und wie soll das gehen, wenn das Haus am Bauen ist und Du 6 Tage die Woche alleinerziehend?
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Thema: Uneinigkeit Wohnsituation
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20.02.2021, 22:39Inaktiver User
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
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20.02.2021, 22:42Inaktiver User
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Hat er denn gesagt, was er gegen das Grundstück in Laufnähe hatte?
Zu nah, oder gab es andere Gründe?
Dass ein Handwerker gerne selbst sein Haus bauen will, kann ich nachvollziehen - das ist ein Lebenstraum, den Du auch kaum ausreden können wirst - vor allem, wenn er täglich bei Kunden sieht, was möglich wäre.
Wäre die Nähe zu Deiner Familie für Dich denn auch noch so relevant, wenn Du schon wieder im Beruf wärst?
Ich selbst in nicht im Mehrgenerationenhaus aufgewachsen, aber mit Familie fußläufig erreichbar.
Praktisch war das durchaus - wenn irgendwas war, war diie Verwandtschaft erreichbar und konnte einspringen, jobbediingt auch mal tagsüber. Und wenn vorher klar war, irgendetwas geht terminlich nicht auf, bin ich eben von der Schule aus direkt hingelaufen.
Unangekündigte Kaffeebesuche gab es auch, in alle Richtungen.
Daher ist mir nicht so ganz klar, wieso Du meinst, Du könntest Dich bei dieser Entfernung einsam fühlen?
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20.02.2021, 23:19
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Liegt sein Wunsch-Baugrundstück näher an seinem Betrieb, so dass er öfter zuhause sein könnte?
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21.02.2021, 06:25
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Wie gesagt, ich verstehe Deinen Partner gut und halte seine Vorstellung für eine sehr normale.
Was mich nach wie vor interessiert:
was habt Ihr im Vorfeld denn besprochen, als Ihr in Dein Elternhaus eingezogen seid?
War das als vorübergehende Lösung gedacht? Oder bist Du vielleicht stillschweigend von "für immer" ausgegangen?
Dein Hauptargument ist, dass Du nicht alleine sein kannst.
Wenn Du im nächsten Jahr wieder arbeiten gehst, dann relativiert sich das ohnehin.
Und ich nehme an, Ihr habt einen Freundeskreis?
Der würde mit Sicherheit nicht wegbrechen. Oder befürchtest Du das?
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21.02.2021, 09:28Inaktiver User
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Diese Selbständigkeit sichert euch doch den Lebensunterhalt, was gäbe es denn da überhaupt zu motzen?
Dein ganzer Beitrag liest sich wie ein Geschäftsbericht, eine Analyse von Ernst&Young, ohne jegliches Gefühl und wenig Empathie für deinen Freund, aber auch für dich selbst und für dein Leben.
Ich hoffe wirklich, dass du nur hier so emotionslos rüber kommst und es im wahren Leben anders ausschaut.
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21.02.2021, 09:56
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Ich frage noch mal, wieso muss er so lange arbeiten? Ist er Einzelkämpfer?
Soll sich das nicht in absehbarer Zeit ändern?
Ich weiß ja nicht, wie es finanziell bei der Wohngeschichte derzeit aussieht. Zahlt Ihr Miete?
Grundsätzlich kann ich Deinen Freund dann verstehen, dass er was eigenes haben will. Und überhaupt sowieso.
Derjenige an Deiner Stelle kann es meist nicht nachvollziehen, dass der Partner, auch wenn er noch so akzeptiert in Deiner Familie ist, trotzdem lieber für sich leben würde.
Für Dich ist es Deine Familie, aber für Deinen Freund nun mal nicht. Er will mit seiner kleinen Familie ein eigenes Reich schaffen.
Was ich als einen sympathischen Zug empfinde. Noch mal, Deine Familie ist doch nicht "aus der Welt".
Wenn Ihr beide zu gleichen Teilen am neuen Haus und Grundstück beteiligt seid, ist das eine wunderbare Grundlage, meine ich.
Bewahre Dir Deine Unabhängigkeit beruflicherseits, das kann ich Dir nur raten.
Ich habe das nicht gemacht und mich im Betrieb meines Mannes eingebracht.
Wahrscheinlich wären wir längst getrennt, wenn ich unabhängig geblieben wäre.
Aber das mag auch in meiner Persönlichkeit begründet liegen, andere hätten die Trennung trotzdem durchgezogen.
Jetzt kurz vorm Rentenalter habe ich meinen Frieden damit gemacht, aber früher habe ich oft gezweifelt, ob das der richtige Weg war.Moderatorin in
*Gesundheit* und *Frauengesundheit*
*Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
*Haushalt - Tipps und Tricks*
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21.02.2021, 10:13Inaktiver User
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Jaws, Du liest schon sehr selektiv, oder?

Die TE schrieb bereits, dass sie nicht von ihrem Freund finanziell abhängig ist, also sichert diese Selbstständigkeit ihren Lebensunterhalt gerade nicht.
Davon abgesehen: Schönes 50er-Jahre Argument:
"Er "versorgt" Dich doch und "bringt das Geld heim", was wagst Du es da, noch andere Bedürfnisse zu haben, z.B. dass er öfter zu Hause ist?"
Das Argument wäre selbst wenn die Lage tatsächlich so wäre freundlich gesagt altbacken, hier ist es ja nicht einmal so, dass er sie versrgt.
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21.02.2021, 12:25Inaktiver User
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Und du ziehst offenbar falsche Schlüsse aus meinem Beitrag.
Mir ging es doch nicht um irgendeine Versorgung, sondern darum, dass die TE über die Selbständigkeit motzen will.
Was gibt es denn gegen Selbständigkeit auszusetzen, das frage ich mich hier.
Was missfällt der TE daran, das hätte ich gerne mal gewusst.
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21.02.2021, 12:31Inaktiver User
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Das schrieb sie doch längst:
Er hat ungewöhnlich lange Arbeitstage und ist oft auch am Wochenende unterwegs.
Dass das zum "Motzen" einlädt, findest Du so ungewöhnlich?
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21.02.2021, 12:35
AW: Uneinigkeit Wohnsituation
Ich finde das schon ungewöhnlich.
Selbständigkeit heute ist eine harte Nummer, allerdings kann einen auch niemand rauswerfen, mobben, schikanieren oder was auch immer.
Der Freund der TE hat offenbar einen gesuchten Beruf, das ist doch momentan wie ein 6-er im Lotto.
Ich kenne einige Selbständige, die wegen Corona am Rande des Ruins stehen, die würden nichts lieber tun als 7 Tage die Woche zu ackern.
Als Selbständiger muss man halt mal mehr als 9 to 5 ran, habe ich in jungen Jahren auch gemacht.
luci
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


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