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    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich bin echt fassungslos!
    Dir ist danch nie die Idee gekommen, dass er nicht der richtige Mann für Dich sein könnte?
    Ähem...auch wenn ich jetzt Prügel von allen Seiten bekommen sollte: Hat er nicht irgendwo Recht damit?

    Ich meine, ein Kind ist eine "lebenslange" Aufgabe, die sehr viel Zeit, Mut und Zuversicht erfordert - wäre redwife nicht ganz einfach überfordert mit dieser Rolle?

    Ich interpretiere das jedenfalls so...

    Gruß

    Echtefuffzig
    Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!

  2. Inaktiver User

    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Prügel? Warum?
    Es geht doch nicht darum, ob er in diesem Punkt Recht hat.
    Diese Arroganz und Demütigung, die dahinter steht finde ich lieblos.

    Ich meine, ein Kind ist eine "lebenslange" Aufgabe, die sehr viel Zeit, Mut und Zuversicht erfordert - wäre redwife nicht ganz einfach überfordert mit dieser Rolle?
    Das ist meiner Ansicht nach ein Job für 2 Menschen.

    Er wollte einfach kein Kind und hat ihre potentielle Überforderung als Argument vorgeschoben und sie mit der Vermutung (wissen kann das niemand vorher) auch noch bewusst gekränkt - so sehe ich das.

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    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dann musst Du mir die Frage erlauben, warum Du so an ihm hängst .
    Diese Aussage wäre für mich das Todesurteil der beziehung gewesen.

    Du schreibst, dass er schon lange nicht mehr ist was er mal war - der Fels in der Brandung.
    Aber warum trennst Du Dich dann nicht?
    Ich bewundere Menschen, die immer so klar trennen können zwischen Herz und Verstand.

    Er wollte einfach kein Kind und hat ihre potentielle Überforderung als Argument vorgeschoben und sie mit der Vermutung (wissen kann das niemand vorher) auch noch bewusst gekränkt - so sehe ich das.
    Richtig. So siehst Du das. Vielleicht sieht er es aber anders....

  4. Inaktiver User

    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    @Tristania
    Weil ich ihn liebe.

    @Echte50
    Das sehe ich mittlerweile auch so. Trotzdem hat mich die Aussage in ihrer Brutalität unglaublich verletzt.

    @Bora
    Er ist Krebs (ich Skorpion), ein nicht untypischer wohl. Aber eigentlich ist das schnurz. Ich glaube nicht, dass er an mangelndem Selbstbewusstsein leidet. Er leidet an einer großen Portion Egozentrik und daran, dass er aus einem Elternhaus stammt, in dem man(n) nichts zu verantworten hat - Mutter macht das schon.

  5. Inaktiver User

    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Ich bewundere Menschen, die immer so klar trennen können zwischen Herz und Verstand.
    Ich kann das ganz sicher nicht immer - und auch das ist gut so und hat seinen Sinn.

    Aber wenn "Liebe" (ich nenne es mal Zuneigung) zur Einbahnstrasse wird, muss man sich irgendwann mal dazu zwingen, sehr nüchterne Überlegungen anzustellen und beginnen, sich selbst in den Mittelpunkt des eigenen Lebens zu stellen.

    ......und für mich sieht die Situation von aussen leider derzeit so aus.

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    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Bora
    Er ist Krebs (ich Skorpion), ein nicht untypischer wohl. Aber eigentlich ist das schnurz. Ich glaube nicht, dass er an mangelndem Selbstbewusstsein leidet. Er leidet an einer großen Portion Egozentrik und daran, dass er aus einem Elternhaus stammt, in dem man(n) nichts zu verantworten hat - Mutter macht das schon.
    Da ich ihn ja nicht kenne, kann ich schlecht beurteilen.

    Trotzdem kann ich mir nach wie vor vorstellen, dass er u. a. schon ein mangelndes Selbstbewusstsein hat. "Mutter macht das schon" heisst ja unter anderem, dass er bei Muttern nicht wirklich viel zu sagen hatte oder nie was sagen mußte. D. h. er "braucht" eigentlich eine Frau, die ihn weiterhin dominiert. Da Du aufgrund Deiner eigenen Probleme nicht immer dominieren kannst, also nicht immer die Stärkere sein kannst und / oder willst, kommt es einfach irgendwie zu Problemen....

    Er fühlt sich unsicher, wenn er selber was machen / entscheiden muß, weil er dem eigentlich nicht gewachsen ist (Muttern hat es ja immer für ihn erledigt). Und um seine Unsicherheit zu überspielen (soll ja keiner merken), meckert er an Dir rum und schiebt Dir die Schuld in die Schuhe und verlangt von Dir Veränderungen. Und er ist bzw. wirkt teilweise arrogant in seinen Aussagen....Arroganz ist nun mal zu oft eine Überspielung von Unsicherheit.

    Diese Theroie vertrete ich (im Moment).

  7. Inaktiver User

    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    @BoraBora
    Extrem interessant. Wow! Dieser Ansatz würde einiges erklären, was mir bisher ein absolutes Rätsel war.
    Seine Rebellion gegen die Dominanz passt wahrscheinlich auch ins Bild?

    Auch, wenn ich mit seiner Mutter auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam habe, in einem Punkt gleichen wir uns: Wir sind beide Macher und Kümmerer. Starke Frauen, die nach außen resolut (so, wie Du es beschrieben hast, könnte ich es nicht besser ausdrücken), im Kern aber klein und weich sind. Nur sieht das keiner. Weil man es eigentlich ja auch nicht zeigen will. Nur manchmal... aber dann nimmt es irgendwie keiner (mehr) wahr.
    Diese Parallele ist mir sehr früh aufgefallen und auch die daraus resultierende Problematik, da ich sehe, wie er seine Mutter "sieht" und behandelt.

    @Tristania
    Du hast absolut Recht. Ich denke, es wird sich in den nächsten Wochen entscheiden, ob es sich lohnt, zu bleiben oder nicht.

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    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Seine Rebellion gegen die Dominanz passt wahrscheinlich auch ins Bild?
    Ganz genau.

  9. Inaktiver User

    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Tja, der Geburtstag gestern verlief dann mehr oder weniger nach Plan. Wir hatten abends noch ein paar Gäste (die dann von meinem Mann um halb elf rausgeschmissen wurden) und es war relativ entspannt. Als die Leute weg waren, ging er gleich ins Bett. Geredet haben wir nichts mehr. Heute Morgen das gleiche in Grün: Guten Morgen und Tschüss. Wobei ich mich bemüht habe, sehr fröhlich zu klingen.

    Ich weiß immer noch nicht, wo er am Mittwochabend war. Eine Erklärung gab es bisher nicht. Ebenso wenig wie ein "Danke" oder irgendeine andere Form der Anerkennung für mein gestriges Engagement rund um seinen Geburtstag. Ist halt alles selbstverständlich. Im Gegensatz zu sonst verkneife ich mir jegliche Bemerkung.

    Fast schon witzig finde ich: Als es mir in den ersten Tagen sehr schlecht ging und man/er mir das wohl auch ansah, war er fröhlich und gut gelaunt. Seit ich mir selber in den Allerwertesten getreten habe und mich bemühe, fröhlich zu sein, kippt seine Laune. Was sagt uns das denn? Handelt es sich hier vielleicht u.a. um eine Form der Retourkutsche für was auch immer?

    Ich habe mich (fast) entschieden, morgen nach der Arbeit zu einer Freundin zu fahren und wahrscheinlich auch die Nacht bei ihr zu verbringen. Auf "stille Messe" am WE hab ich nicht so den Bock, ist zu frustrierend.

    @Bora
    Was Du über seine Arroganz sagst, trifft es sehr genau, wobei ich die Arroganz bisher eben nie als Ausdruck von Unsicherheit gesehen habe. Er zeigt zwischenzeitlich recht heftige Macho-Auswüchse, die mich regelrecht auf die Palme bringen. Sein Desinteresse an vielen Dingen des Alltags, seine Neigung, Pflichten und/oder Verantwortungen aus dem Weg zu gehen, ein Mangel an Höflichkeit und Respekt - alles Dinge, die für mich immer Ausdruck von Egozentrik waren (und z.T. auch bleiben). Für mein Empfinden lebt er meist nach dem Motto "Hauptsache, mir geht es gut." Damit lebt man zwar in der Regel gesund, leider aber auch einsam, wenn man es übertreibt.

    Kleines Beispiel am Rande: Er hatte sich von seiner Mama einen Kuchen zum Geburtstag gewünscht und ihn natürlich auch bekommen. Da wir ja erst abends zusammen kamen und feiern konnten, haben wir eben Kuchen zum Nachtisch gegessen. Bis auf ihn. Er mochte nicht. Wäre ich seine Mutter, wäre ich sehr enttäuscht gewesen und hätte bestimmt auch ein Wort dazu gesagt. Sie sagte gar nichts.

    @Tistania
    So, wie Du reagierst und argumentierst, habe ich übrigens auch eine lange Zeit gewütet. Ich habe versucht, ihm meine Eindrücke zu vermitteln, was natürlich dazu führen sollte, dass er versteht und reagiert. Es hat aber absolut nichts gebracht, bis auf dass wir uns heftig gestritten haben. Irgendwann habe ich begriffen, dass ich entweder akzeptieren muss oder gehen. Ich hatte mich für ersteres entschieden - anscheinend aber ohne die Rechnung mit dem Wirt zu machen. Schade eigentlich.

  10. Inaktiver User

    AW: Hilfe, mein Mann hat die Krise

    Meine Selbstheilungskräfte reagieren immer relativ schnell, so dass ich mein kleines Depriloch momentan wieder verlassen habe und nun in so einer Mischung aus Trotz und Aktivismus durchs Leben poltere.

    Wir haben gestern Abend noch ein paar Alltagsdinge beredet, was auf dieser sachlich-distanzierten Ebene erstaunlich gut ging. Aber mehr geht nicht. Er geht mir ganz bewusst aus dem Weg und ich vermeide jede Form der körperlichen Annäherung meinerseits.

    Allerdings sucht er immer wieder Möglichkeiten, mir irgendwas vorzujammern bzw. bemitleidet zu werden (der Tag war so stressig, die Woche war so anstrengend, schlecht geschlafen, Blähungen), ich gehe nicht drauf ein. Ich versuche, sein Seufzen zu überhören (was mir natürlich nicht gelingt), schaffe es aber nicht, mir alle Kommentare zu verkneifen. Ich bin wütend darüber, dass er sein "Leid" auf mich abzuwälzen versucht, ohne auch nur einen Moment darüber nachzudenken, ob und wie er mich damit benutzt und verletzt.

    Wechseljahre? Na fein. Bin ja mal gespannt, was da noch so kommt oder ob ich hier jetzt nur abwarte, bis er mich abserviert.

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