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  1. Registriert seit
    07.12.2018
    Beiträge
    1.788

    AW: Wir reden aneinander vorbei...

    Ich habe ja schon zu Anfang geschrieben dass ich mich einmal in einer schwierigen Beziehung befunden habe .
    Mir sagte der Ex damals : du wirst schon sehen wie weit du ohne mich kommen wirst und wirst dann erst Mal sehen was ich alles für dich getan habe - Haha .
    Bei mir war es so dass ich vormittags meine demente Großmutter pflegte dann schnell nach Hause gefahren bin um den Kindern was zu essen zu machen danach hatte ich teilweise Putzstellen zu meistern und jeder der schon mal putzen gegangen ist weiß wie anstrengend das sein kann .
    Abends musste dann pünktlich das Essen auf dem Tisch stehen denn der Mann brauchte ja was zu beißen.
    Am,WE machte ich die Wäsche und putze das Haus während der Pascha vor dem Fernseher flätzte und sich von seiner anstrengenden Arbeit unter der Woche erholte .
    Gemeinsame Unternehmungen mit den Kindern Ausflüge oder sonstige Aktivitäten gab es kaum da er zu nichts Lust hatte .
    Er fragte auch nicht was er mir mal helfen konnte und wollte sogar noch die Unterwäsche gebügelt haben .
    Irgendwann wurde der Sex immer weniger die Geldsorgen immer mehr und der Ton mir und den Kindern gegenüber immer rauer .
    Das ganze habe ich drei Jahre mitgemacht dann haben die Kinder und ich beschlossen dass wir gehen müssen wenn wir in Ruhe und Frieden leben,wollten .
    Denn je nach Stimmung spielte er die Kinder gegeneinander aus und tritzte den Großen bus dieser auch mal eine entsprechende Äußerung machte um dann auf ihn loszugehen .
    Natürlich habe ich mich zwischen die beiden gestellt und versucht zu vermitteln aber dies wurde mir von ihm auch noch negativ angekreidet .

    Daher haben wir die Trennung dann relativ schnell vollzogen
    Wir zogen in ein kleines schnuckeliiges Häuschen und ich begann mit 34 noch eine Ausbildung im sozialen Bereich .
    Natürlich war mein Leben nicht immer so leicht als Alleinerziehende und das Geld war meistens knapp so dass ich mir neben meinem Vollzeit Job auch noch einen Nebenjob suchte doch wir lebten glücklich und zufrieden ohne Streits und Abwertungen .

    Ich selbst habe da dann erst Mal gelernt was überhaupt in mir steckt und wie stark ich doch bin.

    Wenn nun Halifaxi bei ihrem Mann bleiben möchte weil sie ihr Leben mit ihm so schlecht gar nicht findet so sollten die User das akzeptieren und ihr nicht Bequemlichkeit und Angst vor Einsamkeit unterstellen .
    Und wenn es zwischen den beiden manchmal knallt und es auch mal schärfer zugeht so ist das auch deren Sache
    Jeder Mensch ist anders und ich kann mir vorstellen dass man mit einer Erkrankung wie sie Halifaxi hat halt vielleicht nicht so belastbar und stark ist wie andere Menschen .

    Wenn sie sagt so schlimm ist ihre Ehe nicht und ihr Mann hat auch einige gute Seiten so sollte dies von den Usern nicht so respektlos abgetan werden .
    Sicher hat TE ihre Gründe warum sie bei ihm bleibt und auch wenn diese von einigen nicht verstanden werden so haben wir nicht das Recht ihr Vorgehen zu kritisieren .


  2. Registriert seit
    29.03.2019
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    551

    AW: Wir reden aneinander vorbei...

    Zitat Zitat von Glasmurmel60 Beitrag anzeigen
    Wenn nun Halifaxi bei ihrem Mann bleiben möchte weil sie ihr Leben mit ihm so schlecht gar nicht findet so sollten die User das akzeptieren und ihr nicht Bequemlichkeit und Angst vor Einsamkeit unterstellen.
    Das hat ihr hier Niemand unterstellt, das hat die TE selbst geschrieben! Hier nochmal das Zitat:
    Zitat Zitat von Halifaxi Beitrag anzeigen
    Nein, ich bin nicht finanziell abhängig, aber mein Leben wäre schon sehr viel anstrengender ohne ihn. [...]
    Außerdem hab ich niemanden. Ich wäre ganz alleine und davor habe ich Angst.
    Und ganz ehrlich: wenn es der hauptsächliche Grund ist, in einer Ehe zu verbleiben, weil das Leben mit dem Angetrauten ja "soooo schlimm gar nicht ist" - dann sollte man sich nicht wundern, wenn da auch nicht viel mehr rauszuholen ist.

    Und was das angebliche Überreden zur Trennung angeht:
    Ich denke nicht, dass es hier Jemanden tangiert, ob die TE nun bei ihrem Mann bleibt oder nicht. ;-) Es ist ihr Leben und sie muss mit dem Mann leben, nicht wir. Ich bin heilfroh, dass ich alleine über die Runden komme und keinen Mann brauche, um mir ein angenehmes Leben zu ermöglichen.


  3. Registriert seit
    07.12.2018
    Beiträge
    1.788

    AW: Wir reden aneinander vorbei...

    Ja ich sehe es genauso wie Du bin auch froh alleine über die Runden zu kommen und habe noch nie einen Mann gebraucht um mein Leben selbst zu finanzieren.
    Es ist als Alleinerziehende oftmals schwer gewesen doch das was ich heute besitze habe ich mir SELBST erarbeitet und darauf bin ich wirklich stolz und ich denke andere sind es mit Sicherheit auch - zu Recht .

    Nichtsdestotrotz akzeptiere ich Menschen die das nicht gut können und sich es eventuell auch nicht zutrauen. Das ist für mich verständlich und nachvollziehbar
    Und hier kam schon die eine oder andere kritische Stimme die es nicht verstanden hat warum Halifaxi aus der finanziellen Situation wie auch aus der Angst heraus es alleine nicht zu schaffen an ihrer Ehe festhalten möchte Du hast das nicht so herausgelesen aus manchen Beiträgen ch jedoch schon .
    Und das ist doch auch okay denn zum Glück hat jeder eine andere Aufassung und tut diese kund was auch richtig ist.

    Ich würde nie mit einem Mann zusammen bleiben wollen der mich persönlich und meine Krankheit angreift und ins lächerliche zieht aber hier geht es nun mal nicht um mich sondern um Halifaxi denn sie kann und will so leben .

    Und dass es uns andere hier nicht tangiert ob sie mit ihrem Mann zusammenbleibt oder sich trennt sehe ich genauso.

  4. Avatar von Greenbird0
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    902

    AW: Wir reden aneinander vorbei...

    Zitat Zitat von Nykara Beitrag anzeigen
    Das hat ihr hier Niemand unterstellt, das hat die TE selbst geschrieben! Hier nochmal das Zitat:


    Und ganz ehrlich: wenn es der hauptsächliche Grund ist, in einer Ehe zu verbleiben, weil das Leben mit dem Angetrauten ja "soooo schlimm gar nicht ist" - dann sollte man sich nicht wundern, wenn da auch nicht viel mehr rauszuholen ist.

    Und was das angebliche Überreden zur Trennung angeht:
    Ich denke nicht, dass es hier Jemanden tangiert, ob die TE nun bei ihrem Mann bleibt oder nicht. ;-) Es ist ihr Leben und sie muss mit dem Mann leben, nicht wir. Ich bin heilfroh, dass ich alleine über die Runden komme und keinen Mann brauche, um mir ein angenehmes Leben zu ermöglichen.
    So schauts aus Klar, wenn man nie alleine war, hat man natürlich erstmal Angst, ging mir früher auch so. Aber das habe ich dann irgendwann durchbrochen und kann ich jedem nur empfehlen, man wird sich wundern, wie gut es auch alleine gehen kann. Jedenfalls geht es einem besser, als eine Beziehung die mehr Energie raubt als gibt, dies ist wesentlich anstrengender als alleine sein Leben zu meistern.
    Glaube nicht alles, was du denkst

    Elliot bzw Daylong

    R.I.P Mama 22.04.2019

  5. Avatar von schafwolle
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    AW: Wir reden aneinander vorbei...

    Zitat Zitat von Halifaxi Beitrag anzeigen
    Ich mag seinen Umgang mit Konflikten/Problemen zwischen uns nicht. Ansonsten eigentlich alles, sonst wären wir nicht schon so lang zusammen.
    Ich habe Deine Beiträge hier auch als reflektiert und differenzierend gelesen.
    Es freut mich, dass Ihr Beide die Einsicht habt, an Eurer Schwierigkeit zu arbeiten.
    Das ist mitunter schon mal die halbe Miete :).

    Viel Erfolg für Euer Vorhaben ... und vor allem ein gutes Händchen bei der Wahl
    eines hilfreichen Therapeuten bzw. Coaches.


    Zitat Zitat von Halifaxi Beitrag anzeigen
    Ich habe Borderline (was er trotz Diagnose infrage stellt) ...
    Zu diesem Punkt nur noch kurz ein Gedanke:

    ich stelle mir den Umgang mit psychischen Erkrankungen resp. Störungen schwierig für einen Partner vor. Dass er Deine Diagnose infrage stellt, dürfte eher der Hilflosigkeit geschuldet sein und der Tatsache, dass er sich in die Borderline-Symptomatik ebenso wenig hineinversetzen kann, wie er das zB auch bei einer Depression (wenn Du sie hättest) nicht könnte.

    Ich kann natürlich nicht beurteilen, in wie weit das kognitive Verständnis seinerseits vorhanden ist, aber vielleicht kann Dein Mann sich zusätzliches Wissen aneignen, ggfs. aus professioneller Hand?

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