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    AW: Ehefrau sprachlos

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur eine kleine Korrektur am Rande: Das ist so nicht richtig! Die Trennung/Scheidung ist in der kath. Kirche keine "Todsünde". Problematisch ist die Wiederverheiratung Geschiedener. Aber mit dem Begriff "Todsünde" muss man sowieso vorsichtig umgehen, das kann ein Außenstehender nicht beurteilen.
    sorry, ich will/wollte das thema jetzt nicht in eine andere richtung lenken, aber ich muss kurz erklären wie ich darauf kam:
    freunde meiner eltern sind "hardcore-katholiken" (ich bezeichne sie jetzt mal so) und als ich mit 18/19 mit einem freund in "wilder ehe" zusammenlebte, haben sie sich von meinem eltern distanziert.
    es war für sie unverständlich, wie meine eltern es zulassen konnten dass ich (obwohl volljährig) unverheiratet mit einem mann zusammen lebe.
    als ich jahre später (auch kirchlich) heiratete, haben sie plötzlich wieder den kontakt zu meinen eltern gesucht. dieser dauerte aber nur 2 1/2 jahre lang an, denn dann habe ich mich von meinem 1. ehemann getrennt und war somit wieder "sündig"...

    vor 2 jahren hat sich ihr ältester sohn von deiner ehefrau getrennt, auch zu diesem haben die eltern jeglichen kontakt abgebrochen.

    wenn ich also lese
    Wenn ich sie frage, was ich anders, schöner für sie machen könnte meint sie, sie kann „darüber“ nicht sprechen. Sowas gibt's in katholischen Familien nicht!!! (in ihrer jedenfalls)
    erinnert mich das sehr an diese hardcore-katholiken.

    das nur zur erläuterung.
    Zada

    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
    [Lucius Annaeus Seneca]

    Wer lebt, stört.
    [Tankred Dorst]
    In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu.
    [Reinhard Mey]

  2. Inaktiver User

    AW: Ehefrau sprachlos

    @Zada
    Ja mei, es gibt in allen Religionen "Fundmentalisten". Das ist aber dann nicht die grundsätzliche Haltung der katholischen Kirche.

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    AW: Ehefrau sprachlos

    Bezüglich der Verhüterei, hattest Du schon mal eine Vasektomie in Erwägung gezogen?

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    AW: Ehefrau sprachlos

    Zitat Zitat von Margali62
    Bezüglich der Verhüterei, hattest Du schon mal eine Vasektomie in Erwägung gezogen?
    Was würde das an der Gesamtproblematik ändern???
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

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    AW: Ehefrau sprachlos

    Es war ein -wichtiger- Punkt, dass der Poster beim Sex Probleme mit dem Kondom hatte. Da die Partnerin die Pille abgesetzt hat könnte es sein, dass das Verlangen sich verbessert. Die Pille ist bekanntermaßen ein Verlangenkiller.

    Nur deshalb.

    Übrigens gibt es Frauen, die einfach nach Jahren keinen Bock mehr haben, den Verhüterking zu spielen. Eine Vasektomie des Mannes outet u.a. "ich zeige mich verantwortlich für die Verhütung, so wie Du es jahrelang getan hast, Schatz". Ein Liebesbeweis.

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    AW: Ehefrau sprachlos

    Nun, das Verlangen scheint sich auch nach Absetzen der Pille bei der Ehefrau nicht gesteigert zu haben. Generell scheint sie für Zärtlichkeiten aller Art nicht besonders aufgeschlossen zu sein.

    Eine Vasektomie ist bei abgeschlossener Familienplanung sicher keine schlechte Sache, doch im speziellen Fall von unterfeld und seiner Frau würde er sich und ihr damit vermutlich einen Bärendienst erweisen.

    Zum einen liegt das Grundproblem sehr wahrscheinlich ganz woanders, zum anderen -schon 'mal darüber nachgedacht?- könnte sie sich dann von ihm erst recht bedrängt fühlen.

    Problematisch ist doch ihre generelle Einstellung zum Sex, ob nun familienbedingt oder (mit)verursacht durch das traumatische Jugenderlebnis.

    Sowohl da als auch im Umgang miteinander in der Ehe hängt doch einiges schief.
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

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    AW: Ehefrau sprachlos

    nun, Herr unterfeld, wie siehst Du das?

  8. Inaktiver User

    AW: Ehefrau sprachlos

    @all

    vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Antworten, ich bin sehr überrascht!

    Viele der angesprochenen Themen haben wir oder besser überwiegend ich schon in Angriff genommen. Es ist auch seit Ende letzten (siehe oben zum Anfang diesen Jahres ;-) ) schon etwas besser geworden.
    Demnächst fährt sie zu einer längeren Rehahmaßnahme da sie im letzten Jahr mehrmals, wie soll ich sagen, abgekippt ist. Es wurde im Sommer eine „Angststörung“ von einem allerdings sehr groben Neurologen/Psychologen diagnostiziert. Das wollte sie sehr lange nicht wahrhaben da sie natürlich auch körperliche Beschwerden hatte und hat, die aber, so wie ich mich belesen habe, auch allesamt aus einer Angststörung herrühren könnten. Die Einrichtung, die der Hausarzt mit der Krankenkasse ausgesucht hat ist auch in dieser Richtung spezialisiert. Zumindest ICH freue mich, dass das so prima und nun relativ kurzfristig geklappt hat.
    Ich meine nicht, dass ihre … naja… Hemmungen mit mir und auch anderen, sogar Ärzten!, zu sprechen vom Katholizismus herrühren . Von der gemeinen Erziehung v.a. durch die Schwiegermutter aber bestimmt! Gerade in Richtung Sex oder auch nur so Jungen-Bekanntschaften hat sie(nach und nach) ein paar ziemlich demütigende Geschichten erzählt, wo ich mich schütteln könnte.
    Ich bin selber ein „Ungläubiger“ aber nicht fanatisch! Und meine Frau ist zwar katholisch getauft aber praktiziert in dieser Richtung auch nichts, wollte es nur mal erwähnen:-)

    Leider kann ich an unserer Situation im Moment nicht viel ändern da wir wegen meines Jobs hier hergezogen sind und meine Stelle in der Heimat (roter Adler, hab einen Avatar gefunden) weggefallen ist. Und ja, sie geht arbeiten, hatte aber extremes Pech mit den diversen Arbeitgebern seit wir hier gestrandet sind… shit. Und gerade auch das ist eins der größeren Probleme…
    Vasektomie ist ein sehr gutes Stichwort. Wir (bzw. wieder ich) haben uns über das Thema informiert, ich habe ihr das angeboten und sie hat sich, glaube ich, gefreut und ja gesagt. Viel mehr sagte sie allerdings nicht sodass ich sehr verunsichert bin und das Thema erst einmal aufgeschoben habe bis sie die „Kur“ hinter sich hat.
    Unser gemeinsamer Hausarzt wollte mir Ärzte empfehlen und sich wegen der Kosten umhören und sie hat bei den diversen Terminen seit dem immer „vergessen“ ihn danach zu fragen. Es wäre schön gewesen wenn SIE das mal gefragt hätte, dann hätte ich gewusst, dass ihr überhaupt etwas daran liegt. Juut, ich machs (mir) dann wieder selbst. Aber eigentlich gehört zu diesem Thema dringend ein Gespräch, spätestens beim Urologen.
    Ob sie mich überhaupt noch liebt, ist auch ne gute Frage. Wenn ich sie frage oder „ich liebe dich“ sage dann sagt sie „ich dich auch“. Oder wenn es mal ganz gut läuft (kommt ja auch bei uns mal vor) hat SIE auch von sich aus schon mal „ich liebe dich“ gesagt. Seit der Hochzeit vielleicht so 20x… schreiben konnte sie es zuvor leichter. Aber ich möchte gar nicht bezweifeln, dass sie mich liebt. Sie würde sich das Gegenteil bestimmt anmerken lassen. *grübel* Wie oft habe ich darüber schon gebrütet…
    Wir sind ansonsten sehr nett zueinander. Außenstehende (Bekannte) würden sich über meinen Text hier bestimmt wundern. Aber irgendwie reicht mir das nicht(mehr), gerade hier in der Bricom lese ich, dass es auch ganz anders und meiner Meinung nach viel schöner geht. Ich kann es nicht ertragen, dass sie regelrecht zusammenzuckt wenn ich sie(nicht einmal „unsittlich“) berühre. Sie kennt mich doch!?! Wenn ich sie umarme fängt sie spätestens nach 30Sekunden an, sich zu winden und wegzudrehen.
    Aber immerhin umarmen wir uns überhaupt wieder seitdem ich sie danach frage, sozusagen darum bitte. Die letzten zwei Jahre war ja auch das so gut wie nie der Fall. Da hatte ich versucht abzuwarten… war auch nix! Und ich kann's auch nicht mehr! Sie weiß ganz genau, dass ich sie zu nichts nötigen möchte und auch aus Prinzip nicht würde. Ich will sie doch nachmittags im Korridor wenn Soni zu hause ist nicht animalisch vernaschen! Aber die ganze Zärtlichkeit fehlt mir total, ich kann es soo nicht!
    Sie ist gegen mich und die ganze Welt misstrauisch. Das tut mir sehr weh.
    Dann fällt mir zum Thema Depression noch ein, dass sie auch schon mal dran gedacht hat, “ob es nicht besser wäre wenn wir sie „los wären“ im Sinne von Selbstmord. Da hatte sie mit mir an einem eigentlich sehr schönen Sommerabend mit mir auf dem Balkon gesessen und geweint, einfach so, ohne (sichtbaren) Anlass. Gottseidank ist es inzwischen nicht mehr gar so schlimm. Ich musste diesen tag bestimmt 20x Fragen bis sie mir DAS gesagt hat, da war ich aber dann fertig mit der Welt. In einem von ihr regelrecht angezettelten Streit im Rausch hatte sie dann u.a. auch mal erwähnt, dass sie darüber nachdenkt vielleicht von uns getrennt in eine 1 Zimmerwohnung ziehen könnte. Weil mir das keine Ruhe mehr ließ habe ich später da noch mal nachgebohrt und das Thema spielt wohl keine Rolle mehr, es muss ihr doch aber durch den Kopf gegangen sein…
    Das war dann der Moment wo ich mir gedacht habe, dass ich was unternehmen muss und dass es wohl von selbst nicht mehr besser wird. Seitdem habe ich rund um die Uhr den Kopp voll.

    Wir haben durch meine und auch ihre Arbeit hier auch schon ein paar Bekannte, sie war auch mit der kleinen Weibertruppe schon mal abends unterwegs, worüber ich mich riesig gefreut habe. Aber im Moment lässt sie das auch wieder schleifen und hat wohl mit sich selber ebenfalls rund um die Uhr den Kopp voll. Tja…

    Aber wie gesagt, etwas besser wird es. Allerdings nur durch MEINE Bemühungen. Dass ich ihre Hilfe brauche, habe ich ihr gesagt aber ich kann außer dem etwas besseren Klima zu hause nichts erkennen außer vielleicht unser wirklich schönes Tetatet am Anfang des Jahres.

    Gut, es war wieder viel Text, aber ich freue mich auch mal irgendjemand davon erzählen zu können, wüsste hier in der eventuellen neuen Heimat niemand und es soll sich ja nicht rumsprechen per Buschfunk :-)

    „Ehefrau“ ist altmodisch? Was könnte ich anderes sagen? Ich wollte nur erkennbar machen, dass es sich um eine Ehe handelt wegen dem Forumthema „Beziehungen“… DAS Wort kann ich irgendwie nicht mehr hören. :-)

    Schönen Dank für Euer Interesse,

    Unterfeld

    (leider habe ich wenig Zeit zum Schreiben, Antworten könnten sich manchmal verzögern)


    @Margali62

    So sieht's bei uns zur Zeit aus!
    Geändert von Inaktiver User (03.04.2007 um 15:20 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Ehefrau sprachlos

    Hallo unterfeld, schicke dir PN.

  10. User Info Menu

    AW: Ehefrau sprachlos

    Hallo unterfeld,

    was zum Teufel tust Du noch in dieser Beziehung? Was hält Dich dort? Du lebst ein Leben, das nicht wirklich lebenswert ist.

    Warum tust Du das??? Bist Du zu "schwach", aus dieser Hölle auszusteigen?

    Ich meine das nicht "böse" oder so. Ich bin (wie manch anderer hier) der Auffassung, dass Therapie dringend not tut. Aber: IHR lebt ein System, das auf mich einen absolut kranken Eindruck macht. DU bist Teil dieses Systems. DU stützt es sehr aktiv. Das heißt für mich: Paartherapie. Die Empfehlung, SIE müsse therapiert werden, ist mir eindeutig zu eindimensional.

    Und Sex? Der ist hier Nebensache, da bin ich mir sicher. Eins von xxx Problemen.

    Goog luck,

    Prijon

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