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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    (...) Klar könnte man jetzt auch wieder denken, ach die schmeißen ihr Geld ja gleich wieder raus Na und? (...)


    Ich glaube, den meisten wird vollkommen egal sein, was ihr macht

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen


    Ich glaube, den meisten wird vollkommen egal sein, was ihr macht
    Ja, was wir machen schon. Aber ob sie es deswegen vielleicht selber nicht machen? Das könnt ihr doch auch der Grund sein, keine Putzhilfe zu engagieren.

    Zumindest bin ich so erzogen worden. Immer schön sparsam und ja kein Geld rausschmeißen. Das liegt mir schon alles in den Knochen. Aber ich habe es ein Stück weit überwinden können. Und so kann ich auch den beschwerlichen Alltag besser meistern.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

  3. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen


    Ich glaube, den meisten wird vollkommen egal sein, was ihr macht
    Naja, wenn man/frau das "Was werden denn die Nachbarn denken, wenn ich eine Haushaltshilfe anstelle"-Teufelchen auf der Schulter sitzen hat.

    Oder: "Bloß nicht in der Nachbarschaft/Bekanntschaft/Verwandtschaft erzählen, dass wir das vierte Wochenende im Jahr einen Kurzurlaub machen ...".

    Von solchen Prägungen sollte man sich frei machen, wenn man denn will - sonst sabotiert man/frau sich prima selbst.

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    AW: Liebe und Alltag

    kann sein - aber ich hatte es nicht so verstanden, dass es um den Lohn für die Putzfrau ginge (?)

    @Daisy?

    Ich dachte, es sei was "grundsätzliches" sozusagen.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    kann sein - aber ich hatte es nicht so verstanden, dass es um den Lohn für die Putzfrau ginge (?)

    @Daisy?

    Ich dachte, es sei was "grundsätzliches" sozusagen.
    Das habe ich auch nicht auf ihre Einstellung zum Thema Putzfrau bezogen. Sondern im Allgemeinen auf die Situation, wenn man Vollzeit arbeiten geht, vor allem als Frau. Denn es ist ja immer noch nicht selbstverständlich, dass Frauen genauso viel arbeiten wie Männer. Aber sie fragen sich, warum Männer weniger im Haushalt machen und ob Frauen denn dann nicht benachteiligt sind? Jedenfalls wird das ja hier im Thread gefragt. Da war die Bemerkung einer Userin hier schon ganz sinnvoll, die meinte, Männer machen oft Dinge, die man nicht so wahrnimmt. Das stimmt. Mein Mann macht viele Dinge, die ich gar nicht kann oder die mich nicht interessieren. Die treten vielleicht nicht so regelmäßig wie der Haushalt auf und sind nicht immer so dringend. Aber Sie nehmen trotzdem viel Zeit in Anspruch.


    Und außerdem, finde ich, sollte man nicht jede Aussage immer so auf die Goldwaage legen. Sondern so eine Diskussion vielleicht mehr dafür nutzen, auch mal etwas zu philosophieren. Das ist nicht immer ein direkter Bezug auf ein Post. Jedenfalls nicht von meiner Seite. Wenn man mal über seinen gedanklichen Horizont springt, dann öffnen sich plötzlich Wege, die man sonst niemals erkennen würde.

    Andererseits gerät man in einer Abwehrhaltung und möchte immer beweisen, dass man genau das niemals so gemeint hat. Natürlich würde man die Putzfrau bezahlen! Es geht ja nur darum, dass keiner ins Haus soll. So war es ja wohl gemeint. So sollten wir es zumindest verstehen.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

  6. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    kann sein - aber ich hatte es nicht so verstanden, dass es um den Lohn für die Putzfrau ginge (?)

    @Daisy?

    Ich dachte, es sei was "grundsätzliches" sozusagen.
    So habe ich es auch verstanden. Und ich kann das nachvollziehen, ich bin auch so sozialisiert - nicht wegen der Kosten. Eher grundsätzlich. Schwierig zu fassen. Putzfrau ist was irgendwie "Dekadentes". Ich schreibe das absichtlich in ". Als ich Kind war, wurde in meiner Familie über Haushalte, in denen Putzfrauen vorkamen, irgendwie subtil abfällig gesprochen, wobei sich das speziell auf einen Haushalt bezog, in dem die Frau zu Hause war, und das "eigentlich" auch hätte machen können, aber nicht wollte, weil sie keine Lust hatte. Was ja absolut ok ist, aber meiner eher zupackenden Verwandtschaft irgendwie suspekt war. Das hat geprägt, mir fällt es auch schwer, das zuzulassen.

    Dazu noch jemand Fremdes, der allein im Haus ist, da muss man auch drauf vertrauen und loslassen können. Fällt mir auch schwer. Aber da muss man einfach über seinen Schatten springen

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ja absolut ok ist, aber meiner eher zupackenden Verwandtschaft irgendwie suspekt war. Das hat geprägt, mir fällt es auch schwer, das zuzulassen.
    Das kenne ich von meinen Eltern. Selbst als die beiden schon alt und körperlich angeschlagen waren, war ihnen der Gedanke an eine Putzfrau zuwider. Sie haben dann noch viele Monate, bevor die Reinigungsdame kam, jedes Mal die Wohnung vorgeputzt, damit man bloß keinen schlechten Eindruck hinterlässt.

    Mir hat man auch subtil vermittelt, dass bei dem alten Ehepaar in der Nachbarwohnung jede Woche die Tochter vorbeikommen würde zum Putzen. So eine fleißige Tochter! Ich war dann schon so frei und habe geantwortet, dass ich garantiert nicht bei mir putzen lasse, damit ich dann die freie Zeit bei meinen Eltern in den Wischmob stecke. Thema erledigt.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Ich würde mich fragen, ist das Haus gesetzt? Sprachlos, wenn ich mich richtig erinnere, hat sich diese Frage auch gestellt und da kam tatsächlich ein Umzug dabei heraus. Wenn das Haus/der Alltag zum Stressfaktor wird, weil man sich wegen zu viel Arbeit nicht angemessen darum kümmern kann, dann muss man an Stellschrauben drehen, z.B. Haus weg, Haushaltshilfe her, Arbeit reduzieren, Optimierung des Haushalts oder alternativ mehr Gelassenheit.
    Das Gefettete war beim Überfliegen auch mein erster Gedanke. Man hört das verblüffend oft: "Der Garten ist eigentlich eine Belastung, das Haus ist eine Belastung, die viele Arbeit, die vielen Treppen, der Staub, die Fenster..."

    Erstaunlich viele Paare wohnen nach dem Auszug der Kinder (oder sogar kinderlos) in Häusern, die zwei Nummern zu groß sind, finden den Haushaltskram ätzend, können sich aber nicht vorstellen, sich zu verkleinern.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Naja, wenn man/frau das "Was werden denn die Nachbarn denken, wenn ich eine Haushaltshilfe anstelle"-Teufelchen auf der Schulter sitzen hat.

    Oder: "Bloß nicht in der Nachbarschaft/Bekanntschaft/Verwandtschaft erzählen, dass wir das vierte Wochenende im Jahr einen Kurzurlaub machen ...".

    Von solchen Prägungen sollte man sich frei machen, wenn man denn will - sonst sabotiert man/frau sich prima selbst.
    Die umgekehrte Prägung könnte es auch geben: "Was werden die Nachbarn denken, wenn ich mir statt des großen Hauses etwas Kleineres nehmen? Glauben die womöglich, ich könne mir die 180 qm nicht leisten?"

  9. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Das Gefettete war beim Überfliegen auch mein erster Gedanke. Man hört das verblüffend oft: "Der Garten ist eigentlich eine Belastung, das Haus ist eine Belastung, die viele Arbeit, die vielen Treppen, der Staub, die Fenster..."

    Erstaunlich viele Paare wohnen nach dem Auszug der Kinder (oder sogar kinderlos) in Häusern, die zwei Nummern zu groß sind, finden den Haushaltskram ätzend, können sich aber nicht vorstellen, sich zu verkleinern.


    Die umgekehrte Prägung könnte es auch geben: "Was werden die Nachbarn denken, wenn ich mir statt des großen Hauses etwas Kleineres nehmen? Glauben die womöglich, ich könne mir die 180 qm nicht leisten?"
    Ich wüsste, was ich statt zu großem Haus nähme: ebenerdige Wohnung, seniorengerecht mit Terrasse und kleinem Garten.

    Leider besitze ich kein Haus

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    AW: Liebe und Alltag

    Hallo Daisy

    Wie wäre es denn wenn Du Dich mit Deinem Mann an einem Wochenende an zusammensetzt und Ihr beide eure Rentenstatistik vornehmt und ihr euch die Differenz zwischen Deinen zu erwartenden Betrag und seinem anschaut. Und danach einen Plan macht wie das ungefähr mit einem Sparplan Aktien Fond oder sonst irgendeiner Anlage ausglichen werden kann. Wenn er sehr gut verdient und es genossen hat das Du viel mehr Zeit für das Haus und den Garten hattest dann ist er wahrscheinlich auch bereit etwas dazu zu tun.

    Altersvorsorge ist auch wichtig und es ist heute auch noch Standard das wir Frauen leider weniger abgesichert sind als Männer. Da gibt es massenweise Statistiken zu und da kannst Du dann auch rational argumentieren.

    Wenn es für Dich in Ordnung ist weniger zu arbeiten und damit auch weniger zu verdienen dann genieße es aber schau das Dein Alter gut abgesichert ist.

    Kairn

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