DaisyMiller, rechne dir doch mal aus, wieviel weniger dein Nettogehalt wäre, wenn du nur noch 70 oder 60% arbeitest.
Ich wette, du wirst überrascht sein.![]()
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Ergebnis 31 bis 40 von 126
Thema: Liebe und Alltag
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25.09.2020, 21:09
AW: Liebe und Alltag
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25.09.2020, 21:14Inaktiver User
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25.09.2020, 21:22
AW: Liebe und Alltag
Ich habe nicht den Eindruck, als wäre mein Vorschlag etwas, das nicht sowieso schon in Deinem Kopf war.
Besprich das doch mit Deinem Mann, was sagt er dazu?
Warum ist es wichtig, wie andere darüber denken?
Das ist Dein Leben, Dein Konzept muss nur für Dich und Deinen Partner passen.
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25.09.2020, 21:24
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25.09.2020, 21:41
AW: Liebe und Alltag
das macht einiges einfacher
. Ich wohne auf dem Land, habe seit zwei Jahren auch kein Auto mehr auf mich angemeldet, was sich sowohl finanziell als auch fitnessmäßig bemerkbar gemacht hat. Wenn man aber jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, muss der Einkauf gut geplant werden, sonst wird das "nur mal schnell" zum Laden recht schnell anstrengend.
Tatsächlich finde ich die Lastenverteilung "unfair", wenn ich neben dem Job noch den ganzen Rest alleine machen muss. In gewisser Hinsicht war die vorherige Regelung "fairer", ich mache alles zuhause und mein Mann braucht sich da um nichts zu kümmern. Dauerhaft ist das aber keine Lösung. Ganz abgesehen von den vielen Vorteilen, die ein Job mit sich bringt (unter denen auch die geistige Herausforderung nicht vernachlässigt werden darf) ist es auch in funktionierenden Beziehungen besser, wenn zwei ein Einkommen erwirtschaften. Man weiß nie, was im Leben passieren kann, Krankheit, Todesfall, Trennung, eine Absicherung ist nie verkehrt. Solange unsere Beziehung funktioniert, ist eine Reduzierung der Arbeitszeit eine interessante Idee. Uns reicht das Geld gut zum Leben. Was aber, wenn wir uns trennen würden? Er hätte stressfreie Jahre gehabt und weiterhin einen guten Verdienst und eine gute Rente. Ich hätte zwar auch stressfreie Jahre gehabt, müsste aber womöglich im Alter deutlich Abstriche machen. Daher die Frage nach der "Lastenverteilung", bei der beide profitieren und die Lasten tragen.
Die Frage, was man mit der gewonnen Zeit macht, muss jeder für sich beantworten. Das ist sowohl individuell als auch von Lebensphasen abhängig. Sein eigenes Gemüse anbauen kann genau so interessant sein, wie die Welt zu bereisen. Vor dem Hintergrund von Corona und Klimawandel dürfte ersteres sogar langfristig machbarer sein
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25.09.2020, 21:44
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25.09.2020, 21:47Inaktiver User
AW: Liebe und Alltag
Just don't.
Kein Alltag, keine gemeinsame Kasse oder Investitionen, keine Kinder, keine gemeinsamen Projekte die "Arbeit" machen, keine gemeinsame Wohnung, nichts unnötiges aufladen und schon gar nichts was man nicht alleine tragen kann und will.
Dann musst du "Liebe" nicht unter Anführungszeichen setzen und dich fragen ob es dich als Frau mehr kostet.
Die Idee eine Liebesbeziehung mit derartigen Dingen zu kombinieren ist für mich komplett abwegig und man sieht doch daß die meisten daran scheitern.
Meine besten Liebesbeziehungen bestanden darin von Freitag bis Sonntag durchzuschmusen, alternativ vielleicht zur Abwechslung mal in die Natur, zuletzt an zwei Tagen gemeinsamen Tanzkurs gemacht.
So oder so ähnlich stelle ich mir Beziehung vor. Gerne über Jahrzehnte und mit gemeinsam alt werden.Geändert von Inaktiver User (25.09.2020 um 22:02 Uhr)
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25.09.2020, 21:55
AW: Liebe und Alltag
Ich kann dich nur auch dazu ermutigen, deine Arbeitszeit zu reduzieren.
Ganz aufhören würde ich auch nicht, Stichwort: Geistige Herausforderung.
Du hast die Möglichkeit dazu, versuche es!
Und wenn es nicht mehr passt, überlegt ihr neu, nichts ist mehr für immer, man sollte in der heutigen Zeit immer offen und flexibel bleiben.
Ich wünsche jedem die Möglichkeit und den Mut dazu.
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25.09.2020, 22:03
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25.09.2020, 22:12
AW: Liebe und Alltag
Wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, ist es vollkommen unwichtig, was andere dann darüber denken. Das schwierige ist der Weg dahin
. Es mag ja sein, dass einige absolut über allem stehen und ihre Ideen von "ganz oben" eingeflüstert bekommen. Ich selber bin nun mal durch die Gesellschaft sozialisiert worden, in der ich lebe. Und da schaut man ab und zu mal nach links und nach rechts, was die anderen so machen. Zum einen ist das manchmal ganz sinnvoll. Vielleicht übersieht man etwas Wichtiges, wenn man nur für sich selber denkt. Es ist gleichzeitig auch hilfreich, da man doch verschiedene Anregungen und Ideen bekommt, auf die man vielleicht vorher nicht gekommen wäre.
Grundsätzlich würde mein Mann auch liebend gerne weniger arbeiten. Weil er gerne mehr Zeit hätte für andere Dinge hätte. Aber in seinem Arbeitsumfeld ist das noch unvorstellbar. In meiner "Branche" ist das eher der Normalfall, dass man Teilzeit arbeitet, was zum einen an der Arbeit selber liegt (lässt sich gut einteilen), die meisten machen es aber eher aus der Notwendigkeit heraus, wenn die Kinderbetreuung nicht optimal ist oder man schon gesundheitlich zu knabbern hat.


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