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    Probleme seit Zusammenzug

    Liebes Forum,

    Ich schreibe heute einen langen Text und wer bis zum Ende liest, kann/darf gerne kommentieren.*

    Mein Partner 43, und ich 35, sind seit fast 3 Jahren zusammen. Wir haben eine wunderschöne Beziehung gehabt. Haben vieles gemeinsam unternommen, über alles gesprochen, zusammen gelacht. Wir haben nicht zusammen gewohnt,* uns an den Wochenenden gegenseitig besucht und auch während der Woche war er 1 bis 2 mal bei mir.Unsere Wohnorte trennten 35km. Ich habe einen Sohn mitgebracht,* mittlerweile 11. Im letzten Jahr wurde ich schwanger , gewünscht, dachten aber nicht das es so schnell funktioniert.* Im Dezember letzten Jahres sind mein Sohn und ich, hochschwanger, zu ihm gezogen.* Seine Whg ist größer als es meine war, im Haus seiner Mutter, dh auch wesentlich günstiger.* Mein Sohn konnte die Grundschule am alten Wohnort noch abschließen,* seit Sommer geht er jetzt hier ins Gymnasium. Die Kontakte in der neuen Schule sind spärlich, kein Kind kommt aus dem neuen Wohnort.

    Mit dem Umzug, Einzug fingen unsere Streitereien und endlosen Diskussionen an. Mittlerweile täglich. Mein Partner hat eine andere Ansicht der Erziehung,* strenger, konservativer.Eine andere Lebenseinstellung,andere Vorstellungen, ist penibler. Ich bin eher der lockere Mensch,* konnte in der Erziehung vieles mit meinen Sohn bereden. Bin geduldiger, auch weniger penibel.
    Mein Sohn und ich haben viele Freunde am alten Wohnort. Er ist dort aufgewachsen, hat Kita und Grundschule dort besucht.Vereine, Sport, auch der Großteil der Familie ist dort.
    Wir haben beide großes Heimweh,* bedingt durch Corona hier auch fast keinerlei Kontakte.* Die Kontakte zu seinen alten Freunden laufen hauptsächlich über Handy, Playstation (weswegen er auch in der Freizeit sehr viel zockt) An manchen Wochenenden oder in den Ferien versuche ich es ihm möglich zu machen, seine Freunde und auch die Famile zu besuchen.
    Zu seinem Papa hat er ein sehr gutes Verhältnis, regelmäßige Wochenenden und Ferien dort.Wir sind seit 9 Jahren getrennt.

    Meinem Partner ist unser Heimweh ein Dorn im Auge,* er möchte darüber nichts hören. Auch ein Umzug dorthin kommt für ihn nicht in Frage. Er möchte hier im Haus seiner Mutter zwar auch nicht immer wohnen, aber ausziehen nur in ein Eigenheim und dann eben auch nur hier. Wenn es in Gesprächen um Heimweh geht oder generell bei Streit, soll ich eben meine Sachen packen und mit meinen 2 Kindern gehen.

    Seine Whg hat er selbst renoviert, mit allem pipapo, er hat bisher nur 2 mal nicht in dieser Whg gelebt.
    Seine Mutter und Er haben nicht das beste Verhältnis zueinander, da die beiden sehr ähnlich sind. Zu seinem Vater hat er seit seinem 10. Lebensjahr keinen Kontakt. Wuchs überwiegend bei Oma oder Tanten auf.

    Mittlerweile bin ich an einem Punkt an dem ich nicht mehr vor oder zurück weiß.
    Es gibt gegenseitig viele Vorwürfe und verletzende Worte ua..mein Leben, meine Whg war nicht sein Standard,* ich könne mir vieles jetzt leisten, seit wir hier wohnen, wir würden seine Sachen nicht pfleglich behandeln (weil ich zb mit dem Staubsauger am weißen Türrahmen vorbei bin)
    Streitereien gibt es ua weil mein Sohn am Tisch den Ellbogen falsch liegen hat,er vorpupertär auch mal launische Antworten gibt, im Bad nach dem Duschen die Bodenfliesen nass sind etc.pp Ich könnte jetzt unglaublich vieles aufzählen, das würde aber den Rahmen sprengen.*

    Mein Partner ist kein schlechter Mensch, sonst hätten wir kein gemeinsames Kind bekommen. Ich liebe ihn,aber ich glaube, dass vllt im Alltag jetzt ,sich heraus kristallisiert, dass wir evtl nicht kompatibel sind, die Vorstellungen zu unterschiedlich sind. Nach seiner Arbeit,* ich bin noch in Elternzeit,* ist er fast täglich bis abends noch in seiner Garage, 2 Orte weiter, dh wir sind hier eingezogen, aber dennoch oft alleine, was am alten Wohnort durch Besuche von oder bei Freunden so auch nicht war oder wäre. Ich kann natürlich auch alleine sein, das ist für mich nicht schlimm, habe mir aber ein Familienleben anders vorgestellt.
    Wir waren schon in einer Beratung,* hatten aber sogar dort Streit, weswegen der Psychologe sagte, dass er keine Basis sieht um irgendwo anzuknüpfen.

    Vllt hat jemand einen Rat, ähnliche Situationen und mag mir schreiben.
    Danke fürs Lesen.*

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Schwierig. Es wäre wohl besser gewesen, erst das Zusammenleben zu testen und dann ein gemeinsames Kind.
    Gut. Das ist jetzt zu spät.
    Aber ich verstehe dich, mich würde eine solche Behandlung und Bevormundung extrem stören.
    Weshalb wohnt er im Haus seiner Mutter, wenn sie sich nicht so gut verstehen? Bequemlichkeitsgründe?
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Hallo,

    Du schreibst nur von Dir und Deinem älteren Sohn, wie geht Dein Partner denn mit dem gemeinsamen Kind um?

    Ich weiß nicht, was man Dir groß raten kann, wenn selbst ein professioneller Berater ratlos war.

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Danke für deine Antwort.

    Ja Bequemlichkeit und aus finanziellen Gründen. Er möchte nicht irgendwo in Miete leben, wenn es nicht seinem jetzigen Standard entspricht und er quasi auch ein Haus mit dem selben Geld finanzieren könnte

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Zieh aus. Das muss sich keiner antun, Kind hin oder her.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Mein Partner ist ein guter Papa beim gemeinsamen Kind, wenn er da ist. Kann allerdings, wie so viele Männer , noch nicht so viel mit dem kleinen anfangen,da er erst 6 Monate alt ist.

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Zitat Zitat von Hope2020 Beitrag anzeigen
    Ja Bequemlichkeit und aus finanziellen Gründen. Er möchte nicht irgendwo in Miete leben, wenn es nicht seinem jetzigen Standard entspricht und er quasi auch ein Haus mit dem selben Geld finanzieren könnte
    Ich würde ausziehen, vielleicht löst das schon mal dieses Problem.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Das alles klingt schlimm. Ich kann mir gut vorstellen, dass du dich da nicht "zuhause" fühlst.

    Was kannst du tun? Im Grunde nur reden oder Konsequenzen ziehen.

    Ich denke, ihr solltet ein Grundsatzgespräch führen, in dem du klar benennst, was dich stört und dass jetzt eine gemeinsame Lösung gefunden werden muss, weil es so mit dieser ständigen Streiterei nicht weiter gehen kann.

    Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ihr findet gemeinsam einen Weg oder aber nicht.

    Wie auch immer das ausgehen mag. Dann hast du wenigstens Gewissheit.

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Wenn ich ausziehe, dann alleine. Nur mit den Kindern. Er geht, wie schon geschrieben nicht mit. Möchte auch dann keine Beziehung weiterführen.

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    AW: Probleme seit Zusammenzug

    Aus dem Eingangspost herausgepickt, gefettet von mir:

    Wenn es in Gesprächen um Heimweh geht oder generell bei Streit, soll ich eben meine Sachen packen und mit meinen 2 Kindern gehen.
    Er sagt wirklich, du sollst mit deinen 2 Kindern gehen? Er erachtet also euer gemeinsames Kind hauptsächlich als dein Kind und nicht als seines?
    Falls ja, so ist, denke ich, wenig gemeinsame Basis vorhanden - nicht nur für eine gemeinsame Paarebene, sondern leider auch nicht für ein gemeinsames Elterndasein, also für Familienleben.

    Ich solltest darüber nachdenken, ihm beim Wort zu nehmen und tatsächlich zu gehen. Wenn mir jemand in einer Beziehung sagen würde, ich solle meine Sachen nehmen und gehen, dann mache ich das auch. Spätestens beim zweiten Mal.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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