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  1. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Kann man machen, scheint ziemliches Konfliktpotential zu haben.
    Wenn die TE schon grundsätzlich skeptisch der "Liebe" gegenüber ist, frage ich mich warum man dann diese wenig erfolgversprechende Kombination wagen will.
    Als wäre all diese "Arbeit" nicht selbst bewusst gewählt, genauso wie Kinder. Ist ja nicht so daß es Schicksal wäre sich all sowas aufzuladen und dann noch irgendwie mit besagter "Liebe" kombiniert werden muß.
    Bin schon wieder weg.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Ich kann dich nur auch dazu ermutigen, deine Arbeitszeit zu reduzieren.
    Ganz aufhören würde ich auch nicht, Stichwort: Geistige Herausforderung.
    Du hast die Möglichkeit dazu, versuche es!
    Und wenn es nicht mehr passt, überlegt ihr neu, nichts ist mehr für immer, man sollte in der heutigen Zeit immer offen und flexibel bleiben.
    Ich wünsche jedem die Möglichkeit und den Mut dazu.
    Hallo Milk,

    wollte dir einfach mal "Danke" sagen .

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    AW: Liebe und Alltag

    @Ewigerbub
    So eine Sonnenscheinstunden-Beziehung, wie du sie beschreibst, wäre für mich eine halbe Sache, das würde ich nicht wollen.

    Aber da daisy nicht überlegt, bei ihrem Mann auszuziehen und dann mit ihm eine Affäre zu leben, sind wir wohl OT.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das mit "keine Lust diese Suppe auszulöffeln"? Ich meine, natürlich wäre es für mich auch sehr schön, wenn ich von der Arbeit nach Hause käme, das Essen stünde auf dem Tisch und ich könnte mich noch eine Stunde erholen und dann rechtzeitig ins Bett, damit ich am nächsten Tag wieder fit für den Job bin. Nur leider hat mein Frauenleben noch nie so funktioniert Oder, warum sollte ICH die Lust haben müssen, diese Suppe auszulöffeln und mein Partner nicht?
    Sollst du ja nicht.
    Du sollst mit der Bereitschaft, die Arbeit an eine Putzfrau zu delegieren, dafür sorgen, dass keiner von Euch beiden die Suppe auslöffeln muss.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine besten Liebesbeziehungen bestanden darin von Freitag bis Sonntag durchzuschmusen, alternativ vielleicht zur Abwechslung mal in die Natur, zuletzt an zwei Tagen gemeinsamen Tanzkurs gemacht.
    So oder so ähnlich stelle ich mir Beziehung vor. Gerne über Jahrzehnte und mit gemeinsam alt werden.
    das gehört sicher zu einer Liebesbeziehung dazu. Aber man lebt ja nicht von Luft und Liebe alleine. Das Zusammenleben hat auch seine schönen Seiten und auch viele Vorteile. Nur muss es miteinander ausgetüfftelt werden, automatisch läuft es tatsächlich nicht immer reibungslos.

  6. gesperrt

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    AW: Liebe und Alltag

    Gekürzt von mir

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Ich selber bin nun mal durch die Gesellschaft sozialisiert worden, in der ich lebe. Und da schaut man ab und zu mal nach links und nach rechts, was die anderen so machen. Zum einen ist das manchmal ganz sinnvoll. Vielleicht übersieht man etwas Wichtiges, wenn man nur für sich selber denkt. Es ist gleichzeitig auch hilfreich, da man doch verschiedene Anregungen und Ideen bekommt, auf die man vielleicht vorher nicht gekommen wäre.
    Weise Worte, du bist auf einem guten Weg.
    Geändert von Milk_ (25.09.2020 um 22:28 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Ich schildere Dir mal meine arbeitsintensivste zeit, mittlerweile haben sich ein paar Dinge geändert.

    Aarbeitszeit 30 bis 40 Stunden im Frontalunterricht mit sogenannten drop outs, also Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verließen, Senioren um die 70+ und in einem Projekt der Wirtschaftskammer (ohne Städtenennung) mit dem Entwicklungsministerium Österreich. Pendelzeiten horren.

    Kind in der Grundschule, zweiten Master nebenher, Haus mit 180 qm, 500 qm Garten, 3 Katzen, 1 dementer Hund blind und taub,1 Gans 12 Hühner (*seufzt* die Zahl variierte stark, 12 war der Durchschnitt), 36 Bienenvölker, Schulimkerei mit einmal wcht. 2 Stunden in der Grundschule, Schwiegervater pflegebedürftig, geschieden und somit alleine, Mann Einzelkind, hing also mit an mir (Kochen....)

    Es. war. viel.
    Es war manchmal so viel, dass ich mir nur noch gedacht habe " ein kleines Ding, und ich drehe an Ort und Stelle durch"..

    Ich habe - wie Du anscheinend?- den Ausstieg nicht gefunden, heute mit Haus verkauft, Gans im Gnadenhof und Hühner beim Nachbarbauern, Kind in der 9en Klasse, nur noch 20 bis 30 Stunden / Woche denke ich mit " was warst DU denn doof!".

    Für mich kam auch keine Putzfrau in Frage, und weder Mann noch Kind wurden von mir eingespannt.(würde ich im Übrigen jederzeit wieder so machen).

    So. Jetzt zu den Punkten die mir das Leben echt gerettet haben:

    1.) Ein Essensplan auf 30 Tage. Dafür einen Großeinkauf, einmal im Monat. An diesem Tag alles portionieren, was portionierbar ist und
    2.) vakuumieren und tiefkühlen
    3.) Crockpot anschaffen, in der Früh anwerfen, abends ist das Essen fertig
    4.) Meal prep heisst das neuerdings, ich nannte es primitiv "vorkochen". Heisst: am Anfang alles in doppelter Menge kochen bis dreifacher Menge, den Überschuss sofort tiefkühlen
    5.) Putzplan. Das habe ich mir beibehalten. Freitags waren immer und sind immer die Bäder dran, Montag die Böden.
    6.) Dem Biotryhtmus entsprechend arbeiten, ich bin ein Frühaufsteher, ich habe um 6:00 alles erledigt gehabt, was für den Tag nötig war und keinen Lärm gemacht hat. Gartenarbeit war traditionell am Samstag vormittag, ausser wenn der Stall gekalkt werden musste, das war dann ein Wochenende. Aber im Schnitt würde ich - als Gartenarbeitsunfreundin der ersten Stunde - sagen, dass ich jeden Samstag mit 1 bis 2 Stunden gut über die Runden gekommen bin.
    7.) Planen, planen, planen. planen. Planen.

    Wenn Du jeden Tag hier ein Ästelchen und dort ein Fensterchen erledigst, arbeitest Du gefühlt non stop. Besser einmal einen Raum "klar Schiff" machen, den dann als fertig definieren und am nächsten Tag den nächsten. Oder am Freitag in 2 Stunden einmal alles runterreissen. Gerne auch im Team. Ich sehe zwischen 100% Arbeitszeit und 80% Arbeitszeit eigentlich keinen großen Unterschied.

    Samstag oder Sonntag eine Aktivität für Euch beide einplanen und einfach machen, egal ob man kaputt ist oder nicht. Munter sein kann man auch trainieren.

    Lieferservice nutzen, Amazon fresh ist eine tolle Sache, Rewe und Konsorten wurden schon angesprochen.

    Aber, ganz ehrlich: MEIN persönlicher Lebensretter war und ist der Crockpot und der Essensplan.

    Ach so und: in Stapeln arbeiten. Einen Platz aufräumen, einen Stapelplatz aussuchen, dort erst mal alles stapeln, was im Aufräumen so anfällt. Von dort aus dann am Schluss verteilen. Klingt widersinnig, macht die Hausarbeit aber um Welten schneller. Und für mich war es immer wichtig, dass EIN Platz im Haus immer picobello ist- die Hundeschublade und die Vorratskammer sowie die Küche. Sagt bestimmt eine Menge über mich aus *lacht*
    Geändert von Inaktiver User (25.09.2020 um 22:35 Uhr)

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    AW: Liebe und Alltag

    Was mich aber doch etwas erstaunt... offenbar scheine ich zu den wenigen "Unzufriedenen" zu gehören, die das Gefühl haben, es wäre noch Verbesserungspotential in der Gestaltung des Alltags vorhanden. Da wundert es mich, dass kaum jemand von den interessanten Arrangements erzählt, mit denen sie sich so zufrieden zurücklehnen können.




    Nein, den Tipp mit der Putzfrau habe ich nicht überlesen, werde mich damit (jedenfalls für dieses Jahr, da kann ich kurzfristig nichts an der Arbeitszeit ändern) sogar näher beschäftigen und falls noch jemand einen guten Hinweis hat, wie man eine gute findet, bin ich sehr dankbar

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    So. Jetzt zu den Punkten die mir das Leben echt gerettet haben:

    1.) Ein Essensplan auf 30 Tage. Dafür einen Großeinkauf, einmal im Monat. An diesem Tag alles portionieren, was portionierbar ist und
    2.) vakuumieren und tiefkühlen
    3.) Crockpot anschaffen, in der Früh anwerfen, abends ist das Essen fertig
    4.) Meal prep heisst das neuerdings, ich nannte es primitiv "vorkochen". Heisst: am Anfang alles in doppelter Menge kochen bis dreifacher Menge, den Überschuss sofort tiefkühlen
    5.) Putzplan. Das habe ich mir beibehalten. Freitags waren immer und sind immer die Bäder dran, Montag die Böden.
    6.) Dem Biotryhtmus entsprechend arbeiten, ich bin ein Frühaufsteher, ich habe um 6:00 alles erledigt gehabt, was für den Tag nötig war und keinen Lärm gemacht hat.
    7.) Planen, planen, planen. planen. Planen.

    Wenn Du jeden Tag hier ein Ästelchen und dort ein Fensterchen erledigst, arbeitest Du gefühlt non stop. Besser einmal einen Raum "klar Schiff" machen, den dann als fertig definieren und am nächsten Tag den nächsten. Oder am Freitag in 2 Stunden einmal alles runterreissen.

    Samstag oder Sonntag eine Aktivität für Euch beide einplanen und einfach machen, egal ob man kaputt ist oder nicht. Munter sein kann man auch trainieren.

    Lieferservice nutzen, Amazon fresh ist eine tolle Sache, Rewe und Konsorten wurden schon angesprochen.

    Aber, ganz ehrlich: MEIN persönlicher Lebensretter war und ist der Crockpot und der Essensplan.
    Hallo Tinkerbellchen,

    sorry, dass ich meine letzte Nachricht vorher abgeschickt hatte, denn genau solche Sachen habe ich mir erhofft. Einfach mal verschiedene Ideen, von denen man das eine oder andere übernehmen kann .

    Wenn ich das aber so lese, habe ich den Eindruck, du wärst alleine für alles zuständig gewesen. War das für dich beziehungstechnisch so in Ordnung?

  10. gesperrt

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Was mich aber doch etwas erstaunt... offenbar scheine ich zu den wenigen "Unzufriedenen" zu gehören, die das Gefühl haben, es wäre noch Verbesserungspotential in der Gestaltung des Alltags vorhanden. Da wundert es mich, dass kaum jemand von den interessanten Arrangements erzählt, mit denen sie sich so zufrieden zurücklehnen können.
    Täusch dich da mal nicht, dazu muss man erstmal stehen können, nach außen ist doch immer alles chic und super.

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