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  1. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde es genau so machen und mir gar nichts dabei denken.
    Es gibt hier aber eine neue Beziehung mit Kind und einer Ehefrau, die wegen der Betreuung nur Teilzeit arbeitet.

    Ist der Mann denen gegenüber auch so großzügig, wie bei seinem erwachsenen Sohn? Er erlässt ihm die Miete und beklagt sich bei seiner Frau, dass er zu viel zum gemeinsamen Lebensunterhalt beitragen muss?

    Das passt für mich nicht zusammen.

  2. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Ich würde auch in die 4/4 wechseln. Am Jahresende erfolgt ja per Erklärung der Steuerausgleich, den kann man in die Urlaubskasse nehmen.
    und vom netto zahlt jeder prozentual die Lebenskosten. Kleines Sparkonto extra für gemeinsame Anschaffungen und Urlaube. Auch prozentual gefüttert. Den Rest kann jeder selbst nach seinem Bedürfnissen ausgeben.
    Kindergeld einzahlen und sparen, wenn das die finanzielle Situation zulässt.

  3. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Ich würde anstelle der TE meine Arbeitszeit aufstocken, die Steuerklassen ändern und von meinem Mann die Beteiligung an der Kinderbetreuung fordern.

    Das stellt zwar nicht gleiche finanzielle Verhältnisse her, aber die Waage bewegt sich etwas mehr in Richtung Gleichgewicht.

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das betrifft aber nur die gesetzliche Rente, nicht den privaten Vermögensaufbau. Genau daraus resultiert doch die so oft entstehende Kluft: frau kriegt ein paar kümmerliche Rentenpunkte, während mann nebenbei Immobilien, ETFs oder andere Anlageformen bespart. Und bis sie mit 50+ wieder in die Arbeitswelt einsteigt, ist er ihr fünfzehn Gehaltserhöhungen, Karrierestufen und Weiterbildungen voraus - was sich schlicht nicht mehr einholen lässt.
    Und daran ist der Mann Schuld?

    Du, ich sehe das Problem! Tagtäglich, könnte man sagen...
    Aber ich teile nicht diese Sicht auf Männer.

    Der Mann von @Tigi sagte lt. Tigi, er wolle nicht (mehr) alleine! für die Finanzierung ihres Lebens zuständig sein.
    Ein berechtigtes Nicht-Wollen imho.

    Damit sagt er auch, dass Tigi mehr einbringen soll.
    Ich las das alles nicht so, dass er Tigi davon abhielte wieder VZ zu arbeiten oder sich weiterzubilden um einen lukrativere Stelle zu erreichen.
    Im Gegenteil....
    Auch einer Weigerung mehr zu betreuen oder zu putzen, las ich nichts.

    Wenn Tigi das nicht möchte oder noch nicht möchte, kann man ihren Mann nicht dafür kritisieren imho.

    Und die ganzen Einlassungen über den erw. Sohn - sorry aber das ist Nichts.

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde es genau so machen und mir gar nichts dabei denken.
    Mietfrei wohnen lassen ist steuerlich ungünstig. Wer keine Mieteinnahmen erzielt, kann keine Werbungskosten abziehen.

    Mein Sohn (Student) zahlt mir Miete. Es ist dabei unerheblich, dass wir ihm finanziellen Unterhalt gewähren mit dem er die Miete zahlen kann.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das passt für mich nicht zusammen.
    Für mich gehört das gar nicht zusammen. Es sind für mich zwei völlig verschiedene Sachen.

    Ich schrieb ja gleich am Anfang, das der Mann natürlich den Löwenanteil tragen muss. Schließlich ist es auch sein Kind, was von der Ehefrau betreut wird.
    Das Kind ist 7. ICH würde wieder Vollzeit arbeiten gehen und die Ausgangslage wie vor dem Kind wiederherstellen.

  7. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ICH würde wieder Vollzeit arbeiten gehen und die Ausgangslage wie vor dem Kind wiederherstellen.
    Genau das würde ich der TE bei dieser Gemengelage auch empfehlen.

  8. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Und daran ist der Mann Schuld?

    Du, ich sehe das Problem! Tagtäglich, könnte man sagen...
    Aber ich teile nicht diese Sicht auf Männer.

    Der Mann von @Tigi sagte lt. Tigi, er wolle nicht (mehr) alleine! für die Finanzierung ihres Lebens zuständig sein.
    Ein berechtigtes Nicht-Wollen imho.

    Damit sagt er auch, dass Tigi mehr einbringen soll.
    Ich las das alles nicht so, dass er Tigi davon abhielte wieder VZ zu arbeiten oder sich weiterzubilden um einen lukrativere Stelle zu erreichen.
    Im Gegenteil....
    Auch einer Weigerung mehr zu betreuen oder zu putzen, las ich nichts.

    Wenn Tigi das nicht möchte oder noch nicht möchte, kann man ihren Mann nicht dafür kritisieren imho.

    Und die ganzen Einlassungen über den erw. Sohn - sorry aber das ist Nichts.
    Das ist doch keine Frage der Schuld, sondern eine der Verantwortung. Und es gibt dafür zwei gute Lösungen: Entweder das Einkommen wird komplett in einen Topf geworfen und dann aufgeteilt, oder die Arbeitszeit wird angeglichen (er weniger, sie mehr). Aber dass einer von zwei bezahlt arbeitet und der andere unbezahlt, wird auf ein immer größer werdendes Ungleichgewicht herauslaufen.

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    "Schuld" - ich las durchaus den Tenor in der Summe der Posts, der Mann verhielte sich falsch.

    Sehe ich halt nicht so. Ich las von Tigi eher, dass ihr Mann nicht so angetan ist von dem bisherigen Modell der "Familienarbeit"...
    @Tigi das aber durchaus beibehalten wollte. Also sie TZ.
    Wenn darüber keine Einigkeit herrscht, ist es unfair einen Ausgleich zu fordern. Mag in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes noch anders zu bewerten sein. Für mich klingt es danach, Tigis Mann wolle durchaus, dass Tigi wieder VZ arbeitet, sie eher nicht. Gut, geb ich zu.

    Sonst stimme ich dir zu.

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Und ich wäre stocksauer, wenn mir mein mich liebender! Ehepartner da Vorhaltungen machen würde, wie ich mit meinem Kind....
    Das wäre bei uns auch so. Aber ich würde mich dann nicht herumdrehen und sagen: die Aufteilung der Finanzen ist unfair. Was der Ehemann ja macht.
    Apprenti

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