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    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Wow, immer zerstritten?
    Nein, noch nicht mal. (Auch, aber nicht immer.)
    Fehlendes Interesse.
    Und ein Streit, im Sinne von "Konflikt" oder Unvereinbarkeit oder "Wir kommen da irgendwie nicht miteinander klar" lag bei mir bisher wirklich jeder Trennung zugrunde. Bei dir nicht? Das finde ich ungewöhnlich.

    Das waren ja nicht meine "Freunde". Sie hatten in meinem Leben eine andere Bedeutung. Und das hatte ja auch Gründe. Wenn diese Bedeutung (Lebenspartner in Liebe) dann wegfällt, egal warum, warum sollte man sich dann die Arbeit machen, um sich die Person zurechtzubiegen (oder sich selbst zu verbiegen), damit man unbedingt freundschaftlich verbunden bleibt?
    Wenn ich diese Männer als Freunde hätte haben wollen, und sie mich, dann wäre man befreundet gewesen. War man aber nicht, man war verliebt oder hat geliebt. Für mich ist das ein Unterschied.

    Ich würde auch nicht sagen, dass ich mit meinen Eltern befreundet bin. Oder hätte ich Kinder, würde ich auch nicht sagen, dass ich mit denen befreundet bin.
    Das sind für mich ganz andere Arten von Beziehung, Bindung.

    Und es hat ja auch einen Grund, warum man sich trennt. Und dieser Grund lag bei mir bisher noch jedes Mal (auch) darin, dass bestimmte Ansichten oder Verhaltensweisen für mich einfach nicht stimmten, überhaupt nicht passten. Z.B. ... warum sollte ich mit jemandem befreundet sein, dessen Gesprächsverhalten mich zunehmend nervt, oder den ich zunehmend ... oberflächlich finde, oder eitel? Oder der mich betrogen hat?
    Wenn ich den Kontakt zu ihnen so schön und wertvoll und unverzichtbar finde, und sie als Menschen auch, warum trenne ich mich dann überhaupt erst? Dann kann man auch zusammenbleiben. Dann höre ich doch auch nicht auf, sie zu lieben?

    Vielleicht bin ich auch nur sehr wählerisch was meine Freunde anbelangt.
    Ich könnte mir vorstellen, dass jemand, mit dem ich eine kurze, oberflächliche Beziehung hatte, auch nach der Trennung noch zu meinem entfernten Bekanntenkreis gehört. Aber mit jemandem, mit dem mich eine lange, innige Liebesbeziehung verband, auch NACH der Trennung noch unverändert innig und in echter, naher, warmer, tiefer Freundschaft verbunden zu bleiben ... da wäre ich emotional nicht getrennt. Da würde ich immer mal wieder mit Wehmut an die Liebe zurückdenken.

    @MartaAgatha: Nach deiner Definition habe ich mich wirklich nie für meine Partner als "ganzen Menschen" interessiert. Die Expartnerinnen haben mich nicht interessiert, und die Herkunftsfamilie im Grunde auch nicht. Die Schullaufbahn, der berufliche Werdegang, die Vereinskarrieren auch nicht. Die ganze Vergangenheit nicht. Ich habe mich immer nur für die Gegenwart und (gemeinsame) Zukunft meiner Partner interessiert.

    Und außerdem ... wenn alle meine Expartner in meinem Freundeskreis geblieben wären, oder auch nur die, die ich "wichtig" fand, dann wäre der jetzt ziemlich voll. Das wäre mir zu anstrengend.
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann) 🐧🐧🐧

  2. Inaktiver User

    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Wenn ich den Kontakt zu ihnen so schön und wertvoll und unverzichtbar finde, und sie als Menschen auch, warum trenne ich mich dann überhaupt erst?

    Die Frage taucht immer wieder auf und dazu habe ich immer noch keine nachvollziehbaren Argumente gelesen...

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    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Es kommt doch auch immer drauf an....

    Pauschal zu sagen: ich habe zu all meinen ex Partner noch freundschaftlichen Kontakt.....

    Wenn mich der Partner betrogen/belogen/beklaut/misshandelt/toxisch gewesen ist.....

    Und zu so einem hat man weiterhin ein freundschaftliche Verhältnis mit wöchentlich mehrmaligen Kontakt......

    Da würde ich mich schon fragen was mit mir nicht stimmt.....
    When a man tells you A and does B, believe B because A is what hes trying to get you to believe, B is who he is

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    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Vielleicht bin ich auch nur sehr wählerisch was meine Freunde anbelangt.
    Oder ziemlich beliebig damit, mit wem du eine Liebesbeziehung eingehst?

    ... warum sollte ich mit jemandem befreundet sein, dessen Gesprächsverhalten mich zunehmend nervt, oder den ich zunehmend ... oberflächlich finde, oder eitel?
    Wie kann so jemand jemals dein Partner geworden sein

    Mein Anspruch an eine Partner für eine Liebesbeziehung, an meinen Lebenspartner ist ungleich viel höher als an Freunde oder Bekannte - nicht nur, dass das Gefühle dazukommen und Liebe (oder erst einmal Verliebtheit) im Spiel ist.

    Wenn ich diese Männer als Freunde hätte haben wollen, und sie mich, dann wäre man befreundet gewesen. War man aber nicht, man war verliebt oder hat geliebt. Für mich ist das ein Unterschied.
    Ja natürlich ist das ein Unterschied. Aber jemand, den ich noch nicht einmal als Freund oder guten Bekannten möchte, kommt doch als Beziehungspartner nicht infrage!

    @MartaAgatha: Nach deiner Definition habe ich mich wirklich nie für meine Partner als "ganzen Menschen" interessiert. Die Expartnerinnen haben mich nicht interessiert, und die Herkunftsfamilie im Grunde auch nicht. Die Schullaufbahn, der berufliche Werdegang, die Vereinskarrieren auch nicht. Die ganze Vergangenheit nicht. Ich habe mich immer nur für die Gegenwart und (gemeinsame) Zukunft meiner Partner interessiert.
    Das ist für mich undenkbar. Jemand, der sich nicht für meine Familie, meine Erlebnisse und meine Entwicklung bis dato interessiert, interessiert mich doch nur sehr eingeschränkt für mich - der käme für mich nicht infrage (das heißt nicht, dass man mit der Familie etc. viel zusammenmachen muss - das ist gar nicht der Punkt).
    Geändert von Marta-Agata (24.01.2021 um 11:13 Uhr)

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    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Prilblume,
    so wie du das beschreibst - da hättest du mit deinen Beziehungspartnern doch "jedes Mal daneben gegriffen".
    Oder siehst du das nicht so?

    Wieviel gemeinsame Zukunft kann es geben, wenn es keine Blicke in die Vergangenheit gibt, wenn man sich nicht umfassend für den Menschen an seiner Seite interessiert?
    Geändert von Marta-Agata (24.01.2021 um 11:14 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Oder ziemlich beliebig damit, mit wem du eine Liebesbeziehung eingehst?


    Wie kann so jemand jemals dein Partner geworden sein

    Mein Anspruch an eine Partner für eine Liebesbeziehung, an meinen Lebenspartner ist ungleich viel höher als an Freunde oder Bekannte - nicht nur, dass das Gefühle dazukommen und Liebe (oder erst einmal Verliebtheit) im Spiel ist.

    .
    Niemand kann 30 Jahre und mehr Glückseligkeit in seiner Partnerschaft vorhersagen.
    Vor Allem im Nachhinein solche Behauptungen aufzustellen, wenn man aus so einer Position heraus "argumentiert", halte ich für unglaubwürdig.

    Und aus dem Punkt heraus verstehe ich überhaupt nicht, warum man sich dann zu dem Thema ohne echte "Erfahrung" so engagiert.

  7. Inaktiver User

    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    .
    Geändert von Inaktiver User (26.01.2021 um 08:59 Uhr)

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    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Oder ziemlich beliebig damit, mit wem du eine Liebesbeziehung eingehst?
    Ja, ich sehe, wie du zu diesem Eindruck kommen kannst.


    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Wie kann so jemand jemals dein Partner geworden sein

    Mein Anspruch an eine Partner für eine Liebesbeziehung, an meinen Lebenspartner ist ungleich viel höher als an Freunde oder Bekannte - nicht nur, dass das Gefühle dazukommen und Liebe (oder erst einmal Verliebtheit) im Spiel ist.
    Wahrscheinlich ist es wirklich eine von Grund auf andere Herangehensweise an Beziehungen oder an Freundschaft. Für dich ist es wie ein "Baukastensystem", etwas, das stufenweise aufeinander aufbaut. Jemand, der nicht die Bedingungen für "Freundschaft" erfüllt, der da kein Häkchen bekommt, kann gar nicht erst auf die nächsthöhere Stufe "Liebe" vorrücken. Für mich ist es anders, nicht sequentiell, sondern eher modular. Ich habe ganz verschiedene "Treppen" für jeweils Freundschaft und Liebe. Meine Ansprüche an einen Partner für eine Liebesbeziehung sind nicht höher als an einen Freund, sie sind grundlegend anders. Das kann sich überschneiden, muss es aber nicht. Bei mir hat es sich bisher selten überschnitten.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ja natürlich ist das ein Unterschied. Aber jemand, den ich noch nicht einmal als Freund oder guten Bekannten möchte, kommt doch als Beziehungspartner nicht infrage!
    Weißt du das denn immer schon vorher? Also ist es dir noch nie passiert, dass du dich in jemanden verliebt hast, ohne dass du ihn vorher lange und gut gekannt hast? Hattest du denn schon mehrere Liebesbeziehungen, oder bist du immer noch mit deinem High-School-Sweetheart verheiratet?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Das ist für mich undenkbar. Jemand, der sich nicht für meine Familie, meine Erlebnisse und meine Entwicklung bis dato interessiert, interessiert mich doch nur sehr eingeschränkt für mich
    Verstehe ich nicht. Warum?
    Vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt. Natürlich höre ich interessiert zu und stelle Fragen, wenn mein Partner von früher oder von seiner Familie erzählt. Aber ich würde ihn nie "ausfragen" wollen oder hätte nie den Anspruch, dass er mir von sich aus viel von seiner Vergangenheit erzählen muss. Ich hätte auch nicht den Anspruch an ihn, dass er selbst sich mit seiner Vergangenheit sehr verbunden fühlen muss und diese Verbindung pflegt. (Das war es ja, was du "suspekt" fandest. Jemand, dessen Expartner heute nicht mehr Teil seines Alltags sind.)

    Aber, zum Thema zurück, all das ist ja hier beim Freund der TE auch gar nicht gegeben. Er mag seine Expartnerin ja gar nicht besonders und redet schlecht über sie. Es macht nicht den Eindruck, als sei das eine gute, stabile, über Jahre gewachsene Freundschaft.
    Geändert von Prilblume (24.01.2021 um 12:24 Uhr)
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann) 🐧🐧🐧

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    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Prilblume,
    so wie du das beschreibst - da hättest du mit deinen Beziehungspartnern doch "jedes Mal daneben gegriffen".

    Oder siehst du das nicht so?
    Nein, das sehe ich überhaupt nicht so.
    In meiner Vergangenheit gibt es glückliche und unglückliche Liebesbeziehungen. Wenn ich zurückdenke, komme ich aber nur auf zwei (kurze) Beziehungen/Geschichten, von denen ich denke, die hätte ich mir wahrscheinlich auch sparen können.
    Was bedeutet denn für dich "daneben gegriffen" in einer Liebesbeziehung?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Wieviel gemeinsame Zukunft kann es geben, wenn es keine Blicke in die Vergangenheit gibt, wenn man sich nicht umfassend für den Menschen an seiner Seite interessiert?
    Das hört sich jetzt erstmal schön an, aber ... so richtig weiß ich nicht, was du damit ausdrücken möchtest. Kannst du das vielleicht mal an einem Beispiel erklären?
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann) 🐧🐧🐧

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    AW: Seine ex ruft ständig an / Belastung in der Beziehung

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Wenn ich jemanden kennenlerne und mich verliebe, dann interessiere ich mich für den ganzen Menschen, auch für sein Umfeld, und auch für seine Vergangenheit, dafür, wie er sich entwickelt hat. .
    Wer tut das nicht?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Und dazu gehört für mich auch, gerne die Expartner kennenzulernen, und den neuen Partner und die Verflossenen mal zusammenzubringen.
    .
    Und da scheiden sich eben die Geister.

    Beziehungen gehen so gut wie nie auseinander, ohne dass einer der beiden Beteiligten eine gravierende Verletzung dabei erlitten hat.

    Ist das die Ex-Partnerin meines Mannes, dann bin ich doch zu mitfühlend, um Freude daran zu haben, " ihr nun sein neues Glück mit mir vor Augen zu führen".

    Wäre mein Partner von dieser Frau verletzt worden, dann bin ich auf alle Fälle viel zu solidarisch mit ihm, um mit einer Frau, die ihn verletzt hat, auch noch großartigen Kontakt haben zu wollen.

    Deine Vorstellung: Alle könnten doch alles verzeihen und sich irgendwie lieb haben, die halte ich für reichlich illusorisch.

    So ist es eben meist nicht.

    (Und eine Frau, die wie bei der TE, dauernd durch Anrufe etc. unser Privatleben stören würde, die ginge mir zudem auch noch ganz gewaltig auf den Keks. )

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