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  1. Registriert seit
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Endura, warum wartest du drauf, dass er handelt? Warum handelst du nicht?
    Du stockst immer an dem Punkt, an dem du _deine_ Grenzen ziehen müsstest.

    Nicht er, er hat keine Veranlassung. Dein Verhalten sagt was anderes als du ankündigst.

    Weiß er, _warum_ dir wichtig ist, das er sich scheiden lässt? Weiß er im deine Gedanken zu Notfall, Krankheit, Zusammenziehen?

  2. Avatar von brighid
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von EnduraM Beitrag anzeigen
    Da ich beruflich im Gesundheitswesen unterwegs bin, sehe ich täglich Geschichten und Schicksale, die gerade wegen ungeregelten Verhältnissen dramatisch eskalieren. Ich habe genügend Beispiele vor Augen, und über diese habe ich ihm berichtet.
    .
    dann weisst du ja, was ich meine.

    und jetzt entscheidest du ob du das wirklich willst und tragen könntest.


    ich glaube auch nicht, dass er irgendwas tun wird.
    da ist immernoch seine noch-ehefrau, die ja wirtschaftlich abhängig von ihm ist. der es nur recht sein kann, auch weiterhin auch rententechnisch von ihm versorgt zu werden.
    die ihm unter umständen auch sagt: ach, lasse das doch mit der scheidung. warum? wir sind uns doch einig. kostet nur geld. und wozu?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  3. Registriert seit
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Da kann ich mich den Vor-, Vorrednerinnen nur anschließen: Das sind reichlich absurde Überlegungen und daraus resultierende Forderungen nach einem halben Jahr.

    Und Blue nichts für ungut, aber deswegen eine Beziehungs-Pause einzuläuten halte ich für reichlich übertrieben.


  4. Registriert seit
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    Hallo Endura,

    Deinen strang verfolge mit großem Interesse.

    Ich finde es ganz klasse und sehr mutig von Dir, dass Du Dich auf Blue`s Beiträge der Ursachenforschung so gut einlässt. Denn auch ich denke, es ist wichtig, nachzuschauen, warum Du, obwohl Du Dich nach Sicherheit und Anlehnen sehnst, ausgerechnet nun schon zum zweiten mal einen Mann anziehst, der Dir genau das aufgrund seiner Lebensumstände nicht bieten kann.

    Und ich denke, wenn Du da Antworten für Dich findest, wird sich mit Sicherheit viel bewegen.

    Eine Frage habe ich dazu noch:



    Du kochst für ihn, er ist im Gegenzug dafür bemüht, Dich am Wochenende beim Ausgehen einzuladen.

    Hast Du da vielleicht den Eindruck, finanziell und zeittechnisch mehr zu investieren, als Dein Partner?
    Erhoffst Du Dir nach einer erfolgten Scheidung evtl. auch da eine Änderung?

    Prinzipiell ist mir auch nicht ganz klar, warum Du wirklich auf Scheidung drängst. Willst Du in nächster Zeit gemeinsam mit Deinen Kindern mit Deinem Partner zusammenziehen?

    Oder denkst Du, er hätte dann finanziell mehr Spielraum?

    Ich finde es sehr spannend, den wirklichen Ursachen und Hintergründen Deines Wunsches auf die Spur zu kommen und möchte Dich dazu beglückwünschen, dass Du das anscheinend tun möchtest .

    Liebe Grüße
    Kyria
    Liebe Kyria, vielen Dank für Deine Gedankenanstöße.

    Ich investiere sicherlich mehr Zeit und Mühe, einfach weil unser Miteinander ausschließlich bei mir stattfindet, also kaufe ich täglich ein und koche frisch, und sorge hier für Gemütlichkeit. Das mache ich aber liebend gerne, und würde es auch ohne ihn tun, einfach weil ich es schön finde und es sowieso für meine Kinder tun würde. Ein finanzielles Ungleichgewicht sehe ich da nicht wirklich, denn, wie gesagt, er lässt mich auswärts nie bezahlen. Ich möchte auch überhaupt nicht aufrechnen, ich finde das Gefühl sehr schön, sich gemeinsam etwas leisten zu können.

    Es geht mir nicht darum dass ich mir finanziell etwas davon verspreche, wenn er geschieden ist. Ich hätte aber gerne eine wage Perspektive von einem Zusammenleben mit einem Partner. Es ist nicht wichtig wer wieviel dazu beitragen kann, solange es nichtig einem furchtbaren Ungleichgewicht endet. Das wäre so mein Wunsch, für irgendwann. Ich bin es leid alleine zu leben, ich finde es schöner als Paar. Bis auf die hässliche vier Jahre lange Geschichte mit dem unfreien Mann lebe ich seit 11 Jahren so gut wie alleine, und es ist nicht mein Wunsch. Es muss nicht nächstes oder übernächstes Jahr stattfinden. Aber, wenn ich nun weiß, dass er unter Umständen die nächsten zehn Jahre oder noch länger die Scheidung nicht angehen wird, liegt die Entscheidung auf der Hand.


  5. Registriert seit
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von morcheeba_ Beitrag anzeigen
    Da kann ich mich den Vor-, Vorrednerinnen nur anschließen: Das sind reichlich absurde Überlegungen und daraus resultierende Forderungen nach einem halben Jahr.

    Und Blue nichts für ungut, aber deswegen eine Beziehungs-Pause einzuläuten halte ich für reichlich übertrieben.
    Nein, einfach nur NEIN. Sehe ich komplett anders.

    Es ist nicht überzogen zu erwarten dass jemand, der nach einer ernsthaften neuen Lebenspartnerschaft sucht, vorab seine Verhältnisse klärt. Das es daraus unter Umständen noch über Jahre Verpflichtungen gibt, geschenkt. Aber es sollte klar sein wo man steht.

    Unverbindliche Begegnungen für ein paar nette Stunden kannst Du an jeder Ecke haben. Danach habe ich nicht gesucht.

  6. Avatar von Blue2012
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von EnduraM Beitrag anzeigen
    Ich investiere sicherlich mehr Zeit und Mühe,
    einfach weil unser Miteinander ausschließlich bei mir stattfindet,
    also kaufe ich täglich ein und koche frisch, und sorge hier für Gemütlichkeit.
    Wieso soll er sich scheiden lassen - Du benimmst dich doch bereits wie seine Ehefrau...
    *Verneigung, dass ich diesen Satz schreiben darf*

    Mal im Ernst jetzt: Ungleichgewicht.
    ER profitiert von deiner Wärme - du schaffst Platz für IHN und SEINE Bedürfnisse.
    Schafft er denn in seiner Wohnung Platz für dich? Räumt er seine Hobbysachen mal zur Seite, richtet einen kleinen Tisch mit frischen Brötchen und lässt dich in einem frisch überzogenen Bett bei sich übernachten?

    Nein.
    Be a voice not an echo.

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    Ich finde es sehr spannend, den wirklichen Ursachen und Hintergründen Deines Wunsches auf die Spur zu kommen ...
    Der ausgeprägte Wunsch nach Stabilität könnte (!) hier tatsächlich in
    der Kindheit liegen.

    @Endura schrieb - sinngemäß -, dass sie mit ihren Eltern, aufgrund
    des Berufes, durch die Welt gegondelt ist. Da möchte man irgend wann
    einmal "ankommen" und "Anker werfen".

    Trifft dieser Aspekt auf Dich zu, liebe TE?


    Zitat Zitat von EnduraM Beitrag anzeigen
    Ich hätte aber gerne eine wage Perspektive von einem Zusammenleben mit einem Partner.
    (...)
    Aber, wenn ich nun weiß, dass er unter Umständen die nächsten zehn Jahre oder noch länger die Scheidung nicht angehen wird, liegt die Entscheidung auf der Hand.
    Ich kann Deinen perspektivischen Wunsch gut verstehen.

    Kann es sein, dass der Mann vielleicht nicht mit offenen Karten spielt?
    Dass es seinerseits ein - für ihn bindendes - Versprechen seiner Frau
    gegenüber gibt, die Ehe formal aufrecht zu halten für xy Jahre? Vielleicht
    bis die Kinder volljährig sind?


  8. Registriert seit
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von EnduraM Beitrag anzeigen
    Nein, einfach nur NEIN. Sehe ich komplett anders.

    Es ist nicht überzogen zu erwarten dass jemand, der nach einer ernsthaften neuen Lebenspartnerschaft sucht, vorab seine Verhältnisse klärt. Das es daraus unter Umständen noch über Jahre Verpflichtungen gibt, geschenkt. Aber es sollte klar sein wo man steht.
    Was den Rahmen anbelangt gebe ich dir Recht. Doch wie du deine Erwartungen/Forderungen begründest, das kann ich nicht nachvollziehen. Das hat mehr mit dir als mit ihm zu tun. Doch so weit waren wir schon, dazu hat Blue schon einiges geschrieben.

    Unverbindliche Begegnungen für ein paar nette Stunden kannst Du an jeder Ecke haben. Danach habe ich nicht gesucht.
    Es gibt auch noch etwas dazwischen. Noch kannst du nicht wissen, ob er das ist, wonach du gesucht hast. Und das liegt doch nicht nur daran, dass er noch verheiratet ist, sondern dass ihr gerade mal ein halbes Jahr zusammen seid.

    Im Übrigen signalisiert er dir auch, dass es keine unverbindliche Begegnung ist. Aber vielleicht signalisiert er dir auch, dass du schon zwei oder drei oder mehr Schritte weiter bist (oder denkst) als er und als er es für den Moment für angebracht hält. Das ist auch okay so. Er darf sich anders dazu verhalten, als du das willst.


  9. Registriert seit
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Hallo Endura,


    Zitat Zitat von EnduraM Beitrag anzeigen

    Es geht mir nicht darum dass ich mir finanziell etwas davon verspreche, wenn er geschieden ist. Ich hätte aber gerne eine wage Perspektive von einem Zusammenleben mit einem Partner.
    wieso muss Dein Freund denn unbedingt geschieden sein, damit Du mit ihm zusammenleben kannst.

    Das geht doch auch ohne Scheidung.

  10. Avatar von Sneek
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    AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    Hallo Endura,




    wieso muss Dein Freund denn unbedingt geschieden sein, damit Du mit ihm zusammenleben kannst.

    Das geht doch auch ohne Scheidung.
    Hast Du den Strang gelesen?

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