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    Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Hallo Community!

    Wie geht es Euch mit der lieben Gewöhnung in einer Beziehung?

    Ich lebe derzeit eine Fernbeziehung und genieße ehrlich gesagt, daß wir immer mal wieder Abstand haben. So telefonieren wir stundenlang, schreiben wild SMS und wenn wir uns sehen, können wir viel miteinander reden (sind beide eigentlich eher stille Typen ).

    Nun hat er das Thema Zusammenziehen angesprochen und bei mir ist gleich ein Horrorfilm abgelaufen:

    Gewohnheit, Alltag, Genervtsein, weniger Lust auf Sex etc. pp.

    Trotz aller Nähe beim Zusammenwohnen, finde ich dass man sich so irgendwie "aus den Augen verliert" und nicht mehr so recht das Besondere am Partner wahrnimmt, bzw. es in der Normalität an Bedeutung verliert.

    Eigentlich wünsche ich mir ja diese Nähe mit all ihren positiven Seiten, andererseits habe ich regelrecht Angst vor dem Nachlassen unserer Liebe und der gegenseitigen Aufmerksamkeit dadurch.

    Wie geht es Euch damit?

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    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Ich würde, wenn ich eine Beziehung hätte, stets darauf bestehen, dass jeder seine eigene Wohnung hat. Ich habe einfach nicht das Bedürfnis, ständig meinen Partner in der Nähe zu haben, sondern bin eher froh, wenn ich mal sagen kann *Du, lass heute mal, morgen oder so wieder.*

    Tahnee
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

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    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Zitat Zitat von Tahnee
    Ich würde, wenn ich eine Beziehung hätte, stets darauf bestehen, dass jeder seine eigene Wohnung hat. Ich habe einfach nicht das Bedürfnis, ständig meinen Partner in der Nähe zu haben, sondern bin eher froh, wenn ich mal sagen kann *Du, lass heute mal, morgen oder so wieder.*
    Das sehe ich genauso. Das Zusammenhocken in kleinen Wohnungen ohne richtige Rückzugsmöglichkeiten halte ich für unnatürlich.

  4. Inaktiver User

    smirk AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Zitat Zitat von Brutzelpfanne
    Hallo Community!

    Wie geht es Euch mit der lieben Gewöhnung in einer Beziehung?

    Ich lebe derzeit eine Fernbeziehung und genieße ehrlich gesagt, daß wir immer mal wieder Abstand haben. So telefonieren wir stundenlang, schreiben wild SMS und wenn wir uns sehen, können wir viel miteinander reden (sind beide eigentlich eher stille Typen ).

    Nun hat er das Thema Zusammenziehen angesprochen und bei mir ist gleich ein Horrorfilm abgelaufen:

    Gewohnheit, Alltag, Genervtsein, weniger Lust auf Sex etc. pp.

    Trotz aller Nähe beim Zusammenwohnen, finde ich dass man sich so irgendwie "aus den Augen verliert" und nicht mehr so recht das Besondere am Partner wahrnimmt, bzw. es in der Normalität an Bedeutung verliert.

    Eigentlich wünsche ich mir ja diese Nähe mit all ihren positiven Seiten, andererseits habe ich regelrecht Angst vor dem Nachlassen unserer Liebe und der gegenseitigen Aufmerksamkeit dadurch.

    Wie geht es Euch damit?

    Liebe ist für mich ein nicht vollendetes Gebäude, an dem beide Partner täglich arbeiten müssen.

    Ich konnte mir auch nicht vorstellen, wieder mit einem Partner zusammen zu leben. Doch unser Wunsch nach Nähe war größer.
    Würde es immer wieder so machen, denn nur so sehe ich, ob wir miteinander leben können.
    Dass der Reiz, des Verliebtseins mit all seinen Schmetterlingen im Bauch, im Alltag schwindet ist für mich nicht ausschlaggebend, denn aus dem Verliebtsein wurde Liebe.

    Wilde sms schreiben wir uns heute auch noch, wenn er im Büro oder Zug sitzt.

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    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Zitat Zitat von Tahnee
    Ich würde, wenn ich eine Beziehung hätte, stets darauf bestehen, dass jeder seine eigene Wohnung hat. Ich habe einfach nicht das Bedürfnis, ständig meinen Partner in der Nähe zu haben, sondern bin eher froh, wenn ich mal sagen kann *Du, lass heute mal, morgen oder so wieder.*

    Tahnee
    Spätestens wenn es daran geht, Nachwuchs zu zeugen, wird dieses Format dann aber schwierig.

    @Brutzelpfanne: Wenn man zusammenzieht sollte die Wohnung mindestens 3 Zimmer, Küche, Bad haben. Man muss sich auch mal zurückziehen können, alles andere stell ich mir nicht so gut vor. Und man muss die Eigenheiten des Partners akzeptieren, tolerant sein. Ohne Kompromisse geht es nicht. Alltag und Gewohnheit kann aber auch was schönes sein. Wir sind schon nach 5 Monaten zusammen gezogen und ich habe noch keinen Tag bereut - und das obwohl Schatzi etwas unordentlicher ist als ich.

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    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Zitat Zitat von Tahnee
    Ich würde, wenn ich eine Beziehung hätte, stets darauf bestehen, dass jeder seine eigene Wohnung hat. Ich habe einfach nicht das Bedürfnis, ständig meinen Partner in der Nähe zu haben, sondern bin eher froh, wenn ich mal sagen kann *Du, lass heute mal, morgen oder so wieder.*

    Tahnee
    So habe ich "ohne Beziehung" auch gedacht. Aber jetzt, würde ich lieber heute als morgen mit meinem Partner zusammen wohnen. Ich bin überzeugt, dass es funktioniert, sofern man weiterhin seine eigenen Interessen wahrnimmt und den anderen respektiert.

  7. Inaktiver User

    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?


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    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    ist ja witzig - ich habe heute auch solche Grübeleien im Kopf. Nicht mit Zusammenziehen - käme erstmal nicht infrage - aber überhaupt.
    Seit Oktober sind wir ein Paar, sehen uns fast täglich. Sms weniger, Sex weniger, Gesprächsbereitschaft weniger. Mich macht das grad kirre.
    Ist das der "normale" Alltag oder so? Warum komme ich nicht damit klar?
    Meine letzte längere Beziehung ist mit daran gescheitert, dass ich mich dem "Alltag" ergeben habe, jetzt wieder?
    Ich war 17 Jahre verheiratet, ich brauchs einfach nicht mehr. Alltag hab ich selber. Ich will weiter, lebendig bleiben, mich entwickeln - und komme mir vor wie 13 :-((.

    Es klingt idiotisch, aber wenn plötzlich die Zeitung sonntags am Tisch liegt, laufen bei mir so Filme ab, dass ich ihn in 20 Jahren in Pantoffeln auf dem Sofa sehe usw. und dann krieg ich so einen kleinen heimlichen Panikflash.

    Hach...
    Liebe Grüße
    Bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Eine Beziehung, in der ich nur die Sonnenseiten erlebe, ist für mich nicht die Beziehung, in der ich den anderen nur an Wochenenden oder zu ganz besonderen Abenden treffe.
    Sonnenseiten sind für mich der Alltag!
    Das gemeinsame Einkaufen, das Kochen, das Erzählen vom Tag. Aber auch das Zurückziehen, wenn jeder was unterschiedliches machen möchte.
    Gemeinsam abends was spielen, ein Glas Wein dazu oder der eine telefoniert und der andere sieht fern.

    Unterhaltungen (nicht Diskussionen! Ich habe keine Ahnung, warum manche immer über den Haushalt streiten müssen) über das, was zu erledigen ist, gehören doch dazu! Das kennt doch jeder aus seiner Kindheit früher.
    Haben sich da die Eltern von uns losgesamt und gesagt, sie hätten lieber eigene Wohnungen, weil es so öd ist, uns jeden Tag zu sehen??
    Dabei haben fast alle, die über den achso schrecklichen "Alltag" nachdenken, noch gar keine Kinder. Was ist denn so öd und langweilig, den geliebten Menschen beim Einschlafen und beim Aufwachen zu sehen? So schlimm sieht er doch hoffenltich nicht aus...

    Den Diskussionen und vielleicht kleinen Problemen, die im täglichen Miteinanderleben auftreten können, aus dem Weg zu gehen, indem man sich einfach nur sieht, wenn alle aufgebrezelt, ausgehfreudig und guter Laune sind, finde ich feige. Und, wie gesagt, es entgeht einem eigentlich das Schönste am Zusammensein.

    Denn lustige Abende kann ich zuhauf auch mit guten Freunden verbringen - aber den Alltag kann und will ich nur mit meinem Liebsten verbringen.

    Klar ist es nicht von der ersten Stunde an unkompliziert und harmonisch. Aber gehört das nicht zum Leben? Im Job gibts doch bei jeder neuen Stelle Eingewöhnungsschwierigkeiten. Warum will man dem genau da, wo es sich doch lohnt, nämlich in der eigenen Beziehung, aus dem Weg gehen??
    Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

  10. User Info Menu

    AW: Gewohnheit und Alltag = Tod der Liebe?

    Zitat Zitat von Butterblume
    Seit Oktober sind wir ein Paar, sehen uns fast täglich. Sms weniger, Sex weniger, Gesprächsbereitschaft weniger. Mich macht das grad kirre.
    Ich wohne mit meinem Freund über 2 Jahre zusammen. Das der Sex nachlässt halte ich für normal. Geht meinen Freundinnen zumindest auch nicht anders. Finde das auch nicht so schlimm, ich muss nicht jeden Tag Sex haben wie am Anfang. Ein gesundes Mittelmaß mit dem beide klarkommen finde ich ok.

    Das smsn sowie die Gespräche haben bei uns nicht nachgelassen. Und das obwohl wir zusammen wohnen ! Ich denke solche Dinge liegen nicht am täglichen sehen sondern sind von Paar zu Paar unterschiedlich.

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