Ja, formal ist er nicht getrennt, könnte er emotional dennoch sein, nur leider ist das "Finanzielle" oft eine Ausrede.
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12.12.2019, 20:28
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
"Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947
Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmtAristoteles - Griechischer Philosoph
"Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi
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12.12.2019, 20:45
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Kommt darauf an, worum es dir geht und wo deine Prioritäten liegen.
Da du bereits geschrieben hast, dass das so für dich nicht lebbar ist, hat sich das doch erledigt. Er sagt (relativ) klar, nachdem er dich anfangs hinhielt, dass es (derzeit) keine Scheidung geben wird.
Das unnötige, hoffnungsmachende Füllwort darfst du da gerne streichen - weil es etwas zu versprechen scheint, was aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch nie eintreten wird.
Ist es dir wichtig in finanzieller Hinsicht von ihm zu profitieren? Möchtest du geheiratet werden? Oder steht eine Moralvorstellung im Weg?
Es liegt bei dir zu entscheiden, ob du genießen kannst, was dieser Mann dir zu geben hat. Oder ob du das nicht kannst und einen Schlussstrich ziehen musst.
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12.12.2019, 20:53Inaktiver User
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Ich habe eine solche Konstellation im Bekanntenkreis erlebt.
Beide Ex-Partner waren im gemeinsamen Haushalt gemeldet, aber er hat bei seiner neuen Freundin gewohnt.
Ab und an hat er in seinem ehemaligen Zuhause die Kinder besucht, seine Post geholt und mit der Ex Dinge geklärt, die zu klären waren, hauptsächlich wegen der Kinder. Da blieb steuertechnisch auch jahrelang alles beim Alten.
Die beiden Ex-Partner waren sich einig, dass es zunächst keine Scheidung geben würde, wegen der Kinder und der Finanzen.
Dann waren die Kinder groß, der Ex-Mann abgenabelt vom ehemaligen Haus und Hof, die Ex-Frau hatte ebenfalls einen neuen Partner, und dann gab es eine recht einvernehmliche Scheidung. Sogar das Haus gehört ihnen immer noch gemensam.
In all der Zeit war er definitiv emotional getrennt.
Der neuen Freundin war es wohl auch ziemlich egal, dass sie sechs, sieben Jahre lang einen verheirateten Mann zum Partner hatte; sie hatte auch keine Probleme damit, dass er sein "altes" Zuhause mit Ex besuchte, wenn er seine Kinder sehen wollte. Außerdem wussten ja auch alle Leute außenrum (Freunde, Verwandte, Kollegen, Nachbarn...) Bescheid.
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12.12.2019, 21:03
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Endura,
glaubst Du Deinem Partner nicht, dass es sich um eine reine Formalität handelt?
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12.12.2019, 21:04
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Wenn so viele Leute Bescheid wissen, kann das gefährlich werden.
Ausserdem erwirbt sie während der Ehezeit weiterhin Rentenansprüche von ihm. Ob das dann nachgängig wirklich die sinnvolle Lösung war, darf bezweifelt werden.
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12.12.2019, 21:10Inaktiver User
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Genau.
Alles so gewollt.
In diesem Fall.
(Und gefährlich war da gar nix, die Leute hat das nämlich nach der ersten Tratscherei einen Keks interessiert. Die allermeisten interessieren sich nicht für die Steuerklasse ihrer Nachbarn oder Kollegen, und funktionierende Konstellationen zwischen alten und neuen Partnern langweilen Außenstehende eh nur...)
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12.12.2019, 21:12Inaktiver User
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Die Frage im Strang kannst nur du selbst beantworten.
Ist diese Formalität so wichtig für dich?
Im Leben bekommt man oft die Gelegenheit, seine Einstellung neu zu hinterfragen.
Klar, es ist ungewöhlich aber ist es wirklich so schlimm?
Die Kinder sind bald Volljährig und ihr kennt euch gerade erst wenige Monate. Willst du ihn nächsten Monat heiraten? Ich denke nicht und wer weiß ob er oder du überhaupt eine Hochzeit in Erwägung zieht.
Der Mann ist ganz klar getrennt und Sie hat auch einen Partner. Die Kinder wissen auch Bescheid.
Es scheint wirklich nur um den finanziellen Aspekt zu gehen.
Natürlich muss das irgendwann geregelt werden.... aber ihm da die Pistole auf die Brust zu setzt? Nach nur wenigen Monaten?
Du warst dir selbst nicht treu, wenn du wie im EP geschrieben, so etwas für dich nicht lebbar ist und trotzdem eine Beziehung eingegangen bist (bevor er alles geregelt hat)
Genieße die Zeit und schau doch erstmal, ob ihr wirklich gut füreinander seid.
Eine Scheidung wird ein finanzielles Loch hinein reißen, das machbar ist - aber nicht auf Druck einer 6 Monatigen Beziehung. Da legst du dir selbst ein Ei
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12.12.2019, 21:13Inaktiver User
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Da ist jetzt anscheinend fünf Jahre lang kein ernsthafter Schritt in Richtung einer wirklichen Trennung gemacht worden. Weder hat man die steuerliche Veranlagung geändert, noch wurde ein beruflicher Wiedereinstieg seiner Frau vorbereitet. Ich glaube nicht, dass sich daran in absehbarer Zeit was ändern wird, scheint ja so für die Beteiligten ok zu sein.
Mag sein, dass es Nexten gibt, die mit dieser Situation leben können, für mich wäre das nichts.
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12.12.2019, 21:15
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Sehr gute Fragen, Danke.
Nein, ich möchte nicht finanziell von ihm profitieren. Ich habe eine eigene gute Existenz, selbst erarbeitet. Heiraten müsste ich auch nicht unbedingt wieder. Dennoch, ein gelebtes miteinander mit der Möglichkeit gemeinsam zu planen fände ich sehr schön.... so wie es jetzt ist, gefühlt - der Mann einer anderen Frau, der mich regelmäßig besucht, wenn er Zeit hat (seine Wohnung ist nicht gemütlich, also findet sowieso alles bei mir statt).
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12.12.2019, 21:21Inaktiver User
AW: Ist eine Scheidung (un)wichtig?
Aber eine Scheidung bedeutet doch noch nicht, dass Ihr zusammen zieht?
Und inwiefern behindert eine Noch-nicht-stattgefundene-Scheidung gemeinsame Pläne?
Inwiefern macht ein Scheidung seine Wohnung gemütlicher?
Glaubst Du er hätte mehr Zeit für Dich, wenn er geschieden wäre?
Ich will Dich nicht provozieren, aber alle diese "Argumente" sind keine. In Wahrheit willst Du einfach nur, dass er geschieden ist. Du DIE EINE bist. Punkt. (Gib's zu
)


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