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    AW: Liebe und Alltag

    DaisyMiller, rechne dir doch mal aus, wieviel weniger dein Nettogehalt wäre, wenn du nur noch 70 oder 60% arbeitest.
    Ich wette, du wirst überrascht sein.

  2. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Hallo Loop,

    das ist sehr interessant, was du schreibst. Darf ich mal fragen, wie es dir damit geht?
    Klar darfst Du fragen.
    Ich finde es jedoch äußerst unhöflich,dass Du keine Fragen beantwortest.
    Mir gehts im übrigen bestens.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Tatsächlich geht dein Vorschlag am Ende deines Kommentares in eine ganz interessante Richtung... ich liebe Haus- und Gartenarbeit und sie sind eine willkommene Abwechslung neben meinem Job. Nur eben nicht in der Menge, wie es momentan ist.

    Wie schon öfters erwähnt, ich breche nicht zusammen und leide nicht massiv. Aber ich würde gerne unser Leben "optimieren". Nicht im Sinne eines Mehr, sondern eher in dei Richtung Downsizing, weniger von allem. Weniger Asugaben, weniger Stress, weniger Ressourcenverbrauch bei mehr Lebensqualität und fairer Lastenverteilung.

    Ich habe nicht den Eindruck, als wäre mein Vorschlag etwas, das nicht sowieso schon in Deinem Kopf war.
    Besprich das doch mit Deinem Mann, was sagt er dazu?

    Warum ist es wichtig, wie andere darüber denken?
    Das ist Dein Leben, Dein Konzept muss nur für Dich und Deinen Partner passen.

  4. gesperrt

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht den Eindruck, als wäre mein Vorschlag etwas, das nicht sowieso schon in Deinem Kopf war.
    Besprich das doch mit Deinem Mann, was sagt er dazu?

    Warum ist es wichtig, wie andere darüber denken?
    Das ist Dein Leben, Dein Konzept muss nur für Dich und Deinen Partner passen.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich lebe in einer Eigentumswohnung in der Wiener Innenstadt.
    Unser Leben ist nicht "optimiert" - aber relaxt.

    Ich habe ein Putzfrau und alles an Geschäften in der Straße in der ich lebe: Supermarkt, dm, tchibo ....
    das macht einiges einfacher . Ich wohne auf dem Land, habe seit zwei Jahren auch kein Auto mehr auf mich angemeldet, was sich sowohl finanziell als auch fitnessmäßig bemerkbar gemacht hat. Wenn man aber jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, muss der Einkauf gut geplant werden, sonst wird das "nur mal schnell" zum Laden recht schnell anstrengend.

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Aber worum geht es dir eigentlich (wirklich)?
    Lastenverteilung?
    Tatsächlich finde ich die Lastenverteilung "unfair", wenn ich neben dem Job noch den ganzen Rest alleine machen muss. In gewisser Hinsicht war die vorherige Regelung "fairer", ich mache alles zuhause und mein Mann braucht sich da um nichts zu kümmern. Dauerhaft ist das aber keine Lösung. Ganz abgesehen von den vielen Vorteilen, die ein Job mit sich bringt (unter denen auch die geistige Herausforderung nicht vernachlässigt werden darf) ist es auch in funktionierenden Beziehungen besser, wenn zwei ein Einkommen erwirtschaften. Man weiß nie, was im Leben passieren kann, Krankheit, Todesfall, Trennung, eine Absicherung ist nie verkehrt. Solange unsere Beziehung funktioniert, ist eine Reduzierung der Arbeitszeit eine interessante Idee. Uns reicht das Geld gut zum Leben. Was aber, wenn wir uns trennen würden? Er hätte stressfreie Jahre gehabt und weiterhin einen guten Verdienst und eine gute Rente. Ich hätte zwar auch stressfreie Jahre gehabt, müsste aber womöglich im Alter deutlich Abstriche machen. Daher die Frage nach der "Lastenverteilung", bei der beide profitieren und die Lasten tragen.

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Aber doch nicht Arbeitszeit reduzieren um den Haushalt zu machen
    Die Frage, was man mit der gewonnen Zeit macht, muss jeder für sich beantworten. Das ist sowohl individuell als auch von Lebensphasen abhängig. Sein eigenes Gemüse anbauen kann genau so interessant sein, wie die Welt zu bereisen. Vor dem Hintergrund von Corona und Klimawandel dürfte ersteres sogar langfristig machbarer sein

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    DaisyMiller, rechne dir doch mal aus, wieviel weniger dein Nettogehalt wäre, wenn du nur noch 70 oder 60% arbeitest.
    Ich wette, du wirst überrascht sein.
    Netto würde es tatsächlich so gut wie gar nichts ausmachen. Das liegt aber daran, dass wir im Ausland wohnen

  7. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Just don't.
    Kein Alltag, keine gemeinsame Kasse oder Investitionen, keine Kinder, keine gemeinsamen Projekte die "Arbeit" machen, keine gemeinsame Wohnung, nichts unnötiges aufladen und schon gar nichts was man nicht alleine tragen kann und will.

    Dann musst du "Liebe" nicht unter Anführungszeichen setzen und dich fragen ob es dich als Frau mehr kostet.

    Die Idee eine Liebesbeziehung mit derartigen Dingen zu kombinieren ist für mich komplett abwegig und man sieht doch daß die meisten daran scheitern.

    Meine besten Liebesbeziehungen bestanden darin von Freitag bis Sonntag durchzuschmusen, alternativ vielleicht zur Abwechslung mal in die Natur, zuletzt an zwei Tagen gemeinsamen Tanzkurs gemacht.
    So oder so ähnlich stelle ich mir Beziehung vor. Gerne über Jahrzehnte und mit gemeinsam alt werden.
    Geändert von Inaktiver User (25.09.2020 um 22:02 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Netto würde es tatsächlich so gut wie gar nichts ausmachen. Das liegt aber daran, dass wir im Ausland wohnen und wir steuerlich als Ehepaar anders behandelt werden als in Deutschland. Statt Ehegattensplitting eher Heiratsstrafe
    Ich kann dich nur auch dazu ermutigen, deine Arbeitszeit zu reduzieren.
    Ganz aufhören würde ich auch nicht, Stichwort: Geistige Herausforderung.
    Du hast die Möglichkeit dazu, versuche es!
    Und wenn es nicht mehr passt, überlegt ihr neu, nichts ist mehr für immer, man sollte in der heutigen Zeit immer offen und flexibel bleiben.
    Ich wünsche jedem die Möglichkeit und den Mut dazu.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So oder so ähnlich stelle ich mir Beziehung vor. Gerne über Jahrzehnte und mit gemeinsam alt werden.
    Du bist halt ein Ewiger Bub.

    Wenn man zusammen nicht nur ab und zu das Bett, sondern auch den Alltag teilen möchte - und diesen Wunsch haben die meisten Menschen, Mäner und Frauen - dann gibt es solche Fragen, wie daisy sie stellt.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht den Eindruck, als wäre mein Vorschlag etwas, das nicht sowieso schon in Deinem Kopf war.
    Besprich das doch mit Deinem Mann, was sagt er dazu?

    Warum ist es wichtig, wie andere darüber denken?
    Das ist Dein Leben, Dein Konzept muss nur für Dich und Deinen Partner passen.
    Wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, ist es vollkommen unwichtig, was andere dann darüber denken. Das schwierige ist der Weg dahin . Es mag ja sein, dass einige absolut über allem stehen und ihre Ideen von "ganz oben" eingeflüstert bekommen. Ich selber bin nun mal durch die Gesellschaft sozialisiert worden, in der ich lebe. Und da schaut man ab und zu mal nach links und nach rechts, was die anderen so machen. Zum einen ist das manchmal ganz sinnvoll. Vielleicht übersieht man etwas Wichtiges, wenn man nur für sich selber denkt. Es ist gleichzeitig auch hilfreich, da man doch verschiedene Anregungen und Ideen bekommt, auf die man vielleicht vorher nicht gekommen wäre.

    Grundsätzlich würde mein Mann auch liebend gerne weniger arbeiten. Weil er gerne mehr Zeit hätte für andere Dinge hätte. Aber in seinem Arbeitsumfeld ist das noch unvorstellbar. In meiner "Branche" ist das eher der Normalfall, dass man Teilzeit arbeitet, was zum einen an der Arbeit selber liegt (lässt sich gut einteilen), die meisten machen es aber eher aus der Notwendigkeit heraus, wenn die Kinderbetreuung nicht optimal ist oder man schon gesundheitlich zu knabbern hat.

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