Nun, das liest sich nun doch etwas nüchterner.
Auf das sexuelle Begehren verzichten ist eine Sache - geht meines Erachtens nach, ohne dass die Liebe Schaden nehmen muss.
Aber Du fühlst Dich nicht geliebt, das wäre mir dann auch zuwenig für eine Ehe.
Wie sieht es denn bei Dir aus, liebst Du ihn oder fühlst Du Dich eher freundschaftlich verbunden?
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15.06.2020, 14:14
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
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15.06.2020, 14:16
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
(gefettet von mir)
Kurz gesagt, dein Mann ekelt sich vor deiner Möse.
Erstaunlich, dass du ihn noch magst.
Kann sein. Kann aber auch nicht sein.
Du bist (aus meiner alten Perspektive) noch jung, da können dir noch wunderbare Begegnungen passieren!
Vielleicht würdest du auch Freude im Alleinleben finden, auch nicht verkehrt! Es muss nicht zwangsläufig ein Mann an einem dransein, um ein komplettes Leben zu führen!
Ich krieg so einen kleinen Igitt-50er-Jahre-Anfall … als noch niemand von einer Klitoris wusste, als Frauen echt nicht viel zu melden oder gar genießen hatten …
(gefettet von mir)
Klar schätzt er dich, du bleibst ja bei ihm, obewohl er schon immerSex mit dir ekelig fand. Find mal so eine Frau!
Mein Rat: mach dir ein schönes, etwas wilderes Leben, bleib mit ihm befreundet, schätze ihn sehr, aber liebe ihn nicht mehr, so wie er es auch schon immer mit dir hält. Und such dir 'ne eigene Wohnung.Geändert von skirbifax (15.06.2020 um 14:19 Uhr) Grund: ein "(gefettet von mir)" eränzt
see you on be friends online!
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15.06.2020, 14:42Inaktiver User
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
In dieser Hinsicht hast Du wohl bereits kapituliert (glücklicherweise), weil Dir selbst klar ist, dass hier mit keiner Veränderung mehr zu rechnen ist.
Ich war 50 Jahre alt, als ich meine LG kennenlernen durfte und ich kann dir versprechen, dass man in diesem Methusalemalter doch noch einige aufregende Jahre vor sich haben kann.
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15.06.2020, 15:04Inaktiver User
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
Warum sollte man es auch persönlich nehmen dürfen, wenn man nicht begehrt wird? Das ist ja kaum beeinflussbar.
Er ist nun so und bleibt auch so. Ich glaube, dass keine Therapie der Welt da etwas grundlegend ändern könnte.
Und Helena (Petersilie) will ja nun auch gar nicht mehr. Ein bisschen gemein, weil sie das "Nichtwollen" von ihm von ihr eine sehr lange Weile sehr begrüßt wurde.
Nun ist es anders. Die Lust auf Erotik ist wieder da. Und Helena (Petersilie) möchte wissen, gehen oder bleiben.
Ach Helena (Petersilie), jeder der eine Beziehung beendet hat, die nicht sooo schlecht war, hat dieses Dilemma.
Was macht man richtig im Leben? Was bereut man später? Nicht einer von uns kann hier etwas dazu sagen, dir annähernd das Richtige für dich raten.
Ich habe meine Trennung nicht bereut (ich war 53). Ich habe jemanden gefunden, der (fast) alles das hat, was ich brauche und schätze.
Aber wer weiß das vorher?
Ich wäre aber lieber allein geblieben, als weiter in einer lieblosen Beziehung.Geändert von Inaktiver User (15.06.2020 um 15:44 Uhr)
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15.06.2020, 15:35Inaktiver User
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15.06.2020, 15:43Inaktiver User
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
Oh Gott, Demenz?
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15.06.2020, 16:42
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
Offenbar geht es ja wohl weniger darum, dass er SIE nicht mehr begehrt, sondern darum, dass er grundsätzlich ein Problem mit Sex und Körperflüssigkeiten hat.
Da denke ich, könnte Therapie durchaus Veränderung bewirken. Vorausgesetzt dass er wirklich Veränderung will.
Ich finde, das herauszufinden wäre ein guter Gesprächsansatz und das Ergebnis dieses Gesprächs eine gute Grundlage für die Entscheidung wie es dann weitergehen soll.
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15.06.2020, 17:05
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
Wenn ich dieser Mann wäre, wüsste ich um mein Problem. Oder aber ich wüsste nichts davon, weil es mir absolut gleichgültig wäre.
Beides bezeugt über einen so extrem langen Zeitraum, dass hier keinerlei Veränderungsbereitschaft existiert. Im Gegenteil würde eine solche Anforderung diesen Mann nicht zu einer Veränderung, sondern eher zu einer Art "Flucht" vor der Realität verleiten.
Mag sein, dass das Küchenpsychologie ist. Aber die TE kann ja es ja einmal versuchen, ihn darauf anzusprechen. Nach so langer Zeit.
Normalerweise dürfen solche Gespräche nicht mit dem "Holzhammer" geführt werden und erfordern äußerste Délicatesse. Ein Paarberater hat da einige Hinweise gegeben: Nicht als direkte Forderung, sondern lediglich als Darstellung der eigenen Träume, was die Beziehung betrifft, und des gemeinsamen Beziehungstraums, der einmal am Anfang stand. Gewiss hätte zwar auch dies einen gewissen Appellcharakter - den bekommt man niemals weg in einer Diskussion, welche den Problemhorizont "Sexualität" streift. Aber der direkte Vorwurf wäre zu vermeiden.
Hier sehe ich das alles definitiv nicht mehr - zu lange, zu spät. Die sanfte oder auch analytische Tours wäre da wirkungslos. Die direkte Ansprache hingegen, die "Anforderung", wird ihn sofort zur Flucht verleiten.
Also: Die TE muss sich im klaren sein, welches Leben sie selbst führen möchte. Das "Herausfinden" kann sie ja meinetwegen versuchen - ermutigen würde ich sie nicht dazu, und mir ist auch klar, warum sie es gar nicht erst versuchen wird! Sie weiß, dass sie sich damit nur "Nachteile" einhandelt, was die Freiheit ihrer Entscheidungsposition betrifft. - Mehr gibt es hier nicht zu sagen.
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15.06.2020, 17:08
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt
Glaub ich nicht. Also, dass er eine Veränderung will. Geht ihm doch gut damit. Die paar Mal Sex mit Ekelgefühl und Sofortallesabwischen haben sich auf Null reduziert, knuddeln muss er auch nicht mehr, also wieso ein Begehren, ein Gefühl herbeitherapieren, was einfach nicht existiert? Sex gibt ihm nix und es kommen ekelige Sachen dabei raus und Frauen untenrum brauch er auch nicht. Puh!
see you on be friends online!
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15.06.2020, 17:19
AW: an sich gute Ehe, aber ohne Sex und ohne Körperkontakt



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