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    Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Ja es ist bei mir ein immer wiederkehrendes Thema. Mein Mann und ich sind seit 15 Jahren zusammen, verheiratet. Sohn ist 17 und geht schon mehr oder weniger seine eigenen Wege.

    Vieles ist gut aber der Alltag funktioniert nicht und ich fühle mich wie eine Haushälterin. Wenn ich meinen Mann nicht direkt auffordere etwas zu tun, zB die Wäsche abnehmen, staub saugen...... dann bleibt es an mir hängen. Ich hasse es immer alles einfordern zu müssen.

    Das klingt jetzt als wäre mein Mann faul. Ist er aber nicht. Er ist mehr so ein workoholic. Der Alltag sieht so aus: ich komm um 16 Uhr von Arbeit. Gemeinsames essen ist mir und uns allen wichtig. Darum koche ich auch jeden Tag so dass wir uns um 17 Uhr am Tisch versammeln können. Mein Mann kommt meist kurz vor 17 Uhr und setzt sich damit an den gedeckten Tisch. Dann Essen. Er räumt dann meist die Küche auf was ungefähr 10 min in Anspruch nimmt. Dann hängen wir ab oder ich gehe meinen Hobbys nach, je nachdem....... um 19 Uhr verschwindet mein Mann wieder auf die Arbeit, und kommt meist so gegen 21.30 manchmal später nach Hause.

    Mir fehlt die Gemeinsamkeit im Alltag, das man auch mal was zusammen macht, den Haushalt schmeisst. Meist mache ich das wenn er wieder weg ist, abends.
    Ja ich sollte mehr einfordern, sagen...... aber irgendwie nervt das. Ich mache es dann lieber selbst als was zu sagen. Er fragt nie, kann ich was machen? Was einkaufen.....
    Das staut sich dann an bei mir. Wochenlang stecke ich das weg, bis es riesig wird. Und dann platzt mir der Kragen.
    Ich bin dann kurz davor alles hin zu schmeissen.

    Wir haben schon oft darüber geredet. Was aber dann so aussieht dass vor allem ich rede, er sitzt stumm auf der Anklagebank, und ich fühle mich einfach nur "biestig". Und ja, ich komme mit ich-Botschaften und nicht mit einer Reihe von Vorwürfen (probiere es jedenfalls) Er kommt auch mit keinen konstruktiven Lösungen. Ich sehe dann zwar, nach so einem Krach dass er sich bemüht, aber das flaut dann wieder ab.

    Ist das jetzt alles masslos übertrieben von mir?

    Es macht mir einfach schlechte Stimmung, und ich habe kaum noch Lust zuhause zu sein, geschweige denn Lust auf ihn in solchen Phasen. Da ich mich einfach nicht unterstützt fühle, das Gemeinsame fehlt.

    Mir ist auch klar dass es zwei Lösungen gibt:
    1. Ich finde mich damit ab und mache das beste draus, und kommuniziere früher damit sich das nicht anstaut.
    2. Ich gehe

    Ich kann nicht so richtig einordnen warum mir das so tief geht. Warum ich nicht "spielerischer" damit umgehen kann so von wegen, ihm einfach den Staubsauger in die Hand drücken mit einem Lächeln. Das bekomme ich nicht hin.

    Ach Leute, es ist so schade da wir uns sonst gut verstehen, die Wochenenden sind schön und auch die Urlaube. Er ist aufmerksam, fragt mich. Aber bei Wälzen von Problemen macht er zu. Das war schon immer so.

    Kann sein ich muss mich hier nur "frei" schreiben, erleichtern. Aber vielleicht hat jemand von euch was Gutes zu schreiben.
    Wäre schön.

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Putzfee.

    Azur, auch wenn ich gleich mecker kriege. Dein Mann arbeitet soviel und soll noch saugen?

    Vielleicht verstehe ich das Problem auch nicht.

    Mein Mann arbeitet mehr als ich. Ich mache sauber, damit wir unsere Freizeit nicht mit gemeinsamen putzen verbringen müssen.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Wünschst Du Dir tatsächlich gemeinsame Hausarbeit für Euch als Paarzeit?
    Ich finde eher, dass sie etwas ist, was so schnell wie möglich erledigt werden sollte, damit danach Zeit für Schönes ist.

    Kann es sein, dass das Problem daher rührt, weil Dein Mann da eher letztere Haltung einnimmt und Du ein Bild im Kopf hast vom „Gemeinsam“, das er in dem Punkt nicht versteht.

    Wenn es tatsächlich nur um „wer macht wieviel/macht einer über Gebühr viel“ geht, würde ich eine verbindliche Absprache, wer wofür zuständig ist, vorschlagen.

    Wenn es Dir um „Hausarbeit gemeinsam erledigen“ geht, müsstest Du vielleicht genau das Deinem Mann darlegen. Könnte mir aber vorstellen, dass er das nicht nachvollziehen kann.

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Warum arbeitet er soviel?
    Flüchtet er?
    Mir würde es stinken, wenn mein Mann so lange abwesend ist.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    ich sehe das auch so wie Loop.
    Ist Dein Mann selbstständig oder warum arbeitet er so viel?

    Zumeist haben die Männer ein anderes Gefühl für Sauberkeit, zumindest meiner. Ich mache auch das meiste im Haushalt stört mich nicht im Gegenteil ist Entspannung zu meinem Homeofficejob der oft viel Konzentration verlangt

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Ich sehe das wie Loop.
    Mein Mann arbeitet erheblich mehr als ich, ich mache dafür den Haushalt und dann legen wir beide die Füße hoch.
    Was macht dein Sohn?

  7. Moderation

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Könntest Du es z.B. so organisieren, daß Du mehr kochst, es zweimal in der Woche (vielleicht mit einem Tag Pause, je nach persönlichen Befindlichkeiten) dasselbe gibt und einmal noch eingefroren wird?
    Dann ist mit einmal Kochen der meiste Aufwand schon durch, Du hast 3 Mahlzeiten und hast damit auch mehr Freiraum.

    Ansonsten ist es tatsächlich nicht ideal, daß er sich laut Deiner Beschreibung immer bitten läßt - aber immerhin macht er es dann.

    Eine Lösung könnte also tatsächlich sein, gewisse Aufgaben einfach zu deligieren - und das ohne schlechtes Gewissen.

    Wichtig wäre es auch, mal nachzuspüren, warum so ein Haushaltsding dazu führt, daß Du Dich offensichtlich zu wenig wertgeschätzt fühlst und dann zum Teil sogar Eure Ehe und Familie in Frage stellst.
    Da geht also etwas extrem tief, in gewisser Weise tiefer, als es der Anlaß erklärt und wenn Du dem auf die Spur kommst, dann findest Du da vielleicht auch neue/andere Lösungswege oder es erschüttert Dich nicht mehr so sehr.

    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
    - ansonsten normale Nutzerin

  8. Inaktiver User

    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Sind diese Zeiten von außen vorgegeben? Oder könnte Dein Mann auch zum Beispiel bis 19 h arbeiten, Ihr esst dann und habt anschließend noch den ganzen Abend?

    So kommt Dein Mann ja quasi nur in der Pause zum Essen vorbei, da hätte ich auch keine Lust auf Hausarbeit.

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Also ganz schnell nur, mein Hund winselt hier rum und ich muss mit ihr raus.....
    Ihr meint also alle ich übertreibe? Er ist selbsständig ja. Und 62 Jahre.....
    Wenn ich eure Antworten so lese geht es glaube ich um was ganz anderes als den Haushalt.
    Ich gehe jeetzt mal ne runde mit dem Hund und gehe in mich, bin gleich wieder da.

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    AW: Ein Dauerbrenner. Der Alltag funktioniert nicht

    Das kommt drauf an.


    Wenn er soviel arbeitet, um nicht bei Dir zu sein, übertreibst Du natürlich nicht, dann ist das Problem aber nicht der Haushalt.


    Wenn ihr allerdings eine Ehe führt, in der Du eher das "Zubrot" verdienst und auch deutlich weniger Stunden machst als er, frage ich mich schon, warum er da noch viel Haushalt machen soll.

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