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  1. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    I

    Ich mir auch nicht, deswegen ja. Ich möchte es nicht in rechtlich bindender Form haben, weil dann (für mich (!)) der Vertrauensfaktor weg ist.
    Verstehe ich nicht. Dann brauchst du es doch gar nicht erst aufzuschreiben
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.


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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Doch.
    Erstens werden bei uns innerhalb der Familie bei größeren Beträgen durchaus Verträge geschrieben.
    Das ist doch aber auch Plan B


  3. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Meine Eltern haben z.B. keinen, trotz sehr unterschiedlicher Vermögensverhältnisse aus den Ausgangsfamilien,
    Geerbtes Geld und Anfangsvermögen gehört einem selbst, es wird gemäß Eherecht nicht mit dem Ehepartner geteilt.

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    und obwohl beide immer erwerbstätig waren und keine Hausfrauenehe geführt haben.
    Und deshalb wäre eine Scheidung kein Risiko gewesen, da keiner auf Karriere verzichtet hat. Jeder hatte eigenes Einkommen und eigene Rente.

    @Prilblume. Deine Eltern brauchten ganz einfach keinen Ehevertrag, die gesetzliche Regelung war offenbar für sie passend.

    Ich verstehe natürlich, was du mit dem Beispiel sagen willst. Aber wenn ich keinen Vertrag brauche ist es auch kein toller Vertrauensbeweis, keinen zu haben.

    Grundsätzlich ist es kein Vertrauensbeweis, sich selbst einem Risiko auszusetzen.

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Warum fällt es den Ehevertragsbefürwortern eigentlich so schwer, andere Ansichten stehenzulassen?

    Ist ja nicht so als wollte ich Euch in Eure Ehen reinreden.
    Ich empfinde die Diskussion eher so wie das übliche in der Bri: es gibt zwei gegensätzliche Meinungen zu einem Thema und beide Seiten haben wenig Verständnis für die andere.

    Ich hab ja schon gesagt, was mich stört und hätte es auch dabei belassen, nur weil du gefragt hast, hier nochmal:

    Mich stört, dass die „Vertragsgegner“ oft davon sprechen, dass ein Vertrag unromantisch wäre, sowas nie für sie in Frage käme und zwar bei gleichzeitiger Negierung der Tatsache, dass sie selbst genauso einen Vertrag eingehen oder eingegangen sind. Den Standardvertrag bei Eheschließung auf dem Standesamt.

    Das ist für mich unlogisch, fertig. Wer heiraten will, weil sonst kein Ehegattensplitting und gemeinsamer Familienname etc., der sollte auch dazu stehen, dass er einen Heiratsvertrag eingegangen ist. Wer keinen Vertrag mit seinem Partner will, muss unverheiratet bleiben, anders geht es hier nicht. Und nicht andere, für deren Lebenssituation am Standardwerk etwas nicht passt und die ihn deshalb gemeinsam ändern ließen, abwerten. (Nicht du, aber andere). Oder so tun, als habe man keinen Vertrag (gehabt).

  5. Avatar von elli07
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    ...Wer heiraten will, weil sonst kein Ehegattensplitting und gemeinsamer Familienname etc., der sollte auch dazu stehen, dass er einen Heiratsvertrag eingegangen ist. Wer keinen Vertrag mit seinem Partner will, muss unverheiratet bleiben, anders geht es hier nicht.......
    Genau so isses.

    In den Standard-Regelungen des Gesetzgebers zur Ehe sind u.a. sogar Regelungen für den Fall einer Scheidung enthalten !

    Deshalb kapiere ich nicht, warum unterstellt wird, dass jemand, der vom Standard abweichende Regelungen treffen möchte oder trifft, die Scheidung bereits im Blick hat und deshalb nicht vertrauenswürdig ist. So gesehen hätte doch jede/r die Scheidung im Blick, der auf dem Standesamt eine Unterschrift leistet ?

    Aber hilft nix, ich muss das nicht kapieren: zwei Personen müssen sich einig werden, sonst wird es halt nichts mit der Ehe.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (27.02.2020 um 09:07 Uhr) Grund: Ergänzung

  6. Avatar von schafwolle
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    - bei einer Scheidung wäre Geld vermutlich mein kleinstes Problem.
    Nochmal:
    das sagt sich so leicht dahin, wenn es um nichts Nennenswertes in Bezug auf Geld
    und Besitz geht. Alleine diese Aussage von Dir lässt in meinen Augen einen mangelnden
    Realitätssinn erahnen.

    Und das hat jetzt auch nur indirekt etwas mit einem Ehevertrag zu tun.

    Würdest Du denn einen nur mündlich ausgehandelten Bauvertrag eingehen?
    Hier geht's ja auch nur um Geld ...

  7. Avatar von Ullalla
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Nochmal:
    das sagt sich so leicht dahin, wenn es um nichts Nennenswertes in Bezug auf Geld
    und Besitz geht. Alleine diese Aussage von Dir lässt in meinen Augen einen mangelnden
    Realitätssinn erahnen.

    Und das hat jetzt auch nur indirekt etwas mit einem Ehevertrag zu tun.

    Würdest Du denn einen nur mündlich ausgehandelten Bauvertrag eingehen?
    Hier geht's ja auch nur um Geld ...
    ... oder einen mündlichen Arbeitsvertrag (vertrauensvoll geschlossen unter vier Augen)?
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  8. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Sie definieren einen Plan B.
    Marta-Agata, kannst du mir das noch genauer erläutern? Ich kann da den Plan B nicht erkennen.

    Ein Plan B könnte für mich sein, ein separates Konto, eine eigene Wohnung, Geld beiseite zu legen wovon der Partner nichts weiß.

    Ein Vertrag, der die möglichen Folgen von Trennung oder auch Todesfall regelt, ist für mich kein Plan B.

    Das Plan A unter Umständen auch scheitern _kann_ stellst du ja nicht in Frage.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich möchte auf keinen Fall einen Vertrag der im Scheidungsfall vor Gericht verwendet werden könnte.

    Das Wichtige ist für mich, dass gerade nichts Gerichtsfestes existiert.
    Ich hatte diesbezüglich weiter vorn schon mal allgemein gefragt und nehme dich jetzt mal als konkretes Beispiel.

    Du setzt darauf, dass die Eheleute Abmachungen, die sie zu liebevollen Zeiten mal getroffen haben, auch bei einer Trennung einhalten werden. Du würdest das sogar schriftlich fixieren für die heimische Schublade, als Erinnerung, falls der Fall mal eintritt.

    Aber rechtlich bindend, also gerichtsverwertbar, darf es unter keinen Umständen sein. Warum? Damit dich im Zweifel niemand auf frühere Zusagen festnageln kann?

    Ich empfinde diese Aussage (oben von mir gefettet) als Misstrauen deinerseits gegen den Partner und würde dieses Widerspruch als Mangel an Verbindlichkeit sehen.


  9. Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    ... oder einen mündlichen Arbeitsvertrag (vertrauensvoll geschlossen unter vier Augen)?
    Sowohl den bau- als auch den Arbeitsvertrag würde ich bei hinreichend Vertrauen (meist kennt man den Bauunternehmer ja nicht so gut) eingehen, ja. Mündliche Mietverträge hatte ich sogar schon.

  10. Avatar von Ullalla
    Registriert seit
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    AW: Sind Eheverträge notwendig, sinnvoll, unromantisch oder beziehungsschädigend?

    na dann ist doch alles gut!

    Das Leben hat mich hingegen gelehrt, dass man nicht zu vertrauensselig sein sollte.

    Abgesehen davon, dass man manchmal gezwungen ist, die Einhaltung von schriftlichen Verträgen auf dem Rechtsweg zu erstreiten. Ungleich schwerer wird das bei mündlichen Verträgen -> Beweislast.
    Aber wenn einem das schnöde Geld, die eigenen Interessen usw wurscht sind, dann kann man das natürlich viel lockerer sehen.
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