Hallo,
ich werde mit meinem Partner zusammen wohl im nächsten Jahr zusammen eine Wohnung kaufen. Ich habe eine Eigentumswohnung, die ich dafür verkaufen werde, mehr Gespartes und von daher einen sehr viel höheren Eigenanteil als mein Freund. Er wohnt in einer Mietwohnung.
Ein Bekannter schlug mal vor, dass ich die Wohnung alleine kaufe und mein Freund mir Miete zahlt. Das fände ich nicht gut, denn eine Wohnung ist ja auch eine Verpflichtung und die sollte man sich meiner Meinung nach, in so einem Fall teilen.
Aber eine Frage ist z.B., ob mein Freund eine höhere monatliche Belastung zahlen sollte als ich.
Wir verdienen übrigens beide ungefähr gleich viel und, vielleicht auch wichtig zu wissen, Geld war bisher bei uns kein Thema, das in irgendeiner Weise zu Konflikten geführt hat.
Gibt es bei Euch ähnliche Konstellationen? Wie habt ihr Euch abgesichert bzw. die Finanzierung unter Euch aufgeteilt?
Ich freue mich auf Eure Erfahrungen
Alegria
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17.09.2007, 17:30
"ungleicher" Inmobilienerwerb
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17.09.2007, 18:34
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Lass einen entsprechenden größeren Anteil auf dich im Grundbuch eintragen, einen kleineren auf ihn.
Beispiel: Wohnung kostet 100.000.-
Du zahlst 40.000.-, er 10.000.-. Gemeinsam finanziert und zahlt ihr 50.000.- ab.
Also macht das 40.000.- plus die Hälfte von 50.000.- = 65/100stel für dich, 35/100stel für ihn.
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19.09.2007, 02:06
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Das sehe ich auch so.
Man kann unterschiedliche Eigentumsanteile vereinbaren - entsprechend der finanziellen Beteiligung.
Ansonsten gilt die Devise:
Nicht unnötig für den anderen bürgen, nicht "mitunterschreiben".
Es ist sicher sinnvoll 2 kleinere Immobilienkredite abzuschließen, jeder für sich.
Wenn Du den Löwenanteil am Eigentum bekommst und auch mehr bezahlst, ist es sinnvoll für den Fall der Trennung vorzusorgen. Wer soll dann die Immobilie bekommen?
Etwa durch eine Vereinbarung, dass Du den "kleineren Eigentümer" bei Trennung ausbezahlen darfst und dann zu 100% Wohnungeigentümerin wirst.
Dies müßte man vor dem Notar abschließen, aber da müßt ihr beim Kaufvertragsabschluss ohnehin hingehen.
(Du muß Dir klar darüber sein, ob Du im Notfall die Immobilie ganz finanziell verkraften könntest. Anteil ausbezahlen geht ja auch ins Geld.)
Gemeinsamer Immobilienkauf ist eine wichtige Entscheidung. Gerade als Nichtverheiratete muss man den Trennungsfall selbst bedenken und vorher klären, was dann gelten soll. Ansonsten wird im Notfall unter Wert versteigert und der Erlös nach Anteilen verteilt. Letzteres ist oft ein Miesegeschäft.
Was sagt Dein Partner dazu?
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19.09.2007, 07:54Inaktiver User
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
...sprech das mit deinem Partner ab, geht zum Notar und schließt über eure Vereinbarungen eine notarielle Vereinbarung ab über die Formalitäten, wie ihr die Finanzierungsmodalitäten regelt und eine Regelung im Trennungsfall...
Zitat von Alegria_68
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20.09.2007, 11:27
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Kannst Du die Wohnung nicht behalten und vermieten?
Zitat von Alegria_68
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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20.09.2007, 12:12
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Vermieten wäre das Letzte, was ich täte. Stichwort Mietnomaden.....
Islabonita
Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin
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20.09.2007, 13:47
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Wenn man sich vorher ausreichend informiert über die angehenden Vermieter dann gibt eher selten ein böses Erwachen.
Zitat von Islabonita
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20.09.2007, 14:14
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Wenn alle Eigentümer so dächten, könnten wir nirgends wohnen...
Zitat von Islabonita
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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20.09.2007, 14:32Inaktiver User
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Ich würde auf jeden Fall regeln, was im Fall der Trennung passiert! Ich hab das im Bekanntenkreis erlebt, neue Partner waren im Spiel, beide konnten die Immobilie nicht allein übernehmen und den anderen auszahlen, ausziehen konnte auch keiner bis sie endlich verkauft war, das hat sich hingezogen - das wünsch ich niemand, so eine Situation!!!!
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20.09.2007, 14:55
AW: "ungleicher" Inmobilienerwerb
Dass du kaufst, und er Miete bezahlt (Aber nur die anteilige Miete), ist gar nicht so blöde. Solltet ihr lange zusammenbleiben, vielleicht heiraten, könnt ihr euch ja mal zusammensetzen, und überlegen, wie ihr es mit dem gemeinsamen Vermögen macht.
Egal, wie der gemeinsame Immobilienerwerb abläuft, es kann immer Probleme geben.
WolfgangIch bin, also denke ich


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