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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von noprincess Beitrag anzeigen
    .... Es ist eben nicht nur das sprachliche Problem.

    Es ist die Gesprächskultur an sich.
    ja, das ist richtig und kommt erschwerend hinzu. Hier sehe ich aber auch grundsätzlich etwas, das häufig zu Paarkonflikten führt: Der Partner soll sich bitte ändern. Warum eigentlich? Jeder von Beiden ist ok, nur nicht in dieser Kombi.

    Ändern kann man nur sich selbst und auch das scheitert häufig trotz bester Vorsätze
    Dass man Vieles hier vorhersehen hätte können, hilft aktuell nicht

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Ich danke euch allen für die ausführlichen Kommentare und Hilfe.
    Mir wird es hier langsam etwas zu viel und ich habe nicht die Zeit, alles zu beantworten und genau immer wieder nachzulesen, um dann sämtliche Fragen zu beantworten, die ich (angeblich absichtlich) übersehen habe, weil sie meinen wunden Punkt treffen. Das würde mich bestimmt 2 Stunden pro Tag kosten, die ich nicht habe und meine oberflächlichen Antworten geben auch nicht das wiedeR, was ich eigentlich sagen möchte.
    Mit hat das hier sehr weiter geholfen und den einen oder anderen Rat werde ich bestimmt umsetzen.
    Wir hatten heute ein Gespräch, gefühlt das erste richtige Gespräch seit langem, natürlich mit nörgelndem Kind daneben, trotzdem ergiebiger als sonst.

    Nicht so schön finde ich, dass mir Dinge, die ich hier schreibe, nicht geglaubt werden oder mir einfach etwas unterstellt wird (ich hätte mich ja nicht informiert über die VAE zb, Hitze wäre eine Ausrede usw. natürlich weiß ich über Malls und Klimaanlagen Bescheid, das meinte ich eigentlich, aber hier wird auch das Wort auf die Waagschale gelegt und ich habe - wie gesagt, nicht die Zeit, hier alles haargenau und Messerscharf zu formulieren, wie andere es können)

    Ich würde jetzt hier gerne abschließen, ohne dass aus diesen Worten wieder Schlüsse gezogen werden, denn ich kann mir schon vorstellen, in welche Richtung es dann wieder geht und es soll ja keine endlosdiskussion werden.
    Ich zumindest bin jetzt raus hier.
    Vielen Dank

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Binationale Beziehungen können eine Bereicherung sein, wenn beide bereit sind Kompromisse zu finden und offen/tolerant für den anderen bleiben...


    Hier sehe ich leider nur oberflächliches miteinander. Und das fliegt jetzt um die Ohren...

    Du schreibst, daß ihr euch liebt. Dann habt ihr noch ne Chance, wenn ihr es beide wollt.
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    Wir hatten heute ein Gespräch, gefühlt das erste richtige Gespräch seit langem, natürlich mit nörgelndem Kind daneben, trotzdem ergiebiger als sonst.
    Das freut mich sehr. Vielleicht wird es ja noch gut. Verständnis füreinander kann ja wachsen, um so besser ihr euch kennt und auch den kulturellen Hintergrund. Alles Gute!

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Binationale Beziehungen können eine Bereicherung sein, wenn beide bereit sind Kompromisse zu finden und offen/tolerant für den anderen bleiben...
    Genau, das kann auch spannend sein neue Sichtweisen kennenzulernen.
    Geändert von noprincess (12.04.2021 um 20:27 Uhr)

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Ich habe jetzt gerade viele Seiten nachgelesen, auch wenn Du, liebe TE, Dich nicht mehr beteiligen möchtest, was natürlich völlig ok ist, muss ich doch noch etwas loswerden:

    Seit über 25 Jahren bin ich regelmäßig immer wieder in den Emiraten. Vor allem in Dubai (etliche Jahre hat mein Ex-Freund da auch gelebt und für einen deutschen Konzern gearbeitet) aber auch in Abu Dhabi und auch Sharjah. Hier fängt es doch schon an. Man kann doch die VAE nicht über einen Kamm scheren, auch wenn sie unterm Strich die VAE sind. Da muss man schon genauer hinsehen, sofern es einen interessiert. Wie sie entstanden sind etc. Wie es heute ist. Da sind rund 20 km Welten z.B. zw. Dubai und Sharjah.

    Klar, wie schon gesagt wurde, Dubai ist eine Welt für sich. Da man aber nicht weiß, ob der Ehemann der TE tatsächlich ein Emirati ist, und damit meine ich nicht, das was im Pass steht, sondern ob er zu der absoluten Minderheit gehört, dass er ein "echter" Emirati ist, kann man einfach nicht urteilen. Das sind ja immens wenige! Und diese Familien sind so privilegiert.

    Was das allgemeine Leben in Dubai angeht und auch die Divergenzen, da hilft schon ab und an ein Blick in die englischsprachige Zeitung Khaleej Times. Als ich zuletzt im Oktober da war, schrieb sie, dass ein "Emirati" (Achtung: Pass), für eine Vergewaltigung einfach nur eine Bewährungsstrafe bekommen hat, wäre es ein Expat oder gar Pakistani, Inder etc. gewesen ... Tja .... .

    Ich persönlich habe in Dubai noch nichts erlebt, was es nicht gibt! Ob es weibliche Emirati sind, die in teuren westlichen Designer-Klamotten vor ihrem Mann durch die Mall schlendern, der im Dishdasha gekleidet mit den Kids hinterher trottet, oder ein Emirati, der tagsüber im Dishdashi die dicksten geschäftlichen Deals aushandelt mit "Datteln und Tee" und abends paar Std. später mit uns im westlichen Anzug auf der Party im Hotel dann erscheint, und sich die "Birne vollkippt" und mit uns "Westis" völlig "normal" feiert - mit allem drumherum. Normal da.

    Was ich sagen will: Verallgemeinern und auch nur irgendein gearteten Bezug zum Ehemann der TE herstellen, wie er "tickt", nur weil er aus Dubai, VAE, kommt halte ich für hanebüchen.
    Geändert von Vienna__ (12.04.2021 um 21:23 Uhr) Grund: ergänzt

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    Mir wird es hier langsam etwas zu viel und ich habe nicht die Zeit, alles zu beantworten und genau immer wieder nachzulesen, um dann sämtliche Fragen zu beantworten, die ich (angeblich absichtlich) übersehen habe, weil sie meinen wunden Punkt treffen. Das würde mich bestimmt 2 Stunden pro Tag kosten, die ich nicht habe und meine oberflächlichen Antworten geben auch nicht das wiedeR, was ich eigentlich sagen möchte.
    Mit hat das hier sehr weiter geholfen und den einen oder anderen Rat werde ich bestimmt umsetzen.
    Wir hatten heute ein Gespräch, gefühlt das erste richtige Gespräch seit langem, natürlich mit nörgelndem Kind daneben, trotzdem ergiebiger als sonst.
    So wie Dir hier geraten wurde, dass Du alles nochmal nachlesen kannst, so kann der User hier auch Deine Beiträge nachlesen, in denen Du beschrieben hast wie er sich in der Zeit des Home Office, wenn er bei Dir und dem Kind ist mit einbringt.
    Das ein(e) TE im EP erst mal den Frust, Ärger, Wut, Enttäuschung, Verletzungen rauslässt ist doch normal, das macht sich erst mal Luft. Deshalb reicht es nicht nur den EP zu lesen, die nachfolgenden Beiträge von Dir waren dann doch differenzierter und haben auch euren guten Umgang miteinander gezeigt.

    Durch die Verletzungen die ihr beide durch bisherige Gespräche erlitten habt, haben sich bei euch negative Gedanken angehäuft und die habt ihr unbewusst in das nächste Gespräch mitgenommen. Das passiert auch bei Paaren gleicher Nationalität und Mentalität. Negative Gedanken formen sich zu negativen Gefühlen, macht man sich dies bewusst, kann man versuchen diese negativen Gedanken ein Stück weit nach hinten zu schieben.

    Du hattest geschrieben, dass Du dich an eine Paarberatung, Paartherapie oder einen Mediator wenden möchtest. Dort kannst Du verständlicherweise offener reden als Du es hier kannst. Das finde ich einen guten Gedanken, dass ihr euch Hilfe suchen wollt.
    Dort ist es ein geschützter Raum, geht diese Schritte ergebnisoffen an.

    Ich wünsche euch dreien alles Gute, ich fände es nämlich schade, wenn ein Kind getrennte Eltern hat, sollte eure Ehe nur an der grottenschlechten Kommunikation scheitern. An der lässt sich arbeiten, sofern beide bereit dazu sind und die Liebe nicht verschwunden ist, sondern nur verschüttet. Fehlende Liebe lässt sich nicht herbeireden, verschüttete kann ausgebuddelt werden.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen

    Ich habe das EP nochmal gelesen.
    @schafwolle, sie hatte auch geschrieben wie er sich mit einbringt und sie unterstützt, stand nur nicht im EP. Sie geht schon morgens mit Kinderwagen einkaufen, sie ruft ihn an wenn sie vor der Tür steht und er kommt zur Haustür und trägt alles nach oben usw., bin jetzt bloß zu faul das alles rauszusuchen.

    Was ich meinte mit Familienleben zeigen, ach ich wollte mich mal kurz fassen, klappt nicht.

    Vielleicht ein kleines Beispiel, wir waren mehrere Paare bei einer Babyparty, die Männer waren im Wohnzimmer, wir Frauen in der Küche und Baby im Schlafzimmer. Die junge Mutter beklagte sich, dass sie sich immer alleine um das Kind kümmern müsse und er macht ja nie was. Wir Frauen haben sie getröstet und bedauert. Auf einmal fing Baby an zu schreien, Papa aus Wohnzimmer ging durch den Flur Richtung Baby. Wie ein geölter Blitz sprang die Mutter auf, rannte durch den Flur, rief dem Papa zu "geh mal weg" und schob ihn zur Seite.

    Wir Frauen schauten uns mit großen Augen an, als beide beim Baby waren hörten wir sie sagen "nee lass das ich mach das schon". Die junge Mutter gab dem Papa gar nicht die Möglichkeit das Kind zu wickeln, füttern, nach ihm zu schauen. Ähnliche Dinge habe ich auch bei anderen jungen Eltern erlebt, Mutter drängelt sich vor und hält ihren Weg, ihre Art zu trösten als die einzig wahre.
    Das meinte ich mit Familienleben zeigen, lass ihn machen und hab Vertrauen in seine Vaterqualitäten. Jede Mutter findet ihren Weg und Umgang mit dem Baby, Wege unterscheiden sich von Mutter zu Mutter, was diese unterschiedlichen Wege jedoch alle gemeinsam haben ist, dass es dem Kind gut geht. Papa tröstet vielleicht anders, Papa füttert vielleicht anders, Papa wickelt vielleicht anders, Papa macht vielleicht andere Späße, auch Papa findet seinen Weg und auch dieser Weg hat im Sinn, es soll dem Kind gut gehen.

    Nicht lauernd daneben stehen und aufstöhnen wenn er es anders macht. Ihm zur Seite stehen und ihn machen lassen, er findet seinen Weg. Das schöne daran war, man kriegt noch mal einen anderen Blick für den Partner und für sich selbst Entlastung.
    Ich hoffe jetzt ist es verständlicher was ich meinte.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Was ich sagen will: Verallgemeinern und auch nur irgendein gearteten Bezug zum Ehemann der TE herstellen, wie er "tickt", nur weil er aus Dubai, VAE, kommt halte ich für hanebüchen.
    Das ist für mich alles hochinteressant!

    Ich hoffe, die TE lässt sich das alles mal durch den Kopf gehen und bleibt uns hier erhalten.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    Nur 26 und auch noch ausländischer Student? Das geht ja gar nicht.
    Was genau ist daran jetzt so ungeheuerlich?
    So gerne du mir auch Fremdenfeindlichkeit unterstellen würdest: So war das absolut nicht gemeint.

    Ungeheuerlich ist daran gar nichts. Nur leidlich gedankenlos, sich von einem 26jährigen Studenten schwängern zu lassen und zu erwarten, dass der die Stabilität und Reife eines Mittdreissigers mitbringt. Dass ein Mann in diesem Alter und ohne abgeschlossene Ausbildung weder finanziell noch von der Karriereplanung her die Stabilität zu leisten fähig ist, die frau sich offenbar vorgestellt hat, ist ziemlich logisch. Dass der Mann erst vor kurzem aus dem Ausland nach Deutschland gezogen ist/war, verkompliziert die Situation noch zusätzlich, in sprachlicher, kultureller, arbeitstechnischer, Netzwerk, etc Hinsicht.

    Du hast dir die Bedingungen, um ein Kind zu bekommen, wissentlich und willentlich so ausgewählt. Ich verstehe deshalb einen beträchtlichen Teil deines Frusts und deiner Wut nicht. Falls du dir das alles vorher nicht überlegt hast, schade für dich, dennoch entbindet dich das nicht von deiner Selbstverantwortung.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Azilal Beitrag anzeigen
    Ungeheuerlich ist daran gar nichts. Nur leidlich gedankenlos, sich von einem 26jährigen Studenten schwängern zu lassen und zu erwarten, dass der die Stabilität und Reife eines Mittdreissigers mitbringt.
    In den meisten nicht-westlichen Kulturen sind Männer mit 26 längst Familienväter. Rigide Sexualmoral geht fast schon zwangsläufig mit einem niedrigen Heiratsalter einher, denn irgendwie hat der Mensch ja sexuelle Bedürfnisse. Dass sie in dem Alter noch zu jung sind für eine Familie, sagen eigentlich nur Nord- und Mitteleuropäer. Und immerhin war die Heirat ja offenbar die Idee des Ehemannes, und auch seine Familie wollte ja im Prinzip, dass er heiratet.

    Ungewöhnlich ist jedoch (nicht nur) außerhalb Europas und vielleicht der USA, dass die Ehefrau deutlich älter ist, so dass man sich fast automatisch fragt, ob es da noch andere Gründe für ihn gab. Aber vielleicht ist sie ja auch einfach seine große Liebe, für die er auf die Konventionen pfeift. Das gibt es überall auf der Welt.

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