Man muß sich mit jedem Partner auseinandersetzen, das ist doch klar. Das tut man auch in einer harmonischen Beziehung. Ich würde eher von aktiver versus passiver Beziehungsführung sprechen.Zitat von Kurly
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Thema: Harmoniefalle
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06.06.2007, 14:37Inaktiver User
AW: Harmoniefalle
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06.06.2007, 14:37
AW: Harmoniefalle
ja, das stimmt. Auch das gibt es.2. Auch in einer harmonischen Beziehung gibt es interessante und witzige Diskussionen, in der beide Partner verschiedene Standpunkte einnehmen. Solche Diskussionen sind jedoch kein Streit, sondern einfach eine interessante Unterhaltung.
Doch auch hier: nicht immer müssen sie witzig sein. Klar gibt es auch mal eine Diskussion bei der man eben nicht einer Meinung ist:
Doch! Ich will auch in der Partnerschaft meinen Intellekt einesetzen und mag auch verbale Auseinandersetzungen. Wieso denn nicht? Nur weil ich im Beruf gefordert bin, heißt es doch nicht, dass ich zu hause dann auf "Schmalspurlauf" umschalte.vermischen meines Erachtens Partnerschaft und intellektuelle/verbale Herausforderung. Letzteres habe ich im Beruf. Außerdem kann ich mich selbst herausfordern und mich zu immer neuen Leistungen/Interessen/Beschäftigungen anspornen.
Ich mache da keinen UNterschied. Wenn mir was nicht passt, dann sage ich es und erwarte das auch von meinem Partner.
Der, der liebt, zeigt seine Liebe auch dadurch, dass er sich ganz bewusst mit Themen auseinandersetzt, mit denen er nicht mit seinem Partner konform geht.Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?
Pascal Mercier
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06.06.2007, 14:40
AW: Harmoniefalle
sollt mer des Ganze mal bei Bratwerscht und Kraut und am Moß Bier bespregn?Grüße ins Frankenland.
Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?
Pascal Mercier
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06.06.2007, 14:40Inaktiver User
AW: Harmoniefalle
In einer Partnerschaft sollten sich beide miteinander wohl fühlen.
Zitat von Tabea
Das bedeutet, dass man zu verschiedenen Themen unterschiedliche Auffassungen haben kann.
Eine interessante Diskussion bereichert bzw. belebt jede Beziehung und macht das Leben abwechslungsreich.
Diejenigen, die so einträchtig nebeneinander auf dem Sofa sitzen, haben die sich Neues zu sagen, das frage ich mich?
Oder denken die sich, sie wüßten, wie der Partner in der einen oder anderen Frage denken würde und schweigt?Geändert von Inaktiver User (08.06.2007 um 09:51 Uhr)
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06.06.2007, 14:41Inaktiver User
AW: Harmoniefalle
Hab noch nicht mal ich behauptet. Und wenn Du nun weiter überlegst, warum Du das Problem oder die Sache angehst, solltest Du erkennen, daß das Ziel wieder die Herstellung oder Festigung der Harmonie ist. Kapierst Du denn das nicht? Warum geht man überhaupt Diskussionen an? Nur um zu diskutieren, oder vielleicht doch, um die Harmonie nicht verloren gehen zu lassen?!!
Zitat von Tabea
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06.06.2007, 14:42Inaktiver User
AW: Harmoniefalle
Kummst am Wochenend nach Naischdadd, do is Kerwa!
Zitat von Murkami
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06.06.2007, 14:42
AW: Harmoniefalle
Maddin, mir passt Dein Tonfall nicht. Auf diesem Level habe ich keine Lust, mit Dir zu diskutieren!
Zitat von Inaktiver User
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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06.06.2007, 14:45
AW: Harmoniefalle
Wenigstens tappt Ihr nicht in die Harmoniefalle!
Zitat von Tabea
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein
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06.06.2007, 14:46Inaktiver User
AW: Harmoniefalle
Das gibt es nur, wenn man oberflächlich bleibt oder bei langweiligen Menschen.
Zitat von Inaktiver User
Wenn es in die Tiefe geht, gibt es auch Reibungspunkte.
Und Entwicklungen und Wachstumsprozesse laufen nicht immer ganz harmonisch ab - da gibt es auch Schmerzhaftes und Häutungsprozesse.
Weder Harmonie noch Streit sind in einer Beziehung Selbstzweck (obwohl es in einer guten Beziehung sicher meist harmonisch zugeht).
Das Ziel ist eher Nähe, Vertrautheit, Wachstum, ein spannendes Leben, in dem man zusammen etwas aufbaut, in dem es ausgewogen ein ICH, ein DU und ein WIR gibt - immer wieder den gemeinsamen Weg, auf dem sich beide wohlfühlen, keine (faulen) Komopromisse eingehen und sich keinen Zentimeter verbiegen, zu finden. Unter sich - von außen und innen - ändernden Bedingungen.
Die Harmoniefalle entsteht, wenn Harmonie als Selbstzweck angesehen wird. Das führt dazu, dass schwierige Themen nicht angesprochen werden, Auseinandersetzung nicht stattfindet und die Beziehung schließlich oberflächlich und statisch ist.
Und das beobachtet man ja tausendfach.
Gruß, Leonie
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06.06.2007, 14:46Inaktiver User
AW: Harmoniefalle
Natürlich will ich meinen Intellekt auch in der Beziehung ausleben. Das tue ich durch die Wahl der Interessen/Gesprächsthemen.
Zitat von Murkami
Das nenne ich jedoch nicht "streiten", sondern intellektuellen Austausch.
Davon getrennt zu sehen ist das Bedürfnis, Störungen anzusprechen. Das ist eine völlig andere Ebene, sie betrifft das Fundament der Partnerschaft. Wenn jemand eine defizitäre Beziehung führt, in der er sich nicht traut, Störungen anzusprechen, so ist das ein Problem, das mit intellektuellem Austausch nichts zu tun hat.


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