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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Anstelle der TE würde ich ihrerseits erstmal das Rechtliche mit ihrem Freund klären und den Status Quo "zementieren". Das scheint mir völiig untergegangen bei den Beiden, dabei ist es nur das Einzige was wirklich zählt.

    Bin sehr irritiert, wie naiv an die Sache herangegangen wird, ob den Gegebenheiten.
    Geändert von Vienna__ (19.02.2021 um 22:26 Uhr)

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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Anstelle der TE würde ich an ihrer Stelle, erstmal das Rechtliche mit ihrem Freund klären, Das scheint mir völig untergegangen, dabei ist es nur das Einzige was zählt.
    Das stimmt allerdings.

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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Die beiden sind nicht verheiratet. Und wenn sie sich entschließt, nur TZ zu arbeiten, dann ist das so. Der Freund der TE muss Kindesunterhalt zahlen. Mehr auch nicht. Wenn überhaupt ihr Unterstützung für höchstens drei Jahre. Und er muss auch nix in ihre Rentenkasse zahlen, ebenso nichts für "vermeintlich entgangene Entlohnung" - was auch immer das sein soll.

    Mir ist die rechtliche Lage sehr klar! Aber damit ist er ja fein heraus... ich weiß, dass er ihr auf dem Papier nichts schuldet.
    Moralisch aber schon, denn sie soll ihre super problemlose Kinderbetreuung sausen lassen, mit dem Risiko, deswegen beruflich kürzertreten zu müssen, nur damit er weiter weg auf seinem Traumgrundstück sein Traumhaus bauen kann (Kompromiss Standort hat er abgelehnt). Weil er ja leider, leider so viel arbeiten muss!
    Und vermutlich kommt sie dann auch nicht ins Grundbuch?

    Doch ihr Pech, wenn sie wegen dem Kind weniger arbeitet oder es auch einfach nicht den ganzen Tag fremden Menschen überlassen will... sie lebt dann quasi als Alleinerziehende obwohl es anders ginge.

    Er hat die Vorteile und sie trägt das Risiko? Auf so ein Konstrukt würde ich mich schon gar nicht einlassen.
    Moralisch schuldet er ihr zumindest einen finanziellen Ausgleich aber es ist mir klar, dass in der Praxis ein derartiger Deal nicht möglich wäre, einfach weil meistens doch das Geld fehlt.

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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Mir ist die rechtliche Lage sehr klar! Aber damit ist er ja fein heraus... ich weiß, dass er ihr auf dem Papier nichts schuldet.
    Moralisch aber schon, denn sie soll ihre super problemlose Kinderbetreuung sausen lassen, mit dem Risiko, deswegen beruflich kürzertreten zu müssen, nur damit er weiter weg auf seinem Traumgrundstück sein Traumhaus bauen kann (Kompromiss Standort hat er abgelehnt). Weil er ja leider, leider so viel arbeiten muss!
    Und vermutlich kommt sie dann auch nicht ins Grundbuch?

    Doch ihr Pech, wenn sie wegen dem Kind weniger arbeitet oder es auch einfach nicht den ganzen Tag fremden Menschen überlassen will... sie lebt dann quasi als Alleinerziehende obwohl es anders ginge.

    Er hat die Vorteile und sie trägt das Risiko? Auf so ein Konstrukt würde ich mich schon gar nicht einlassen.
    Moralisch schuldet er ihr zumindest einen finanziellen Ausgleich aber es ist mir klar, dass in der Praxis ein derartiger Deal nicht möglich wäre, einfach weil meistens doch das Geld fehlt.
    Ich muss hier im Ganzen zitieren: Nein insgesamt! Sie ist kein Opfer. Er "schuldet" ihr gar nix. Auch nicht "moralisch". Was soll das denn sein überhaupt? Sie ist ein erwachsener Mensch mit allen Möglichkeiten, Rechten und Pflichten, wie er auch. Sie hat auch sicher ihre Entscheidungen getroffen, wie er auch.

    Bin entsetzt, ehrlich gesagt, von solchen Aussagen in 2021.
    Geändert von Vienna__ (19.02.2021 um 22:46 Uhr)

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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Vienna, natürlich ist sie kein Opfer!! Sie weht sich ja auch gegen seine Pläne...

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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Vienna, natürlich ist sie kein Opfer!! Sie weht sich ja auch gegen seine Pläne...
    Ui, seine Pläne. Und nochmals unterm Strich: Sie hat null komma null Handhabe, wenn er sich ein Haus kaufen / bauen möchte. Das ist einfach ein Fakt. Er kann sich auch zehn Häuser kaufen und bauen. Was sie tun kann: Sich von ihm trennen, wenn sie auf keinen Nenner kommen. Nich mehr, nicht weniger.

    Ich habe es oben schon geschrieben: An seiner Stelle würde ich sofort dieses Haus bauen / kaufen. Ich würde gar nicht mehr diskutieren mit ihr. Ich würde schlichtweg sagen: Ich (!) möchte dieses Haus und kaufe/baue mir das jetzt. Danach können wir ggf. (!) weiter diskutieren, ob wir in diesem Haus auch gemeinsam leben möchten. Niemals nie, würde ich mir an seiner Stelle das Hausbauen / Kaufen, von ihr derart missmutig oder gar abspenstigt machen lassen. Was gibt der TE das Recht dazu? Es gibt keines! Gar keines.
    Geändert von Vienna__ (19.02.2021 um 23:13 Uhr) Grund: ergänzt

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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Wie heißt das afrikanische Sprichwort so schön: Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf...

    Herr Mimi will eine Rama Familie, aber darum soll sich Mimi alleine kümmern.
    Mit dem Sprichwort ist lediglich gemeint, dass Kinder idealerweise neben ihren Eltern und außerhalb der Familie Zuwendung, Zuspruch und Bezugspersonen haben sollten. Damit sind Großeltern, Verwandte, Nachbarn, Betreuer, Lehrer, und auch eigene Freunde eines Kindes gemeint.

    Weder die Großeltern noch die Urgroßeltern von mimis Kind verschwinden im Nirwana, nur weil man 20 Minuten entfernt wohnt. Die anderen, außerfamiliären Bezugspersonen ergeben sich im Laufe der Jahre normalerweise von selbst.

    Den Wunsch nach einem eigenen Zuhause finde ich derart normal, dass ich im Leben nicht draufkommen würde, dass sich dahinter das viel beschworene Rama-Klischee verbergen könnte.


    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    ... nur damit er weiter weg auf seinem Traumgrundstück sein Traumhaus bauen kann (Kompromiss Standort hat er abgelehnt).
    Ich gehe mal davon aus, dass es rein rationale Gründe gibt, warum der Kompromiss-Baugrund nicht in Frage kommt.
    Der Mann wird dargestellt wie ein bockiger egoistischer Volltrottel, der es einfach nicht rafft, was er seiner Partnerin mit der Erschaffung eines Eigenheims antut.


    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Ich habe es oben schon geschrieben: An seiner Stelle würde ich sofort dieses Haus bauen / kaufen. Ich würde gar nicht mehr diskutieren mit ihr. Ich würde schlichtweg sagen: Ich (!) möchte dieses Haus und kaufe/baue mir das jetzt. Danach können wir ggf. (!) weiter diskutieren, ob wir in diesem Haus auch gemeinsam leben möchten.
    Ja, er sollte sich nicht davon abbringen lassen, sein eigenes Geld seinen Wünschen entsprechend zu investieren.

    Allerdings habe ich aus den Beiträgen der TE noch nicht herausgelesen, ob das "Projekt Haus" ein isoliertes ist - oder ob es dezidiert im Hinblick darauf gebaut werden soll, dass die Familie dann dort auch lebt.


    @mimi
    Es wäre schön, wenn Du u.a. die Fragen von @Hummelbein in # 105 und # 108 beantworten könntest. Wie Du siehst, wird hier, ohne mehr Info, ziemlich viel interpretiert und spekuliert. Das ist sicher in Deinem Sinn, oder?

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    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Ich staune. Hätte man hier die umgekehrte Situation geschildert - dass der Mann direkt neben SEINEN Eltern wohnen möchte - wäre der Aufschrei hier groß! Muttersöhnchen, nicht abgenabelt, etc. pp. - aber bei einer Frau wird das akzeptiert?
    Genau mein Gedanke!

    Ich denke da gerade an den Strang von Absynthe . .

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  9. Inaktiver User

    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Manche fänden es gut und manche nicht gut und jedes Paar kann da seine Lösung finden. Ich persönlich finde es behaglich, wenn friedliebende Verwandte gut miteinander in der Nähe leben, von mir aus ganz nah.

  10. Inaktiver User

    AW: Uneinigkeit Wohnsituation

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen

    Aus Sicht der Kinder, der Mütter und auch in Hinblick auf die Zufriedenheit als Paar sehe ich die derzeitige Lebenssituation der TE als nahezu optimal an.

    Du hast die Prioritäten schön aufgezeigt, auch wenn es wohl nicht beabsichtigt war.

    Kinder, Mütter und irgendwann kommt auch mal die Paarbeziehung zur Sprache.

    Genau an dieser Reihenfolge sind viele Beziehungen gescheitert.

    Wer die Paarbeziehung nicht an erster Stelle sieht, der braucht sich später auch nicht zu wundern, wenn die Beziehung scheitert.

    Zunächst braucht es eine stabile Beziehung, in der dann Kinder an erster Stelle stehen dürfen, aber man nicht nur für die Kinder, sondern auch noch für sich selbst was Gutes tut.

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