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    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Zitat Zitat von starsandstripes Beitrag anzeigen
    Ich habe leider keinen wirklichen Rat, wollte dir aber gerne sagen, dass man an deinen Beiträgen merkt, wie wichtig dir das ganze ist und du gerne eine Lösung finden möchtest. Das ist ein ganz wichtiger Schritt. Und dein Freund klingt nach einem wundervollen Mann.

    Du schreibst, dass du dir vorstellen kannst, erst einmal wieder auszuziehen. Vielleicht wäre das eine gute Idee, um etwas Abstand zu gewinnen und Zeit zu haben, das Gefühl des "unwohl seins" in seiner Nähe näher zu beleuchten?
    Erstmal vielen Dank für die lieben Worte das stimmt, es ist mir wirklich wichtig.
    Und ja, er ist wirklich ein toller Mann, deswegen weiß ich auch, dass ich vermutlich so einiges bereuen würde. Natürlich hat auch er Sachen die mir nicht gefallen, z.b. Dass er oft so träge ist, nicht in die Pötte kommt, und so ne Einstellung hat nach dem Motto „kommste heut nicht, kommste morgen“... oder auch dass ich z.b. Den Wunsch habe, mal ein eigenes Haus zu haben, er ist sich nicht sicher ob er mal eins will & ich sage z.b: dass wir uns in der Stadt wo wir aktuell wohnen niemals ein Haus leisten können, das weiß ich einfach. Deswegen wäre es die Alternative auf dem Land z.b. Bei meinen Eltern im Haus eins zu kaufen oder bauen. Er mag den Ort aber z.b. Ja nicht und sagt,es gibt auch andere ländliche Gegenden. Ja er hat recht, aber ich möchte gerne in die Nähe meiner Familie .. dazu kommt dass er dann z.b. Sagt: „du weißt doch gar nicht was in vielen Jahren mal ist, vielleicht können wir uns dann doch finanziell hier ein Haus leisten“- er ist manchmal so ein Träumer. Ich rechne mit DEM was wir aktuell verdienen oder eben was in unserem aktuellen Status eben mit gehaltsstufen die sicher sind, Die wir mal 100% in unserem aktuellen Job erreichen würden. Ich weiß auch dass mein beruflicher Werdegang abgeschlossen ist und weiß was ich in etwa 10 Jahren an Erhöhung mal kriege. Er sagt dass er evtl. Noch berufsbegleitend studieren will usw., was ja schön ist. Trotzdem können die wenigsten sich in der Stadt wo wir leben ein Haus leisten, und wenn, dann sind die weiß ich nicht was für hohe Tiere in ihren Berufen.
    Er sagt dann ich sei pessimistisch, ich sage er wäre ein Träumer.
    Ich sage dann z.b. Auch man muss dann anfangen Eigenkapital für ein Haus weg zu legen, wenn wir z.b. In 10 Jahren was kaufen wollen. Wir sind ja schließlich keine 18 mehr, wo man noch nicht weiß was man später will.
    Er meinte dann, dass er jetzt die nächsten 3 Jahre das Geld für viel reisen ausgeben will, was ja in Ordnung ist, und danach könnten wir ja weg legen, aber ob das dann unbedingt für ein Haus sein muss könnte man dann ja gucken usw.

    Zu deinem Vorschlag mit dem ausziehen um Abstand zu gewinnen: da muss ich sagen, das gestaltet sich schwierig.
    Keiner von uns beiden kann z.b. Unsere aktuelle Wohnung alleine halten, zu teuer. Er wäre dann auch gezwungen sich ne andere Wohnung zu suchen.Da kämen enorme Kosten auf uns beide zu auch bzgl neuer Möbel,usw. also wenn dann müsste ich mich trennen & dann erstmal zurück zu meinen Eltern um da in Ruhe zu suchen und nochmal was zu sparen....

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    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Zitat Zitat von Butterfly03 Beitrag anzeigen

    denn fremd geht er mir nicht.

    Ich frage mich gerade, ob man überhaupt fremdgehen kann, wenn man gar keine sexuelle Beziehung hat.

    Soory fürs OT, ist mir gerade so in den Kopf gekommen.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr die Kurve mit dem Sex noch bekommt. Du schreibst auch über ihn, wie über Deinen besten Freund - was ja nicht schlimm ist. Aber es scheint von beiden Seiten das Begehren zu fehlen. Ich lese da nichts von dem Bedürfnis, sich zu berühren und zu spüren, nach Nähe, Körperkontakt und so weiter. Daraus entsteht doch Sex. Sich ohne dieses Bedürfnis zum Sex zu verabreden, finde ich schon ziemlich absurd. Wenn ein Paar sieben Jahre nicht spitz auf einander war, dann wird es das auch nicht durch eine Verabredung. Wenn Ihr Euch trennen solltet, brauchst Du ihn ja nicht zu verlieren, sondern kannst ihn als Freund doch behalten.

    Du liest Dich so atemlos und so belastet, dass das beim Lesen weh tut. Bring Dich selbst zur Ruhe und dann finden sich die Lösungen. Durch dieses gehetzte Atemlose habe ich keine These, was Dir zuerst gut tun würde. Vielleicht die Therapie, die Dich erden könnte.


    Als ich in Deinem Alter war, hatte ich eine Freundin, die so sprach wie Du und die hatte auch so einen Mann, wie Du ihn hast. Da lief sexuell nichts. Sie stellte die These auf asexuell zu sein und er hat das hingenommen. Um die Geschichte kurz zu machen: mit Ende 20 traf sie einen Mann und es schlug ein, wie der Blitz. Da war sie dann gar nicht mehr asexuell, sondern das Gegenteil. Sie trennte sich schneller, als ich piep sagen konnte, war mit dem neuen Mann nicht mehr aus den Federn zu bekommen und hat erst ein paar Kinder von ihm bekommen und ihn dann geheiratet (was sie nie wollte:-)) und sie sind immer noch zusammen, mehr als 25 Jahre später. Daher wäre ich bei einer sooo jungen Frau, wie Du es bist, mit der These asexuell sehr vorsichtig.

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    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Zitat Zitat von Butterfly03 Beitrag anzeigen

    Den Wunsch habe, mal ein eigenes Haus zu haben, er ist sich nicht sicher ob er mal eins will

    er ist manchmal so ein Träumer.

    Ich sage dann z.b. Auch man muss dann anfangen Eigenkapital für ein Haus weg zu legen, wenn wir z.b. In 10 Jahren was kaufen wollen. Wir sind ja schließlich keine 18 mehr, wo man noch nicht weiß was man später will.


    Ihr macht Pläne für ein Haus, für ein weiteres gemeinsames Leben, dabei habt ihr noch nicht einmal ein stabiles Fundament in eurer Beziehung .

    Du warst erst 18 als ihr zusammen kamt, Schmetterlinge im Bauch hast Du nie für ihn empfunden, möglicherweise hängst Du an ihm, weil er dich in deiner "Zwangslage" unterstützt hat und es fällt dir nun schwer, den Gedanken an Trennung zu akzeptieren.

    Zudem habe ich das Gefühl, dass du dich auch noch nicht völlig von deinem Elternhaus abgenabelt und offenbar auch noch nie alleine gelebt hast. Spüre doch mal nach, wie es dir ginge mit dem Gedanken an eine eigene Wohnung und mit der ureigenen Verantwortung für dich selbst, macht dir das evtl. Angst?

    Du erwähnst nicht entscheidungsfreudig zu sein, wurden dir bisher die Entscheidungen meistens abgenommen (deine Mutter?) und dir fehlen in dieser Hinsicht eigene Erfahrungswerte?

    Du schreibst zwar, dass dein Freund ein toller Mann sei, dennoch hattest Du niemals romantische Gefühle für ihn und das ist doch eine Ansage deinerseits, auf die Du zu wenig Augenmerk legst, sondern dies lieber mit Vernunftsgründen relativierst.

    Ein glückliches Leben sieht anders aus, was für euch Beide gilt.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Ich frage mich gerade, ob man überhaupt fremdgehen kann, wenn man gar keine sexuelle Beziehung hat.
    In meinen Augen kann man dann trotzdem fremdgehen. Ich hätte es ihm nicht mal verübeln können wenn er es getan hätte, aber fremdgehen wäre es trotzdem, weil wir ja trotzdem ein paar sind.

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr die Kurve mit dem Sex noch bekommt. Du schreibst auch über ihn, wie über Deinen besten Freund - was ja nicht schlimm ist. Aber es scheint von beiden Seiten das Begehren zu fehlen. Ich lese da nichts von dem Bedürfnis, sich zu berühren und zu spüren, nach Nähe, Körperkontakt und so weiter. Daraus entsteht doch Sex. Sich ohne dieses Bedürfnis zum Sex zu verabreden, finde ich schon ziemlich absurd. Wenn ein Paar sieben Jahre nicht spitz auf einander war, dann wird es das auch nicht durch eine Verabredung. Wenn Ihr Euch trennen solltet, brauchst Du ihn ja nicht zu verlieren, sondern kannst ihn als Freund doch behalten.

    Du liest Dich so atemlos und so belastet, dass das beim Lesen weh tut. Bring Dich selbst zur Ruhe und dann finden sich die Lösungen. Durch dieses gehetzte Atemlose habe ich keine These, was Dir zuerst gut tun würde. Vielleicht die Therapie, die Dich erden könnte.


    Als ich in Deinem Alter war, hatte ich eine Freundin, die so sprach wie Du und die hatte auch so einen Mann, wie Du ihn hast. Da lief sexuell nichts. Sie stellte die These auf asexuell zu sein und er hat das hingenommen. Um die Geschichte kurz zu machen: mit Ende 20 traf sie einen Mann und es schlug ein, wie der Blitz. Da war sie dann gar nicht mehr asexuell, sondern das Gegenteil. Sie trennte sich schneller, als ich piep sagen konnte, war mit dem neuen Mann nicht mehr aus den Federn zu bekommen und hat erst ein paar Kinder von ihm bekommen und ihn dann geheiratet (was sie nie wollte:-)) und sie sind immer noch zusammen, mehr als 25 Jahre später. Daher wäre ich bei einer sooo jungen Frau, wie Du es bist, mit der These asexuell sehr vorsichtig.
    Natürlich hast du irgendwo recht mit der Begierde und dem Bedürfnis nach Nähe usw., aber ist das nicht irgendwie klar, wenn man fast 7 Jahre so miteinander lebt? Da ist es doch irgendwo normal, sich dahingehend so fremd und distanziert zu sein, oder?
    Ganz am Anfang war es ja noch ein wenig anders, da kam von ihm ja auch mehr.
    Ich glaube auch nicht, dass ich ihn als Freund behalten könnte. Ich hab da mal in dem Gespräch mit ihm sowas in der Art angedeutet, da hat sein Blick mir schon gezeigt dass es für ihn vermutlich keine Option wäre. Zusätzlich sagte er dann noch: „toll, das will man hören“.

    Hm, ja... so atemlos und belastet bin ich vermutlich auch :-(
    Ich weiß aber auch nicht, wo ich da zuerst ansetzen soll usw.
    Ich denke auch dass ich eine erneute Therapie starten sollte.
    Ich habe auch darüber nachgedacht nochmal die Tabletten zu nehmen, um wieder etwas ruhiger zu werden und dann die Situation nochmal anders bewerten zu können, denn ich denke mit meinem aktuellen psychischen Chaos kann ich aktuell sowieso keine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Allerdings hatte ich vor einiger Zeit, als ich noch zu Hause wohnte, mit meiner Mutter ein ähnliches Gespräch (dass ich nicht weiß, ob wir sexuell gesehen noch die Kurve kriegen), und da habe ich die Tabletten noch genommen.

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Ihr macht Pläne für ein Haus, für ein weiteres gemeinsames Leben, dabei habt ihr noch nicht einmal ein stabiles Fundament in eurer Beziehung .

    Du warst erst 18 als ihr zusammen kamt, Schmetterlinge im Bauch hast Du nie für ihn empfunden, möglicherweise hängst Du an ihm, weil er dich in deiner "Zwangslage" unterstützt hat und es fällt dir nun schwer, den Gedanken an Trennung zu akzeptieren.

    Zudem habe ich das Gefühl, dass du dich auch noch nicht völlig von deinem Elternhaus abgenabelt und offenbar auch noch nie alleine gelebt hast. Spüre doch mal nach, wie es dir ginge mit dem Gedanken an eine eigene Wohnung und mit der ureigenen Verantwortung für dich selbst, macht dir das evtl. Angst?

    Du erwähnst nicht entscheidungsfreudig zu sein, wurden dir bisher die Entscheidungen meistens abgenommen (deine Mutter?) und dir fehlen in dieser Hinsicht eigene Erfahrungswerte?

    Du schreibst zwar, dass dein Freund ein toller Mann sei, dennoch hattest Du niemals romantische Gefühle für ihn und das ist doch eine Ansage deinerseits, auf die Du zu wenig Augenmerk legst, sondern dies lieber mit Vernunftsgründen relativierst.

    Ein glückliches Leben sieht anders aus , was für euch Beide gilt.
    Ich weiß, aber dieses Thema mit dem Haus usw. hatten wir auch vorher schonmal.
    Und anfangs wollte ich auch hier in die stadt ziehen, nur fühle ich mich jetzt aktuell gar nicht mehr wohl hier. Ob es an ihm liegt, ob es an der Wohnung selbst liegt oder an der Stadt, weiß ich halt selber nicht.

    Ich denke nicht dass es mir nur schwer fällt weil er mich in der zwangslage unterstützt hat, sondern auch, weil ich an unsere schönen Zeiten und unsere tollen Gespräche denke, die wir hatten.

    Du hast recht damit, dass ich mich noch nicht völlig von meinem Elternhaus abgenabelt habe und nein, ich habe auch noch nie alleine gelebt.
    Mir macht der Gedanke alleine zu leben keine Angst, wenn ich in der Nähe meiner Eltern wohnen würde.
    Wegen der Entscheidungen - ja, meine Mutter hat mir sehr viel vorweg genommen.

    Ich würde nicht sagen, dass ich NIE romantische Gefühle für meinen Freund hatte. Der Beginn war einfach anders und später hat sich daraus Aber trotzdem eine Art Liebe entwickelt. Ich weiß noch wie oft ich ihm gesagt habe dass ich so glücklich bin ihn zu haben & habe schon Gefühle gehabt, so ist das nicht. Nur eben anders, Vorallem zu Beginn.

  6. Inaktiver User

    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Deine Geschichte klingt schon beim lesen mehr als anstrengend und man merkt unter welchem Erwartungsdruck Du stehst .
    Was ich ganz bemerkenswert finde ist dass Dein Freund es schon viele Jahre aushält auf eine körperliche Erfüllung zu verzichten .
    Für mich liest es sich als ob er Dein bester Freund und nicht Dein Partner ist .
    Wenn ich einem Mann wirklich von Herzen liebe dann möchte ich ihn auch körperlich spüren und vor allem möchte ich dass auch er glücklich ist und dazu gehört der Sex auf jeden Fall dazu .
    Das fehlt mir hier in Deiner Erzählung komplett .
    Da liest man leider immer nur was Du möchtest was Du vorhast was Du Dir vorstellst.
    Er bleibt irgendwo so am Rande stehen als ob er nicht Dein Lebensgefährte ist sondern einfach nur ein guter Kumpel mit dem man Pferde stehlen kann

    Bei beiden Seiten lese ich wenig Tiefe Emotionen und Gemeinsames .
    Zumindest das was eine Liebesbeziehung ausmachen sollte .

    Ich denke dass Ihr beiden nicht der richtige Partner füreinander seid. Und ich sehe es auch so wie schon ein User geschrieben hat : kommt der richtige Partner für Euch dann kommt Ihr erst Mal mit Sicherheit nicht mehr so schnell aus Euren Betten heraus und habt Sex wann immer es möglich ist.

    Ich möchte Dich weder angreifen noch kritisieren doch möchte ich raten es Euch nochmals gründlich zu überlegen ob Ihr weiterhin wie Bruder und Schwester zusammenleben möchtet oder Euch nicht endlich die Chance geben wollt mit den passenden Partnern glücklich zu werdenn ?

    Das ganze klingt wirklich nicht passend .

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    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Zitat Zitat von Butterfly03 Beitrag anzeigen
    Natürlich hast du irgendwo recht mit der Begierde und dem Bedürfnis nach Nähe usw., aber ist das nicht irgendwie klar, wenn man fast 7 Jahre so miteinander lebt? Da ist es doch irgendwo normal, sich dahingehend so fremd und distanziert zu sein, oder?
    .
    Nein, das ist nicht klar. Ja, Beziehungen ändern sich mit der Zeit und die Schmetterlinge verfliegen ... aber nicht das Bedürfnis nach körperlicher Nähe zum Partner.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


    Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen.

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    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deine Geschichte klingt schon beim lesen mehr als anstrengend und man merkt unter welchem Erwartungsdruck Du stehst .
    Was ich ganz bemerkenswert finde ist dass Dein Freund es schon viele Jahre aushält auf eine körperliche Erfüllung zu verzichten .
    Für mich liest es sich als ob er Dein bester Freund und nicht Dein Partner ist .
    Wenn ich einem Mann wirklich von Herzen liebe dann möchte ich ihn auch körperlich spüren und vor allem möchte ich dass auch er glücklich ist und dazu gehört der Sex auf jeden Fall dazu .
    Das fehlt mir hier in Deiner Erzählung komplett .
    Da liest man leider immer nur was Du möchtest was Du vorhast was Du Dir vorstellst.
    Er bleibt irgendwo so am Rande stehen als ob er nicht Dein Lebensgefährte ist sondern einfach nur ein guter Kumpel mit dem man Pferde stehlen kann

    Bei beiden Seiten lese ich wenig Tiefe Emotionen und Gemeinsames .
    Zumindest das was eine Liebesbeziehung ausmachen sollte .

    Ich denke dass Ihr beiden nicht der richtige Partner füreinander seid. Und ich sehe es auch so wie schon ein User geschrieben hat : kommt der richtige Partner für Euch dann kommt Ihr erst Mal mit Sicherheit nicht mehr so schnell aus Euren Betten heraus und habt Sex wann immer es möglich ist.

    Ich möchte Dich weder angreifen noch kritisieren doch möchte ich raten es Euch nochmals gründlich zu überlegen ob Ihr weiterhin wie Bruder und Schwester zusammenleben möchtet oder Euch nicht endlich die Chance geben wollt mit den passenden Partnern glücklich zu werdenn ?

    Das ganze klingt wirklich nicht passend .
    Ich finde das auch sehr bemerkenswert von meinem Freund. Auch ein Grund, wieso ich einfach der Meinung bin dass er ein toller Mann ist :-( zusätzlich habe ich dann irgendwie das Bedürfnis dass sich das mit uns ins Gute wendet weil ich das Gefühl habe ihm das schuldig zu sein. Er musste 7 Jahre sowas aushalten & dann verlasse ich ihn dafür ?
    Es ist richtig was du sagst, dass man Wenn man jemanden liebt körperliche Nähe usw. möchte. Aber ich habe da ja ziemlich zum Anfang schon einen „cut“ aufgrund meines Zwangs gemacht, und von da an stagnierte es eben.

    Ich habe das Thema ja schonmal angesprochen bezüglich „Bruder & Schwester“-Verhältnis. Er ist aber eben der Meinung wir müssen da einfach was ändern bezüglich körperkontakt & ich müsse an meiner Psyche arbeiten. Er denkt so gar nicht an Trennung oder sonstiges. Er meinte halt nur, dass wenn das alles so weiter geht, dann möchte er das natürlich auch nicht.

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Nein, das ist nicht klar. Ja, Beziehungen ändern sich mit der Zeit und die Schmetterlinge verfliegen ... aber nicht das Bedürfnis nach körperlicher Nähe zum Partner.
    Das stimmt, aber bei uns war das ja alles von Anfang an anders. Bei anderen ist es am Anfang alles sehr stark vorhanden, Vorallem körperliche Nähe, verfliegt nach einiger Zeit vllt etwas & darauf könnte man aber eben besser aufbauen, wenn es vielleicht in sachen sex und Körperlichkeit mal weniger wird.
    Bei uns habe ich dieses körperliche aber ja schon ziemlich zu Anfang unterbunden aufgrund meines Zwangs, und das hat für mich dann JETZT nicht zwingend was mit dem Bedürfnis nach körperlicher Nähe zutun,sondern einfach weil es komisch ist, wenn man jahrelang so miteinander gelebt hat. Und da frage ich mich halt ob man da nochmal raus findet :-(

  9. Inaktiver User

    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Ich möchte Dir jetzt nicht zu nahe treten nur das schreiben was ich machen würde wäre ich an Deiner Stelle : ich würde wirklich alles dran setzen meine Zwänge und psychischen Probleme in den Griff zu bekommen denn sie rauben soviel schönes was man erleben und auch fühlen kann sie bremsen aus und gerade das wäre für mich unerträglich
    Aber das bin ich - mir wäre es einfach zu wenig mein Leben so verbringen zu müssen ohne körperliche und seelische Liebe .

  10. User Info Menu

    AW: Hat das noch einen Sinn? Pure Verzweiflung :-(

    Zitat Zitat von Butterfly03 Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht sagen, dass ich NIE romantische Gefühle für meinen Freund hatte. Der Beginn war einfach anders und später hat sich daraus Aber trotzdem eine Art Liebe entwickelt. Ich weiß noch wie oft ich ihm gesagt habe dass ich so glücklich bin ihn zu haben & habe schon Gefühle gehabt, so ist das nicht. Nur eben anders, Vorallem zu Beginn.
    Erst einmal möchte ich dir sagen, lass dich nicht beirren, in der Annahme, dass ihr eine Beziehung habt. Was andere führen, was andere meinen, wie eine Beziehung aussehen muss, ist irrelevant. Ihr beide seht euch in einer Beziehung und definiert eure Entscheidungen auch als solche.

    Zitat Zitat von Butterfly03 Beitrag anzeigen
    In meinen Augen kann man dann trotzdem fremdgehen. Ich hätte es ihm nicht mal verübeln können wenn er es getan hätte, aber fremdgehen wäre es trotzdem, weil wir ja trotzdem ein paar sind.
    Ja, so ist es. Wichtig wäre dann den Grund zu finden, der ja bei euch nicht schwer zu finden wäre, und zusammen zu entscheiden, ob der Sex einseitig ausgelagert werden kann oder eben nicht.

    Es interessiert in dem Fall nicht, was andere denken oder tun würden. Ihr lebt eure Beziehung so, wie ihr euch beide wohlfühlt.

    Auch wenn das Thema Sex irgendwie von euch integriert werden wollte. Es funktioniert nicht. Ich verstehe dich so, dass dieses Thema von euch beiden ausgeklammert wird?

    Zitat Zitat von Butterfly03 Beitrag anzeigen
    Hm, ja... so atemlos und belastet bin ich vermutlich auch :-(
    Ich weiß aber auch nicht, wo ich da zuerst ansetzen soll usw.
    Ich denke auch dass ich eine erneute Therapie starten sollte.
    Ich habe auch darüber nachgedacht nochmal die Tabletten zu nehmen, um wieder etwas ruhiger zu werden und dann die Situation nochmal anders bewerten zu können, denn ich denke mit meinem aktuellen psychischen Chaos kann ich aktuell sowieso keine verantwortungsvolle Entscheidung treffen.
    Du bist ein Mensch mit besonderen Bedürfnissen und als solcher anders zu betrachten, aber nicht abwertend, sondern eben besonders. Das versuchte Integrieren in Normalität, die sogenannte Inklusion in Schulen, im Arbeitsleben heißt für mich in Deutschland noch: wir wollen uns nicht besonders kümmern. Natürlich offenbart Inklusion eine Bandbreite an Möglichkeiten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, jedoch hapert es an der Umsetzung. Dein Elternhaus hat im Grunde diese Inklusion, bei aller Ärger manchmal, gelebt. Dort bist du "normal" mit deinen Zwängen. Das verbindet tief.

    Dass du Tabletten nicht dein Leben lang einnehmen möchtest, kann ich gut verstehen. Wichtig dabei ist, helfen sie DIR oder macht man dich kompatibel für die Umwelt. Jetzt gerade habe ich das Gefühl, du möchtest dich mit den Tabletten anpassen, eine Lebenssituation aus der Vergangenheit heraufbeschwören, in der du gut ankamst. Frage dich jedoch, WARUM hast du tatsächlich aufgehört damit?

    Zitat Zitat von Butterfly03 Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht dass es mir nur schwer fällt weil er mich in der zwangslage unterstützt hat, sondern auch, weil ich an unsere schönen Zeiten und unsere tollen Gespräche denke, die wir hatten.
    Ja, das verstehe ich. Trotzdem hat der Umzug, die permanente Nähe zu ihm, vielleicht auch der Alltag deine jetzigen Zweifel hervorgerufen. Eure Beziehung in der "Isolation" hat vielleicht einiges an Glanz verloren, dass du vorher durch mehr Abstand kompensieren konntest.

    Vielleicht hörst du ganz tief in dich hinein, was du möchtest. Die Nähe zu deinen Eltern ist dir wichtig. Manche nabeln sich nie so, wie die Gesellschaft das erwartet, von ihren Eltern ab und leben trotzdem ein selbstbestimmtes Leben. Deine enge Bindung an deine Eltern ist auch ein Teil von dir. Ich habe nicht das Gefühl, dass du sie als Entscheidungsträger für dich benötigst, aber für dein Wohlgefühl.

    Du hast es richtig erkannt, wenn man sich aus einer Situation heraus trennen will, in der jetzt nicht "Gefahr in Verzug ist", halten einen die guten Momente, die bei euch für viele Glücksmomente gesorgt haben, zurück. Genau diese Ambivalenz spürst du jetzt.

    Ich glaube, du bist gerade ein Stück weit vorangekommen, auch durch den Wegzug von deinen Eltern, und siehst dich und dein Leben etwas klarer.

    Höre auf dich.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -

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