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  1. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Denn genau da stelle ich mir schwierig vor, "an alles zu denken" - oder man muss doch "Gummi-Paragraphen" einführen, mit denen man sich doch wieder vor Gericht trifft.
    Man kann während der Ehe den Vertrag ändern und anpassen lassen, falls sich die Lebensumstände wandeln.

    (z.B. wenn ein behindertes Kind geboren wird oder die Entscheidung für Hausfrauenehe fällt, weil der Mann den Topjob in Timbuktu annimmt)

  2. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Man kann während der Ehe den Vertrag ändern und anpassen lassen, falls sich die Lebensumstände wandeln.

    (z.B. wenn ein behindertes Kind geboren wird oder die Entscheidung für Hausfrauenehe fällt, weil der Mann den Topjob in Timbuktu annimmt)
    Ggf. ist das dann aber schon in einer Situation, wo die Interessen eben nicht mehr gleichlaufen.
    Bevor ich meinen Beruf aufgebe und mit nach Timbuktu gehe, kann ich sagen "Ehevertrag oder ich geh nicht mit".

    Aber wenn ein Kind behindert auf die Welt kommt und gleichzeitig seine Affaire auffliegt, stehe ich da.


  3. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Ggf. ist das dann aber schon in einer Situation, wo die Interessen eben nicht mehr gleichlaufen.
    Bevor ich meinen Beruf aufgebe und mit nach Timbuktu gehe, kann ich sagen "Ehevertrag oder ich geh nicht mit".

    Aber wenn ein Kind behindert auf die Welt kommt und gleichzeitig seine Affaire auffliegt, stehe ich da.
    Ja, das stimmt. Vollkommene Sicherheit gibt es nicht.

    Aber Schwangerschaften sind ja per se ein Grund, einen Unterhaltsverzicht aufzuheben. Also müsste man da als Frau sagen: Ich kriege nur ein Kind mit dir, wenn du mich absicherst.

  4. Avatar von Mambi
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Gibt es da schon "Musterverträge" oder Textbausteine?
    Ja.
    Du kannst gegenseitigen Unterhalt ausschließen, "auch in Zeiten der Not" ... oder dies eben NICHT explizit einschließen, dann greift wieder die gesetzliche Regelung, sollte ein Notfall eintreten.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  5. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt. Vollkommene Sicherheit gibt es nicht.

    Aber Schwangerschaften sind ja per se ein Grund, einen generellen Unterhaltsverzicht aufzuheben. Also müsste man da als Frau sagen: Ich kriege nur ein Kind mit dir, wenn du mich absicherst.
    Respektive: Wenn wir die "Ausfallzeiten" gleichberechtigt aufteilen.

  6. Avatar von Mambi
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    J
    Aber Schwangerschaften sind per se ein Grund, einen Unterhaltsverzicht aufzuheben. Also müsste man da als Frau sagen: Ich kriege nur ein Kind mit dir, wenn du mich absicherst.
    Das beträfe doch eh nur den Unterhalt für die Frau, auf den Unterhaltsanspruch, den ein etwaiges Kind dann hat, hat das keinen Einfluss und auf den kann man auch nicht vertraglich verzichten.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  7. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von bliblablupp84 Beitrag anzeigen
    Respektive: Wenn wir die "Ausfallzeiten" gleichberechtigt aufteilen.
    Ja.


  8. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Das beträfe doch eh nur den Unterhalt für die Frau, auf den Unterhaltsanspruch, den ein etwaiges Kind dann hat, hat das keinen Einfluss und auf den kann man auch nicht vertraglich verzichten.
    Ja, den der Frau (oder des Mannes). Darum geht's ja im Ehevertrag.

  9. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ja.
    Du kannst gegenseitigen Unterhalt ausschließen, "auch in Zeiten der Not" ... oder dies eben NICHT explizit einschließen, dann greift wieder die gesetzliche Regelung, sollte ein Notfall eintreten.
    Ich meinte, ob es Musterverträge gibt, den Unterhalt wesentlich besser zu gestalten als gesetzlich, so dass eine Frau sich noch auf eine Hausfrauenehe* einlassen kann, wo z.B. auch auf Eventualitäten, wie dass eines der Kinder besonderen Betreuungsbedarf hat, Bezug genommen wird.

    Ich kenne es meist auch so, dass eher auf Unterhalt verzichtet wird.


    *edit: Das gilt ja nicht nur für Hausfrauenehen im engeren Sinne - sondern immer, wenn einer in seiner beruflichen Entwicklung zugunsten der Kinder zurücksteckt.
    Und das gleichmäßig aufzuteilen ist nun wirklich nicht immer die beste Option.
    Geändert von Marta-Agata (21.02.2020 um 11:02 Uhr) Grund: edit hinzugefügt

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von bliblablupp84 Beitrag anzeigen
    Also müsste man da als Frau sagen: Ich kriege nur ein Kind mit dir, wenn du mich absicherst.
    Respektive: Wenn wir die "Ausfallzeiten" gleichberechtigt aufteilen.
    Manchmal kommen Kinder auch einfach so.
    Und wenn das Kind erst einmal da ist, bin ich gebunden.
    Und dann lässt sich "Ausfallzeiten gleichberechtigt aufteilen" nicht unbedingt durchsetzen - bzw. es kann auch gut sein, dass die Umstände sich ändern, dass das nicht mehr sinnvoll ist.

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