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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Hier sind super Beiträge dabei, hoffentlich nimmst Du was daraus mit! Ja und sich zusammensetzen und darüber reden, wie die kommende Woche wie was aufgeteilt wird ist doch mal ein Anfang! Warum willst Du das auch wieder nicht? Es liest sich echt als würdest Du an einer Änderung gar nicht interessiert sein bzw. hast Dich von Deinem Mann innerlich schon getrennt….

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    wasch mich, aber mach mich nicht nass

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Und von mir auch noch:

    du musst nicht perfekt sein.

    verzeih dir selbst 'Fehler' und deinem Mann auch.



    das kannst du von heute auf morgen sofort tun. Richte deinen Ehrgeiz einfach mal darauf.

  4. 13.10.2021, 14:26


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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von londonmieze Beitrag anzeigen
    Mein Mann meinte, wir müssen uns an festen Tagen abends aufs Sofa setzen und darüber sprechen, was demnächst an Terminen und Aufgaben anfällt. Damit es dann verteilt werden kann.

    Da sehe ich aber keine Lösung, was ich ihm auch gesagt habe. Denn dann bin immer noch ich diejenige, die alles im Kopf hat und die Dinge auf den Tisch legt. Die Aufgabenverteilung liegt bei 50/50, aber die Organisation, das Anstoßen von Sachen liegt zu 100% bei mir.

    Er sagt, dass wäre bei allen Männern so. Ich könne nicht anderes von ihm erwarten. Das gleiche durfte ich mir übrigens von seiner Mutter anhören:Männer seien nicht dafür geschaffen, an Dinge zu denken. Das sei Frauensache. Ich soll glücklich sein, einen anständigen Mann zu haben, der obendrein ein toller Vater ist.

    Ich würde sehr gerne Sachen abgeben.
    Meine Unentspanntheit mag in meinen Naturell liegen. Aber sie wird 100fach dadurch bestärkt, dass mein Mann sich wegen nichts Gedanken macht und ohne mich nichts laufen würde.
    Es ist nicht bei allen Männern so, aber dass seine Mutter das sagt, zeigt ja, dass er so erzogen wurde und damit auch nur bedingt was dafür kann.
    Dennoch ist er ja anscheinend gewillt zu unterstützen und hat einen Vorschlag gemacht. Und bevor du jetzt ablehnend darauf reagierst, greif das auf und entwickelt es gemeinsam weiter.
    Es kam ja schon ein anderer Beitrag, dass man das nicht auf der Couch macht, sondern am Esstisch. Trennen von Arbeit und Freizeit. Das ist wichtig.
    Darüber hinaus schafft euch Strategien, die dort auch genannt wurden. Gemeinsame Kalender, Aufgabenboards etc.
    Es gibt wiederkehrende Tätigkeiten, z.B. im Haushalt. Die kann man generell absprechen. Spülmaschine, Wäsche, Staubsaugen, Staubwischen, Bad putzen usw. Verteilt ganz klar die Zuständigkeiten und halte es dann auch mal aus, wenn er es anders macht oder einen anderen Zeitplan hat als du.
    Dann gibt es Aufgaben, die wechseln können. z.B. Kinder morgens fertigmachen und zur Schule / KITA bringen und abholen. Stimmt 1 mal / Woche ab, wer wann besser Zeit hat, sich um die Kinder zu kümmern und zu fahren und legt das fest und haltet dann die "Dienste" fest"! Und dann gibt es Termine, die nicht regelmäßig stattfinden, Arztbesuche oder so. Die plant ihr im Wochenmeeting mit. Dann hast du vllt. initial den Mental Load daran zu denken, aber dann ist der Termin weg. Wenn er mit dem Kind beim Arzt war, ist er zuständig den Folgetermin zu machen und dich darüber zu informieren wann der ist, damit ihr ihn dann entsprechend einplanen könnt.
    Organisiert euch um Himmels Willen irgendwie mit einem gemeinsamen Kalender, wo ihr die Daten sofort eintragen könnt.
    Mein Freund und ich haben dafür eine App. Darüber läuft z.B. auch die Einkaufsliste. Wenn einer sieht, dass sich etwas dem Ende neigt, wird es direkt eingetragen. Das hilft so ungemein damit, den Gedanken daran sofort loszuwerden und nicht immer im Hinterkopf zu haben.
    Das ist echt nicht so schwer, sich zu organisieren, wenn man das will und es eben aushalten kann, dass der andere es anders macht als man selbst.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von londonmieze Beitrag anzeigen
    Am Wochenende von morgens bis abends unterwegs im Kinder-Bespaßungsmodus mit Family oder Freunden - was toll ist, aber Ruhe kehrt eben nie ein. Nebenbei versuchen wir, mit täglichen Wut-und Trotzanfällen der Kinder klarzukommen,
    Unter der Woche sind die Kinder im Kindergarten, ist wie arbeiten gehen, jetzt machen wir dies jetzt machen wir das. Am Wochenende werden die Kinder von morgens bis abends bespaßt, jetzt machen wir dies, jetzt machen wir das.

    Wann haben eure Kinder, die Möglichkeit sich allein zu bespaßen, ihre Kreativität zu entdecken, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen? Wann dürfen eure Kinder allein spielen?

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von londonmieze Beitrag anzeigen
    Mein Mann meinte, wir müssen uns an festen Tagen abends aufs Sofa setzen und darüber sprechen, was demnächst an Terminen und Aufgaben anfällt. Damit es dann verteilt werden kann.

    Da sehe ich aber keine Lösung ...
    fett von mir

    Was wäre denn Dein Gegenvorschlag?

    Es ist immer einfach, etwas nicht gut zu finden.
    Aber dann sollte man zumindest eine Alternative parat haben.

    *

    Woran scheitert eine Putzhilfe?

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von londonmieze Beitrag anzeigen

    Mein Mann verurteilt Therapien, sieht keinen Sinn dahinter. Er resigniert in seinen Problemen. Das ist das, was ich ihm vorwerfe.
    Du bist schon so verbiestert, dass Du alles was von ihm kommt wegschiebst. Du bist doch ein lebendes Beispiel für ihn, dass Therapien nichts als Zeiträuber sind. Du hast schon so viele gemacht und langfristig brachten sie doch nicht viel. Warum nicht anerkennen, dass er mit seiner Meinung über Therapien gar nicht so verkehrt liegt?

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Ich habe, als uns Kindertermine, Haushalt, Einkauf, 2 Vollzeitjobs und landwirtschaftlicher Nebenerwerb ins Chaos zu stürzen drohten, eine Art "Kanban Board" eingeführt.

    Einmal wöchentlich alles was anliegt absprechen, verteilen... Und da mein Mann Kanban beruflich kennt und nutzt und zudem wusste, alles was auf blauen Zetteln steht ist sein Ding klappte das sehr gut und sparte unendlich viel Diskussionen und Gesabbel. Und man muß viel weniger im Kopf behalten.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich habe, als uns Kindertermine, Haushalt, Einkauf, 2 Vollzeitjobs und landwirtschaftlicher Nebenerwerb ins Chaos zu stürzen drohten, eine Art "Kanban Board" eingeführt.

    Einmal wöchentlich alles was anliegt absprechen, verteilen... Und da mein Mann Kanban beruflich kennt und nutzt und zudem wusste, alles was auf blauen Zetteln steht ist sein Ding klappte das sehr gut und sparte unendlich viel Diskussionen und Gesabbel. Und man muß viel weniger im Kopf behalten.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die "Arbeitsorganisation" nicht das tatsächliche Problem der TE widerspiegelt.

    Selbst wenn das alles wunderbar geregelt wäre, ihre Zufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Beziehung wäre nur marginal größer.

    Sie steht vor der Entscheidung "Trennung oder ja", da wird sie irgendwie durch müssen und zwischen Vernunft/Verstand und Herz/Gefühl ihren Weg finden.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von Hummelbein Beitrag anzeigen
    Du bist schon so verbiestert, dass Du alles was von ihm kommt wegschiebst. Du bist doch ein lebendes Beispiel für ihn, dass Therapien nichts als Zeiträuber sind. Du hast schon so viele gemacht und langfristig brachten sie doch nicht viel. Warum nicht anerkennen, dass er mit seiner Meinung über Therapien gar nicht so verkehrt liegt?
    Also verbiestert finde ich sie nicht. Nur, eben resigniert.

    Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass die Arbeitsteilung bei Mann und Frau und Kindern größtenteils bei den Frauen, also den Müttern hängen bleibt.

    Manchmal auch nur, weil sie sich einen anderen Standard wünschen.
    Und heute ist es auch immer noch so, dass, wenn die Kinder schmutzig rum laufen, mal so als Beispiel da eher an die Mutter gedacht wird.

    Männer mache es sich in der Regel da leichter.
    Mein "Erweckungs-Erlebnis" damals war: ich sagte zum Vater der Kinder: wir haben das so ausgemacht, und ich finde, du könntest dich auch daran halten.
    Antwort: ja, ungünstiger Termin.

    Da schwankte ich zwischen Verzweiflung und Bewunderung.

    Meist besteht dann eben die Lösung darin, als Frau alles Mögliche so runter zu fahren, dass Kinder und Haushalt klappen.

    So oft ist wechseln - was den Job und die Zeiten betrifft - ja auch nicht möglich.
    Das Haushaltseinkommen muss ja irgendwie auch gesichert sein.

    Da geraten dann so Verteilungsversuche oft in den "Geruch" von Spielchen.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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