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  1. User Info Menu

    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Ja mei, mit 35 hätte ich das mit dem Kinderkriegen auch so kommuniziert. Das finde ich völlig fair und o.k.

    Da hat der andere ja die Wahl zu bleiben oder zu gehen, wie der andere auch.

    Was mich so wundert- oder bist du im Moment einfach sauer?- ist diese Kühle zwischen euch. Da wird mal so etwas Ähnliches gesagt wie " wenn wir uns trennen, dann gehen wir aber noch normal miteinander um", es wird mit Trennung und Scheidung gewedelt.

    Ich denke, ihr müsst euch erst einmal klar darüber werden, was eigentlich mit euch los ist und ob das ganze auch einfach daran hängt, dass ihr ein Baby habt. Ein Kind verändert das gemeinsame Leben und alles muss sich neu ordnen.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    Ich weiß, normalerweise ist der Mann älter als die frau, bei uns ist es andersherum und ich merke so langsam, die die paar Jahre doch einiges ausmachen.
    In eurer Altersklasse und jeweiligen Lebensphase (Berufsanfänger vs dringendem Kinderwunsch) machen 7 Jahre etwas aus, ja. Dein Mann ist noch nicht so weit gewesen was Familiengründung angeht, du konntest aus Altersgründen nicht mehr warten. So gesehen hast du dir den Falschen dafür ausgesucht.

    Nach beiderseitiger großer Liebe, die sich über all das hinwegsetzt, weil man sich gegenseitig "der/die Eine" ist, klingt es nun auch nicht gerade. Vielleicht wäre eine Trennung mit klaren Verhältnissen besser als sich gegenseitig noch weiter in Groll hinein zu steigern um dann irgendwann im Unguten auseinander zu gehen. Das wäre nicht zuletzt für euer Kind auch nicht gut.
    People are so crackers.
    John Lennon

  3. Moderation

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Na ja, mit solchen Aussagen wäre ich an seiner Stelle nie eine Ehe eingegangen, schon garnicht als Berufsanfänger, wo erstmal ganz andere "Themen" angesagt sind.
    Sehr richtig. Und genau diese Option hat die TE ihm ja gegeben. Bzw den beiden. Für sie war baldige Familiengründung ein Dealbreaker und das hat sie eindeutig kommuniziert. Weil sie wusste, dass das womöglich mit seinen Plänen kollidiert. Daher klar: 'Für mich ist das unverhandelbar, wenn das bei Dir nicht passt, macht das mit uns keinen Sinn.'
    Das wird doch gerade hier in der Bri sonst gern wortreich lamentiert (und oft zurecht), dass Frauen sich irgendwelche unpassende Männer ans Bein binden und dabei hübsch den Mund halten, denn vielleicht wird er ja noch kinderlieb / rücksichtsvoll / konfliktfähig / treu /...
    Hier kommuniziert mal eine Frau deutlich und auch bereit zur Trennung, wenn die Bedürfnisse nunmehr nicht zusammenpassen. Ist das auch wieder nicht recht?

    Zitat Zitat von elli07
    Aber hilft nix, mit vorgehaltener Pistole wirst du ihn nicht zum Standesamt genötigt haben, er hat mitgemacht, das Kind ist jetzt da und mit den Konsequenzen müsst ihr beide(!) leben.
    Genauso ist es.

    Ich bin sonst nicht so "anti", Serendipity, aber nur von dem Thread hier ausgehend wirkt es auf mich so, als seid Ihr Beide schon mit einem Bein auf dem Sprung. Und vielleicht hattest Du da früher auch einfach Recht und es passt zwischen Euch nicht für eine Familie. Vielleicht könntet Ihr gemeinsam eine Paarberatung in Anspruch nehmen? Durchaus auch im Hinblick auf Trennungsbegleitung?


    Was ich nur anmerken würde ist, dass ein "Wechselmodell" über 700km natürlich schwierig ist, und das oft als alternativlos dargestellte gemeinsame Sorgerecht in so einem Fall vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber das sind natürlich Details und massiv ungelegte Eier.
    Geändert von Flau (09.04.2021 um 21:21 Uhr)
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    Wenn er mir sagen würde, dass diese Firma so toll ist und er dort bleiben möchte und das Gehalt stimmt, würde ich auch dorthin ziehen. ....................... Somit wäre meine Mutter hier allein und unser Kind ohne Oma
    Das muss nicht ausschlaggebend sein, aber es würde ebenfalls in meine Überlegungen stark mit einfließen.

    Und zwar deshalb, weil ich mir fast nicht vorstellen kann, dass Ihr an dem neuen Wohnort, auch mit größerer Wohnung, das sein würdest, was man eine glückliche Familie nennt.

    Ihr scheint Eure jeweiligen Prioritäten ganz verschieden gelagert zu haben. Ob das dem Altersunterschied geschuldet ist, spielt eigentlich keine Rolle.

    Anstatt immer wieder über die Rahmenbedingungen zu streiten, solltet Ihr wohl eher ein sehr ehrliches Grundsatzgespräch führen.


    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    ... er sagt manchmal auch Dinge, wie „wir reden trotzdem normal miteinander, auch wenn wir nicht mehr zusammen sind usw.“
    Sagt er das - im Konjunktiv gemeint - weil er ein ausgesprochener Pragmatiker ist?
    Oder weil für ihn die Trennung bereits im Raum steht?

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    Um aber eines klar zu stellen: ich habe ihm das Kind nicht angehängt, sondern es war eine gemeinsame Entscheidung.
    Naja, so gemeinsam auch wieder nicht.
    Du hast ein bisschen Druck gemacht, er ist drauf eingegangen, und jetzt holt er sich hintenrum, was er noch haben will oder braucht - seine Freiheit, sein 'Eigenes'.
    Fuer mich klingt es naemlich so, als stecke eben das hinter dem Festhalten an der eigenen Wohnung, die er ja schon laenger nicht mehr 'braucht' - gleichzeitig durften/duerfen aber Frau und Kind nicht zu ihm ziehen, obwohl gerade das in deiner Elternzeit wesentlich leichter gewesen waere - zumindest ein paar Monate.
    Auch, dass er sich finanziell eher rausschleicht.

    Viel Streit, jeder wollte und will sein eigenes Sueppchen kochen und durchsetzen.
    Wenig Teamwork, _miteinander_ reden und den anderen - mit seinen Beduerfnissen, Wuenschen, Plaenen - sehen.
    Und mittlerweile ist die Situation echt verfahren.

    Das einzige, was mir einfaellt, das euch eventuell noch helfen koennte, wieder einigermassen rauszukommen, ist Mediation - sich mit jemand neutralem dritten zusammenzusetzen und in diesem Setting drueber zu reden. Und einen Plan aufzustellen, wie es weitergehen soll.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von KittySnicket Beitrag anzeigen
    Naja, so gemeinsam auch wieder nicht.
    Du hast ein bisschen Druck gemacht, er ist drauf eingegangen, und jetzt holt er sich hintenrum, was er noch haben will oder braucht - seine Freiheit, sein 'Eigenes'.
    Was heißt Druck gemacht? Er wollte heiraten und sie hat ihm vorher unmissverständlich gesagt, was für sie Sache ist. Er wollte trotzdem - hätte er sich vorher überlegen sollen.

    Fuer mich klingt es naemlich so, als stecke eben das hinter dem Festhalten an der eigenen Wohnung, die er ja schon laenger nicht mehr 'braucht' - gleichzeitig durften/duerfen aber Frau und Kind nicht zu ihm ziehen, obwohl gerade das in deiner Elternzeit wesentlich leichter gewesen waere - zumindest ein paar Monate.
    Auch, dass er sich finanziell eher rausschleicht.
    Ziemlich unreif von ihm. Und der finanzielle Teil ist regelrecht schäbig für einen frischgebackenen Familienvater. So als ließe er Frau und Kind mit dem Bus fahren und er selbst kauft sich einen Porsche. Ohne Kindersitz.
    People are so crackers.
    John Lennon

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Sentenza_ Beitrag anzeigen
    Er hat doch "was Eigenes". Eigene Frau, eigenes Kind, mit dem Gedanken könnte er sich mal vertraut machen.
    aber solches Pferdchen ist nicht das, was ihm bisher immer gefehlt hat.

    Ich verstehe die TE sehr gut und kann ihren Frust nachfühlen. Seine Wünsche auch. Die werden nicht kleiner, wenn sie wegarumentiert werden, auch mit den besten Argumenten verschwinden sie nicht. Eher im Gegenteil.

    Das kann man **** finden, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die aktuelle Bedürfnislage sehr unterschiedlich ist. Aus beiderseits sehr nachvollziehbaren Gründen. Das bleibt eine Hypothek für die Zukunft. Am besten könnte da eine Mediation, vielleicht auch eine Paartherapie helfen, beide haben unterschiedliche Vorgehensweisen. Keiner sollte nachgeben müssen, Beider Wünsche haben ihre Berechtigung

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    In der Zeit zahlt er natürlich seine Wohnung da unten schön weiter, also wieder 1500 Euro aus dem Fenster geworfen
    Wenn er zu diesem Ergebnis kommt, ist es kein rausgeworfenes Geld.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Mal ne Meinung von einem Mann (43) hier.

    Ich weiß genau, was in deinem Kerl vorgeht. Der wird von sich aus aber nichts ändern. Er hat - mit 28 auch kein Wunder - noch nicht begriffen, was Familie wirklich bedeutet, darum kümmert er sich auch nicht. Allein der Mist, dass er Abends beim Einkaufen die Hälfte vergisst, zeigt das überdeutlich. Das ist Unwille, keine Unfähigkeit!

    Es ist nicht dein Job - und das geht aus nicht als Partnerin - diesen Mann "nachzuerziehen" oder "reifen zu lassen". Ja, Du hast einen Fehler gemacht, Dir für die Familiengründung mit Mitte 30 einen jüngeren Kerl zu suchen, sorry, muss ich einfach mal so klar aufschreiben. Jetzt sieh zu, dass Du und Dein Kind da so gut wie möglich rauskommen.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    ...Hier kommuniziert mal eine Frau deutlich und auch bereit zur Trennung, wenn die Bedürfnisse nunmehr nicht zusammenpassen. Ist das auch wieder nicht recht?.....
    Klar, das ist sehr recht, aber umgekehrt wird auch ein Schuh draus: ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass der TE nicht im tiefsten Inneren klar war, dass der Mann am Berufsanfang ganz andere Ziele hat als sofort ein Kind zu haben. Trotzdem hat sie ganz schnell ein Kind von ihm bekommen, Torschlusspanik ?

    Aber wie schon gesagt: diese Gedanken sind müßig, das Kind ist da und nun müssen beide(!) damit umgehen.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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