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  1. Avatar von Annilein
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    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Man kann eben nicht alles haben.
    Er ist ein Mann für den ruhigen Alltag, du wünschst dir Abwechslung.
    Ich kenne das, bin auch immer die treibende Kraft. Es wird dir wohl nichts anderes übrig zu bleiben als es so zu akzeptieren.
    Wenn du was vorschlägst, macht er doch mit?
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


  2. Registriert seit
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    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Meine Erfahrung: habe mich sehr jung in meinen ersten Mann verliebt, erster Freund, große Liebe, 3 gemeinsame Kinder, mehr als 20 Jahre Ehe.
    In der Ehe erwachsen geworden, auseinander gelebt.
    Mit 40 in meinen jetzigen Mann verliebt, wieder ganz große Liebe, die bis heute anhält.
    In der ersten Ehe gab es viel Gutes, das behalte ich gerne in Erinnerung.
    Zu meinem Ex-Mann gibt es so gut wie keinen Kontakt, über die Kinder höre ich manchmal was von ihm.
    Wenn wir (ganz wenige Male, Abifeier, Hochzeit etc. der Kinder) ihn und seine neue Frau sehen, wechseln wir ein paar höflich-freundliche Worte, wir haben nichts (mehr) gemeinsam.

    Mit meinem jetzigen Mann verbindet mich viel, unsere Liebe und viele gemeinsame Interessen.
    Wir sind nie auf die Idee gekommen, unsere ersten Ehen irgendwie toppen zu wollen, aber wir erleben auch viele Dinge gemeinsam zum ersten Mal: unser Haustier, ein neues gemeinsames Hobby, neue Reiseziele, ein Ferienhaus, ein neuer Wohnort....

    Vielleicht ist das auch ein Tipp für euch, Gemeinsamkeiten, die ihr nicht aus früheren Beziehungen kennt, gemeinsame Neuentdeckungen.

    Wir erleben vieles, was uns genau so oder noch stärker verbindet als gemeinsame Kinder.

  3. Inaktiver User

    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Früher habe ich mir mit ihm auch Familie gewünscht. Das war ihm unter den gegebenen Umständen zu viel. Nach langem Hin und Her haben wir uns eine gemeinsame Wohnung gekauft und geheiratet. Angeblich ging vieles nicht mit Kindern. Jetzt sind die Kinder aus dem Haus. Nun wäre der Freiraum vorhanden. Aber bis auf ein bisschen Sport gelegentlich macht er nichts. Er arbeitet. Gefühlt 150%. Nicht weil ihm Karriere so wichtig wäre. Aber Arbeit bedeutet ihm Sicherheit und auf dem Gebiet kennt er sich aus, hat Erfolg. Und ja, mir wird es so langsam langweilig. Ich würde gerne neue Dinge ausprobieren. Weggehen, reisen, Freundschaften knüpfen/intensivieren. Das waren Dinge, die er früher gerne gemacht hätte, die aber zu kurz kamen. Jetzt wo es ginge, ist er so in seinem Trott, weiterhin so genügsam.
    hm, also wenn er so schlaftablettig drauf ist, dann ist der ball in seinem feld und es ist sein problem, wenn er meint, mit deinem ex wär es besser gelaufen.

    irgendwie scheint er ja immer zu allem nein zu sagen?

    klingt so, als stehe er sich selbst im weg.

    unter diesen umständen finde ich es richtig, wenn du sagst, dass er was vorschlagen soll. wenn er das nicht macht, schließe ich mich rwls vorschlag an: mach ohne ihn, was dich interessiert.

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Zitat Zitat von gabiella Beitrag anzeigen
    Mit meinem jetzigen Mann verbindet mich viel, unsere Liebe und viele gemeinsame Interessen.
    Wir sind nie auf die Idee gekommen, unsere ersten Ehen irgendwie toppen zu wollen, aber wir erleben auch viele Dinge gemeinsam zum ersten Mal: unser Haustier, ein neues gemeinsames Hobby, neue Reiseziele, ein Ferienhaus, ein neuer Wohnort....

    Vielleicht ist das auch ein Tipp für euch, Gemeinsamkeiten, die ihr nicht aus früheren Beziehungen kennt, gemeinsame Neuentdeckungen.

    Wir erleben vieles, was uns genau so oder noch stärker verbindet als gemeinsame Kinder.
    so geht es mir auch auch, aber wenn daisymillers mann sich lieber im alltagstrott festtackert, wirds natürlich schwierig.


  5. Registriert seit
    26.10.2016
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    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    so geht es mir auch auch, aber wenn daisymillers mann sich lieber im alltagstrott festtackert, wirds natürlich schwierig.
    Tja, das ist doch die Henne-Ei-Frage.

    Welcher Raum bleibt dem Mann, welchen Raum gesteht sie ihm zu, wie viel Raum nimmt er sich - für das Paar, den sie nicht schon als "besetzt" lebt,....
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  6. Registriert seit
    31.01.2018
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    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    Tja, das ist doch die Henne-Ei-Frage.

    Welcher Raum bleibt dem Mann, welchen Raum gesteht sie ihm zu, wie viel Raum nimmt er sich - für das Paar, den sie nicht schon als "besetzt" lebt,....
    Das Thema Familie und häusliches Leben ist tatsächlich durch meinen Ex-Mann sehr intensiv besetzt. Das ist aber in der Form auch "durch". Ich will jetzt nicht von vorne anfangen. Ich will meine Familie jetzt in einer wesentlich lockeren Form leben, mit gelegentlichen Treffen und viel weniger Verpflichtungen von meiner Seite. Das schafft neuen Raum für uns beide! Es gab aber auch genug Dinge, die ich mit meinem Ex-Mann nicht leben konnte. Schon in unseren frühen Jahren war z.B. sein Interesse an Reisen nicht groß, etwas, was mich gereizt hat und immer noch reizt. Etwas, das auch eine gemeinsame Sehnsucht von meinem Mann und mir war, als wir uns kennengelernt haben (und beide nicht die Möglichkeiten hatten). Jetzt hätten wir das Geld, die Zeit und er ist lustlos. Keine Fernreisen. Keine Radreise quer durch Deutschland. Keine Alpenüberquerung mit dem Fahhrad. Ähnlich sieht es mit Theater, Konzerten aus. Oder Freundschaften. Früher hatte er beklagt, dass er gerne mehr Freundschaften pflegen würde und ich so viel Familie hatte, dass mir kaum Zeit blieb für Freundschaften (und dann waren es auch noch Leute, die selber Familie hatten). Jetzt bin ich es, die sich mit Freunden trifft, mal Leute einlädt und auch alles organisiert. Er weicht auch da aus. Selbst wenn es um die zwei drei Freunde von ihm geht. Das sind alles Dinge, die absolut NICHT besetzt sind, die ausbaufähig sind und die nichts mit meinem Ex zu tun haben! Und ich wäre auch für weitere Ideen offen.
    Aber ich bin tatsächlich nicht vollkommen ausgefüllt mit Schaffen und Haushalt und abends beim Essen meinem Herzblatt mal tief in die Augen zu schauen.

  7. Inaktiver User

    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Jetzt hätten wir das Geld, die Zeit und er ist lustlos. Keine Fernreisen. Keine Radreise quer durch Deutschland. Keine Alpenüberquerung mit dem Fahhrad. Ähnlich sieht es mit Theater, Konzerten aus. Oder Freundschaften. Früher hatte er beklagt, dass er gerne mehr Freundschaften pflegen würde und ich so viel Familie hatte, dass mir kaum Zeit blieb für Freundschaften (und dann waren es auch noch Leute, die selber Familie hatten). Jetzt bin ich es, die sich mit Freunden trifft, mal Leute einlädt und auch alles organisiert. Er weicht auch da aus.
    warum? wieso will er jetzt nicht mehr?

    vermute ich eventuell richtig, dass er ein träumer ist, dem es an umsetzungsfähigkeit mangelt?

    das war für deine familienphase möglicherweise optimal, weil er im grunde gar nicht so ungern zurückgesteckt hat.
    jetzt allerdings fällt es dir bzw. euch auf die füße...


  8. Registriert seit
    26.10.2016
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    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Eben. Henne-Ei...

    Die gemeinsamen Wünsche waren vorhanden, aber es ging nicht.

    Du hattest deine Kinder, deinen Ex, jetzt Enkel, kein Geld damals.

    Er hat sich mit all diesen Umständen begnügt und für sich eine Art modus vivendi gefunden.
    Jetzt willst du anknüpfen, übersiehst dabei jedoch, dass er sich viele Jahre an deine Limitierung angepasst hat.

    Die Karten werden nun ganz neu gemischt und ihr solltet gemeinsam! überlegen, welche Träume, Projekte, Ideen, aktuell, bei euch gemeinsam bestehen.

    Nahtlos an früher anknüpfen,scheint mir unrealistisch und ihm gegenüber auch unfair. Ihr habt gemeinsam viel Kompromisse gelebt und müsst euch beide nun neu finden.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
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  9. Registriert seit
    31.01.2018
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    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen

    Daisymiller, ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Ich fühle in meiner zweiten Beziehung/Ehe, jetzt 12 Jahre nach dem Kennenlernen auch schon langsam eine Langzeitbeziehung, auch manchmal, dass sich nicht mehr dieses gemeinsam durch dick und dünn Gehen-Gefühl herstellen lässt wie in meiner ersten Beziehung/Ehe.
    Liebe Lea, du beschreibst mein Gefühl sehr treffend... es ist dieses selbstverständliche auf den anderen Bauen, was ich in meiner ersten Ehe hatte und in meiner jetzigen in dieser Form nicht vorhanden ist. Ich denke auch, dass es sehr daran liegt, welche Erfahrungen man NOCH gemeinsam macht und oft sind es eben eher die "leichteren Dinge", sozusagen die "Kür" des Lebens, nachdem man die anderen schon gemeistert hat. Und auch da hängt es wieder davon ab, wie viel man tatsächlich miteinander macht, ob man gemeinsame Pläne und Träume hat oder eben nur den Alltag lebt.

    Und da mache ich mir ein bisschen Sorgen, weil mir in unserem gemeinsamen Leben auch die Leichtigkeit fehlt. Wir haben die Kinder die letzten Jahre gemeinsam großgezogen und "das Vergnügen" zurückgestellt (er mehr, ich weniger, weil ich die Familienphase gar nicht so als Last empfunden habe, aber mich jetzt natürlich auch darüber freue, mehr über meine eigene Zeit verfügen zu können und mich nicht so viel um andere kümmern zu müssen). Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass bei ihm irgendwie die Luft raus ist. Ich hatte gehofft, mich den vergnüglichen Dingen widmen zu können und dadurch Gemeinsamkeit zu erfahren und ihm scheint der nette Alltag mit mir alleine vollkommen auszureichen


  10. Registriert seit
    14.10.2019
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    1.052

    AW: Welche Rolle haben Partner, die nach der "Familienphase" kommen?

    @Daisy

    Ein interessantes Thema, aber, wie Dein Strang auch zeigt, eben doch sehr individuell besetzt.
    Du erkennst ja sehr klar, was Dir fehlt, zum Beispiel:

    Zitat Zitat von daisymiller2 Beitrag anzeigen
    Jetzt hätten wir das Geld, die Zeit und er ist lustlos. Keine Fernreisen. Keine Radreise quer durch Deutschland. Keine Alpenüberquerung mit dem Fahhrad. Ähnlich sieht es mit Theater, Konzerten aus. Oder Freundschaften. Früher hatte er beklagt, dass er gerne mehr Freundschaften pflegen würde und ich so viel Familie hatte, dass mir kaum Zeit blieb für Freundschaften (und dann waren es auch noch Leute, die selber Familie hatten). Jetzt bin ich es, die sich mit Freunden trifft, mal Leute einlädt und auch alles organisiert. Er weicht auch da aus. Selbst wenn es um die zwei drei Freunde von ihm geht. Das sind alles Dinge, die absolut NICHT besetzt sind, die ausbaufähig sind und die nichts mit meinem Ex zu tun haben! Und ich wäre auch für weitere Ideen offen.
    Aber ich bin tatsächlich nicht vollkommen ausgefüllt mit Schaffen und Haushalt und abends beim Essen meinem Herzblatt mal tief in die Augen zu schauen.
    Und ja, nach der Familienphase geht es vielen so, dass sie erstmal da stehen und denken, ja, und jetzt?
    Darum denke ich, es sind gerade zwei Themen bei Dir: Dich selbst neu orientieren in dieser neuen Phase.
    Und dann die Beziehung anschauen, was ist gut, was ist möglich, was nicht?



    Wie alt seid ihr eigentlich? So...ungefähr?

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