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  1. Registriert seit
    11.08.2017
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Mit der Erfahrung, dass sich Gesetzeslagen im Laufe einer Ehe sehr ändern können, würde ich heute nicht mehr auf einen Ehevertrag verzichten


  2. Registriert seit
    20.07.2010
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Dann sollte sich @Serotonina aber auch damit auseinander setzen, dass sie sich vor ihren noch sehr kleinen Kindern "schützen" wollte.

    Und wie das auf den Ehemann und Vater der Kinder gewirkt haben könnte.

    Ich las aus beiden Parteien (Serotonina und Ehemann) ein immenses Misstrauen heraus. Gegenüber dem Partner und auch bereits gegenüber den gerade geborenen Kindern.

    "Haus" ist nicht etwas, was man tunlichst bewahrt und aufwertet FÜR die gemeinsamen Kinder, sondern "Haus" ist das, was man tunlichst beschützt VOR den gem. Kindern und dem Partner...

    Da steckt schon mehr dahinter. Ob solche Sachen gut "wegzusperren" sind? Fraglich. Sie schwären dann unter Teppichen oder in Schubladen vor sich hin.

    Ich muss gestehen, das Detail mit dem "sich vor den Kindern schützen, dass diese mal keine Auszahlung...." fand ich in der Lage und zu der Zeit befremdlich. Mir erscheint es so, dass dieses Haus für alle Familienmitglieder ein Problem darstellt.

    Daher betrachte ich es als Symbol.
    Als Symbol für Angst und als Symbol für Begehrlichkeit. Bissl wie beim Golum "mein Ring, mein Ring"


  3. Registriert seit
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Und das eine ist Schicksal, und das andere haben die Eheleute - nicht jeder einzeln, aber beide gemeinsam - in der Hand.
    Und für Schicksal sorgt man vor, aber für die Folgen eigener Entscheidung nicht? Bzw. man trifft sie einfach nicht und fertig?

    Ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Zitat Zitat von nachgefragt Beitrag anzeigen
    Mit der Erfahrung, dass sich Gesetzeslagen im Laufe einer Ehe sehr ändern können, würde ich heute nicht mehr auf einen Ehevertrag verzichten
    Diese Erfahrung habe ich auch gemacht und sehe es ähnlich. Als wir geheiratet haben, gab es diese Versorgermentalität schlichtweg nicht. Beide haben für den gemeinsamen Unterhalt der Familie gesorgt. Nach der Scheidung hatte jeder für sich selbst zu sorgen, es gab nur Unterhalt für die Kinder. Und trotzdem wurde oft um alles mögliche gestritten.

    Paar Jahre später sah die Welt anders aus und heute gelten schon wieder andere Spielregeln.


  4. Registriert seit
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Zitat Zitat von serotonina Beitrag anzeigen
    ...
    Mein Mann weiß ganz klar, dass für ihn die Ehe nur in Frage kommt, solange eine mögliche Scheidung auch geregelt ist.
    Wenn ich dich richtig verstehe, ist den emotionales Problem, dass ihr den Fall der Scheidung jetzt vertraglich geregelt habt, oder?

    Aber was ist denn daran anders, als an dem Eingehen der Ehe? Das ist doch auch ein Vertrag, bei dem die Folgen der Scheidung schon geregelt sind. Indem man beim Standesamt unterschreibt (ohne sonstigen Ehevertrag), regelt man, dass im Fall der Scheidung die gesetzlichen Folgen des Zugewinnausgleichs eintreten sollen.

    Ein Ehevertrag ist eigentlich nicht wirklich etwas anderes. Nur eine inhaltlich andere Regelung der Scheidungsfolgen. Wenn also der Inhalt stimmt, was ist denn das Problem daran, den ursprünglichen Vertrag jetzt vertraglich geändert zu haben?

    Vielleicht fehlt mir da die romantische Ader. Ich bin allerdings auch seit fast 20 Jahren mit meinem Liebsten zusammen, ohne das vertraglich zu regeln.


  5. Registriert seit
    08.01.2014
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Ich muss gestehen, das Detail mit dem "sich vor den Kindern schützen, dass diese mal keine Auszahlung...." fand ich in der Lage und zu der Zeit befremdlich. Mir erscheint es so, dass dieses Haus für alle Familienmitglieder ein Problem darstellt.

    Wo steht das denn, muss ich wohl überlesen haben.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.


  6. Registriert seit
    08.01.2014
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Zitat Zitat von serotonina Beitrag anzeigen

    Dass es mich hinterher emotional belastet, hätte ich wissen müssen, das stimmt, ich mich ja auch vor der Ehe dagegen gewehrt habe.
    Gibt es noch etwas aus deiner ersten Ehe, verbindest Du dieses Scheitern vielleicht noch mit deinem ersten Ehevertrag und bist deshalb so aufgewühlt?
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.


  7. Registriert seit
    20.07.2010
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Wo steht das denn, muss ich wohl überlesen haben.
    Post #95, 97,98 - dann # 108, # 110

    Es wurde nie so klar, worum es da geht. Außer, dass es sein könnte....

    Mich verblüffte halt, das zu antizipieren bei Kinder, wo eins ein Kleinkind und eins ein Baby ist.

  8. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Ich habe da so ein Gefühl...

    Seretonina, geht es darum, daß Dein Mann Dich quasi gezwungen hat, den Vertrag mit ihm aufzusetzen? Ist es das Gefühl von Machtlosigkeit? Daß er gegen Deine Wünsche und Emotionen handelt? Und Du machst zwar mit, aber quasi notgedrungen, und er zeigt Dir nun die kalte Schulter, und Du mußt allein damit klarkommen?
    Du mußt um das kämpfen und ein Stück weit auch betteln, was Dir wichtig ist, und nun diktiert er die Bedingungen?

    Du wirst nie damit klarkommen, wenn das so ist. "Friß oder stirb" ist auch keine schöne Beziehungsgrundlage...


  9. Registriert seit
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du wirst nie damit klarkommen, wenn das so ist. "Friß oder stirb" ist auch keine schöne Beziehungsgrundlage...
    Sehe ich auch so.


  10. Registriert seit
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    AW: Ehevertrag - ich komme damit nicht klar

    Zitat Zitat von Hummelbein Beitrag anzeigen
    Warum hast Du geheiratet?
    Mit welchen Vorstellungen, Wünschen, Hoffnungen, Gedanken... von Beziehung und Partnerschaft hattest Du geheiratet?

    Mit welchen Gefühlen bist Du in die Partnerschaft und Ehe gegangen und was ist mit denen passiert?
    Was hat sich davon erfüllt und was nicht?
    Welche Deiner Bedürfnisse werden gestillt und welche nicht?
    Was ist auf der Strecke geblieben?

    Du bist ungenau in dem was Du schilderst, so diffus, neblig, @Vienna_ schrieb von "widersprüchlich". Du sagst, Du kommst damit emotional nicht klar, das ist so allgemein gehalten. Was fühlst Du genau, wann fühlst Du, schau Dir die Situationen an, was passiert da in Dir und wie ist die Situation die Dich zum Fühlen bringt?
    Werde da mal genauer für Dich, musst Du hier nicht erzählen.

    Du sagst der Vertrag regelt die Scheidung.
    Diese Aussage ist für Deine Gefühle zu ungenau. Deine Gefühle "fühlen" nur selektiv und bei denen kommt nur "...Scheidung..." an und sie fühlen "Grrr".
    Geh auch da genauer ran. Was genau macht Dir da Angst, Sorge...?

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