Ich bin seit fast 40 Jahren verheiratet, und wir haben nur gemeinsames Geld (wenn auch mehrere Konten).
Aber viele machen das heute nicht mehr so - und ihr habt immerhin ein Haus gekauft, ohne verheiratet zu sein, und habt das mit den Finanzen bisher anders gemacht.
Und zumindest dein Mann war nicht mehr ganz jung und hatte Vorgeschichte - das ist auch etwas anderes als bei uns: Wir waren zur Hochzeit beide Studenten; es war nicht klar, wer mal mehr würde verdienen können; wir hatten nichts und haben halt alles zusammengeschmissen, mit Mitte 20.
Aber die Situation bei euch ist eine andere. Und mit dir wollte ich an seiner Stelle auch nicht diskutieren müssen, ob ich meinem Sohn ein größeres Geschenk mache. Das ist der Sohn deines Mannes - den kannst du doch nicht einfach "als andere Partei" definieren, der möglichst wenig bekommen bzw. erben soll.
Die scheinen aber wichtig mitzuschwingen.Aber das sind alles Dinge, um die es mir hier nicht geht :)
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02.11.2021, 00:16
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
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02.11.2021, 00:23
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
Sein Sohn ist ja nicht der einzige Aspekt - aber bei deiner Haltung durchaus eine Erklärung dafür, warum dein Mann die Finanzen nicht stärker gemeinsam denkt.
In meinem ersten Posting #67 hatte ich einige Fragen gestellt - vielleicht gehst du darauf noch ein?
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02.11.2021, 00:44
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02.11.2021, 05:41
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
Genau das halte ich für eine faire Lösung. Ist aber eine andere „Philosophie“ nämlich die vom „Familieneinkommen“. In der Ehe der TE wird in „mein Geld/dein Geld“ gedacht.
Weitergelesen.
Ok. Ich verstehe nicht wirklich, was du mit „sein Sohn begleitet unser Erspartes immer“ meinst.
Ich empfehle euch eine notarielle Beratung (die ist allparteilich) zu einem Erbvertrag.
Dort könnt ihr begleitet die verschiedenen Szenarien durchgehen und bekommt ein besseres Gefühl fürs wechselseitige Verständnis von Gerechtigkeit.Geändert von Minstrel02 (02.11.2021 um 05:50 Uhr)
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02.11.2021, 08:28
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
Liebe RE, wieviel Einkommen hattest du denn vor der Familienphase? Oder habe ich es überlesen?
Ich denke, wie auch u.a. @Apprenti, dass es ohne ein drittes Konto nicht gehen wird. Darauf würde ich das Kindergeld und den Steuerausgleich zahlen wollen und er einen Anteil, der noch ausgerechnet werden muss plus die Differenz zwischen deinem jetzigen Gehalt und dem früheren.
Wie das mit dem Erbe sinnvoll und fair geklärt werden kann, könntet ihr mit einem Notar zusammen klären.
Dass du so sparsam bist und er einen "teuren" Sohn hat, sollte in der Betrachtung keine Rolle spielen.
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02.11.2021, 08:28Inaktiver User
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02.11.2021, 08:53Inaktiver User
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
Der Punkt ist m. E. nicht, wer wieviel auf das Haushaltskonto zahlt, sondern dass er nebenbei Vermögensaufbau betreiben kann und sie anscheinend nicht. Das sollte ausgeglichen werden - entweder indem er für sie Vermögen aufbaut oder indem die Arbeitszeiten angenähert werden.
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02.11.2021, 08:59
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
Ich bin nicht sicher, ob man mein Thema tatsächlich in einem Forum klären kann. Ich habe mir das etwas einfacher vorgestellt. Aber tatsächlich, wie soll eine fremde Person mit ein paar fetzen von mir die ganze Situation einschätzen können. Letztendlich klingt das für mich langsam wie eine harte Diskussion. Bei uns ist im Großen und ganzen alles im grünen Bereich. Wir (mein Mann) wollte nur die mtl. Finanzen neu regeln und dazu wollte ich Erfahrungen von anderen erfragen.
Ich werde vielleicht direkt bei Freundinnen nachfragen, wie die das handhaben oder ob jemand einen Tipp für mich/uns hat.
Aber Danke :)
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02.11.2021, 09:15
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
In einem öffentlichen Forum wirst du immer (gerade bei so einem allgemeinen Thema wie "Finanzen in der Familie") viele unterschiedliche Beiträge finden. Denn irgendwie muss das ja jede Familie / Partnerschaft / Ehe regeln

Du hattest ja nach Meinungen bzw. Vorschlägen gefragt.
Und da ist ja auch einiges zusammen gekommen, wie ich finde.Apprenti
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02.11.2021, 09:25Inaktiver User
AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie
Du könntest schon mal vorschlagen, das Kindergeld nicht "für dich" einzustreichen, sondern auf da gemeinsame Konto zu überweisen. Denn das Kindergeld ist doch dazu da, die Kosten fürs Kind zu decken, also Lebensmittel, Ausgaben für Hobbys und Kleidung ...



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