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    sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Hallo,

    Ich reiße mal dieses Thema an, weil es mich öfters beschäftigt und ich mich frage, wie andere damit umgehen, welche Erfahrungen ihr gemacht habt?
    Wie ist das, wenn Partner aus unterschiedlichen Schichten kommen? Ich meine, heutzutage, verlaufen die Grenzen sowieso kreuz und quer, aber im Grunde genommen sind sie ja doch irgendwo da. Und ich meine jetzt hauptsächlich, finanzieller Hintergrund, aber das hängt ja oft auch mit dem Beruf der Eltern usw zusammen.

    Ich zum Beispiel komme aus einer finanziell sehr gut gestellten Familie, sagen wir, grob, oberste 10-20%, was Vermögen betrifft. Meine Eltern haben beide studiert und auch gearbeitet, aber Geld war eben irgendwie nie ein Problem. Ich bin auch irgendwo mit dem Bewusstsein aufgewachsen, in einer günstigeren Lage zu sein und mir mehr leisten zu können, als der Großteil meiner Klassenkameraden, z.B.
    Ich habe vor Jahren auch ein Haus einer Tante geerbt, mit dessen vermietung ich ziemlich gut versorgt wäre. Kurz, ich arbeite trotzdem , verdiene so normal-gut, würde ich mal sagen. Aber ich bin nicht darauf angewiesen, immer einen Job zu haben.
    Ich hatte eine Beziehung vor ein paar Jahren, und mein Freund hatte eben einfach weniger zur Verfügung, also, der war auf sein Einkommen komplett angewiesen, war auch noch selbstständig mit wechselnder Auftragslage, und immer so ein bisschen am Limit. Wir haben nicht zusammen gewohnt, aber haben so im alltag alles immer so gut wie ging geteilt, also die Ausgaben wie Kino, bars, usw.
    Ich habe auch schon seit Jahren beschlossen, zu versuchen, von meinem Einkommen zu leben, aber ich hatte teilweise doch einen kostspieligeren Lebensstil als er. Die Sache war dann, dass ich immer das Gefühl hatte, er versucht, sich ein bisschen meinem lebensstil anzupassen, und außerdem hat er mir oft eher teure Geschenke gemacht, was mir immer unangenehm war. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, weil ich das Gefühl hatte, er verausgabt sich für mich. Abgesehen davon, dass mich sein etwas riskanter Umgang mit Geld generell nervös gemacht hat. Zum Beispiel in eher unnötige Dinge investieren, während notwendige Reparaturen in der Wohnung oder so liegen blieben.
    Aber es waren schon so Sachen wie einkaufen zum Beispiel. Der Klassiker: ich gehe halt eher in den Biomarkt, esse aber auch fast kein Fleisch, aber im Großen und Ganzen ist es halt doch teurer als Aldi.

    Es gab noch viele andere Unterschiede zwischen uns, die im Endeffekt wichtiger waren, aber ich glaube, dadurch, dass ich aus so viel besseren finanziellen Verhältnissen kam, habe ich mich prinzipiell einfach als die Stärkere und damit auch die Verantwortliche gefühlt und oft deshalb meine Grenzen irgendwie nicht durchgesetzt.
    Das ging bis zum Schluss machen so. ich habe mir immer gedacht, wenn ich Schluss mache ist das schlimmer für ihn als andersherum, weil wenn es ihm schlecht geht und er seinen Job deshalb verliert, dann steht er da....während es bei mir sicher schlimm wäre, aber ich eben auf einen Job nicht angewiesen bin.

    Mich würde interessieren, wie es anderen mit sowas geht? wie geht man damit um, wenn man sich eigentlich viel mehr leisten könnte als der Partner, wenn man viel mehr finanziellen Spielraum hat? Vor allem, wenn die Frau mehr hat...ich muss leider feststellen, dass das in meinen Vorstellungen schon noch eher ein Problem ist als andersherum. Teilt man dann einfach alles, also zahlt für den Partner mit? Gibt man das "mehr" an Geld, was man hat, einfach nicht aus? Und wie beeinflusst das die Beziehungsdynamik?

    Bin gespannt :)...

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Also generell ist es sicher leichter für beide, wenn Einkommen und Lebensstyle ähnlich sind.

    Wenn ich mehr Geld zur Verfügung habe als mein Partner, habe ich kein Problem damit, für ihn mitzubezahlen.

    Ich finde aber, wichtiger als eine ähnliche Vermögenslage ist, gleiche Vorstellungen vnd Erwartungen om Leben und Umgang mit Geld. Ich könnte nicht mit einem Mann zusammen sein, der Geld unbedacht ausgibt. Auch wenn ich mir den Luxus leisten könnte.

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Wichtiger als Haben ist das Verhältnis zum Ausgeben...
    In unserer (langen) Ehe gab es nie Deins und meins, immer nur "unseres"... Nach 35 Jahren kann ich sagen, hat gepasst.
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Willkommen in der bri

    Kannst Du mal kurz erklären, was Dein kostspieliger Lebensstil ist?
    Ich kann mir darunter alles und nichts vorstellen.

    Möglicherweise schreibe ich dann etwas zu dem Thema, weil ich was beizutragen habe.

    Wie alt bist Du?
    Warum hast Du dieses Unterfoum gewählt?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Ich bin 34. Ich verdiene 2000 netto, dazu Mieteinnahmen von ca. 1500 EUR, die ich eben ,wie gesagt,versuche nicht auszugeben, aber öfters doch was davon nehme. ich gebe ca. 1500 EUR aus im Monat, wenn Urlaub oder Hochzeiten dazukommen. das aber nur, weil ich eine Eigentumswohnung habe und nur BK zahle. Ich gebe sehr wenig Geld für Kleidung, beauty-zeugs und so aus, aber eben für Bio-Sachen und beim weggehen, Bars usw. Meine Wohnung ist klein, aber ich habe von der Familie und der Tante schöne alte Möbel bekommen usw.
    Ich habe das Thema hier gepostet, weil mich interessiert, wie Paare damit umgehen, wenn einer viel mehr Geld mitbringt in die Beziehung als der andere, und vor allem, wenn das die Frau ist. Mich interessiert auch, wie Männer dazu stehen.

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Tut mir leid, ich kann keinen luxeriösen Lebensstil erkennen.
    Auch nicht, wie dann ein Ungleichgewicht entstehen soll.
    Dass Du im Biomarkt einkaufst, daran kann es ja kaum liegen
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, ich kann keinen luxeriösen Lebensstil erkennen.
    Ich hab mir da jetzt auch was anderes vorgestellt.

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Zitat Zitat von Vali3 Beitrag anzeigen

    Ich habe das Thema hier gepostet, weil mich interessiert, wie Paare damit umgehen, wenn einer viel mehr Geld mitbringt in die Beziehung als der andere, und vor allem, wenn das die Frau ist. Mich interessiert auch, wie Männer dazu stehen.
    ich denke, das ist eine sehr unterschiedliche aktion. es kommt auf die menschen an.

    und: wie männer dazu stehen- keine ahnung- dafür sind "die männer" keine einheitsmasse sondern sehr unterschiedlich.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    Zitat Zitat von Vali3 Beitrag anzeigen
    Ich habe das Thema hier gepostet, weil mich interessiert, wie Paare damit umgehen, wenn einer viel mehr Geld mitbringt in die Beziehung als der andere,
    Wir haben damit überhaupt kein Problem.
    Lassen es aber nicht unbedingt raushängen.
    Man muss ja nicht jedem auf die Nase binden, was man hat.

    Das Gefühl habe ich jedoch bei Dir. Du kokettierst damit.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

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    AW: sozio-ökonomische Unterschiede in einer Beziehung

    mhhh siehst du und da wird's interessant - warum hast du das Gefühl, dass ich damit kokettiere? Weil ich es geradeheraus sage? ...wenn ich mich freue und erzähle "Oh, ich habe das Haus von meiner Tante geerbt, weil die keine Kinder hat" - ist das dann "es raushängen lassen"?
    Warum glaubst du, spreche ich das Thema in einem anonymen Forum an?

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