Hallo ihr da draussen.
Unser Ehealltag ist leider davon geprägt, das er von Montag bis Freitag beruflich unterwegs ist und dies an die 10, 11 Monate im Jahr. Selber muss ich alle 14 Tage am Wochenende voll arbeiten.
![]()
Folglich haben wir (im günstigsten Fall) nur 2 Wochenenden im Monat für uns als Paar.
Für mich ist es schwierig auf ihn so sehr zu verzichten, denn wir können "Alltag" gar nicht richtig leben.
Seid ihr vielleicht in ähnlicher Lage und wie fühlt ihr euch dabei.![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 8 von 8
-
13.09.2007, 13:08
Kein Partner im Alltag wg. Montage
Geändert von Awemaria (14.09.2007 um 15:32 Uhr)
Liebe Grüße von Awe
-
14.09.2007, 10:26
AW: Kein Partner im Alltag wg. Montage
Das ist bestimmt schwierig. Das geht auf Dauer gut?!
Telefoniert Ihr häufig?
-
14.09.2007, 11:38Inaktiver User
AW: Kein Partner im Alltag wg. Montage
Ich lebe eine ähnliche Beziehung ganz bewusst und kann schwerlich nachvollziehen, was Du andem "Alltag" unter der Woche so speziell findest.Seid ihr vielleicht in ähnlicher Lage und wie fühlt ihr euch dabei.
Wie sieht Dein Mann das?
Würde er im zweifelsfall den Job wechseln wollen?
-
14.09.2007, 13:00Inaktiver User
AW: Kein Partner im Alltag wg. Montage
im moment ist mein Mann auch für 3 wochen auf schulung...und kommt nur am we nachhause..was soll ich sagen?? ich finde es toll;-) nach 14 jahren endlich mal wieder mehr zeit für mich..kind und die hunde das ist alles kein Problem...wir kriegen das gut hin...essen wann und wie wir es wollen..dösen oder gehen mit den hunden raus...ich genieße diese neue freiheit..wenn auch für kurz so richtig..hmm
es tut einfach gut..nur was für sich zu machen...sehe erst jetzt wie sehr wir uns im alltag doch einengen oder zu sehr aufeinander fixieren...
heute kommt er für we zurück..er freut sich natürlich riesig ...da er im hotel alleine die langeweile hat..typisch Männer lach..
-
14.09.2007, 13:06
AW: Kein Partner im Alltag wg. Montage
Ist alles eine Einstellungssache, mein Mann und ich fuehrten 7 Jare lang eine Wochenendbeziehung, davon 2 Jahre, in denen wir uns nur jedes 2. Wochenende sahen (ich arbeitete im Ausland). Wir hatten beide keine Probleme damit und die Wochenenden waren immer wie kleine Ferien, eben weil nicht der Alltag (bringst Du den Muell raus??) im Vordergrund stand. Allerdings muss ich sagen, dass in Zeiten groesserer Probleme seine Unterstuetzung - nicht nur am Telefon - schoen gewesen waere, aber letztendlich hat mich dies nur noch staerker gemacht, denn ich konnte alles alleine wuppen.
Und heute? Berufliche Veraenderungen liessen es zu, dass wir wieder gemeinsam den Alltag erleben
Kurzum, wir hatten/haben keine Probleme weder mit der Naehe noch mit der Ferne.
Wenn Du/ihr unter der Situation jedoch leidet, wird es Zeit, sich ueber die Zukunft Gedanken zu machen und gemeinsam darueber zu sprechen.
lg, Sam
-
14.09.2007, 15:19
AW: Kein Partner im Alltag wg. Montage
Ich danke euch erstmal für die Antworten.
@Margali62
So zweimal am Tag telefonieren wir, doch ich mag ihn dann auch nicht gleich "vollmüllen" mit allem was Zuhause so los war.
Die Telefoniererei ersetzt aber auf keinen Fall ein Gespräch unter vier Augen.
@tristania
Na ja unter Alltag verstehe ich halt die vielen kleinen Dinge über die man sich täglich mit einem Partner austauscht z.B. was war auf der Arbeit, was kam mit der Post, wer mäht den Rasen, wie war es bei der Schwiegermutter.
Meinem Mann gefällt die Situation auch nicht sonderlich, aber beruflich gäbe es keine wirkliche Alternative. Mehr leiden tue ich allerdings unter seiner Abwesenheit.
Wie kann man so eine Beziehung denn "bewußt" leben?
Kannst du mir das erklären?
@xenia
Na gut, nach so vielen Jahren Ehealltag ist das mal eine Erfrischung und eine Ende ist ja auch voraussehbar.
Kannst du es dir so auch für immer vorstellen?
Ich glaube, richtig vergleichbar sind unsere Umstände nicht.
@sam_spade
Bei uns besteht diese Lage jetzt schon seit über 7 Jahren und ich finde es von mal zu mal schwieriger wieder Nähe in unsere Beziehung zu bringen. Ich habe in der Zeit auch viele sehr schwierige Momente und Probleme mit meinem psychisch krankem Sohn gehabt und hätte ihn da dringendst gebraucht.
Mit seiner Ferne habe ich schon meine Probleme und in letzter Zeit auch mit der Nähe s.o.
Hinzu kommt, das mein Bekanntenkreis nicht sonderlich groß ist und ich hier wenig Ablenkung habe. Meine Hobbies sind nicht gerade gesellig, obwohl ich gerne in Gesellschaft bin. Ich habe zwar einige Menschen, mit denen ich auch meine Probleme besprechen kann, doch mit dem Partner über sowas zu sprechen und Trost bei ihm zu finden ist schon etwas ganz anderes.
Gesprochen haben wir schon sehr, sehr oft über unsere Bezeihung und die ständige Montage, finden aber keine Möglichkeiten etwas zu ändern.
Hin und wieder (aber leider viel zu selten) ist er ja auch vor Ort im Einsatz. Diese Zeiten genieße ich sehr und empfinde dann eine ganz andere Lebensqualität zu haben.Geändert von Awemaria (14.09.2007 um 15:29 Uhr)
Liebe Grüße von Awe
-
14.09.2007, 15:53Inaktiver User
AW: Kein Partner im Alltag wg. Montage
Provokante Gegenfrage (nur so zum mal drüber nachdenken):Meinem Mann gefällt die Situation auch nicht sonderlich, aber beruflich gäbe es keine wirkliche Alternative. Mehr leiden tue ich allerdings unter seiner Abwesenheit.
Wie kann man so eine Beziehung denn "bewußt" leben?
Kannst du mir das erklären?
Willst Du mehr Beziehung oder kannst Du nur schlecht alleine sein?
-
14.09.2007, 16:16
AW: Kein Partner im Alltag wg. Montage
Provokant finde ich deine Frage nicht, tristania.
Ich kann auch sehr gut alleine sein, weil ich in meinem Job ständig für andere Menschen da bin und nicht ständig jemanden um mich herum haben muss. Meine Hobbys, denen ich nachgehe sind der PC, lesen und Malen, also auch Beschäftigungen die ich alleine mache.
Nein, das wird es nicht sein. Auch wenn mein Mann Daheim ist, unternehmen wir unseren Interessen entsprechend etwas alleine.
Ich möchte einfach mehr "normale" Beziehung, mehr Zeit für uns, was zusammen unternehmen...halt alles was zum Leben gehört und auch den ganz normalen Alltag mit all seinen Schikanen
erleben.
Oft erledige ich diese alltäglichen Dinge schon bevor er heimkommt, um ihn damit nicht zu überfallen, wünche mir aber mehr Gemeinsamkeit.
Ein weiteres Problem ist es ja auch, das unsere Verwandten und Bekannten gerne mal Kontakt mit uns haben möchten und wir dann oft an den zwei freien Wochenenden, die wir haben, für solche Besuche nutzen also unsere eh schon knappe Zeit mit "Kontaktpflege" vollstopfen.Geändert von Awemaria (14.09.2007 um 16:21 Uhr)
Liebe Grüße von Awe


Zitieren
