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  1. Registriert seit
    17.10.2019
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    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Zitat Zitat von KlaraKante Beitrag anzeigen
    Davina, darf ich fragen, welche Therapieform Du gewählt hast?
    Klar,
    Verhaltenstherapie und Konfrontationstherapie

  2. Avatar von Mambi
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    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Davina, Deinen Freund mal außen vor - wie kommst Du mit DEINEN psychischen Erkrankungen darauf, dass ein Kind eine gute Idee wäre...?
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  3. Avatar von Tirili
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    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Zitat Zitat von Davina92 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, was ich tun soll, wenn er weg ist. Die Wohnung läuft auf ihn, ich kann wegen den Panikattacken nicht in Amtsgebäude oder ähnliches gehen um sowas zu klären.
    Soll ich dann wieder zu meiner Mutter ziehen? Und dann? Ich bin einsam und durch die Krankheit nicht in der Lage "Real" neue Leute kennenzulernen.
    Liebe Davina, ich könnte mir vorstellen, dass er nicht Lösung, sondern Teil der Ursache für deine Panikattacken ist, das zum Ersten.
    Zweitens, Bezüglich deiner Angst vor der Abwicklung und Behördengängen - wende dich bitte an den psychosozialen Dienst in deiner Stadt (Caritas o. ä.). Hol dir Hilfe, du schaffst das.


  4. Registriert seit
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    29

    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Zitat Zitat von Tirili Beitrag anzeigen
    Liebe Davina, ich könnte mir vorstellen, dass er nicht Lösung, sondern Teil der Ursache für deine Panikattacken ist, das zum Ersten.
    Zweitens, Bezüglich deiner Angst vor der Abwicklung und Behördengängen - wende dich bitte an den psychosozialen Dienst in deiner Stadt (Caritas o. ä.). Hol dir Hilfe, du schaffst das.
    Tatsächlich sind die Panikattacken während der Beziehung deutlich besser geworden. Er hat viel mit mir "trainiert." Wozu ich jahrelang alleine nicht die Kraft hatte. Bevor ich ihn traf, habe ich das Haus nicht verlassen.


  5. Registriert seit
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    503

    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Liebe TE,

    Deine Gesichte hat mich total berührt und am liebsten würde ich Dich mal ganz fest in den Arm nehmen.
    Ich finde es super, dass Du Dir unsere Beiträge auch zu Herzen nimmst und vielleichtja hat alles wunderbar zusammen gefasst mit ihrer Geschichte.

    Bitte denk daran, dass Du in erster Linie auch eine Beziehung zu Dir selbst hast!
    Du musst gut zu Dir sein und Dich selbst lieben!

    Und ich denke auch, dass es besser ist Dich von Deinem Freund zu trennen. Er tut Dir eindeutig nicht gut und anscheinend herrscht tatsächlich ein Ungleichgewicht in eurer Gefühlswelt.
    Du lässt alles mit Dir machen und nimmst ihn jedes Mal wieder auf.

    Der wäre sicherlich total perplex, wenn Du in einem Streit (wenn er wieder kräftig austeilt) sagen würdest "In dem Ton kannst du mir schreiben und jetzt raus hier!"
    Du musst unbedingt unabhängiger von ihm werden. Kannst Du Dir nicht jemand anderen zur Seite stellen lassen für Amtsbesuche? Das muss doch möglich sein.
    Nicht jeder Mensch mit Panikattacken hat "dafür" n Partner.
    Vieles kann man inzwischen auch online machen :) nur Mut!

    Wenn er das nächste Mal wieder abhaut, hast Du ja viel Zeit um so etwas zu recherchieren und in Erfahrung zu bringen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!!!


  6. Registriert seit
    26.10.2016
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    5.188

    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Liebe Davina,

    nun ist das ganze Setting nachvollziehbar geworden.

    Dein Freund ist drogensüchtig und er will das auch so leben. Deswegen lehnt er jegliche professionelle Unterstützung ab und geht immer wieder zurück in sein Umfeld.

    Wenn er bei dir lebt, dann durchaus, weil er dich liebt und sich für dich verantwortlich fühlt. Allerdings ist das eine massive Überforderung für ihn!
    Darum bricht er aus und auch wenn sein Weg für ihn destruktiv ist, will er aus der Verantwortung für dich heraus. Die Last, die er für dich zu tragen versucht, wäre bereits für gesunde Menschen zu viel.
    Es kann gut sein, dass gerade dadurch, weil er selbst suchtkrank ist, er so lange entgegen seiner eigenen Bedürfnisse lebt und dich in deiner Erkrankung stützt, obwohl es ihn überfordert.

    Falls noch nicht geschehen, konsultiere einen Psychiater wegen einer Medikation und wenn du bereits in Behandlung sein solltest, bitte um neuerliche Medikation, um besser unterstützt zu werden.

    Du musst nicht zu deiner Mutter ziehen, denn deine Situation kann durch den Sozialpsychiatrischen Dienst gestützt werden. Mit diesem solltest du dich umgehend in Verbindung setzen, um Hilfe bei den Dingen zu erhalten, die bisher dein Freund übernahm.

    Hast du den Eindruck,dich bei deinem Therapeuten und auch in der - für dich - passenden Therapieform zu befinden?

    Unabhängig davon, was aus dieser Beziehung wird, solltest du dir überlegen, ob du tatsächlich in der Lage wärst, für ein Baby/Kind zu sorgen. Kinderarztbesuche, täglich spazierengehen, Krabbelgruppe, Kiga, Schule,....

    Lerne zunächst, deine Verantwortung und Fürsorge für dich selbst zu übernehmen.

    Alles andere steht in weiter Ferne, so lange du das noch nicht kannst.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  7. Registriert seit
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    333

    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Zitat Zitat von Davina92 Beitrag anzeigen
    Klar,
    Verhaltenstherapie und Konfrontationstherapie
    Ich hatte es befürchtet. Die Konfrontationstherapie gilt inzwischen als überholt. Sie macht neurowissenschaftlich betrachtet eigentlich auch wenig Sinn.

    Erheblich viel versprechender sind neuere VT-Ansätze wie ACT. Ich lege Dir sehr ans Herz, über einen Wechsel nachzudenken.

  8. Moderation
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    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Davina, wenn du nicht mehr weißt, wohin, kann eine stationäre Behandlung ein radikaler Schritt weg von allem sein, wo du auf (hoffentlich -- informiere dich) Ärzte auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und mit unterschiedlichen Spezialisierungen zugreifen kannst und dich darauf konzentrieren kannst, gesünder zu werden, ohne dich um den Alltag zu kümmern.

    Ansonsten, was Tirili sagt: Es gibt Stellen, die aus der Einsicht heraus entstanden sind, daß man, wenn man krank ist, nicht der Meister der Organisation ist, und die einem helfen.

    Und obwohl ich nicht vom Fach bin, teile ich KlaraKantes Einschätzung zu den Therapien. Wenn die schon so lange nicht helfen, sind sie nicht richtig.

    Wäre deine Mutter eine mögliche Unterstützung, vielleicht eher im praktischen (z.B. Sachen verwahren) Sinn wenn auch vielleicht bei dem Hintergrund nicht im emotionalen?
    Im Moment hätte dein Freund vermutlich durch die Vollmachten die Möglichkeit, für dich Sachen zu klären, aber ob das eine gute Idee ist, wenn er, vorsichtig gesagt, mit der Lage überfordert ist und aufgrund seiner eigenen Probleme auch nicht mehr der Mensch, den du mal kennengelernt hast? Nach meiner unfachfraulichen Meinung therapiert jemand, der Drogen nimmt, ja irgendein Problem mit "Hausmitteln", weil er keinen anderen Weg sieht...
    Könnte dein Therapeut dir helfen, mit dem sozialpsychologischen Dienst (oder ähnlichem) Kontakt aufzunehmen? Oder dein Hausarzt, falls du einen hast? Vielleicht ist es leichter, das über jemanden laufen zu lassen, den du schon kennst, als selber ins kalte Wasser zu springen?

    Alles Gute!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  9. Registriert seit
    21.04.2014
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    12.157

    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Ich kenne mich zu wenig aus, aber :Es waren ja wohl mehrere verschiedene Drogen im Spiel, da ist die Überlegung, es könnte ein anderes Grundübel dahinter stecken, nicht so falsch.

    Und - Therapien sind was anderes als z. B. Antibiotika, die nachgewiesenerweise in fast 100 Prozent der Infektionen mit dem Bakterium X helfen, egal, welcher Mensch mit dem Bakterium X infiziert ist.
    Wenn nach längerer Zeit keine Besserung eintritt, sollte ein Wechsel tatsächlich überlegt werden.

    Konfrontationstherapie kann in bestimmten Fällen, wenn es eine einzelne, isolierte Phobie ist und man den Grund sicher kennt, durchaus helfen.
    Aber nicht bei einer eher unklaren, eher verschwommenen Gemengelage.

  10. Avatar von Sandra71
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    15.532

    AW: Plötzlich möchte er nicht mehr heiraten und kein Kind

    Zitat Zitat von Davina92 Beitrag anzeigen
    Ich gebe Menschen nur nicht schnell auf und wir haben schon viel durch.
    Dein Freund ist nicht gefestigt, das ist kein Kandidat für Heirat und Kinder. Es sei denn, du brauchst so ein Drama, dann ist der Mann genau richtig für dich. Der heiratet dich in drei Monaten und drei Monate später ist dann wieder alles scheiße...der wird vermutlich auch keine Rücksicht nehmen, wenn ein Kind da ist.

    Pass auf, dass du dich selber nicht aufgibst...

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