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  1. User Info Menu

    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Liebe TE,

    es wurde schon viel Wahres geschrieben, das wiederhole ich nicht.

    Ich kann allerdings Erfahrungen als Zaungast beisteuern, da ich in der ELW einer Familie wohne, sie haben 3 Kinder (13,11,5).

    Auch meine Freundin geht es wie Dir, Wäsche geht nie aus und ansonsten III (irgendwas ist immer).

    Der Mann „hilft“ zwar im Haushalt, aber zu geschätzt 90% bleibt der Haushalt an meiner Freundin kleben, die in Teilzeit arbeitet. Auch sie ist völlig gestresst.

    Elternabend? Frauensache. Kochen im Gymnasium? Frauensache. Familientermine planen? Frauensache. Etc.
    Auch meine Freundin hat den Ehrgeiz, alles schaffen zu wollen.

    Merkst du was?

    Es ist offenbar ein Muster, das noch in den Köpfen steckt.

    Ich drücke Euch als Familie (!) die Daumen, dass ihr da konstruktiv rauskommt.

    Lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  2. Inaktiver User

    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Mir ist mein Bett auch heilig. Deshalb schläft meine Tochter, bis auf wenige Ausnahmen, seit sie 8 Monate ist im eigenen Bett. Ab und zu am Wochenende darf sie zu uns ins Bett. Das geniest sie ganz doll aber die anderen Nächte in ihrem Bett sind gesetzt. Es ist einfach eine Regel. Ich glaube nicht, dass sie es mit Liebesentzug gleichsetzt. Traue deinen Kindern zu auch was auszuhalten sowie Regeln und Grenzen zu akzeptieren.
    Freunde von mir hatten in der Phase, als das Kind immer rüberkam, eine Besuchermatratze im Schlafzimmer liegen. Das hat ganz gut funktioniert, das Kind durfte in der Nähe der Eltern sein, wenn es das Bedürfnis hatte, es konnten aber alle entspannt schlafen.

    Gut, hilft jetzt nicht weiter, wenn man als Elternpaar Sex möchte, aber zumindest schafft es Platz im Bett.

  3. Inaktiver User

    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Liebe TE,

    in meiner Familie gibt es den Satz: man kann mit seinem Hintern nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

    Wenn ich solche Gespräche mit meiner Jüngsten führe bestärke ich sie immer darin was sie hat, was sie Beide haben. Und sage wirklich immer: ihr habt soo kleine Kinder, das ist eine ganz besondere Zeit.

    Meine Älteste hat das mit ihrem Mann zusammen sehr perfekt alles hinbekommen.
    Der wollte wohl auch so eine Frau. Aber, der sagt eben auch mal: die Kinder dominieren das Leben.

    Mein ganz einfacher Rat: schalte einfach runter.
    Geniesse deine Zeit mit Kindern und Mann. Und siehe es nicht als vergeudete Zeit an.

    Wichtig finde ich: eine Entscheidung zu treffen.
    Und nicht mal heute das Modell, morgen das.

    Einer muss der ruhende Pol sein, so altmodisch das auch klingen mag.
    Es muss ja nicht immer derselbe sein, was nicht heißt dass du den Mann wechseln sollst.

    Du stellst deinen Mann ein wenig so in Richtung Belastung dar.
    Der geht regelmässig arbeiten, bringt Geld nach hause und und....

    Du hättest so viel Schönes auf was du dich besinnen könntest.

    Du fühlst dich als nur Mutter und eventuell Hausfrau weder ernst genommen noch als Partnerin gesehen. Kann ich sehr, sehr gut verstehen.

    Es ist doch nicht für immer.

    Bring einfach Ruhe in dein Leben, in euer Leben.
    Und versuche mal deine Mann wieder positiver zu sehen, nicht den mit ADHS.

    Ich weiß schon, dass das alles nach Kapitulation klingt, und was sagen dann die Anderen.....

    Es ist auch schade, dass bei euch Beiden keine Nähe zu den Familien besteht.
    Ist das überhaupt nicht zu ändern?
    Schon alleine die Gelegenheit mal Dampf bei Muttern abzulassen, sich gemeinsam an den Kindern erfreuen und so weiter. Würde eine große seelische Freude sein.

    Alles Gute für euch

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Auf die Strangfrage: für mich ist das ein klares ja. Was du beschreibst sind Herausforderungen, die sich in vielen jungen Familien finden. Einen Weg da hindurch zu finden, lohnt sich.

    Schau auf euer gegenseitiges Wohlwollen, sorge gut für dich.

    Eure Regel zu Freiräumen würde ich auf den Prüfstand stellen. Gleich ist nicht unbedingt auch gerecht.

    Aber die wichtigsten Stellschrauben bleiben die hier schon genannten:
    - Hilfe von außen annehmen oder einkaufen
    - Perfektionismus abschreiben
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Freunde von mir hatten in der Phase, als das Kind immer rüberkam, eine Besuchermatratze im Schlafzimmer liegen. Das hat ganz gut funktioniert, das Kind durfte in der Nähe der Eltern sein, wenn es das Bedürfnis hatte, es konnten aber alle entspannt schlafen.

    Gut, hilft jetzt nicht weiter, wenn man als Elternpaar Sex möchte, aber zumindest schafft es Platz im Bett.
    Ja, im Prinzip so ähnlich. Sie hat ab 8 Monaten im eigenen Bett geschlafen, das aber im Schlafzimmer stand. Zuvor Beistellbett, da war immer das Problem, dass ich durch Tritte nachts ach wurde und gerade unter der Woche morgens oft gerädert war. Ich habe einfach einen schlechten Schlaf und funktioniere bei Schlafmangel kaum.
    Ab ca. 2 Jahren schlief sie dann im eigenen Zimmer.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Liebe TE, ich schätze, dass das tief eingebrannte sog. Glaubenssätze in dir sind, die du daher nicht einfach so loslassen kannst (zb Perfektionismus, Thema loslassen usw)
    Daher rate ich dir zur Therapie!
    Liebe Grüße!

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Die ADHS-Therapie, auf die Du Dich so fokussierst, wird die Entlastung aber aus meiner Sicht nicht bringen...
    Doch - aber ER muss es WOLLEN, und das kann man nun mal nicht erzwingen. auch nicht herbeireden. Und dann einen geeigneten und wirklich qualifizierten Therapieplatz finden - nicht erst seit Corona-Stau ein langwieriges Unterfangen.
    Vorher aber müsste er - ebenso qualifiziert - diagnostiziert werden. AD(H)S ist keine Krankheit im eigentlchen Sinn, sondern eine andere Art der Alltags-Bewältigung. Für manche Berufe eine Killer-Disposition, für andere die denkbar beste Voraussetzung; in Beziehungen oft problematisch, nicht selten haben die Partner ebenfalls AD(H)S-Anteile, aber in einer anderen (vielleicht komplementären) Ausprägung und nicht auf Anhieb erkennbar; familiär erschwerend ist die genetische Komponente: Kinder sind häufig auch betroffen. Das erhöht den Stress-Level zusätzlich.

    Eine Therapie (spezifische Verhaltens- hat sich als am produktivsten erwiesen) wird meist erst dann in Betracht gezogen, wenn der Leidensdruck sehr erheblich ist.

  8. Moderation

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von londonmieze Beitrag anzeigen
    Ja, ich fokussiere mich da grade drauf, das stimmt. Es ist für mich so ein Grundsatzding geworden: es war eine Idee von mir, wie uns geholfen werden kann mit unseren Problemen im Alltag.
    Hm, ist das inzwischen so, daß sich ADHS schnell und erfolgreich genug therapieren läßt, daß das rechtzeitig zur Lösung deiner Probleme kommt? Nicht meine Erfahrung....

    Vielleicht sieht dein Mann keine Krise (wieviel mehr Streß hat *er* durch die veränderte Situation? Wie viel Schlaf kosten *ihn* die Kinder im Bett?) oder er sieht die zeitnah umsetzbare Lösung nicht da, wo du sie siehst, aus welchen guten oder schlechten Gründen auch immer.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Hm, ist das inzwischen so, daß sich ADHS schnell und erfolgreich genug therapieren läßt, daß das rechtzeitig zur Lösung deiner Probleme kommt? Nicht meine Erfahrung....

    V .
    nicht schnell und ganz sicher nicht wegtherapieren. Die Therapie hilft bei der Problem-Analyse und bei Erarbeiten von Strategien

  10. Inaktiver User

    AW: Unglücklich in der Ehe - Lohnt es sich zu kämpfen?

    Wenn ich jetzt vorschlage, die Kinder gleich mal mit zu testen (meines Wissens hat ADHS eine erbliche Komponente), ist das Thema bestimmt schnell vom Tisch.

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