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    AW: Kann das gut gehen? Er sachlich, ich emotional und auf der Palme

    Zitat Zitat von bliblablupp84 Beitrag anzeigen
    Dazu die Gegenperspektive: Wenn das Gegenüber sich emotional total abschottet (wenn man selbst zwar mit einem gewissen Grad an Emotion, aber definitiv unter Kontrolle und auf sachlicher Ebene über etwas diskutieren will) macht mir das auch Angst. Weil ich da genauso das Gefühl habe, dass das, was ich gerade sage, nicht (mehr) zu dem anderen durchdringt.
    Also weder ein "zu viel" an Emotion ist gut, noch ein "zu wenig". Und nicht immer löst das eine das andere aus. Bzw. kann es auch wechselseitig ausgelöst werden.
    Und ich möchte ergänzen: Dass ich das Gefühl habe, einen ganz anderen Menschen vor mir zu haben, den ich in dieser Kühle vorher längst nicht so gespürt habe.
    Das macht auch Angst...

    Wir einigen uns: Der Mittelweg wärs

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    AW: Kann das gut gehen? Er sachlich, ich emotional und auf der Palme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allerdings gehört zu den Vorteilen nicht mehr 20 zu sein eigentlich auch, dass man gefestigt im Leben steht und weiß was man selbst will in einer Beziehung und das darf man ruhig im Kennenlernen abklopfen, ob das so möglich ist oder ob für einen der mögliche Kompromiss ebenfalls reizvoll ist oder das wirklich einem entgegen steht. Es ist ja nicht so, wie es oft geschildert wird, dass man sich nur treiben lässt. Das kann man auch in schönen Stunden tun, wenn der Rahmen für einen selbst grundsätzlich stimmt und man mit dem anderen daran arbeiten kann.
    Ganz genau! Nur ist halt jedes Gegenüber anders und neu und so klopfe ich sehr aufmerksam

    Mir fehlt gerade eher ein bisschen das Treibenlassen, glaube ich. Auch hier fände ich einen Mittelweg nicht das Schlechteste

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    AW: Kann das gut gehen? Er sachlich, ich emotional und auf der Palme

    Zitat Zitat von bliblablupp84 Beitrag anzeigen
    Dazu die Gegenperspektive: Wenn das Gegenüber sich emotional total abschottet (wenn man selbst zwar mit einem gewissen Grad an Emotion, aber definitiv unter Kontrolle und auf sachlicher Ebene über etwas diskutieren will) macht mir das auch Angst. Weil ich da genauso das Gefühl habe, dass das, was ich gerade sage, nicht (mehr) zu dem anderen durchdringt.
    Also weder ein "zu viel" an Emotion ist gut, noch ein "zu wenig". Und nicht immer löst das eine das andere aus. Bzw. kann es auch wechselseitig ausgelöst werden.
    Da Du mich zitiert hast:
    Ich schrieb ja (!), dass ich keine "Szenen" in Streitgesprächen (!) mag. Du zerrst es ins Gegenteil und redest von "emotional total abschotten".
    Weder habe ich das so geschrieben, noch schotte ich mich auf irgend eine Art und Weise ab!

    Leute, lest doch die Beiträge richtig. Ich mag sowas nicht!

  4. Inaktiver User

    AW: Kann das gut gehen? Er sachlich, ich emotional und auf der Palme

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Mal aus meiner weiblichen Sicht: Menschen, die sich in einem Streitgespräch nicht beherrschen können, vielleicht auch noch laut, ungehalten, dramatös, etc. agieren, machen mir schlichtweg Angst.

    Diese Sicht ist natürlich berechtigt, aber nicht jede Frau teilt sie.
    Ich zum Beispiel ticke völlig anders.
    Diese extreme Emotionalität, die mir da entgegen schlägt (!!!) ist viel schlimmer als ignoriert zu werden.
    Man kann auch furchtbar genervt vom Anderen sein, sollte aber dennoch auf der Erwachsenen-Ebene bleiben!

    Wenn das für ein Paar so funktioniert, ja.
    Ansonsten finde ich das "sollte" zu stark.

    Ich war stinkwütend, wusste aber, dass diese Wut ein ganz schlechter Ratgeber war. Er sollte ja mein Anliegen verstehen! Also Jacke genommen, Hund vom Nachbarn geborgt und raus. Nach 1 Stunde Dampf ablassen wieder nach Hause. Und dann habe ich ihm noch einmal ganz sachlich erklärt, wie sehr mich seine "Sabotage" stört. Er wusste wirklich nicht, WIE SEHR mich das gestört hat!
    Würdest Du das bei mir machen, hätte ich während Deines Hundespaziergangs vermutlich heulend mit meiner Freundin telefoniert in der Annahme, Du hättest Du getrennt.


    So. Wenn ich statt dessen a) in Tränen ausgebrochen wäre, b) ihn angeranzt oder gar angeschrien hätte, oder c) mit Töpfen um mich geworfen hätte, hätte ich genau gar nichts erreicht, ausser, dass er mich einfach nicht für voll genommen hätte.
    Alle 3 Möglichkeiten (vorausgesetzt die Töpfe treffen keine Menschen oder Haustiere) wären für mich klar verständlich und mir viel, viel, viel lieber als die Hunderunde!

    Wir ticken alle unterschiedlich, es gibt da kein richtig und falsch, solange es für das jeweilige Paar passt.

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    AW: Kann das gut gehen? Er sachlich, ich emotional und auf der Palme

    Zitat Zitat von Luzie_11 Beitrag anzeigen

    Mir fehlt gerade eher ein bisschen das Treibenlassen, glaube ich. Auch hier fände ich einen Mittelweg nicht das Schlechteste
    Am Anfang, wenn die rosa Brille ganz fest auf der Nase sitzt, hat man noch diese selektive Wahrnehmung. Man sieht nur die Dinge die einen verbinden, die ähnlich oder sogar gleich sind. Nach und nach nimmt man auch die anderen Dinge am anderen wahr, die die vielleicht nicht so toll sind, die wo man feststellt "oh hätte ich nicht gedacht, so kenne ich ihn gar nicht".

    Das ist für mich die Zeit wo ich den anderen wirklich kennenlerne, da kommt für mich auch das Verstehen, das @Blondie vor einigen Seiten beschrieb, ins Spiel. Da tauchen "auf einmal" Unterschiede auf, wobei die gab es schon, nur am Anfang ist man ein bisschen blind. Und dann entscheidet sich, kann ich / können wir - will ich / wollen wir mit den Unterschieden umgehen und wie gehen wir damit um. Für mich "geht" da die Beziehung in die nächste Stufe oder eben auch nicht.

    Zu wissen warum macht der andere etwas so und nicht so wie ich, dieses den anderen Verstehen heißt für mich, den anderen kennenzulernen. Es bedeutet nicht das gut zu heißen wie oder warum der andere es macht, ich kann/darf komplett anderer Meinung sein. Ich kann, muss aber kein Verständnis dafür aufbringen, Verstehen und Verständnis sind zwei verschiedene Schuhe für mich.

    Für mich ist dabei wichtig "bei mir bleiben", zu wissen was ist mir besonders wichtig um eine Partnerschaft überhaupt leben zu können, mit welchen "Macken" des anderen kann ich umgehen, ohne mich zu verbiegen. Und so lange meine (mir wichtigsten) Bedürfnisse in einer Partnerschaft erfüllt sind, kann ich mich auf mein Gegenüber einlassen. Ich genieße, lass mich treiben, bleibe in Kontakt mit ihm, bin neugierig auf ihn und hab (nicht nur mit mir) Geduld.

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    AW: Kann das gut gehen? Er sachlich, ich emotional und auf der Palme

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Da Du mich zitiert hast:
    Ich schrieb ja (!), dass ich keine "Szenen" in Streitgesprächen (!) mag. Du zerrst es ins Gegenteil und redest von "emotional total abschotten".
    Weder habe ich das so geschrieben, noch schotte ich mich auf irgend eine Art und Weise ab!

    Leute, lest doch die Beiträge richtig. Ich mag sowas nicht!
    Ich habe deinem Beitrag doch überhaupt nicht seine Richtigkeit abgesprochen.
    Ich habe auch nichts gezerrt, sondern lediglich eine weitere Perspektive ergänzt, die ich erlebt habe und die ich hier zuvor noch nicht gelesen habe und dein Beitrag passte als Bezug dazu am Besten, weil es sich um das andere Extrem handelt. Ich habe nirgends geschrieben, dass DU dich so verhältst.

    Kein Grund, so aus der Haut zu fahren...

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