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  1. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    ... und sich von der Vorstellung lösen, dass das "Weibchen fürs Heimchen" zuständig ist.

    Aber, dass beide nach einer Arbeitswoche platt sind, beobachte ich so auch in meinem Umfeld.

    Was ich allerdings an mir beobachtet habe - wenn ich in der Woche 1, 2mal Yoga einplane, fühle ich mich ausgeglichener.

  2. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir sind auch zu zweit und haben auch das Problem, dass häufig etwas liegen bleibt. Meine langfristige Lösung dafür ist: Nicht mehr ganz so ländlich wohnen!

    Heute (!) würde ich so wohnen wollen, dass der nächste Supermarkt, am besten auch die Apotheke, fußläufig liegen, dann kann man ganz anders planen. Außerdem: Arbeitswege optimieren, also so wohnen, dass möglichst wenig Zeit für Arbeitswege verloren geht.
    Das auch noch dazu.

    Ich würde niemals, gerade im höheren Alter, aufs Land ziehen. Selbst ein einfacher Supermarkt ist da schon mal 2 km weg - wenn man nicht mehr ganz so gut zu Fuss ist ... im Gegensatz zu 3 Supermärkten, 1 Apo 200 m.

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    AW: Liebe und Alltag

    Sugarnova,

    meine Eltern wohnen in einer barrierefreien ETW in einem grösseren Vorort.

    Lebensmittelladen mit Metzger war zu Fuss erreichbar, Bäcker, Voba, KSK und Apotheke ebenso. Der LM-Laden hat dichtgemacht.
    Ich weiss auch, warum: Die meisten haben halt nur das eingekauft, was sie beim Aldi oder Lidl vergessen haben zu kaufen . .

    Vermutlich ist die Apotheke auch bald weg. Die Post ist schon weg, die Volksbank auch und das Abwandern der KSK ist vermutlich eine Frage der Zeit.

    Der Verbraucher bekommt das, was er wählt.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  4. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Vermutlich ist die Apotheke auch bald weg. Die Post ist schon weg, die Volksbank auch und das Abwandern der KSK ist vermutlich eine Frage der Zeit.
    Du wirst vermutlich nicht das Kommando Spezialkräfte meinen?

  5. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du wirst vermutlich nicht das Kommando Spezialkräfte meinen?
    Kreissparkasse... Nehm ich an.

  6. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Der Verbraucher bekommt das, was er wählt.

    luci
    Jip, ich bin auch ländlich aufgewachsen - es hält sich erstaunlicherweise in unserem Ort recht viel, aber die Wege fände ich als alte Dame schon recht beschwerlich.

    Dito mit Garten, Riesenhaus - brauche ich alles nicht. Ist aber bestimmt schön, es zu haben (Gemüsegarten, Obstbäume ...)

    Aber das ist häufig ein Idealbild, was es kaum noch gibt, bei uns werden die Dörfer gerade extrem zugebaut. Mit handtuchgrossem Rasenstück.

    Zum Thema - ja, wir überlegen uns die Anschaffungen schon, je nachdem, ob sie uns Arbeit abschaffen oder Arbeit machen.

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    AW: Liebe und Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du wirst vermutlich nicht das Kommando Spezialkräfte meinen?

    Danke für den Lacher am Morgen!
    Ich meine natürlich die Kreisssparkasse . . .

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Liebe und Alltag

    So, jetzt komme ich auch endlich wieder dazu, mich hier zu beteiligen. Nachdem die letzte Woche so voll war, dass wir beide öfters bis spät abends gearbeitet haben, blieb schon die zweite Woche einiges im Haushalt liegen, so dass wir heute den Tag genutzt haben und nach einem gemütlichen Frühstück (Paarzeit, wir lieben das beide sehr, können uns austauschen und herunterkommen) einigermaßen klar Schiff gemacht haben. Mein Mann war einkaufen und auf dem Werstoffhof (wir wohnen nicht in D mit den tollen drei Tonnen und gerade das Papier ist bei uns ein großes Problem), ich habe geputzt, Wäsche gewaschen und die Gartensachen haben wir gemeinsam verräumt. Wir sind beide zufrieden, werden gleich zusammen kochen und uns einen schönen Abend machen. Für viel mehr ist keine Zeit, ich muss morgen wieder arbeiten (ein bisschen für die nächste Woche vorarbeiten, da eine Konferenz ansteht und mein freier Tag wegen einer Präsenzveranstaltung für alle Kollegen ausfällt) und wenn ich noch etwas Zeit finde zum Laufen, wird das ein gutes Wochenende sein.

    Beim Putzen heute sind mir so einige Dinge durch den Kopf gegangen, die hier angesprochen wurden (auch ein Grund, warum ich Putzen nicht an sich schlimm finde, meine Hände erledigen die Routinearbeiten während die Gedanken mal frei herumschweifen können). Irgendjemand hatte erwähnt, er/sie wäre mit dem Gedanken aufgewachsen, eine Putzfrau wäre "dekadent". Ich glaube, das ist auch mein größtes Problem mit einer Putzfrau. Ich habe tatsächlich ein schlechtes Gefühl, jemanden anderen meinen "Dreck" wegmachen zu lassen und dieser andere könnte womöglich das Gefühl haben, er wäre in irgendeiner Weise "unterlegen" (liegt vor allem auch daran, dass meine Mutter einige Jahre bei anderen Leuten geputzt hat). Wahrscheinlich hat es auch damit zu tun, dass ich im Vergleich dazu, wo ich herkomme und wie hart meine Eltern für den Lebensunterhalt arbeiten mussten, insgesamt das Gefühl habe, ich habe es ja soo viel leichter, habe einen "leichten" Job (muss ja nicht körperlich arbeiten) und dann verdiene ich auch noch soo viel Geld dafür. In dieser Welt hat man leider auch nicht die Anstrengungen der "anderen Seite" gesehen. Und insofern haben eure Kommentare schon eine Wirkung gehabt, weil mir diese Zusammenhänge erstens bewusst geworden sind und ich zweitens versuche, meine Situation aus dem Hier und Jetzt zu betrachten.

    Vor dem Hintergrund, dass diese Woche sowohl mein Mann als auch ich von unseren Arbeitgebern gefragt worden sind, ob wir nicht noch zusätzliche Aufgaben übernehmen könnten, wird das Problem noch drängender. In seinem Fall geht es um eine langfristige Positionierung auf dem Markt, die sicher sehr sinnvoll ist und bei mir um eine "Kleinigkeit", die schlecht jemand anderer übernehmen kann, da ich ja schon den größeren Teil jetzt schon mache. Daher ist es in beiden Fällen "vernünftig", diese zusätzliche Arbeit zu übernehmen. Gleichzeitig macht es eine Neustrukturierung unserer Hausarbeiten um so notwendiger.

    Ein Tipp war dabei, der sehr einfach umzusetzen ist, das Katzenfutter online im Abo zu bestellen, erspart mir schon eine umständliche Einkaufsfahrt und die Versorgung unseres "Katzenmonsters" ist gesichert. Die Sache mit der Putzfrau werden wir auf jeden Fall für die nächsten 12 Monate ausprobieren, denn vorher kann ich arbeitszeittechnisch nichts mehr nach unten verändern. Da wäre ich tatsächlich ganz froh um Tipps, wie man eine gute findet. Das Problem ist nicht das Geld, wir sind da auch nicht zu geizig, aber wir wohnen auch eher ländlich, schon jetzt kommen viele Arbeitskräfte aus dem (deutschen) Ausland, wo ich mich ehrlich gesagt gar nicht so auskenne, ob ich als Privathaushalt überhaupt jemanden beschäftigen könnte (ja, wir hatten es auch mit "Einheimischen" versucht, gemeldet hatte sich eine sehr nette Brasilianerin, die leider weder Deutsch noch Englisch sprach (ihr einheimischer Ehemann wollte einfach eine Beschäftigung für sie)).

    Mein Mann zieht da übrigens schon mit und macht auch vieles - wenn es möglich ist und wenn ich ihn darauf hinweise. Dass das erst jetzt zum "Problem" wird, liegt ein bisschen auch daran, dass unsere Beziehung vorher insgesamt so ungleichgewichtig war, dass dieser Aspekt nicht so ins Gewicht gefallen ist. Ich hatte eine großen Haushalt mit drei Kindern, habe erstens sowieso alles gemanagt und er war lange Zeit halb "Besucher" in dem Ganzen, so dass ich mich gar nicht getraut habe, ihn richtig einzuspannen und froh über jede Kleinigkeit war, die er übernommen hat. Und dann waren es sicher auch die unterschiedlichen Ansprüche. Seine Wohnung würde wahrscheinlich eher wie ein Papier- und Kartonlager aussehen, in dem sich der Staub Zentimeterdick türmen würde, die Ernährung bestünde aus mittags Essengehen und abends ein belegtes Brötchen, was man beim Bäcker mitnimmt. Haus und Garten würde alle paar Monate ein professionelle Kraft in Ordnung bringen und den "Kleinkram", wie Autoreifen wechseln, , Unterlagen ordnen etc würde er machen, wenn kein Platz mehr zum Stapeln ist oder der Reifen komplett abgefahren ist (das klingt jetzt vielleicht überspitzt, aber ich habe schon im Juli einen Termin in der Werkstatt ausgemacht, um die abgefahrenen Winterreifen an seinem Auto endlich zu wechseln). Nun sind die Kinder alle aus dem Haus, der Haushalt ist gleichermaßen unsere gemeinsame Verantwortung und gleichzeitig haben sich seine Ansprüche im Laufe der Jahre geändert. Daher gehe ich jetzt kochen und werde ihn hoffentlich zum Mitdenken animieren können, wie er sich das so vorstellt und welche Ideen er einbringt
    Geändert von daisymiller2 (03.10.2020 um 19:27 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Liebe und Alltag

    Hey Daisy,

    Danke für die Rückmeldung.

    Was mir, gerade in der Corona-Zeit, aufgefallen ist - "Verräumen" ist alles. Wenn alles gute Flächen zum Saubermachen hat, gehts viel, viel schneller. Könnt ihr euch da mal gemeinsam Zeit nehmen, ein Wochenende, für?

    Die beste Putzfrau bringt nix, wenn ihr euch nicht dahingehend organisiert.

    Wie siehts mit eurer Wäschorganisation aus? Sind die Sachen schon vorsortiert, kann er auch mal waschen?

    Zum Thema Putzfrau - ach, da wäre mir schon wichtig, jemanden zu haben, der mit einer gewissen Routine vertraut ist. WENN ... aber mir wäre es auch zu "privat".

    Zum Thema Einkauf - da frage ich mich schon lange, warum ihr das nicht gemeinsam, oder dein Mann mit Auto, übernimmt.

  10. User Info Menu

    AW: Liebe und Alltag

    Daisy, du sagtest doch, die Nachbarn haben eine Putzfirma, die regelmäßig kommt. Warum fragt ihr da nicht mal nach? Ich glaube, wenn es euch nicht ums Geld geht, würde ich keine selbstständige Putzfrau bestellen, sondern eine Firma beauftragen. Das bietet etwas mehr Sicherheit, ihr müsst euch auch nicht um eine Anmeldung oder so kümmern, sondern bezahlt einfach die Rechnung für die Dienstleistung.
    Und wenn es nicht die ist, dann eine andere Gebäudereinigung. Da gibt es ja von Konzern bis Familienunternehmen die gesamte Bandbreite, auch in ländlichen Gegenden, da zahlst du ggf. etwas Anfahrt.
    Bzgl. deiner "Einstellung", eine Putzfrau sei dekadent - ich glaube, da musst du einfach versuchen umzudenken. Solange Reinigungskräfte nicht von oben herab behandelt werden, haben die wenigsten ein Problem damit, dass sie Reinigungskräfte sind. Ich kenne auch welche, die den Job sehr gern machen, weil sie es auch mögen, dass sie ein Ergebnis ihrer Arbeit sehen und wissen, dass sie anderen Menschen etwas gutes damit tun. Und letztlich sind sie froh darüber, dass es Menschen gibt, die viel arbeiten und ausreichend Geld verdienen, dass sie jemanden zum Putzen bezahlen und sie dadurch einen Job haben.

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