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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    wie stündest Du einem Umzug in den Ort seiner Wahl gegenüber?

    ansonsten: " was eigenes". Jo. Kann man machen. Muss man halt dann mit den Konsequenzen leben. Wie schaut's denn mit Unterhaltszahlungen aus von seiner Seite? Verpflichtet ist er, der Trauschein entbindet ihn nicht davon (auch wenn er es wohl gerne so hätte).

    Hau auf den Putz wäre mein Rat. Ist ein ungangbare Zustand. Tut mir leid für DIch, so was ist enorm unschön.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von ja-aber Beitrag anzeigen
    Er macht, was er will ohne Rücksicht auf seine Familie. Du hast finanziell und familiär das Nachsehen. Ich war in Deinem Alter leider so blöd das auch so mitzumachen. Würde ich nie wieder tun. Familie bedeutet, das Ganze muss betrachtet werden.

    Wärst Du geschieden, hättest Du deutlich mehr Geld. Unterhalt für Dich, Unterhalt für das Kind, hälftiges Kindergeld und Steuerklasse 2. Eure Konstellation muss auf den Prüfstand. Er muss mehr zahlen, so geht das nicht.
    An dem Punkt bin ich auch schon angekommen. Ich denke mir manchmal, dass wir uns scheiden lassen und er dann Unterhalt zahlen müsste. Damit würde ich wahrscheinlich besser wegkommen, als jetzt und ich könnte evtl. einen WBS beantragen (für vergünstigte Wohnungen), da dann ja nur mein Einkommen berechnet werden würde. Dann könnte ich mir eine Wohnung suchen, in der unser Kind ein eigenes Zimmer hätte und die nicht im 4. Stock ohne Fahrstuhl liegt.

    Ich habe das heute morgen am Telefon auch schon gesagt.

    Komischerweise sagt bzw schreibt er, wie sehr er unser Kind liebt und vermisst usw. und ihn mehr liebt als alles andere Blabla

    Die logische Konsequenz daraus wäre, sich hier einen Job zu suchen. Große Firmen in seinem Bereich gibt es auch hier. Und falls er irgendwo hingeschickt wird von der Firma, übernehmen die die Kosten für Unterkunft usw.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen
    Er möchte irgendwie etwas „Eigenes“
    Wahrscheinlich ist das der Kern des Problems. Prinzipiell geht Familie auh mit mehreren Kindern mit einem pendelnden Elternteil, wenn die Bedingungen und die Einstellung stimmt. Mein Mann macht das seit über 10 Jahren. Die Bedingung bei uns: Er ist im Schnitt nur 3 Tage (2 Nächte) weg, der Rest geht über Homeoffice. Da er an Semesterzeiten gebunden ist, kann er in der vorlesungsfreien Zeit auch weitgehend zu Hause arbeiten. Er hat keine Wohnung, sondern übernachtet im Hotel / Pension.

    Wieviel die Pendelei trotzdem kostet, merken wir jetzt mit Homeoffice seit einem Jahr. Aber was soll's. Uns beiden ist Zufriedenheit im Job wichtig. Es war aber immer klar, dass hier bei uns das Zentrum der Familie ist - inklusive großer Familienwohnung. (Und ein gemeinsames Konto oder zumindest das 3-Konten-Modell halte ich für selbstverständlich, wenn man Kind(er) hat.)

    Bei der Kinderbetreuung habe ich immer auf die Möglichkeit ausgedehnter Zeiten geachtet - wir haben es selten gebraucht, aber es beruhigt. Ich habe auch außerhalb der Elternzeit immer vollzeitnah gearbeitet. Das war durch flexible Zeiten möglich, so dass ich, wenn ich allein war, rund 6 h / Tag gearbeitet habe und an den Tagen, an denen mein Mann die Kinder abholen konnte, dann 9-10 h.

    Ich schreibe das so ausführlich, weil ich glaube, das man auch mit Kindern viele Lösungen und Kompromisse finden kann, wenn die gemeinsamen Prioriäten übereinstimmen. Genau das scheint aber bei Euch das Problem zu sein. Ich hätte so keine Lust und würde auf Änderungen drängen oder meine Konsequenzen ziehen.

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    ? Rückzug braucht jeder mal, das weiß ich als Mutter gerade eines Kleinkinder nur zu gut. Aber dazu brauch es keine eigene Wohnung 700km weit weg. Und wo bleibt eigentlich Dein Rückzug? Oder hast Du sowieso "Urlaub" da Elternzeit?

    Genau! Ich sage ihm auch: wenn wir aus der Stadt rausziehen, mehr aufs Land und uns dann eine größere Wohnung oder sogar ein Haus leisten könnten, hätte er dort auch seinen Rückzugsort, in dem er sich sonstwie minimalistisch einrichten kann.

    Er hat den Juni, Juli und August frei (Elternzeit buw. Urlaub) und ich gehe ab Juni wieder arbeiten.

    Mal sehen, wie er das dann alles auf die Reihe bekommt: Kind schleppen plus Einkäufe, kochen, Kind wieder runter schleppen, um auf den Spielplatz zu gehen, dann wieder hochschleppen.

    In der Zeit zahlt er natürlich seine Wohnung da unten schön weiter, also wieder 1500 Euro aus dem Fenster geworfen

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von torty1945 Beitrag anzeigen
    wie stündest Du einem Umzug in den Ort seiner Wahl gegenüber .
    Hatte ich schon weiter oben geschrieben:
    Wenn er mir sagen würde, dass diese Firma so toll ist und er dort bleiben möchte und das Gehalt stimmt, würde ich auch dorthin ziehen. Ich könnte auch dort arbeiten, da ich mit meinem Job auch sehr flexibel bin.

    Ich würde es ungerne tun, aber ich würde es für die Familie machen und um endlich mal mehr Platz zu haben einigermaßen angemessen zu leben. Wir sind beide Akademiker und haben gute Jobs, ich sehe irgendwie nicht ein, in einer 2 Zimmer Wohnung zu bleiben.

    Meine Mutter wohnt hier und das wäre der schmerzliche Punkt, denn sie wird auch nicht jünger und mein Vater lebt im Ausland bzw. Ist die meiste Zeit des Jahres im Ausland tätig. Somit wäre meine Mutter hier allein und unser Kind ohne Oma

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Serendipity123 Beitrag anzeigen

    Komischerweise sagt bzw schreibt er, wie sehr er unser Kind liebt und vermisst usw. und ihn mehr liebt als alles andere Blabla
    Und was ist mit dir? Liebt er dich auch?
    People are so crackers.
    John Lennon

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    1 absatz - ich würde ja

    und 2 absätze: ach, neeeeeee. lieber nicht.


    vorschlag zum thema: was eigenes- eine gemeinsame wohnung gross genug dass nicht nur das kind sondern jeder ein eigenes zimmer hat.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Theoretisch kannst Du auch in seine Gegend ziehen und Dir dort eine Wohnung nehmen, das spart immerhin die Reisekosten.

    Praktisch - wie hat er denn auf Dein "Geschieden wäre ich besser dran" heute morgen reagiert?

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Das Finanzielle und dass es Dich ärgert verstehe ich alles, aber so richtig maximal bescheuert - entschuldige bitte - finde ich, dass man(n) heiratet und ein Kind im die Welt setzt, wenn man(n) "was eigenes" und eine Jungesellenbude will.
    Sehe ich auch so. Ich würde vermutlich anstelle der TE in der Großstadt bleiben und Unterhalt von ihm fordern. Ich muss schon sagen, dass wenn ein Partner mich so hängenlassen würde, das kaum wieder gutzumachen wäre. Ein Kleinkind ist belastend und dann alles allein wuppen.

    Freiraum kann man übrigens auch innerhalb einer nahen Partnerschaft haben, wenn man sich ihn gegenseitig lässt und verständlich darum bittet. Oft sind Bindungsängstliche beim Partner total überangepasst und schießen in der Abgrenzung übers Ziel weit hinaus, sodss es den Partner mehr als vor den Kopf stößt. Das Thema könnte man eigentlich bearbeiten, aber das muss er auch wollen.

    Ich kanns echt nicht verstehen, wie man ein Kind in die Welt setzen kann, um sich dann abzusetzen oder vor Veranwortung und Zahlungen zu drücken. Das ist für mich ein echtes NoGo. Ich weiß gar nicht, ob ich da noch bereit wäre mit ihm daran zu arbeiten so sauer wäre ich.

    P.S. Hat er in eurer Stadt denn keinen Job bekommen können? Und warum gab es keine Absprachen wie es mit euch als Familie weitergehen soll? Warum habt ihr das alles nicht vor einer Familiengründung klar besprochen?
    Geändert von noprincess (09.04.2021 um 13:53 Uhr)

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    AW: Er arbeitet lieber 700km weit weg, als bei uns

    Da fehlen mir echt die Worte. Ihr gründet eine Familie und er lässt dich dann mehr oder weniger sitzen und du bist alleine für alles zuständig.

    Wenn er auch vor Ort arbeiten kann, soll er sich doch da eine Stelle suchen, nette Kollegen gibt es dort sicherlich auch. Und wenn er unbedingt was eigenes braucht, kann er sich doch in eurer Stadt noch ein WG-Zimmer mieten und von dort aus sein Homeoffice betreiben. Dennoch, ich finde es merkwürdig, zu heiraten und ein Kind zu bekommen und dann auf die Idee kommt, mal ne eigene Wohnung haben zu wollen, weil man ja noch nie alleine gewohnt hat.
    LG Blueberry82

    mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020




    Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher

    Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.

    Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein)

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