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  1. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da ist jetzt anscheinend fünf Jahre lang kein ernsthafter Schritt in Richtung einer wirklichen Trennung gemacht worden. Weder hat man die steuerliche Veranlagung geändert, noch wurde ein beruflicher Wiedereinstieg seiner Frau vorbereitet. Ich glaube nicht, dass sich daran in absehbarer Zeit was ändern wird, scheint ja so für die Beteiligten ok zu sein.

    Es war in den letzten Jahren einfach nicht nötig, daran zu rütteln.

    Er hat jetzt eine neue Beziehung und wird daran was ändern, wenn er sich sicher ist. Aber nach nur 6 Monaten finde ich es zu früh so einen schwerwiegenden finanziellen Schritt zu wagen.

    Die Trennung wurde räumlich und emotional vollzogen. kinder, Freunde, Familie weiß jeder Bescheid.

    Finanziell wird er schon ziemlich am Limit sein. Er sorgt für 3 ! Personen und 2 Haushalte.
    Bei einer offiziellen Scheidung Steuerklasse 1 und das wird er sich momentan nicht leisten können. Diesen Aspekt finde ich nicht unwichtig. Was hilft ihm der finanzielle Einschnitt?

    Das er noch weniger Geld hat, schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber....... Und wie steht TE dann da? Als die böse Stiefmutter, die jetzt Schuld hat, das alle weniger Geld haben...

    Und das wegen 6 Monaten Beziehung? Nein, würde ich auch nicht machen.

    Erstmal schauen ob die Beziehung sich festigt - nach ca. 1 Jahr kann man zusammenziehen und dann ist die Scheidung auch finanziell drin

  2. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Was sollte sich in einem Jahr finanziell ändern?

  3. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von EnduraM Beitrag anzeigen
    Nein, ich möchte nicht finanziell von ihm profitieren. Ich habe eine eigene gute Existenz, selbst erarbeitet. Heiraten müsste ich auch nicht unbedingt wieder. Dennoch, ein gelebtes miteinander mit der Möglichkeit gemeinsam zu planen fände ich sehr schön.... so wie es jetzt ist, gefühlt - der Mann einer anderen Frau, der mich regelmäßig besucht, wenn er Zeit hat (seine Wohnung ist nicht gemütlich, also findet sowieso alles bei mir statt).
    All deine Wünsche sind absolut verständlich aber haben nichts mit der Scheidung zu tun

    Bitte sei ehrlich zu dir selbst und schiebe keine (unlogischen) Argumente vor.

    Es ist absolut ok, wenn du dich mit seinem Status verheiratet schwer tust. Das dies deinen Werten widerspricht.

  4. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was sollte sich in einem Jahr finanziell ändern?
    In einem Jahr ist die Beziehung gefestigt. Nach 6 Monaten hat man meist noch die rosa Brille auf.

    Sollte der Mann mit TE zusammenziehen, muss er seine Wohnung nicht mehr allein finanzieren, sondern teilt sich die Kosten mit TE.

    Diese Einsparung könnte reichen und den STeuerklassenwechsel auszugleichen

  5. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In einem Jahr ist die Beziehung gefestigt. Nach 6 Monaten hat man meist noch die rosa Brille auf.

    Sollte der Mann mit TE zusammenziehen, muss er seine Wohnung nicht mehr allein finanzieren, sondern teilt sich die Kosten mit TE.

    Diese Einsparung könnte reichen und den STeuerklassenwechsel auszugleichen
    Das heißt, die TE finanziert dann seine Familie mit.

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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Endura,

    glaubst Du Deinem Partner nicht, dass es sich um eine reine Formalität handelt?
    Doch, ich glaube ihm....dennoch für mich schwer nachvollziehbar. Ich habe solche Konstellationen beruflich wie privat nah erlebt, und....in letzter Konsequenz- öööööhm, nein,

    Wenn wir jetzt beschließen würden zusammenzuziehen, würde jedes Möbelstück was wir uns anschaffen wollten, irgendwie seiner Frau mitgehören. Ich will doch keine Beziehung zu dritt.

  7. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von EnduraM Beitrag anzeigen
    Wenn wir jetzt beschließen würden zusammenzuziehen, würde jedes Möbelstück was wir uns anschaffen wollten, irgendwie seiner Frau mitgehören. Ich will doch keine Beziehung zu dritt.
    Schon mal über einen Kompromiss nachgedacht?

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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Emotional ist die Sache wohl geklärt. Finanziell kein bisschen.

    Mit einer Scheidung hätte er zunächst einmal Ausgaben, das ist richtig. Aber die kommen irgendwann eh auf den Tisch. Und das wird dann nicht billiger.

    Was ich nicht verstehe ist, warum seine Noch-Frau nicht arbeiten geht. Würde er die Scheidung betreiben, wäre sie dazu gezwungen. Ob das für ihn dann wirklich teurer würde, wage ich zu bezweifeln.

    Ich habe da gerade den Versorgungsausgleich im Blick, der mit jedem Jahr, das diese Konstellation besteht, umfangreicher wird.
    Geändert von Wolfgang11 (12.12.2019 um 21:38 Uhr) Grund: Korrektur

  9. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das heißt, die TE finanziert dann seine Familie mit.

    Nein....... bzw ja.

    TE hat sich einen Mann mit 2 Kindern angelacht und da ist es einfach so das Mann unterhaltspflichtig ist.

    Nein, sie muss die Familie nicht finanzieren.

    Auch ohne Kinder/Ehe wäre bei einer gemeinsamen Wohnung 50/50 angesagt.

  10. Inaktiver User

    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Emotional ist die Sache wohl geklärt. Finanziell kein bisschen.

    Mit einer Scheidung hätte er zunächst einmal Ausgaben, das ist richtig. Aber die kommen irgendwann eh auf den Tisch. Und das wird dann nicht billiger.
    Naja, ich spekuliere mal und denke, das er das machen will, solange die Kinder noch Unterhaltspflichtig sind.

    Denn wenn er z.b. jetzt monatlich 1500 Euro überweisen kann für alle, wird bei Trennung nur noch 1000 Euro drin sein.
    Die fehlenden 500 Euro gehen der Familie dann einfach ab.........

    Und damit werden die 3 nicht auskommen.........

    Warum sie nicht arbeiten geht? Vielleicht haben sie das damals so vereinbart und er hat sich dann getrennt, eine neue Vereinbarung wurde nicht getroffen weil es nicht nötig war?

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