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  1. User Info Menu

    Weiblicher Narzißmus

    Hallo ihr Lieben

    in einem anderen Strang habe ich schon viel von mir erzählt, nun bin ich nach vielem Hin und Herr darauf gekommen, dass ich unter einer Persönlichkeitsstörung leide, das Zauberwort " Weiblicher Narzißmus"

    Wer kennt sich damit aus?
    Wer kann mir was dazu sagen?
    Wer kann mir helfen?
    Kann mir geholfen werden?
    Reicht es aus mich mit einschlägiger Literatur zu beschäftigen ?
    Kann ich mich selbst heilen?
    Oder muss ich in eine Therapie?
    Wer ist der richtige für mich?

    Bitte das sind ganz viele Fragen, ich weiß, aber jetzt da ich weiß, was mit mir los ist, will ich nichts mehr unversucht lassen.
    Ich bin einerseits sehr froh eine Diagnose zu haben, andererseits entsetzt, denn damit habe ich nicht gerechnet. Aber es passt alles zusammen.

    Ihr habt mir schon sooft geholfen, vielleicht treffe ich weider auf die Richtigen und komme weiter.
    Ganz lieben Dank euch allen, ich freu mich auf eure Antworten.

    Punktum

  2. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Ist denn der "normale" Narzissmus ein männlicher?

    Worin unterscheidet sich der "weibliche Narzissmus" vom Narzissmus?

    Ich betrachte mich selbst als Narziss, aber ich sehe das nicht so dramatisch. Das ist nichts, was mich sonderlich belastet, deswegen sehe ich auch nicht die Notwendigkeit mich zu heilen.

  3. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Liebe Punktum,
    Deine Ungeduld hat jetzt also eine Diagnose gestellt? Warst Du bereits bei einem Therapeuten?
    Du wirst wieder auf die "gleichen" Richtigen treffen und Dir die gleichen Ratschläge anhören müssen, fürchte ich.
    Nichts für ungut.

  4. User Info Menu

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Liebe Punktum,

    diese Art von Selbstdiagnose mittels Fragebögen etc. halte ich für sehr bedenklich, zumindest wenn man glaubt, es sei DIE Diagnose, um nun "fröhlich" darauf selbst zu therapieren.

    Ich habe deinen Nachbarstrang durchgelesen und spürte tief drunter deine Angst vor einer Therapie bzw. dem Aufenthalt in einer Klinik.

    Wie du es schilderst, hast du eine Reihe von narzistischen Kränkungen erfahren und bist traumatisiert u.a. aufgrund der Mißbrauchsthematik.
    Es gibt ausgebildete Traumatherapeuten, die über die entsprechende Ausbildung und Erfahrung verfügen.
    Um die Familiensituation (aktuell und die vergangene) mit einbeziehen zu können wäre eine therapeutische Unterstützung, die familiensystemisch orientiert ist, ebenfalls anzuraten.

    Nein, es reicht nicht aus, sich mittels einschlägiger Literatur selbst "heilen" zu wollen, da zunächst erst einmal von fachlicher Seite abgeklärt werden muss, ob es sich um eine rein narzistische Persönlichkeitsstörung handelt.

    Dein Argument, du kannst nicht ausfallen, weil in der Probezeit, lasse ich so nicht gelten. Gerade in der Arbeit mit Menschen ist es von großer Wichtigkeit selbst seelisch und körperlich stabil zu sein.
    Über den ambulanten Pflegedienst hast du vermutlich Kontakt zu weiteren Hausärzten, so dass du deinen Hausarzt nicht bemühen musst, um eine Überweisung zu einem Spezialisten zu bekommen.

    Nimm Beratungsstellen wie den Psychosozialen Dienst von Caritas und/oder Diakonie in Anspruch.

    Dir kann nur geholfen werden, wenn du dich in Bewegung setzt und nicht 1001 Argument dagegen findest, weshalb du das nicht kannst.

    Viel Glück auf den Weg, Sariana


    PS: Ich ziehe den Hut vor deinem Mann, vor seiner Liebe zu dir und seiner Geduld.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Zitat Zitat von Punktum
    " Weiblicher Narzißmus"

    Wer kennt sich damit aus?
    Wer kann mir was dazu sagen?
    Wer kann mir helfen?
    Meine Ex offenbarte mir am Eheende, sie hätte eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, ist das das Gleiche?
    Dann solltest du dir dringend helfen lassen und das deinem Umfeld mitteilen, damit sie entsprechend auf dich reagieren können. Ich hätte viel besser machen können, wenn ich nicht immer von einer Depression als Grunderkrankung ausgegangen wäre, aber sie hat sich wohl sehr für diese Diagnose geschämt.

    Meine Frau war sehr lange in Therapie und könnte sicher noch mehr gebrauchen.

  6. User Info Menu

    AW: Weiblicher Narzißmus

    sirix, mach dir keine Vorwürfe und grübele nicht darüber nach, ob du in Kenntnis der Diagnose deiner Ex-Frau besser hättest beistehen können.

    Partner von Menschen mit narzisstischen Störungen sind oftmals schlichtweg überfordert, dies geht einer Reihe Angehörigen von psychisch erkrankten Menschen so.
    Viele Angehörige wollen helfen, tun ihr Bestes und dennoch reicht es oftmals nicht aus, falls der Betroffene wenig Einsicht dafür hat, dass er auch professionelle Hilfe und Begleitung benötigt.

    Ebenso erscheint mir wichtig, dass Partner und Familie mit in das Behandlungs- und Begleitungskonzept eingebunden sind.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  7. User Info Menu

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist denn der "normale" Narzissmus ein männlicher?

    Worin unterscheidet sich der "weibliche Narzissmus" vom Narzissmus?

    Ich betrachte mich selbst als Narziss, aber ich sehe das nicht so dramatisch. Das ist nichts, was mich sonderlich belastet, deswegen sehe ich auch nicht die Notwendigkeit mich zu heilen.
    I.d.R. belastet das auch nur andere. Und weil du Narzißt bist oder dich dafür hältst, kannst du nur so denken.

  8. User Info Menu

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Zitat Zitat von Punktum
    Hallo ihr Lieben

    in einem anderen Strang habe ich schon viel von mir erzählt, nun bin ich nach vielem Hin und Herr darauf gekommen, dass ich unter einer Persönlichkeitsstörung leide, das Zauberwort " Weiblicher Narzißmus"

    Wer kennt sich damit aus?
    Wer kann mir was dazu sagen?
    Wer kann mir helfen?
    Kann mir geholfen werden?
    Reicht es aus mich mit einschlägiger Literatur zu beschäftigen ?
    Kann ich mich selbst heilen?
    Oder muss ich in eine Therapie?
    Wer ist der richtige für mich?

    Bitte das sind ganz viele Fragen, ich weiß, aber jetzt da ich weiß, was mit mir los ist, will ich nichts mehr unversucht lassen.
    Ich bin einerseits sehr froh eine Diagnose zu haben, andererseits entsetzt, denn damit habe ich nicht gerechnet. Aber es passt alles zusammen.

    Ihr habt mir schon sooft geholfen, vielleicht treffe ich weider auf die Richtigen und komme weiter.
    Ganz lieben Dank euch allen, ich freu mich auf eure Antworten.

    Punktum
    Kann man da selbst drauf kommen? Narzißmus ist ein kompliziertes Thema und kompliziert ist auch die Diagnose. Und eigentlich passt diese Selbsterkenntnis, du seist Narzißt, nciht zu einem Nazißten. Und schon gar nicht Absicht, daran etwas ändern zu wollen. Denn es gibt kaum etwas, was Nazißten weiter von sich abweisen als Einsicht und Änderung.

  9. User Info Menu

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist denn der "normale" Narzissmus ein männlicher?

    Worin unterscheidet sich der "weibliche Narzissmus" vom Narzissmus?

    Ich betrachte mich selbst als Narziss, aber ich sehe das nicht so dramatisch. Das ist nichts, was mich sonderlich belastet, deswegen sehe ich auch nicht die Notwendigkeit mich zu heilen.
    Es gibt keinen normalen Nazißmus, wohl aber einen männlichen und weiblichen.

  10. Inaktiver User

    AW: Weiblicher Narzißmus

    Zitat Zitat von Rossi54
    Es gibt keinen normalen Nazißmus, wohl aber einen männlichen und weiblichen.
    Interessant, und wie unterscheiden sich der männliche und der weibliche?

    Zitat Zitat von Rossi54
    I.d.R. belastet das auch nur andere. Und weil du Narzißt bist oder dich dafür hältst, kannst du nur so denken.
    Cool. Also ist ja alles ok.

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