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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Sein Sohn ist ja nicht der einzige Aspekt - aber bei deiner Haltung durchaus eine Erklärung dafür, warum dein Mann die Finanzen nicht stärker gemeinsam denkt.

    I(...)
    ja das kann ich mir lebhaft vorstellen.

    Geld ist immer Stellvertreter. q.e.d.

    @tigi
    nix für ungut, du vermengst da Sachen, die dich einfach überhaupt nichts angehen.

    und so Aussagen wie "ich hab nix gegen den, natürlich! soll der einen fairen Anteil bekommen"....

    Oha.
    Dieses "natürlich" ist übrigens gesetzlich geregelt und dein Mann scheint den großen Sohn? gerne zu unterstützen. Warum auch nicht. Er kann es sich leisten. Er arbeitet wohl seit Jahrzehnten dafür (ein so großer Sohn hat wohl einen Vater der über 50 ist oder?)

    Ich sehe als euren Grundkonflikt, dass du nicht im Reinen mit dem Vorleben deines Mannes bist.
    Dass er wenn er das finanziell vermag seine Kinder subventioniert halte ich für absolut normal und gut. Du schreibst ja auch nicht, dass er eure Tochter? nicht auch unterstützte oder?

    Dieses kleinteilige Aufrechnen des Lebensstil eines erwachsenen Mannes (Sohn) ist nicht schön.
    Was machst du denn erst, wenn Enkel kommen? Wird evtl nicht mehr lange dauern und dann wird dein Mann nochmal und vermehrt sich engagieren wollen.
    Dann immer neidig und eifersüchtig sein? Nein!

    Du schaust jetzt auf dich! Arbeite wieder mehr, muss ja nicht Vollzeit sein, aber 900 klingt jetzt nicht nach Superjob wo man in VZ 4000 hatte, fürchte ich.
    Kannst du dich fortbilden? Wechseln?

    Wichtig ist, dass du DEIN Leben angehst. Und nicht auf das deines Stiefsohnes schaust und dich ärgerst.

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du könntest schon mal vorschlagen, das Kindergeld nicht "für dich" einzustreichen, sondern auf da gemeinsame Konto zu überweisen. Denn das Kindergeld ist doch dazu da, die Kosten fürs Kind zu decken, also Lebensmittel, Ausgaben für Hobbys und Kleidung ...
    ja, das ist mir auch aufgefallen....

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von fritzi72 Beitrag anzeigen
    Dazu muss man ganz einfach alles an Einkommen addieren, alle Ausgaben abziehen, den Rest durch zwei teilen, fertig.
    Keine komplizierten Rechnungen nach Prozenten, entgangenem Gehalt, sondern einfach eine paritätische Aufteilung.
    JA!

    Mich befremdet dieser Strang, denn die TE hat offenbar keinerlei Absicherung fürs Alter.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Tigi Beitrag anzeigen
    Doof nur dass ich Geld spare, das aber letztendlich ja dann gar nicht für mich ist.
    Da bin ich ganz bei Dir. Ich kenne auch so einen Fall (auch aus der Sicht der sparsamen Frau, die null abgesichert ist was das Thema Altersvorsorge angeht). Sie ist im Endeffekt die Dumme und er gönnt sich so einiges (teure Hobbies).

    Da müsst ihr unbedingt was dran ändern. Dein Mann scheint (kommt mir bekannt vor . .) der Meinung zu sein, dass er sein Gehalt für sich erwirtschaftet und, ich sags jetzt mal boshaft, von Dir und Deiner Sparsamkeit letztendlich auch noch profitiert und Vermögen aufbauen kann.

    lg luci

    ps: Darf ich fragen, wie alt ihr alle (Du, Dein Mann, Kind, erwachsener Sohn aus 1. Ehe) seid?
    psps: Ich hoffe, du stehst mit 50 % im Grundbuch.
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Tigi Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht sicher, ob man mein Thema tatsächlich in einem Forum klären kann. Ich habe mir das etwas einfacher vorgestellt.
    Du hast viele Vorschläge bekommen und gehst auf keinen ein. Du beantwortest auch nicht die Fragen, die man wissen muss, um dir zu raten (Rentenregelung, früheres Gehalt).

    Auf die Art wirst du dein Thema nirgendwo "klären" können

  6. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    eine frage:

    sollte dir hier oder im freundeskreis "die perfekte lösung" begegnen- für wie wahrscheinlich hälst du es dass dein mann darauf eingeht, wenn er schon beim thema: gemeinsames konto abwinkt?



    vielleicht wäre eine rechtliche beratung da sinnvoller.

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    @Tigi - lass mal den Thread auf dich wirken, nach ein paar Tagen Ruhe.

    und - lass das mit dem Sohn, weil das bringt dich nicht weiter und generiert nur Antworten, die zum Thema nix bringen. Weder dir, noch allen anderen in deiner Familie.

    Wenn du Schwierigkeiten haben solltest, mit deinem Mann über Gedanken oder Gefühle zu sprechen, kann ich dir die "Zwiegespräche" nach Möller ans Herz legen. Das kann viel bringen.
    Insbesondere, wenn es so unausgegorene Emo-Lagen geben sollte. was bei Patchworkern im Übrigen der Normalfall sein könnte

  8. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Du hast viele Vorschläge bekommen und gehst auf keinen ein. Du beantwortest auch nicht die Fragen, die man wissen muss, um dir zu raten (Rentenregelung, früheres Gehalt).

    Auf die Art wirst du dein Thema nirgendwo "klären" können

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    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Tigi Beitrag anzeigen
    Mir geht es tatsächlich auch darum - was wäre im Erbfall. Das Kind meines Mannes ist ganz bestimmt mehr als abgesichert, soll auch ganz bestimmt einen fairen Anteil bekommen falls meine mann versterben würde. Es wohnt mietfrei in einer Immobilie meines Mannes, diese Immobilie würde es vermutlich auch mal erben.
    Du solltest dich dringend mit dem Erben näher beschäftigen, denn da liegt der Casus Knacksus. Egal, was dein Mann besitzt und wer darin wohnt, die gesetzliche Erbfolge sieht so aus, dass dir die Hälfte gehört und den Kindern je ein Viertel der Immobilien, Sparkonten, Wertpapiere.

    Das bedeutet, falls kein anders lautendes Testament vorhanden ist, du bist Miterbe der Wohnung deines Mannes, wo das erwachsene Kind drin wohnt. Und das erwachsene Kind ist Miterbe am Anteil des Hauses, in dem du wohnst. In dem Fall ist auch zu berücksichtigen, dass ein gemeinsames Depot, Sparbuch auch immer in die Erbmasse fällt, während ein Konto auf deinen Namen außen vor bleibt.

    Je nachdem wie zickig das Finanzamt ist, kann es bei sehr unterschiedlicher Höhe der Einzahlung auf ein Depot (Mann zahlt viel ein, Frau nichts oder wenig) zu einer verdeckten Schenkung gekommen sein, die entsprechend beim Freibetrag angerechnet wird.

    Generell sehe ich erhebliche Streitigkeiten (Erbengemeinschaft) voraus, wenn es ohne Testament zum Todesfall kommt.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  10. Inaktiver User

    AW: Gemeinsame Finanzen in der Familie

    Zitat Zitat von Tigi Beitrag anzeigen
    Wir (mein Mann) wollte nur die mtl. Finanzen neu regeln und dazu wollte ich Erfahrungen von anderen erfragen.
    Das ist ja auch verständlich und sollte so schwer nicht sein.

    Nettolohn EM 3.600 € abzüglich 400 € Steuerausgleich an dich, 1.000 € Einzahlung auf "Haushaltskonto", ergibt bei ihm einen Restbetrag von 2.200 €, dir verbleiben ca. 1.100 €, über den Unterschiedsbetrag sollte doch eine Einigung möglich sein.

    Lt. Düsseldorfer Tabelle läge der Unterhaltsanspruch für das Kind bei ca . 550 €, vielleicht könnt ihr ja mit diesem Gedanken eine Lösung finden.

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