - ich kapier es jetzt erst, sorry.
    Die hatte ich öfter mal, und wurde auch 2 mal operiert, bis ein Arzt mal sagte "Haben Sie Streß zur Zeit? Ja? Dann warten wir noch zwei Zyklen ab, das kann sich wieder zurückentwickeln".
    Und: Siehe da. Das Ding war weg.

    Holst Du Dir eine zweite Arztmeinung, bevor Du Dich unters Messer legst?
    Hast Du schreckliche Schmerzen?
    Wieso machen die das so brandeilig mit der Operation? Das ist doch gar nichts Gefährliches meines Wissens...
    Karla - ich bin zwar nicht angesprochen, aber ich muss für mich klarstellen, dass das ein Vorschlag war, was sie sagen könnte - und nicht die Diagnose!!
    Bitte lies doch etwas genauer - eigentlich dürfte es mich nichts angehen, aber hier in dem Fall will ich wirklich nicht zum Mißverstehen Anlass geben!

    Inständigen Gruß - T.

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    AW: Wie erzählen??

    Liebe Helsinki,

    hier also eine Meinung aus Sicht der Mutter einer fast erwachsenen Tochter.

    Aus dem anderen Strang habe ich ja mitgenommen, dass Euer Verhältniss zwar zZ leicht angespannt aber grundsätzlich eng und gut ist, oder? Das bedeutet, dass Deinen Eltern viel an Dir liegt und sie möchten, dass es Dir gut geht. Das bedeutet dann weiterhin, dass sie ALLES tun würden damit gesund bist und wieder "in Ordnung" kommst. Klar, es wird sie beunruhigen und schmerzen wenn Du es ihnen sagst, weil sie Deine Eltern sind und Du ihnen etwas bedeutest. Aber das haben sie sicher vorher schon öfters erlebt mit Dir oder Deinen Schwestern (oder war es eine?). Und dann haben sie etwas getan um zu helfen. Sie kennen solche Situationen also und ich bin mir sicher, dass sie bei aller Sorge damit umgehen können! Wenn Du es nicht sagen würdest oder erst ganz spät, dann wären sie vielleicht eher enttäuscht, dass Du nicht das Vertrauen hattest direkt zu ihnen zu kommen oder sie hätten das Gefühl, dass Du meinst sie kämen damit nicht klar. Um in solchen Sitationen zu helfen, dafür sind Eltern auch da und sie werden es gerne machen, weil sie Dich lieben!

    Dazu gehört auch der Geldfaktor. Klar jammert man über zu wenig Geld, aber hier geht es um deine Gesundheit und eine wirklich nötige OP. Denkst Du ernsthaft, dass Deine Mutter zweimal überlegen wird, ob sie dafür das geld ausgeben möchte? sie wird es organisieren, vorlegen, froh sein, dass sie das für Dich tun konnte und es anschließend von der Versicherung wiederbekommen!

    Also, fahr nach Hause, mach eine Tasse Kaffee und setz Dich mit Ihnen zusammen und besprich alles. Das hilft Ihnen, weil Du ihnen vertraust und das hilft Dir, weil Du sie momentan wirklich dringend brauchst. Am Telefon würde ich es vielleicht nicht unbedingt machen, es sein denn die Fahrt ist zu weit ....

    Liebe Grüße, szvoy

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    AW: Wie erzählen??

    @Liebe Helsinki,

    ich hatte vor 4 Jahren ein ähnliches Problem Zu dem Zeitpunkt war mein Vater gerade 4 Monate verstorben und ich wußte auch nicht so recht, wie ich es meiner Mutter sagen sollte. Ich habe mich dann für die offene Variante entschieden.
    Ich denke mit Offenheit fährt man am besten. Denn Geheimniskrämerei bekommen Eltern meistens doch schnell mit, zumindest bei einem engen Verhältnis der Angehörigen.

    Alles Gute Samba

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    AW: Wie erzählen??

    So, danke erstmal für eure Antworten.

    Zunächste nochmal: Das ganze ist wahrscheinlich Schilddrüsengewebe, das da nicht hingehört und so wie es ausschaut wirbelt es die restliche Schilddrüse gut durcheinander *grummel* Also muss es raus. Im KH soll ich 2-3 Tage bleiben, danch noch bis zu einer Woche ( insegesamt) daheim! DA ich aauch alleine wohne werde ich mich wohl bei meinen Eltern einquartieren müssen. Denn hier allein in meinem Apartment will ich nicht rumliegen! zumal ich das letzte Mal bei meiner Geburt im KH war und noch nie eine Vollnarkose hatte!

    Meine Eltern kommen ja an Gründonnerstag hierher. Da werde ich das mal ansprechen. Bis jetzt habe ich es drei Freundinnen und meinem Freund erzählt. Und das war schon schwer genug.

    Aber ich denke ich werde es ihnen persönlich sagen- nicht am Telefon!

    Sagt mal, meint ihr ich kann von meinem Freund "verlangen" dass er dann aus dem Ausland herkommt? Ich hab irgendwie das dumme Gefühl, dass er den Mai total zugemüllt hat mit Terminen für irgendwelche Papers etc. *hmmpf*
    "Mitleid ist keine Basis"
    "Geht nicht nach Lust, geht nach Notwendigkeit!" - Shankar-

    -Das Leben ist schön und teuer! Man kann es auch ein bischen billiger haben, aber dann isses nicht mehr ganz so schön!-

    „Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser,
    in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“
    Marcel Reich- Ranicki

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    AW: Wie erzählen??

    Zitat Zitat von szvoy
    L Wenn Du es nicht sagen würdest oder erst ganz spät, dann wären sie vielleicht eher enttäuscht, dass Du nicht das Vertrauen hattest direkt zu ihnen zu kommen oder sie hätten das Gefühl, dass Du meinst sie kämen damit nicht klar. Um in solchen Sitationen zu helfen, dafür sind Eltern auch da und sie werden es gerne machen, weil sie Dich lieben!
    Das sehe ich ganz genau so!
    Kannst du mal zu Hause vorbei fahren oder geht das momentan zeitlich nicht?

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    AW: Wie erzählen??

    Zitat Zitat von Helsinki81
    Sagt mal, meint ihr ich kann von meinem Freund "verlangen" dass er dann aus dem Ausland herkommt? Ich hab irgendwie das dumme Gefühl, dass er den Mai total zugemüllt hat mit Terminen für irgendwelche Papers etc. *hmmpf*
    Jetzt hatten sich unsere Antworten gerade überschnitten.

    Was hat denn dein Freund von sich aus zu allem gesagt? Hat er dir nicht angeboten in der Zeit für dich da zu sein? Hätte mein Freund irgendwas vergleichbares, würde ich für ihn da sein wollen und versuchen das irgendwie zu managen. Ich weiß nicht ob man es "verlangen" kann. Aber ich fände es schon ein schöner Zug, wenn der Freund in so einer Situation für einen da ist. Ich finde du könntest das Thema zumindest mal ansprechen und fragen ob er in der Zeit zu dir kommen kann. Dann wirst du schon sehen wie er reagiert...
    Kann er die Papers vielleicht auch von D fertig machen?

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    AW: Wie erzählen??

    Hm,, ich weiß nicht was er genau dann alles zu tun hat. Ausserdem habe ich ja noch keinen Termin. Im Falle eines Falles scheitert es wieder dadran, dass ich kein DSL habe und er dann nicht ordentlich arbeiten kann.
    Irgendwie will ich da grade garnicht drüber nachdenken, weil ich mich sowieso über ihn ärgere!
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    AW: Wie erzählen??

    Zitat Zitat von Helsinki81
    Sagt mal, meint ihr ich kann von meinem Freund "verlangen" dass er dann aus dem Ausland herkommt? Ich hab irgendwie das dumme Gefühl, dass er den Mai total zugemüllt hat mit Terminen für irgendwelche Papers etc. *hmmpf*
    ÄHM, aus irgendeinem Grund denke ich, dass er von selbst auf die Idee kommen sollte, dass dies vielleicht angebracht ist! Und das es normal ist dafür seine Termine zu verschieben. Es ist ein Eingriff mit Vollnarkose, zwar gibt es schlimmeres, aber es ist immer ein Risiko (sorry).

    Sollte er nicht von selbst auf die Idee kommen, dann würde ich ihm schon sagen, dass Du Dir das wünschst und Dich dann besser fühlst.

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    AW: Wie erzählen??

    Seine Idee war nur, dass ich wenn es mir nicht gut geht, den Flug im April zu ihm ja canceln kann! Anstatt, dass er mal sagt, dass er herkommt! Ich könnte ihn grad echt .. ( wo ist das Nudelholz!!!)
    Nur: Mir geht es ja gut, ich habe ja keinerlei Schmerzen oder ähnliches. Wäre ich nciht beim Arzt gewesen, dann wüsste ich das garnicht!
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    AW: Wie erzählen??

    Liebe Helsinki, ehrlich gesagt, verstehe ich nicht ganz, warum es schon "schwer genug" war, es den Freunden zu erzählen. Womit tust Du Dich denn schwer?

    Es ist doch ganz "normal", daß man mal einen kleinen Eingriff hat im Krankenhaus. Die meisten Menschen haben das irgendwann mal, glaube ich. Kenne ich eigentlich Leute, die noch nie im Krankenhaus waren *grübel*...hm, so auf Anhieb nicht.

    Dein Freund würde sicherlich gerne kommen, wenn Du ihn ausdrücklich bittest, nehme ich an.
    Aber : Was soll er konkret ausrichten in dieser Zeit? Den Urlaub verbrauchen für eine schöne gemeinsame Zeit, wäre das nicht besser, also hinterher, wenn Du wieder fit bist? Männer haben manchmal nicht so unbedingt das "Betüdel" und "Fürsorge"-Gen, gebe ich zu bedenken. Du wärst bei Deinen Eltern in den besten Händen. Streicheleinheiten für die Seele inklusive. Da müßte er sich dann also irgendwie mit "einsortieren", weiß nicht, ob er das so möchte?

    Als ich krank war, wollte ich die meiste Zeit meine Ruhe, keinen großartigen Besuch. Selbst mein Mann war nur ein, zwei Stunden am Tag da, dann war es genug, strengte mich alles an.

    Mach es doch so: Erzähle es ihm, und dann kann er von sich aus sagen: "O Schatz, da komme ich vorbei und stehe Dir bei". Ich nehme aber an, wenn ich mich so in ihn hineinversetze, daß er sagen wird "Aha, Du bist bei den Eltern supergut betreut, bestens. Ich hätte nämlich keine Zeit gehabt, und es geht ja nicht um Leben oder Tod" - oder so ähnlich. Klingt etwas unromantisch, ist aber praktisch gedacht eigentlich richtig. Wie denkt Dein Freund denn sonst eher - romantisch oder praktisch?

    Du hast ein wenig Angst vor der Vollnarkose, scheint mir. Das brauchst Du nicht, denke ich. Es ist etwas Unbekanntes, von daher verstehe ich, daß es Dir etwas mulmig ist, wie das alles geht, ist, wird...

    Meine Erfahrungen in den letzten Jahren: Die Anästhesie hat so viele Fortschritte gemacht, die kriegen Dich auf die Minute wach, keine Nachwirkungen (so wie früher Übelkeit, Kopfweh unter Umständen), man schläft einfach ein, wacht langsam wieder auf - das ist alles.
    Auch ich bin etwas aufgeregt vor OP´s (wer geht da schon völlig gelassen rein), aber man bekommt i.d.R. eine so genannte "Scheißegal-Tablette" oder -spritze verabreicht. Mit einem guten Gefühl hört man sich kurze Zeit später mit den Schwestern rumblödeln, während man dann in den OP gebracht wird.
    Der Arzt gibt einem dann das Narkosemedikament über ein Dingsbums (so ein Teil, was in eine dicke Ader am Arm oder an der Hand hineingeschoben wird - tut nicht weh - ) ein, ich zählte rückwärts von 10 und gerade denkste noch: Das schaff ich locker bis 0, da hörst Du Dich die "sssssssssibn" kraftlos leise murmeln und bist eingeschlafen. Ich persönlich mag dieses Gefühl , das ist vielleicht etwas seltsam , aber etwas Schlimmes habe ich dabei noch nie empfunden.

    Vielleicht kann Dir das ein wenig die unguten Gefühle wegnehmen? Konzentriere Dich mental darauf, daß alles gut -besser - bestens verlaufen wird, programmiere Dich nicht selbst auf negativ, das ist nicht gut. Du wirst ja auch noch Aufklärungsgespräche mit dem Anästhesiemenschen (und dem Chirurgen) haben, die erklären Dir in Ruhe alles, beantworten alle Deine Fragen. Spätestens danach wirst Du sicherlich innerlich ruhig sein. Bestimmt.

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


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