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  1. User Info Menu

    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Also diese ADHS Geschichte klingt in meinen alten Ohren, nach .... (ehrlich?)

    Kommt ihm grad recht, damit du mehr machst.

    Liebst du ihn?

    Bei Ja:

    Eheberatung (z. B. Caritas) und unbedingt versuchen eure eingefahrenen Rollen mal zu verlassen.
    Und - keine Interaktion mit anderen Männern

    Bei Nein:
    Rechtsberatung bei einer Anwältin und unbedingt versuchen beruflich stabil zu sein/werden. Umfeld aktivieren zwecks Wohnung, Umzug, Kindernotbetreuung.
    Und - keine Interaktion mit anderen Männern, bist du wirklich wieder sicher im neuen Leben gelandet bist.

    ja oder nein.

    Wenn du es nicht weiß, meiner Meinung nach: nein.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von londonmieze Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das?
    Dass ich es nicht fair finde, bei deinem Mann zu bleiben, nur weil du fürchtest, keinen mehr zu finden, der bereit ist, deine mentalen und anderen Probleme auf sich zu nehmen. (Auch) dein Mann hat Liebe und Zuneigung verdient und hat es nicht verdient, nur als Einsamkeitsvertreiber und Besser-als-nichts Rückhalt von dir hingehalten zu werden.

    Ich habe den Eindruck, dein Mann nimmt freudig deine guten Phasen (in welcher Hinsicht auch immer) und erträgt die anderen. Auch nicht ganz einfach für ihn, aber du schiebst Eure Probleme flugs mal ihm (und seinem undiagnostizierten ADHS) in die Schuhe. Auch das finde ich nicht fair.

    Irgendwie verstehe ich auch deine Konsternation nicht, dass bei beidseitiger Vollzeittätigkeit und zwei Kindern das Leben anstrengend ist. Was hattest du denn erwartet? Wenn Euch das überfordert, dann muss einer (oder beide) von Euch seine Arbeitszeit entsprechend reduzieren.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von londonmieze Beitrag anzeigen

    Bei einer Ehetherapie müssten wir ja auch beide an uns arbeiten. Es kommt aber null Initiative von ihm und das macht mich fertig..
    Auch hier wieder fällt mir auf, dass du Vorwürfe in seine Richtung äußerst. Und das auf Grundlage einer Vermutung.

    Diese gegenseitigen Vorwürfe bringen euch nicht weiter.

    Im Gegenteil. Sie rauben euch Energie und sind letztendlich ein zusätzlicher Stressfaktor.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen

    Was ADHS angeht - meine Kinder sind beide betroffen, sogar nicht zu knapp. Ich habe also Erfahrung.Nähme Dein Mann Medikinet, würdest Du ihn im Rebound erleben, fokussiert wäre er dann im Job und ggf. am Wochenende. Dann kannst Du gemeinsames Essen aber haken, mit Medikinet haben die meisten Menschen keinen Appetit. Sprich: selbst wenn er etwas gegen die Krankheit macht, könnte es gut sein, dassEuer Familienleben davon nicht profitert.
    Das kann man schon beeinflussen, indem man es vor oder nach den Mahlzeiten einnimmt und die Appetitlosigkeit tritt auch nicht immer auf. Von den Menschen, die ich kenne, die im Erwachsenenalter Ritalin oder Medikinet einnehmen, (sehr zu deren Leidwesen), bei keinem. Doch das ist nicht der springende Punkt, denn es geht doch darum

    Woran es bei Euch hakt ist eine familiäre Gesamtentlastung. Mit zwei kleinen Kindern ist das schwer. Da fällt mir gerade auch keine gute Lösung an. Die ADHS-Therapie, auf die Du Dich so fokussierst, wird die Entlastung aber aus meiner Sicht nicht bringen...

    Die gute Lösung könnte durchaus eine Paartherapie sein. Der Mann bringt den großen Vorteil mit, dass er über die Beziehung redet. Da würde ich ansetzen.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Das was Du beschreibst, passiert in vielen Familien. Erst sind wir Frauen die Kümmerer, wir organisieren und erinnern. Dann kommen die Kinder und der Stress. Und jetzt soll er.
    Er ist aber bei Mutti raus und bei der Kümmertin rein.
    Das geht nicht so einfach. Durch meckern und lamentieren.
    Keine Ahnung, warum Du so auf ADHS rumreitest. Was nützt eine Diagnose? Da kann er ja noch mehr sagen, dass er ja nix dafür kann.

    Und in der selbsterfüllenden Prophezeiung zu verharren, Paartherapie bringt nichts, weil er nichts von Therapie hält ist fadenscheinig.
    Er ist wieder schuld.
    Uns hat die Paartherapie sehr geholfen. Punkt.

    Du wirkst sowas von gereizt, da mag man ja kein Streichholz dran halten.
    Arbeitszeit verkürzen? Haushaltshilfe? Studenten als Babysitter?

    Tu was für Dich, damit Du ruhiger wirst. Und plane mal einfach nichts, sondern bleib zu Hause. Schicke die drei in den Zoo oder sonst wohin.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen
    Arbeitszeit verkürzen? Haushaltshilfe? Studenten als Babysitter?

    Tu was für Dich, damit Du ruhiger wirst. Und plane mal einfach nichts, sondern bleib zu Hause. Schicke die drei in den Zoo oder sonst wohin.
    Ja, genau das.
    Erstmal am Wochenende weniger machen.
    Zuhause bleiben. Auf den Spielplatz gehen. Ihn mit einem oder beiden Kindern rausschicken. Gemeinsam den Haushalt machen. Gemeinsam Mittagsschlaf halten.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Hallo londonmieze,

    du schreibst, du seist dir nicht sicher, ob du jemals wieder jemanden finden wirst, der dich so nimmt, wie du bist.

    Dabei kommt es darauf ja eigentlich gar nicht so sehr an, sondern eher auf den nächsten Schritt, nämlich, dass er dich entsprechend so behandelt, dass es dir so, wie du bist, gut geht - aber das tut dein Mann ja auch schon nicht, denn dann würde er dich mit deinen Problemen ernst nehmen.

    Damit meine ich nicht, dass er unbedingt einer ADHS-Therapie zustimmen muss oder eine Paartherapie toll finden soll. Es geht aber um eine grundlegende Haltung dir gegenüber.
    Wenn Kinder zu einem Paar dazukommen, müssen viele Dinge neu ausgehandelt werden, von beiden Elternteilen abgestimmt werden.

    Du hast auch geschrieben, dass es Hilfe von familiärer Seite bei euch nicht gibt. Es gibt aber vielerorts ehremamtliche "Ersatzopas" und "-omas" - wäre das für euch eine Idee? Oder, wie schon von anderer Seite gesagt, eine Entlastung durch eine Haushaltshilfe oder so?
    Ich habe den Eindruck, dass ihr beide bis unter die Haarwurzeln voll seid mit Stress; in so einer Situation ist es schwierig, zu verhandeln bzw. einander zuzuhören. Vielleicht läuft es besser, wenn der Druck ein wenig weg ist.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Du sagst, du kannst gut mit deinem Mann reden. Was sagt er denn dazu, dass du den Hauptteil der Mental Load trägst, wenn nicht sogar eigentlich alles?
    Wie kommt er denn im Beruf klar, wenn er so unorganisiert und vergesslich ist?

    Schon toll, dass man heute auf einem handtellergroßen Hochleistungscomputer
    mit nanobeschichtetem Glas, Touchscreen und Lithium-Ionen-Akku
    ins Internet schreiben kann, dass man nicht an Wissenschaft glaubt.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Ich würde auch weniger bei Therapien oder ADHS ansetzen, eher ganz profan dabei, den Alltag weniger stressig zu gestalten, damit ihr mal wieder eine Chance habt zu reden und einander zuzuwenden, Paarebene halt,
    da würde ich folgendes probieren:

    - Haushaltshilfe, Zugehfrau/Mann
    - Nanny/Babysitter zwei dreimal im Monat
    - Familie einbeziehen: Kids am Wochenende mal zu Tante, Oma oder so
    - nicht alles mit Kinderterminen vollhauen: ich dachte früher auch, ich muss für jeden Flohmarkt noch Waffelteig anrühren etc. Nein sagen muss man lernen!!
    - Paarabend einplanen
    -Arzttermine (wird regelmäßig auf die Schilddrüse geschaut?!)
    - schauen ob einer mal die Arbeitszeit reduzieren kann?
    - vorkochen oder mal lieferdienst
    - Dass die Kinder stundenlang ins Bett gebracht werden, muss auch nicht sein. Schaut, dass ihr das anders hinbekommt, die Kids sind ja keine Kleinkinder mehr.
    - es muss nicht alles perfekt sein. Auch mal was liegenlassen.


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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von Silvia12 Beitrag anzeigen
    Erstmal am Wochenende weniger machen.
    Zuhause bleiben. Auf den Spielplatz gehen. Ihn mit einem oder beiden Kindern rausschicken. Gemeinsam den Haushalt machen. Gemeinsam Mittagsschlaf halten.
    Sehe ich ähnlich. Wieso muss immer Programm sein am Wochenende?

    Was die Diagnose betrifft. Wenn sich ADHS so äußert, dann kenne ich viele Väter mit der Krankheit . Ich sehe eine gestresste Mutter mit Doppelbelastung und ein Vater, der sich versucht das Leben einfach zu machen. Ob das schon krankhaft ist?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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